Verhaltenstherapie Erfahrungen?

    • (1) 22.11.17 - 13:55

      Hallo ihr,
      Habe seid Jahren panikattacken die mal besser mal schlimm werden. Zur Zeit ist das echt nervig und möchte endlich was dafür tun.
      Habe eben ein Termin vereinbart für verhaltenstherapie.
      Wer hat Erfahrung damit? Was wird da gemacht? Wird's wirklich besser oder verschwindet es ganz?

      Lg

      • (2) 22.11.17 - 19:01

        Ich antworte Dir mal, obwohl ich keine reine Verhaltenstherapie mache.

        Ich litt unter Burnout und Panikattacken (wurde sogar einmal ins Krankenhaus eingeliefert wegen Verdacht Herzinfarkt).

        Ich habe eine tiefenpsychologische Therapie vor fast 2 Monaten (1 mal wöchentlich) angefangen. Diese hat mir sehr geholfen, zu ergründen, woher meine "Beklemmungen" kommen und warum ich diesen Druck empfinde, der sich manchmal so aufstaut und eine Panikattacke verursacht.

        Die Panikattacken sind verschwunden, die Therapie geht aber noch weiter.

        In den ersten Stunden habe ich einen "Lebenslauf" erarbeitet, damit die Therapeutin sich ein Bild über mein Leben machen konnte.

        In der weiteren Therapie geht es darum, sich von den ungesunden Verhaltensmustern und Gedanken zu lösen, und die Dinge in meiner Vergangenheit zu verstehen.

        Dabei gibt mir die Therapeutin immer wieder ein Feedback, wenn ich etwas sehr negativ oder ängstlich betrachte, weil man alles auch von einer anderen Seite betrachten und bewerten kann.

        Und der Rest ist bisher Gespräche und vor allem Offenheit auf meiner Seite.

        Mit Zurückhalten von Infos oder Gedanken/Gefühlen oder sogar lügen kann keine Therapie wirken.

        Du kannst gern in Vorbereitung der Therapie Dir alles aufschreiben, was Du möchtest, was Dir einfällt, wie es Dir geht usw. Und dann stellst Du alle Fragen dem Therapeuten und der erklärt Dir alles.

        Wenn Du Dich auf die Therapie einlassen kannst, also dem Therapeuten Vertrauen entgegen bringst (da muss man sich manchmal zu zwingen) und offen bist, dann hilfst Du dem Therapieerfolg.

        Bei der Verhaltenstherapie beschäftigt Ihr euch mehr mit der Gegenwart und Deinen Verhaltensmustern im Leben und wie Du diese z. B. ändern könntest (und dann im Alltag ausprobierst) und weniger mit der Vergangenheit (also, wie Du so geworden bist).

        Darum zeigt Verhaltenstherapie auch schneller Erfolge als Tiefenpsychologie, aber beides ist gleich nachhaltig und wirksam. So hat mir meine Therapeutin das erklärt.

        Du bist dort also sehr gut aufgehoben. Ich wünsche Dir alles Gute!

        Liebe Grüße
        monkiwi

        (3) 23.11.17 - 13:52

        Verhaltenstherapie? Ich denke in dem Fall sollte eher eine anaylitische Psychotherapie greifen.
        Panikattacken werden durch falsch abgespeicherte Vorgänge ausgelöst.
        Kombiniert mit hocheffektiven Kurzzeitcoaching wie wingwave, solltest Du die Panikattacken bald los sein.
        Ich würde bei Panikattacken immer wingwave bei einem fähigen Coach empfehlen. Nicht alle können das!
        Kann jetzt nicht sehen, wo Du wohnst, aber kannst gern per PN Dich melden, ich kenne einen Fachmann speziell für Panikattacken.

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