Panikattaken

    • (1) 11.03.18 - 19:43

      Hallo ihr Lieben, mein Mann hat panikattaken sprich Todesangst. Wie kann ich ihm helfen? Wie mit der Situation umgehen.

            • Er sagt da muss er selber raus.

              • Okay. Das halte ich für schwierig bis unmöglich wenn er täglich eine Attacke hat. Wenn er es aus eigener Kraft in den Griff bekommen könnte, hätte er es ja längst.
                Zum Psychologen zu gehen ist nichts anderes, als zu einem anderen Spezialisten zu gehen um sich helfen zu lassen und gesund zu werden.
                Erfolg hat eine Therapie aber nur, wenn der Patient diese auch will.
                Ich hoffe, er sieht es bald ein.

                • Ich hoffe es auch. Er ist privat krankenversichert, dann muss er den wahrscheinlich auch zahlen oder? Das heisst wieder arbeiten das Geld rein geht um diese Rechnung zu zahlen.

        (8) 11.03.18 - 20:42

        Er soll zunächst zum Hausarzt und mit dessen Hilfe einen Termin beim Psychiater machen.
        Der entscheidet dann Medikamente und evtl Therapie.

    Hallo,

    Atemübungen erlernen um sich selber zu beruhigen und zum Arzt gehen und sämtliche Blutwerte checken (Schilddrüse) lassen.
    Danach erst an einen Psychologen denken.

    LG

(11) 11.03.18 - 19:58

Was ist denn der Ursprung seiner Panikattaken? Ist er bereits in psychologischer Behandlung?

  • (12) 11.03.18 - 20:34

    Er geht nur zum Hausarzt. Der Druck zum Geld verdienen. Die Nachbarn mögen uns nicht mit zwei Kindern 4 und fast 1 Jahr. Seine Mama spinnt des öfteren. Es kommt einfach alles zusammen.

Ohne fachliche Behandlung wirst du hier nichts tun können. Ein Freund von mir hatte das vor vielen Jahren auch sehr schlimm und erst nach einem Klinikaufenthalt und psychologischer Betreuung ging es wieder.

Ela

(15) 11.03.18 - 20:58

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson!

Und ab zum Hausarzt.

Das kann sich schleichend verschlimmern.

(16) 11.03.18 - 21:58

Gibt es konkrete Auslöser? Wie sind die Symptome.

In der Attacke kannst du ihm beistehen durch Körper-und Augenkontakt, du kannst mit ihm atmen (4Sekunden ein, 7 Sekunden aus, ruhig mitzählen) un/oder ihm einen starken Reiz anbieten: sehr scharfe Minzbonbons, ein Stück Zitrone...

Parallel dazu kannst du ihn unterstützen, Druck abzubauen: progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Achtsamkeitsübungen (z.B. Körpermeditationen).

Vielleicht lässt sich auch was an den Stressfaktoren drehen: du verdienst Geld mit, ihr führt ein klärendes Gespräch mit den Nachbarn oder sorgt für Sichtschutz, damit ihr sie nicht seht etc...

Eine Therapie ist sicher trotzdem eine gute Idee. Da würde ich gezielt nach Verhaltenstherapeuten suchen.

  • (17) 12.03.18 - 09:35

    Hallo, ich selbst hatte vor viele Jahren panikattaken. Ich kam selber raus. Das schafft aber nicht jeder, habe auch von anderen Fällen gehört im Freundeskreis, diese brauchten eine Therapie.

    Mir haben selbsthilfebücher geholfen. Es hat mir Angst gemacht sie zu lesen aber ich befolgte jeden Tipp, änderte mein Leben ins positive, habe sogar manche Wörter gestrichen die negativ sind. Damit will ich sagen dass man sich wirklich an alles halten muss. Es half mir darüber zu reden dass ich das habe, ich hab aufgehört das zu verheimlichen.

    Wärend der Attacke half mir genau zu sagen wovor ich Angst hatte und ja, selbst das macht Angst aber ich wollte mich dieser Situation stellen. Es wurde besser. Nach etwa 2 Jahren hat es fast vollständig aufgehört. Nach 4 Jahren nix mehr und ich weiß, wenn es wieder kommt, wie ich damit umgehen soll.

    Dein Mann sollte aber wenigstens mit dem Hausarzt darüber reden. Er kann besser entscheiden was zu tun ist.
    Du selbst solltest zwar deinem Mann etwas beistehen aber sei vorsichtig, das kann dich mit runter ziehen. Wenn du nicht aufpasst bekommst du es auch.

    • Ich hoffe es geht jetzt. Wir haben morgen Ben Termin beim Psychologen vielleicht kann uns der einfach Tipps geben. Das Problem ist das er sich schon vorher verrückt macht wann die Attacke kommt. Keine Angst ich kann mich nicht runter ziehen lassen hab noch zwei Kinder sie helfen mir dabei und bringen mich zum Lachen.

ich habe seit Jahren Panikattacken...war beim Psychologen...habe gelernt damit umzugehen...aber manchmal habe ich sie auch nicht wirklich im Griff...aber so schlimm wie vor 10 Jahren sind sie nicht mehr...

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