Erneute Endometriumablation?? Bin ratlos.... HIFLE

    • (1) 12.12.17 - 05:38

      Hallo,

      da ich seit einigen Jahren extrem starte Blutungen mit wahnsinnigen Schmerzen und zudem extrem schlechte Blutwerte mit Ohnmacht etc hatte, wurde bei mir wurde die OP im August 2017 mit dem Rollerball vorgenommen.

      Meine Tage habe ich nun seit 4 Monaten pünktlich immer am 27. Tag bekommen.
      Viele weniger aber seit diesen Monat wieder mit starken Schmerzen und Blutklümbchen. Meine Blutwerte erholen sich trotz Medikamente auch nicht wirklich.

      Ich war vor 2 Tagen deshalb beim FA. Dieser sagte, ich müsse wohl erneut die gleich OP nochmal machen oder alternativ Gebärmutter raus. Eventuell eine Langzeittherapie mit den Tabletten ESMYA.

      Bin noch etwas überrollt von der Info. Hat jemand Erfahrungen?

      Lieben Dank!
      FG

      • >>Eventuell eine Langzeittherapie mit den Tabletten ESMYA.<<

        Esmya ist ein Medikament zur Behandlung bzw. Reduktion von Myomen. Wenn du Myome hast, dann wird eine Endometriumablation dir nicht wirklich helfen.

        Hast du Myome?

        • Hallo,

          ich war heute noch einmal zum Ultraschall und mein FA hat viele kleine Myome an der Gebärmutterinnenwand festgestellt.
          Da ich eine OP mit dem Rollerball hatte, würde ich nun evt gerne eine OP nach Nova Shure angehen. Die Kosten werden leider nicht automatisch von den Krankenkassen übernommen. Mein FA wird Antrag stellen. Er meinte die OP wäre weitaus erfolgsversprechender.

          FG

      Hallo,

      ich hatte 2015 im Oktober eine Endometriumablation. Aufgrund wirklich starker Blutungen mit Blutkoagel, Schmerzen und daraus resultierend schlechten Eisenwerten hatte ich mich dazu entschlossen.
      Allerdings ist die Ablation bei mir lt. ausführendem Arzt wohl aufgrund einer abweichenden Form der Gebärmutter (Uterus unicorn) nmnicht 100prozentig zufriedenstellend verlaufen.

      Die "Wirkung" hielt gerade einmal 6 Monate an, in denen ich etwas schwächere Blutungen hatte. Mittlerweile sind diese wieder genauso stark wie vorher. Mein FA hat mir geraten, die Ablation noch einmal durchführen zu lassen oder wieder die Antibabypille zu nehmen oder die Gebärmutter gleich ganz entfernen zu lassen.

      Lt. ausführendem Arzt in der Klinik würde eine erneute Ablation nichts bringen, weil er genauso schlecht an den oberen Teil der GB herankommt wie bei der 1. OP (Form hat sich ja nicht verändert).
      Pille möchte ich nicht, da ich schon 46 bin (erhöhtes Schlaganfallrisiko, gerade wenn man wieder neu anfängt).
      Die komplette Entfernung macht mir irgendwie noch Angst, ich habe eine Arbeitskollegin, die nach der OP so richtig Schwierigkeiten hatte. Ich muss zugeben, dass mich das doch abschreckt. Allerdings steht dagegen der Gedanke, endlich Ruhe vor diesen entsetzlichen Blutungen zu haben, der auch ziemlich verlockend ist.

      Im Moment ertrage ich sie noch, ich habe mir persönlich aber eine Frist gesetzt, um eine Entscheidung zu treffen.

      Dir alles Gute

      Nici

      Irgendwie alles keine echt

      Hallo,

      bei mir wurde heute eine Endometriumalation gemacht. Mir sagte der Arzt, dass man frühestens nach sechs Monaten eine zuverlässige Aussage darüber treffen kann, wie erfolgreich die Op war.
      Bei kommen verschiedene Faktoren zusammen, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass meine Beschwerden wieder kommen. Als einzige echte Alternative wurde mir die Gebärmutterentfernung genannt. Eine erneute Ablation wäre nicht sinvoll, wenn es beim ersten Mal nicht den gewünschten Erfolg bringt, würde es das beim zweiten Mal auch nicht.
      Ich kann dir aber nicht sagen, ob es bei mir am Zusammenspiel der Diagnosen liegt.

      Ich würde mir vor einer erneuten Ablation eine Zweitmeinung holen. Nicht, dass du das erneut machen lässt und dann trotzdem noch die Gebärmutter raus muss.

      Lg, mokli

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