Gastritis, Sodbrennen, Helicobacter

    • (1) 21.12.17 - 11:43

      Hallo zusammen,

      vielleicht weiß hier jemand Rat! Ich habe zu diesem Thema schon mal eine Frage gestellt und bin leider nicht viel weiter gekommen. Und vielen Dank für eure Antworten...

      Meine Krankheitsgeschichte fing im Juli/August in diesem Jahr an. Ich hatte über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten 7 Antibiotika nehmen müssen. Für eine Zahn Op, Harnwegsinfekt, Halsentzündung und zum Schluss eine Gastritis mit Helicobacter Bakterien. Ich habe leider auch viel Schmerzmitteln (Ibu) nehmen müssen und hatte noch eine OP wo mir Zysten aus dem Unterleib entfernt wurden. Parallel habe ich immer Pantropazol genommen um meinen Magen zu schützen! Was wohl nicht gelungen ist. Trotz der ganzen Episode hatte ich Sodbrennen. Bis heute noch. Nix hilft. Ich hatte gestern nochmal eine Magenspiegelung. Es ist keine Gastritis mehr zu sehen, kein Zwerchfellbruch, angeblich schließt mein Mageneingang, was nur aufgefallen ist, das der Magenausgang wohl minimal größer ist wie normal. Mein Doc meinte das sollten meine Beschwerden wohl nicht verursachen. Aber ich bilde mir mein Sodbrennen nicht ein. Ich habe ständig ein Brennen im Hals und im Brustkorb. Allerdings kein Schleim oder so im Hals. Ich habe letzte Woche von ihm Sucrabest aufgeschrieben bekommen was auch nicht hilft, Gaviscon, Maloxaan usw...Fehlanzeige..vielleicht 1 Std. mehr nicht. Leider bin ich Psychisch nicht stabil und mittlerweile sagt mein Gastrodoc auch es könnte wohl auch daran liegen. Trotzdem gebe ich mich damit nicht zufrieden. Wenn dieser Magenausgang doch die Ursache ist, dann müsste es doch ein "Gallereflux" sein. Aber warum bekomme ich dann Sodbrennen, wenn angeblich mein Mageneingang schließt. Dann muss doch auch damit was nicht stimmen, wenn der Mageneingang schließen würde, dürfte doch keine Säure in die Speiseröhre gelangen ??? Ich bin wirklich ratlos. Ich ernähre mich seit August, von Haferschleim mit Wasser, gekochtes Gemüse und Kartoffeln ohne Fett, mal ein Brötchen sonst nix. Mal ein geriebenen Apfel oder auch Banane. Aber nix hilft. Ich habe schon 20 Kilo abgenommen in dieser Zeit. Er hat mich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten getestet auch da ist nix zu finden. Was würde bei Gallereflux helfen. Dann würde ich das testen. Oder hat sonst noch jemand eine Idee. Und das mit der Psyche ist erst gekommen mit meinen ganzen Krankheitsgeschichten. Vorher war ich ein anderer Mensch und hatte auch keine Magenprobleme. Ich bin wirklich ratlos. Vielleicht kennt einer einen fähigen Doc nähe Düsseldorf. LG und vielen Dank schon mal für eure Antworten!!!#winke

      • Ohje du arme,

        Helfen kann ich dir leider nicht. Ich kann nur sagen das es mir genauso geht. Ich ernähre mich nur von Tee Bananen u Toastbrot. Im Januar hab ich endlich Magenspiegelung. Mittlerweile bin ich auch ein psychisches Wrack.
        Ich wünsche dir alles gute und viel Kraft.

      (4) 21.12.17 - 12:57

      Mein Mann hatte das recht ähnlich. Allerdings lag das bei ihm an der Menge Pantoprazol. Das macht auf Dauer nämlich den Magen kaputt und eine Menge Sodbrennen.

      Der Kinderarzt meiner Tochter hatte ihr das auch mal verschrieben und meinte man darf das maximal 2 Wochen nehmen und muss es ausschleichen lassen. Das sei ein Teufelszeug.

      Meine Mutter hatte ähnliches Problem nach langem Pantoprazol.

    • Hallo,

      ich kenne das sehr gut, bei mir fing es vor 10 Jahren an. Meine Magenklappe schließt aber nicht richtig. Ich nehme seit 10 Jahren Omeprazol, wenn ich Schübe habe, die doppelte Dosis und wenn es ganz schlimm ist noch Nemabas dazu. Nemabas kannst Du mal probieren, das hilft sehr gut.
      Aber mit den Untersuchungen, da würde ich dran bleiben. Bei mir hieße es auch erst, es ist nichts, und ein anderer Arzt hat zur nächsten Magenspiegelung festgestellt, daß meine Magenklappe nicht schließt.

      LG und gute Besserung!

        • Guten Morgen,

          mensch, das tut mir wirklich leid, vorallem, weil ich Dir das so nachfühlen kann.
          Oft ist es auch das Zwerchfell, was eine große Rolle spielen kann, wurde da mal geschaut? Ich würde da trotzdem nicht locker lassen. Und ich glaube, Du brauchst auf jeden Fall einen Säureblocker, hast Du da noch etwas verschrieben bekommen? Wie gesagt, mir geht es mit Omeprazol recht gut, eine OP kommt für mich nicht in Frage, die Erfolgsquote ist da nicht sehr hoch. Und Nemabas, hatte ich schon erwähnt, das hilft auch sehr gut.

          LG und gute Besserung!

    Es gibt die Möglichkeit, mit einer kleinen Sonde in der Speiseröhre zu messen, ob tatsächlich irgend etwas aus dem Magen in die Speiseröhre fließt. Das ist ein ganz dünnes Schläuchlein, das für 24 Stunden in der Speiseröhre liegt und ständig den Säuregrad misst. Hatte mein Sohn schon , ist nur etwas unangenehm.
    Ansonsten kann dieses Brennen auch z.B. von den Bronchien kommen. hast Du manchmal einen trockenen Reizhusten? Geh doch auch mal zu einem Pulmologen, vielleicht findet er Dein Problem?
    Und ja, Schmerzen können sich auch selbständig machen, sich im "Schmerzgedächtnis" abspeichern. Dann spürst Du Schmerzen, die nicht mehr da sind. Dieses Schmerzgedächtnis kann aber auch wieder gelöscht werden. Frag mal bei speziellen Schmerzkliniken nach.

    Mir kam auch zuerst die Menge an Pantoprazol in den Sinn.
    Dein Magen produziert auf die Dauer immer mehr Säure, weil das Panto sie blockiert.
    Mich wundert allerdings, dass dein Gastrodoc dich nicht darauf anspricht.

    Ich dachte auch lange, dass ich Sodbrennen hätte und hab das Zeug geschluckt. Bis mir bewusst wurde, dass das Brennen von der Brustwirbelsäule kommt. Kurios, ist aber so. Seit ich das weiß gehts mir eigentlich viel besser.

    Gute Besserung

    Die gleichen Symptome wie bei zu viel Magensäure kann auch zu wenig Magensäure verursachen. Sodbrennen und Magenschmerzen können auch von zu wenig Säure herrühren.

Top Diskussionen anzeigen