Depression - was mach ich denn jetzt??

    • (1) 19.01.18 - 19:45

      Hallo

      Ich brauch ein bisschen Aufmunterung, vielleicht auch ein paar Berichte davon, wie ihr damit umgegangen seid.

      Ich habe immer mal wieder mit depressiven Episoden zu kämpfen. Sie kommen einfach wie ein Schnupfen. Es gibt keinen Auslöser, sie sind einfach da.
      Die letzte hatte ich 2013/2014 ca. 8 Monate lang. Ich habe hier bewusst keine Psychotherapie gemacht, weil es hier in der Gegend einen massiven Mangel an Psychotherapeuten gibt. Es ist für mich rätselhaft, wie das hier mit den Psychotherapien überhaupt funktioniert. ICH habe die Quelle, aus der man die Therapien holt, noch nicht gefunden.
      Naja, also die Warterei auf die Psychotherapie habe ich mir geschenkt, denn ich hatte JETZT die Depression und nicht in 12-18 Monaten, außerdem wusste ich, dass sie auch wieder geht, ich wollte nur gern weiter funktional bleiben. Ich habe eine reine Medikamententherapie mit Citalopram gemacht.
      Als ich gesund wurde, fiel das mit dem Aufgreifen einer Arbeit zusammen. Bisher nahm ich an, dass ich gesund wurde, weil ich endlich arbeiten konnte. Ich war auch über 3 Jahre symptomfrei. So lange hatte das noch nie angehalten.

      Seit November ist sie wieder da, die Depression.
      Jetzt bin ich so weit, dass ich eigentlich gern wieder das Citalopram hätte. ABER:
      Es wirkt zwar super, hat aber auch gewaltige Nebenwirkungen.
      Ich bin in den ersten 8 Wochen der Einnahme absolut nicht arbeitsfähig. Und das trotz Minimaldosis von 5mg. Ich habe immer morgens mit sehr großer Übelkeit zu tun, die sich verstärkt, je eher ich aufstehen muss. Auch bei abendlicher Einnahme.
      Desweiteren bin ich mit Citalopram nciht fähig Auto zu fahren. Ich MUSS aber auf Arbeit mit dem Auto fahren. Meine Wahrnehmung und damit meine Reaktionszeit werden durch das Medikament gestört.
      Und zu guter letzt: trotz 4wöchigem vooooooooorsichtigem Ausschleichen hatte ich starke Absetzsymptome, die bis 2 Wochen nach der letzten Einnahme anhielten.
      Summasummarum: mit Citalopram bin ich nicht arbeitsfähig.

      Also die Nebenwirkungen würde ich momentan glatt dem aktuellen Zustand vorziehen, aber ich kann unmöglich 8 Monate lang arbeitsunfähig sein.

      Auf der Warteliste für ne Psychotherapie stehe ich übrigens seit März 2017. Mein Psychiater hat aufgehört. Ich habe schon 4 Psychiater abtelefoniert, keiner nimmt neue Patienten auf. Die einzige Möglichkeit ist die Ambulanz der hiesigen Klinik. Soviel zur freien Arztwahl. Die Kassenärztliche Vereinigung könnte mir EVENTUELL einen Termin in Honululu vereinbaren.

      Psychiatrie will ich nicht. Ich will aber auch nicht so krank werden, DASS ich in die Psychiatrie muss. Ich hab erst letztes Jahr November meinen Bruder in die Psychiatrie gebracht und neee... das muss ich nicht haben.

      Mein Plan war ursprünglich, nächste woche, wenn ich eh nen Arzttermin habe, meine Hausärztin um ne Packung Citalopram zu bitten.
      Allerdings mag ich meine Hausärztin nicht besonders. Sie dreht mir ständig das Wort im Mund herum und hat mich schon 2 mal bei ernsthaften Erkrankungen im Stich gelassen. Da fehlt jede Vertrauensbasis. Arztwechsel ist nicht - Aufnahmestopp.

      Die schreibt mich mit Sicherheit nicht wegen der citalopramnebenwirkungen so lange krank. Am Ende drückt sie mir noch was anderes auf - aber Citalopram war bisher das Angenehmste, was ich probiert habe. Ich hab keinen Bock auf unkontrollierten Speichelfluss, oder ein zuckendes Gesicht (jaaha. schon gehabt!)

      Also ich begeb mich in teufels küche. Egal was ich mache.
      Im Moment schaue ich zu, dass ich möglichst viel unter Leute bin. Alleinsein ist momentan die Hölle.

      Ich würde mich auch gern kurz fassen... #kratz aber ich krieg dieses verdammte Gedankenkarussell nicht aus. Eine Befürchtung jagt die andere... #klatsch

      Habt ihr ein paar Worte für mich?

      Liebe Grüße
      Plitzplautz

      • Hallo du,

        Ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation, was die Depression angeht. Hab aber Glück, dass wir mittlerweile in einer Kleinstadt leben und ich vermutlich einen therapiepkatz kriegen werde.
        Die letzte Episode hatte ich 2014, damals hab ich noch in einer sehr großen Stadt gewohnt. Alle Therapeuten haben mir abgesagt für das gesamte Jahr. Durch Zufall bin ich dann an eine junge Therapeutin geraten, bei der ich dann "nur" 4 Monate warten musste.
        Sie hat gesagt, wenn es mir ganz schlecht geht, kann ich mich zwischenzeitlich an die Institutsambulanz wenden. Gibt es bei dir vielleicht auch so was? Das ist keine Psychiatrie, da kann man Tag und Nacht hin und bekommt auch Gesprächstermine. Inwieweit man da auch eine Therapie machen kann, weiß ich nicht genau. Aber ich glaube sie würde auch Medikamente verschreiben.
        Hast du schon mal escitalopram versucht? Das ist im Prinzip der gleiche Wirkstoff, wirksamer und nebenwirkungsärmer. Ich habe das ganz gut vertragen!

        Fühl dich gedrückt, du bist nicht alleine! #liebdrueck

        • Hallo!

          Der Psychiater hatte zu mir gesagt, dass ich, wenn ich Citalopram schon so schlecht vertrage, mit Escitalopram erst recht nicht zurecht käme. Aber ich kann das gern ansprechen und probieren. Schlimmer als Citalopram wirds schon nicht sein ;-)
          Mit der Ambulanz hats so seine Probleme... ich hänge mit denen beruflich zusammen... #kratz Ich glaub, da brauch ich noch etwas mehr Leidensdruck ;-)

          • Das ist komisch, eigentlich hat escitalopram ein etwas besseres nebenwirkungsprofil. Aber vielleicht ist es anders wennmman schon beim citalopram Probleme hatte. Die Wirkung am sich setzt aber schneller ein, vielleicht wäre das der Vorteil.
            Ich vermute du wohnst in einer größeren Stadt, gibt es keine zweite Ambulanz? Oder eine im Umkreis?

      Ich habe eine Freundin Jahre durch eine schwerste Depression begleitet, sie verließ nicht mal mehr das Haus, bis sie ihre Kinder von jetzt auf nachher in eine Klinik brachten, sie war akut suizidgefährdet. Dort wurde sie auf Medikamente eingestellt, die sie bestens vertrug. Was ich damit sagen will, es gibt doch nicht nur dieses eine Medikament, sondern zig verschiedene. Ich bin ganz sicher, dass viele Menschen Antidepressiva einnehmen und trotzdem "normal" arbeiten gehen usw.
      Kannst Du vielleicht übergangsweise eine psychologische Beratungsstelle aufsuchen(Caritas oder ähnliche Träger), die Dich solange "stützt", bis Du irgendwo einen Facharzttermin bekommst und die Dir vielleicht auch dabei helfen können? Gibt es bei euch keine psychologische Tagesklinik, in der man tagsüber ist und abends heim kann? Auf alle Fälle würde ich nicht auf eigene Faust mit derartigen Medikamenten experimentieren. Vielleicht brauchst Du garkeine solchen "Hämmer" sondern ein leichterer Wirkstoff würde auch helfen? Da würde ich ansetzen. Habe eine Zeitlang nach zwei Todesfällen in meiner Familie auch Tabletten bekommen, da ich wirklich Probleme hatte. Diese hatten null Nebenwirkungen und halfen mir wirklich - und man konnte sie problemlos wieder absetzen. Alles Gute. LG Moni

      • Das Ding ist, dass ich wirklich keinen Gesprächsbedarf habe.
        Ich kann dir nicht mal sagen WO das Problem liegt, noch was ich von Gesprächen erwarten würde. Wenn ich vor nem Therapeuten oder ner Frau von der Caritas sitze, wüsste ich gar nicht WAS ich sagen soll.
        Ich habe 2012 eine vierjährige Verhaltenstherapie abgeschlossen. Keinen Schimmer, was ich NOCH machen soll #kratz

        Gut. ich hab mich noch mal zu ner Therapie angemeldet, aber der Therapeut muss gut sein - der muss erst mal aus mir raus kriegen, was ich bei dem will... #kratz

        • Du bekamst auch den Tip, mal Deinen Vitaminspiegel(vielleicht auch Hormonspiegel?) bestimmen zu lassen. Mach das. Als mein Vitamin D-Spiegel bei 11 lag, ging es mir wirklich besch***. Ich tippte auf Winterblues, aber es war wirklich so, als ich dann die Tabletten nahm, war es in derzweiten Woche schon besser. Aber auch da muss Dir ein Arzt raten, wieviel Du nehmen sollst, denn ein Dünner kommt mit weniger anfänglicher "Auffülldosis" aus als ein Dicker, bei dem schluckt das Körperfett schon einiges weg. Planlos zuviel einzunehmen, ist auch nicht unbedenklich.
          LG

    Hallo,

    Vielleicht ist Citalopram nicht das richtige Medikament für dich? So starke Nebenwirkungen dürfen nicht sein.

    Ich nehme seit 6,5 Jahren durchgängig täglich 40 mg Citalopram - ohne jegliche Nebenwirkungen.

    Ich wünsche dir alles Gute. Vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe oder ähnliches bei dir in der Nähe?

    • Danke dir.
      Ja. Wahrscheinlich ist Citalopram jetzt nicht das Optimum...
      Bei 40mg wäre ich bestimmt durchsichtig und würde seelig grinsend durch die Gegen schweben ;-)

(10) 19.01.18 - 23:14

Hallo,

Jeder Mensch reagiert auf Medikamente verschieden. Ein Kumpel von mir hat in hohen Dosen o.g. Medikament genommen. Mich hat meine Ärztin damals auf opipramol gesetzt wovon ich von mir gleich nach drei Tagen die Dosis reduziert habe und das Medikament nur abends genommen habe. Hat dafür gesorgt dass ich nach zwei Wochen relativ klar früh war und dadurch dass ich das Zeug nur abends genommen habe hat der morgendliche Kaffee seine Wirkung auch entfaltet. Absetzen ist so ein Thema. Ich habe nach Jahren meine eh schon geringe Dosis halbiert und nochmal Monate später reduziert. Zum Schluss war ich bei einer tagesdosis die von der geringen Menge nirgendwo auftaucht und doch war der Geist abhängig von dem Zeug. Es hat irgendwann doch geklappt und mein Ziel ist es nie wieder das Zeug zu nehmen. Aber wir sind alles nur Menschen und keiner weiß was mal passiert.
Die Jahreszeit ist typisch für Depressionen. Wenn zu zum Arzt gehst lass mal deine Vitamine überprüfen insbesondere Vitamin d und b12. Im Notfall zahlst du das halt selbst. Ich darf jetzt durchweg Vitamin d nehmen. Ansonsten viel Sport und frische Luft.
Ich war damals bevor ich das erste mal reduziert habe in einer rehaklinik. Habe dort angefangen mit zeichnen und stricken. Seit einiger Zeit spiele ich Klavier. Alle drei Hobbys lenken die Gedanken in eine andere Richtung wobei bei mir am besten der ausdauersport hilft. Hast du mal überlegt Tagebuch zu schreiben?

Hast du dir mal überlegt woher die Depressionen kommen? Vielleicht bringt dich die Erkenntnis ein Stück weiter. Wenn bei mir weder Sport noch was anderes hilft nehme ich das was meine Großmutter schon immer genommen hat - baldrian.

Alles gute geli

  • Opipramol war das Medikament mit den Zuckungen im Gesicht.
    Das hat mir nicht nur Angst gemacht, ich hab auch noch bescheuert ausgesehen dabei #klatsch

    Das mit den Depressionen empfinde ich ehrlich gesagt als ne "Krankheit" die ich nach recht schwieriger Vergangenheit einfach bei mir trage und ich hab keinen Bock dieser "Krankheit" mehr Raum zu geben, als sie verdient.

    Ich wüsste auch nicht, was ich anstellen soll, um das mit ner Verhaltenstherapie wegzubekommen #kratz Klar, ich probiers. Vielleicht - wenn ich irgendwann mal nen Platz bekome - bringt mich der nette Therapeut auf nen guten Gedanken. Vielleicht wird auch ganz rasch ein Platz für den nächsten Wartenden frei...

    Abhängig hab ich mich von dem Citalopram nciht gefühlt. Klar, die Gefühlswelt wird wieder bunter und variabler, aber es ist nicht wie bei Tavor, dass alles plötzlich auf dich einprasselt, sondern es kommt alles nach und nach wieder.
    Mein Problem war, dass ich wochenlang Fahrstuhl gefahren bin - ich hab mich ständig so gefühlt, als würde ich gleich abheben.

    Danke für den Tipp mit den Vitaminen. Mich macht das plötzliche Auftreten der Depression etwas stutzig. Ich kann zwar nicht den Tag benennen, aber doch so ungefähr die Woche. Vielleicht hab ich wirklich von irgendwas zu wenig #kratz

Vielleicht ist der erste Schritt, sich auf die Krankheit- die ja nun einmal da ist- einzulassen und sie zu akzeptieren.
Überlege mal, ob Du überhaupt möchtest, dass es Dir besser geht.
Deine Einstellung ist - so wie es sich liest- "Dagegen"!!!
Tabletten- Nebenwirkungen
Therapie- Nutzt nichts, Platz nicht zu bekommen....
Arbeitsunfähigkeit- unmöglich!
Psychiater- freie Arztwahl.... (zur Not nehme doch den, den die KK vorschlägt und mache paralell bei deinem Wunscharzt einen Termin, du kannst doch später Wechseln...)

Zunächst musst Du WOLLEN, dass es Dir besser geht. Denke mal darüber nach...
Dein "richtiges" Medikament verursacht in der ersten Zeit wahrscheinlich leichte Nebenwirkungen, sollte aber dafür sorgen, dass es nach sechs bis acht Wochen etwas besser geht. Leider ist das manchmal ein Ausprobieren...
Und bei einer schwierigen Kindheit gibt es vielleicht doch das ein oder andere, was Dich unbewusst prägt.

Der erste Schritt ist meines Erachtens aber, dass Du diese "Dagegen"-Einstellung ablegst und auch zulässt, dass es diverse Therapiemöglichkeiten gibt, die bestimmt auch Dir helfen.

Alles Gute,
PoKe

(13) 20.01.18 - 15:04

Du musst nicht gleich in die Psychiatrie gehen, Gibt es bei Euch in der Nähe psychosomatische Akutkliniken? Auch da hat man Wartezeiten, aber je nach Schwere der Erkrankung dauern die oft nur wenige Wochen. Diese psychosomatischen Kliniken arbeiten sehr effektiv, du bekommst viele intensive Einzel- und Gruppentherapien, die Dir helfen.Gibt es auch als Tagesklinik. Im Bekanntenkreis haben alle bisher dort sehr gute Erfahrungen gemacht.
Und wegen Warteliste: Frag immer wieder nach, nicht locker lassen bei den Psychotherapeuten!

(14) 20.01.18 - 20:00

Hallo!

Depressionen haben einen Grund. Ich würde nicht einfach Tabletten schlucken sondern wirklich versuchen raus zu finden warum. Auf eigene Faust Medikamente einnehmen auf gar keinen Fall. Sowas gehört unter ärztlicher Aufsicht und Kontrolle. Vielleicht brauchst du gar kein so starkes Mittel. Ich würde mir auf jeden Fall einen kompetenten Arzt oder ein KH suchen und mich durchchecken lassen.

Gabi

  • Und bitte hör nicht auf Leute die von antidepressiver abraten. Nur wer die Krankheit kennt weiß wie sie zu behandeln ist. Einen Diabetiker empfiehlt man auch nicht auf sein Insulin zu verzichten. Natürlich soll man hin schauen ob es auch psychischer Probleme gibt. Ein Teil der Therapie. Aber eben nur ein Teil. Ich bin es auch leid das wir Menschen mit Phasen weißer Depressionen immer die Medikamente ab gesprochen bekommen

    • Danke! Ich sehe das genauso. Weiter oben schrieb jemand so was wie "mir ging es so besch***. Ich dachte es wäre winterblues"#augen wenn es einem bei einem winterblues schon so elend geht, der kennt (zum glück) keine Depression. Wenn jeder Tag und jede Minute des Lebens eine Qual ist, dann geht es einem beschi*****. Wie auch immer, diejenigen, die krank sind, brauchen Hilfe egal in welcher Form. Dazu gehören eben auch Tabletten. Denn erwiesenermaßen gibt es auch eine organische Ursache für Depressionen.

      Leider durfte ich auch schon mit Depressionen Bekanntschaft machen. Mir ging es richtig dreckig. Ich rate dringend davon ab selbständig Medikamente einzunehmen. Sonder immer mit ärztlicher Begleitung. Antidepressiva sind nicht einfach Lutschbonbons.
      Das wollte ich damit sagen

      • (18) 21.01.18 - 19:37

        Klar, muss man mit den medikamenten verantwortungsvoll umgehen.
        Aber die sind doch verschreibungspflichtig. Wie soll ich die dann selbstständig nehmen? Ich brauch da immer einen Arzt dafür und ich habe es bisher nur ein Mal erlebt, dass mir ne 100er Packung gleich bei Behandlungsbeginn gegben wurde. Da war ich 20 und habe recht bald erkannt, dass der Arzt nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte....

Ich habe auch alle paar Jahre mit depressiven Phasen zu kämpfen. Bei mir gibt es allerdings Auslöser ( Umzug. Neue Arbeit, zu letzt Schwangerschaft). Ich nehme auch citaloprahm. Obwohl ich Nebenwirkungen kenne bin ich überrascht wie stark dein Körper reagiert. Kanns es evt auch ein Symptom der depression und nicht des antidepressiven sein? Ich musste sogar schon mal 30 mg nehmen und 5 mg ich so minimal das es kaum in die botenstoffe eingreift. Wenn es dir sejr schlecht geht so kann ich dir raten in eine gute akut Klinik/ Ambulanz zu gehen. Dort wirst du umfassend beraten. Gute Besserung

  • Das ist es eben gerade: ich finde keinen Auslöser.
    Die Episoden kommen einfach.
    Ich hab schon schlimmere Sachen erlebt, wie drei Fehlgeburten oder 2016 zwei mal den Job gewechselt.
    Da hab ich nicht reagiert.
    Aber jetzt ist sie eben da. Mal mehr. Mal weniger.
    Es gibt so diese und jene alltagsstörenfriede aber nichts, wo ich sage DARUM ist das jetzt so.

    Ich hab ganz große Angst vor dem Nullpunkt. Bei der vorletzten Depression hatte ich eine regelrechte Todessehnsucht. Das war furchtbar. Die Gedanken die ich da hatte waren so abartig. Das will ich nicht. Darum mein Wunsch, lieber ein Antidepressivum mit Nebenwirkungen, so lange ich noch funktionsfähig bin.
    Ich brauch ja auch länger, wenn ich so richtig in der Depression drin bin.

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