Knochen ödem im Knie

    • (1) 05.02.18 - 13:42

      Hallo
      Ich suche jetzt mal rat hier.
      Ich habe seit einigen Monaten wohl ein Knochen ödem im li Knie.
      Wurde im November im mrt festgestellt.
      Anfang Dezember war ich bei einem knie Spezialisten, wurde nochmal auf den Kopf gestellt, blutwerte,röntgen etc.
      Bekam eine orthese und sollte mich schonen.
      Bin dann den ganzen Dezember noch arbeiten gegangen, anfang Januar habe ich mich dann arbeitsunfähig schreiben lassen.
      Mittwoch neues mrt,dann soll weiter entschieden werden,evtl. Brauche ich ein neues Gelenk.
      Letzte Woche war ich so gut wie beschwerdefrei, heute wieder total ätzend.
      Zusätzlich bin ich mitten im Umzug, und möchte am 1.03. Einen neuen Job anfangen, das wird ja wohl nicht klappen.
      Hatte das jemand schon mal.
      Gruß Christina

      • Eine Bekannte von mir hatte das vor ein paar Jahren. Wir arbeiten in der gleichen Firma und sind oft gemeinsam mit der Bahn gefahren. Eines Tages ist sie neben mir regelrecht zusammengesackt. Es fühlte sich wohl an, als hätte ihr jemand ein Messer in die Kniekehle gestochen. Sie ist dann noch zu ihrem Auto gehumpelt und nach Hause gefahren.

        Tja, und dann war sie etwa 4 Monate lang krankgeschrieben. Sie sollte das Knie so wenig wie möglich belasten. Ein neues Kniegelenk brauchte sie nicht, aber der Heilungsprozess war sehr langwierig. Schlechte Phasen gab es immer wieder, man muss wohl viel Geduld, aber heute ist sie beschwerdefrei.

        Ich würde mich allerdings nicht darauf verlassen, dass du zum 01.03. wieder voll einsatzfähig bist. An deiner Stelle würde ich das auch offen mit dem neuen Arbeitgeber besprechen. Es muss für dich ja nicht das totale Aus bei ihm bedeuten.

        das ist ja schrecklich, so jung schon eine Knieprothese zu bekommen.

        ich würde dir zu einer Aufbaukur für den Knochen raten, mit Ernährungsumstellung.
        Ich schick dir eine PN.

      Mein Mann hat das selbe Problem. Ich habe ihm Glucosamin verordnet. Gibt als Nahrungsergänzung in der Drogerie. Hat ihm bisher ganz gut geholfen. Ansonsten ist Ursachenforschung z.B. mit Hilfe eines Orthopäden wichtig: gibt es eine Fehlstellung im Becken, sind die Beine unterschiedlich lang? Da helfen ausgleichende Einlagen. Ist das Körpergewicht ein Problem? Dann unbedingt abnehmen. Ziel sollte sein, Belastung zu reduzieren und die Regeneration zu unterstützen. Ein neues Gelenk sollte noch nicht Mittel der Wahl sein, da die Haltbarkeit bei nur etwa 15 Jahren liegt. Da ist wahrscheinlich noch nicht mal das Rentenalter erreicht und man steht vor der nächsten OP...

      • Hallo
        Das Problem ist ja das keine Ursache zu finden ist. Ich war beim HausArzt blutwerte checken, achsenvermessung der Beine auch top. Röntgenaufnahmen brachten allgemein nix besonderes. Bis auf das knie natürlich. Es sind winzige brüche in der tibia.
        Ich hatte keinen Unfall und sport treibe ich nicht. Ich arbeite halt viel und das schon über 30 jahre.
        Es ist ein Mysterium.
        Heute war ich beim mrt,Montag erfahre ich mehr hoffentlich.
        Einen schönen Abend noch

        • Ok, da ist ja soweit einiges gecheckt worden. Dennoch fehlt den meisten Ärzten der ganzheitliche Blick. Eine Ursache hast du selbst genannt: du arbeitest viel. Bist du da viel auf den Beinen und trägst gar schwere Dinge.... dann wirkt permanent eine große Kraft auf die Gelenke. Normal federn die Knorpel und die Schmiere das ab. Aber dies wird mit jeder Bewegung entsprechend abgenutzt. Fehlen Regenerationsphasen, oder ist diese gestört durch genetische Vorbelastung oder Ernährungsfehler, dann fehlt irgendwann dieser wichtige Dämpfer. Jede Bewegung wirkt nun direkt auf den Knochen, der bekommt Risse und diese Mikroverletzungen will der Körper heilen, es kommt zur Flüssigkeitsansammlung = Ödeme. Nun ist der Schmerz voll da. Der Körper kann sich aber regenerieren! Daher bei der Ernährung darauf achten, dass knochenbildungs- und knorpelbildende Mineralien und Vitamine dabei sind, z.B. Calcium, Biotin, Glucosamin usw. Der nächste Punkt ist die Belastung: ich vermute mal, da dein linkes Knie betroffen ist, dass du Rechtshänder bist. So kommt es beim Tragen von Taschen und was weiß der Geier dazu, dass man diese Dinge bevorzugt rechts schultert und leicht nach links gebeugt läuft. Ganz schwere Dinge nimmt man sogar meist gleich nach links, um die "bessere" Hand frei zu haben. Man belastet also unbewusst eine Körperhälfte stärker als die andere. Hier helfen ausgleichende Sportarten, die helfen, Muskeln und Bänder immer wieder symmetrisch auszurichten und so eine gleichmäßige Kräftigung hervorrufen und damit die Last vom betroffenen Bein nehmen. Pilates ist solch ein Sport, der die Körperachse immer wieder perfekt ausrichten kann. Da du bereits ein akutes Knie hast, wäre es gut, dass du dir Rehasport beim Physiotherapeuten verschreiben lässt, damit der Sport das Knie entlastet und nicht extra belastet.

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