Minischlaganfälle- wie Hilfe holen?

Hallo,
bei meinem Vater wurde vor einiger Zeit festgestellt, dass er mindestens 9 sogenannte Minischlaganfälle hatte.
Nun ist es so, dass er gelegentlich Ausfälle hat. Meistens sind die eher harmlos, ihm ist dann ein bisschen schwindelig, er fühlt sich schlapp und er findet dann manche Worte nicht.
Am Mittwoch war es dann wieder so. Diesmal aber um einiges schlimmer, meine Mutter war arbeiten und ihm ging es richtig mies. Er wollte mich anrufen damit ich einen Arzt rufe, aber ihm ist mein Name nicht eingefallen. Meine Mutter ist ihm gar nicht eingefallen und auf die Idee irgendeinen Arzt anzurufen, ist er nicht gekommen, auch die Notrufnummer wusste er nicht. Er hat dann wohl überlegt, irgendeinen seiner Kontakte anzurufen, da ihm sein Name nicht einfiel, hatte er überlegt sich mit seinem Lieblingsfussballverein erkennbar zu machen. Aber ihm sind zwar ein paar Städte eingefallen, die Stadt seines Vereins aber nicht. Dass er über die Anruferkennung identifizierbar wäre, war ihm auch nicht bewusst.
Nun haben wir überlegt, ihm irgendwie Zettel hinzukleben, wo notfallnummern drauf stehen. Ich denke aber, dass er im Notfall darauf auch nicht kommt.
Habt Ihr eine Idee, wie man ihm bei so einem Aussetzer aufzeigen kann welche Nummer er wählen soll?
Oder andere Ideen?
LG Nicole

Besorgt ihm so einen Hausnotruf, das Teil gitb sehr viel Sicherheit.

Hallo,
Danke, ich werde mich damit mal auseinander setzen, habe aber diesbezüglich wenig Hoffnung auf Einsicht.
LG

Hier denke ich ist ein Hausnotruf viel sinnvoller. Diesen sollte ermit einem Band immer bei sich tragen: https://www.pflege.de/hilfsmittel/seniorennotruf/hausnotruf/

Hallo,
Danke, ich werde mir das mal genauer angucken, habe aber nicht viel Hoffnung auf Einsicht.
LG

Hallo,
Mein Vater hatte das auch mal, nennt sich TIA und ist quasi ein Vorbote für einen richtigen Schlaganfall.
Er wurde daraufhin eingestellt mit Antukoagulantien, Blutverdünnern.
Seitdem sind die Ausfälle aber auch verschwunden.

Was mich wundert ist, dass Dein Vater mit solch massiven Ausfällen allein leben soll, seitens der Ärzte.
Das ist doch nicht normal, laufend solche TIAs zu haben und die Ärzte schauen nur zu.

Ist er auf Medikamente eingestellt?

LG

Hallo,

Ach man, falsche Taste!
Also, nochmal Hallo,
er ist medikamentös eingestellt und er lebt ja nicht allein, meine Mutter ist auch noch da, arbeitet allerdings auch noch. Er ist auch noch nicht so alt, erst 62. ob das tatsächlich wieder ein TIA war, kann ich nicht sagen, es geht ihm jetzt wieder gut und das bedeutet (für ihn), dass er ja nicht mehr zum Arzt muss.
Er wurde vor ein paar Jahren mal durchleuchtet und da sah man auf dem Bild halt 9 Typische "Schlagpunkte" im Hirn. Ich bin gar nicht sicher, dass er seinen Hausarzt das alles berichtet hat. Der alte Hausarzt wusste das (hat ja die nötigen Untersuchungen eingeleitet) aber seit 2 Jahren leben sie jetzt bei mir im Ort und er hat nen neuen Hausarzt. Das große Problem ist halt, dass er nach so einem Aussetzer nicht einsieht, dass er zum Arzt muss, weil es ihm ja gut geht. Jetzt war auch das erste Mal, dass er auf die Idee kam, Hilfe zu holen.
LG

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Wie wäre es mit einem Hausnotruf? Gibt es auch mit GPS. Einfach auf den Knopf am Handgelenk drücken und Hilfe ist unterwegs.

Dein Beitrag ist nun nicht mehr so aktuell, aber ich schreibe trotzdem mal.

Zettel zu kleben bringt nicht immer was. Ich hatte bei meinem TIA auf Lähmungserscheinungen der rechten Körperhälfte, konnte also nicht laufen oder meinen Arm bewegen. Habe dann versucht mit der linken Hand das Handy zu bedienen, aber ich wusste auch plötzlich nicht mehr unter welchem Namen ich meinen Mann eingespeichert hatte. Daher wäre ein Hausnotruf wirklich am besten.

Das war vor zwei Jahren. In den letzten Monaten war mir auch immer sehr schwindelig und ich war irgendwie "blöd im Kopf", kann man schlecht beschreiben. Beim Arzt wurde festgestellt, dass mein Blutdruck viel zu hoch ist und seit ich Tabletten dagegen nehme, ist es wesentlich besser.

Hallo,
Mein Papa (64) hatte gestern einen kleinen Schlaganfall. Rechter Arm war komplett gelähmt, er wusste plötzlich auch nicht, wie man das Handy bedient. Er ist zum Nachbarn und die haben den rtw gerufen. Heute kann er seinen Arm schon bewegen. Die Finger wollen noch nicht so. Ich habe solche Angst, dass was schlimmeres noch kommt. Er ist jetzt im kh in Ungarn. Er wohnt da. CT war unauffällig. Blutdruck schon gestern wieder bei 120/60. bei der Aufnahme war es 180/110.
wie war alles bei dir? Geht’s dir jetzt gut?

Wenn man einen kleinen SA hatte, ist die Gefahr in den nächsten fünf Jahren einen großen SA zu bekommen, sehr hoch.

Er muss auf jeden Fall auf sich achten. Evtl. das Gewicht reduzieren, gesünder essen, vor allem weniger Salz, Bewegung und keinen Stress.

Seit ich die Tabletten gegen den hohen Blutdruck nehme, geht es mir soweit wieder gut, allerdings ist doch immer etwas Angst dabei, wenn mir mal kurz schwindelig wird.

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