Nur noch Krank!

    • (1) 17.04.18 - 08:52

      Hallo ihr Lieben,
      Ich muss mir jetzt mal etwas von der Seele reden. Ich werde einfach nicht mehr gesund!
      Angefangen hat alles letztes Jahr im Januar. Ich hatte einen Hörsturz und dadurch leider eine hörminderung und einen Tinnitus der mich seit dem Begleitet . Ok damit komme ich soweit klar. Meistens kann ich den Tinnitus gut ausblenden. Nur in manchen Situationen ist er stark zu hören.
      Es fing danach an das ich immer wieder erkältet war. Meine neben Höhlen fast durch gängig zu. Im Juli hatte ich dann einen 2. Hörsturz Der Gott sei dank sofort behandelt wurde und keine weiteren Auswirkungen hatte.
      Über das ganze Jahr war ich dauererkältet und brauche seitdem dauerhaft Nasenspray.
      Mitte des Jahres fingen dann dauerhafte Magenprobleme an. Im Dezember war ich zur Magenspiegelung mit dem Ergebniss einer c gastritis, 2 magengeschwüren und eines zwerchfellbruches.
      Ab da fing es an das ich von einem gesundheitlichen Problem ins nächste Rutsche.
      Ich bin seit Januar 2018 nicht mehr gesund. Es kommt ständig was neues dazu.
      Erst hatte ich einen Magen Darm Virus der mich 10 Tage gequält hat. Dann ging es direkt weiter mit einem grippalen Infekt in dessen Folge meine neben Höhlen wieder komplett dicht waren.
      Dann fingen Zahnschmerzen an, die mich jetzt seit über 8 Wochen quälen. Seit Sonntag habe ich eine rippenfellentzündung die wirklich sehr schmerzhaft ist.
      Ich habe jetzt die Notbremse gezogen und mich krankschreiben lassen. Es geht so nicht mehr weiter, ich werde einfach nicht mehr fit.
      Hab das Gefühl das mein Körper mir eindeutige warnsignale schickt.
      Ich weiß aber einfach nicht wie es weitergehen soll. Wie ich endlich wieder gesund werden kann!
      Vielleicht hat von euch jemand eine Idee oder Tipps für Mich!

      Vielen Dank fürs lesen
      LG Sarah

      • Hallo,

        Du hast Recht, wenn Du sagst, Dein Körper sendet Dir Warnsignale. Hörsturz, Gastritis...das sind in der Regel Erkrankungen, die durch Stress kommen. Hast Du viel Stress, oder gar seelische Belastungen?
        Meiner Freundin hilft Yoga sehr, sie ist viel ruhiger geworden. Weiter solltest Du Deine Stressherde beseitigen, vielleicht auch mit Hilfe. Hast Du mal über eine Reha nachgedacht? Ich hatte vor vielen Jahren auch eine Zeit, in der ich nur krank war. Ich habe eine Reha bekommen, zwar erst einmal abgeleht, aber nach Widerspruch genehmigt.
        Sprich mal mit Deinem Hausarzt darüber. Jetzt brauchst Du erst einmal viele Ruhe und Geduld.

        LG und gute Besserung!

        L

        • Hi du und danke für deine Antwort!
          Mein Hausarzt hat gestern auch eine Reha vorgeschlagen. Allerdings habe ich 3 Kinder die ich in der Zeit unterbringen müsste. Und da weiß ich schon nicht wie ich das machen sollte.
          Ich denke ich habe mich übernommen was meine Arbeitszeit angeht. Ich bin nach einem Jahr Elternzeit von meinem jüngsten direkt wieder mit 35 Stunden die Woche eingestiegen. Bei 2 Kindern hatte ich keine Probleme Vollzeit arbeiten zu gehen. Jedoch war die Betreuungssituation damals einfacher.
          Alle Kinder haben momentan ständig Termine. Meine mittlere hat ADHS und muss ständig zum Psychologen. Meine grosse eine skoliose und auch ständig arzttermine. Mein Sohn ist erst 2 1/2 und braucht mich ja auch sehr viel.
          Ich hab den Eindruck ich Hetze nur noch umher um allen irgendwie gerecht zu werden. Was ich aber einfach nicht mehr schaffe.
          Bei der Arbeit habe ich jetzt den Antrag gestellt meine Stunden auf 30 zu reduzieren in der Hoffnung hier etwas entschleunigen zu können.
          Aber ich weiß auch nicht, ich komme einfach nicht mehr auf die Höhe.

          LG Sarah

          • Ach mensch, das ist aber auch gerade ziemlich kompliziert.
            Gut, mit 3 Kindern eine Reha machen....vielleicht wäre das eine Mutter-Kind-Kur eine willkommene Abwechslung? Wie sieht es mit Deinem Mann aus? Kann er Dich nicht ein wenig entlasten? Stundenreduzierung ist schon mal gut und Du weißt, daß Du alles langsam angehen musst, das ist schon mal viel wert.
            Wenn Du jetzt krank geschrieben bist, hast Du auch Zeit zu überlegen, wie es weiter gehen kann, ich denke, die Zeit brauchst Du jetzt. Wie gesagt, ich wünsche Dir baldige Besserung, irgendwann wird alles gut #liebdrueck

            • Mutter Kind kur ist leider nicht möglich, da meine Versicherung keine Kuren beinhaltet. Mein lebensgefährte versucht mich schon zu entlasten, jedoch hat er leider ziemlich blöde Arbeitszeiten die immer wieder variieren.
              Mein exmann von dem meine beiden Töchter sind kümmert sich auch um die zwei. Aber Termine und die Planung dafür hängt leider immer an mir. Ich hab mir die letzten Jahre angewöhnt das meiste selbst zu machen.
              Ich werde die Tage nutzen und auch nochmal mit meinem Arzt reden. Lieben Dank dir für deine Worte!

              • (6) 17.04.18 - 15:06

                Bei einer Reha hast Du die Möglichkeit, im Rahmen des Haushaltshilfegesetzes, eine Haushaltshilfe zu beantragen, wenn ein Kind unter 12 Jahre alt ist, oder alternativ ein oder mehrere Kinder als Begleitkind mitzunehmen. Manche Kliniken nehmen Begleitkinder mit auf. ABER: Reha mit Kindern ist viel stressiger als ohne.
                Noch wichtig: bei Reha über die Rentenversicherung NIEMALS das Wort "Kur" erwähnen, und nie die Diagnose "Infektanfälligkeit" oder "Erschöpfung" nennen. Das sind keine Reha-Diagnosen, da es keine chronischen Erkrankungen sind! Reha geht nur bei bereits bestehender chronischer Erkrankung.
                Zahlt Deine Krankenversicherung vielleicht einen "Sanatoriumsaufenthalt"? Geh doch mal zu einer guten Beratungsstelle, die können Dir eventuell noch weiterhelfen, wie das mit deiner Krankenkasse am Besten zu regeln ist.

                • (7) 17.04.18 - 15:45

                  Über die Rentenversicherung geht leider auch nicht,da ich nicht in die Rentenkasse einzahlen, bin verbeamtet. Geht dann eine Reha überhaupt?Ich muss dringend bei meiner Versicherung anrufen..

                  • (8) 17.04.18 - 16:01

                    Müsste eigentlich möglich sein. Reha bezahlt doch die Krankenkasse
                    Mein Mann ist Beamter, da haben Krankenkasse und Land bzw. Beihilfe die Kosten übernommen.

                    • (9) 17.04.18 - 16:22

                      Das müsste ich nun noch rausfinden. Ich bin auch verbeamtet. Weis bisher nur das ich keine Mutter-Kind-Kur machen kann.
                      Mit der Reha kenne ich mich gar nicht aus.

                      • (10) 17.04.18 - 20:44

                        Das heißt dann nicht "Reha", sondern "Sanatoriumsaufenthalt". Du brauchst dann eine Klinik, die "Beihilfefähig" ist.
                        Normalerweise ist für eine Reha nicht die Krankenkasse zuständig. Die Beihilfe aber schon. Und wenn es als Sanatoriumsaufenthalt zählt, zahlt normalerweise auch die private Krankenkasse dazu. Frag da mal genauer nach.

          (11) 17.04.18 - 10:09

          Du solltest dich dringend mit deinem Hausarzt und vielleicht dem Kinderarzt um eine Familienreha bemühen... Genug Ansatzpunkte, die rehabilitiert werden können, habt ihr sicherlich...

          Ich denke nicht, dass es mit Stundenreduzierung um 5 Stunden die Woche getan ist... Ich weiß selber, wir anstrengend es mit drei Kindern und deren Terminen sein kann und ich bin noch in Elternzeit...

          Wie alt sind denn deine Kinder? Ist es da evtl möglich, dass dein Mann dir da was abnehmen kann? Oder hast du evtl Helfer wie zb Großeltern, die auch mal was abnehmen können?

          Dein Körper sagt dir, wie meine Vorschreiberin schon schreibt, ganz eindeutig, dass du mindestens 2, besser 3 Gänge runterschalten musst... Wenn du auf diesem Level weitermachst, wirst du irgendwann richtig flach liegen... Zieh jetzt die Notbremse und fang an, auf dich zu achten und nicht für andere nur zu funktionieren!

          LG

          • (12) 17.04.18 - 11:58

            Hi du und danke dir für deine Antwort. Eine familienreha? Das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Davon hab ich bisher nichts gehört. Leider fallen Mutter Kind Kuren bei mir weg.
            Meine Mutter ist vor einigen Jahren gestorben und ich habe leider keine wirkliche Familie mehr um mich herum. Die Mutter meines Lebensgefährtin arbeitet selbst noch Vollzeit und fällt deshalb leider meist aus.
            Die Mutter meines exmannes geht auf sie 80 zu und ich möchte sie nicht zusätzlich belasten.
            Mir fällt es leider extrem schwer Hilfe anzunehmen. Ich hab den tick das ich immer alles alleine hinbekommen möchte, stosse hier jedoch nun an meine Grenzen.
            Ich werden den Arzt bezüglich einer familienreha mal ansprechen. Danke dir für den Tipp!
            LG sarah

        (13) 17.04.18 - 16:02

        Mensch, Du übernimmst Dich wirklich! Mit 3 Kindern nach einem Jahr wieder zu arbeiten. Ich hätte mir das nie vorstellen können. Ich habe "nur" 3 Jungs (6,6 und fast 2) und Haushalt und ich lag im Februar auch nur krank im Bett mit 4 verschiedenen Krankheiten (Magen-Darm, Grippe, Nebenhöhlen, Ischialgie). Eine chronische Gastritis kommt von zu viel Stress, Du solltest dringend mehrere Gänge zurückschalten und in erster Linie an Dich selbst und an Deine Kinder denken.
        Mach eine Mutter-Kind-Kur, wo Du genau dafür Zeit hast. Du kannst die Kinder ja dorthin mitnehmen und sie sind dort betreut.
        Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft.

(14) 17.04.18 - 12:35

Hallo Sarah,
wenn Du nicht irgendwann schwer krank werden willst, solltest Du schnellstmöglich etwas an Deinem Leben ändern. Langandauernder Stress schwächt das Immunsystem und fördert Entzündungen, die wiederum auf Dauer schwere Erkrankungen verursachen können. Die Basis sollte natürlich immer ein gesunder Lebensstil bilden, d. h. eine vitalstoffreiche Ernährung wie die traditionelle Mittelmeerkost, tägliche Bewegung an der frischen Luft (u. a. zwecks Vitamin D-Bildung), ein gutes Stressmanagement und ausreichend Schlaf.
Nasenspray darf übrigens nur ca. 1 Woche lang angewendet werden, da es ansonsten die Schleimhäute schädigt und abhängig machen kann.
Lass auf jeden Fall mal ein großes Blutbild machen.
Auch eine ca. 3-monatige Kur mit dem Spurenelement Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke) könnte hilfreich sein. Denn Zink hat sich bei diversen Infekten bewährt, ist wichtig für die Schleimhäute und das Immunsystem, und es wirkt entzündungshemmend.

Ich wünsche Dir gute Besserung!

(15) 17.04.18 - 16:05

Was würde deine Krankenkasse denn genehmigen?

Mutter-Kind-Kur ja nicht. Was würde gehen?

Könntest du über das Jugendamt eine Familienhilfe bekommen? Hintergrund ADHS, selbst ständig krank.

Welche Ursachen gibt es bei dir? Stress, klar. Aber gibt es noch andere Infekte oder Herde, die zwar an Symptomen behandelt wurden, nicht jedoch die Ursachen?

Was sagt dein Arzt zum gesundheitlichen Wiederaufbau?
Medikamente für Symptom/Krankheit x, y, z, a, b, c, efg, ij, k usw.?

Oder hat er sich mit dir beraten, wie du wieder allgemein fitter werden kannst?
Z.B. welche Nebenwirkungen manche Medikamente haben (Magenschleimhaut schädigen, Blutdruck steigern, Darm angreifen, sonstiges)

Warst du zwischendurch auch mal krank geschrieben oder warst du durchgehend arbeiten, trotz der Krankheiten?

Was rät dir dein Arzt während der Krankschreibung, was du zum Wiederaufbau tun könntest?

Hat deine Krankenkasse Beratungsstellen?
Bietet deine Krankenkasse Gesundheitskurse an?

Bist du gesetzlich oder privat versichert?
Bei gesetzlich müssten Kuren mitdrin sein. Bei Privat oft nicht.
Falls Privat: gäbe es die Möglichkeit über einen Jobwechsel in die gesetzliche zu kommen? Ich weiß, damit büßt man oft Verdienst etc. ein. Allerdings die Gesundheit ist auch wichtig, um überhaupt verdienen zu können.

In wie weit könnte dich dein Partner unterstützen?
Welche Termine der Kinder könntest du über ihn koordinieren?

Welche Freizeitaktivitäten haben deine Kinder? Könnten diese mit Freunden zusammengelegt werden? Natürlich mit erkenntlich zeigen! Aber mal vorübergehend nicht da auch noch müssen...

  • (16) 17.04.18 - 16:20

    Ich bin privat versichert. Meine Arbeit zu wechseln würde bedeuten auf meinen Beamtenstatus zu verzichten. Das würde mich eher unter mehr Stress setzen.
    Mein Lebensgefährte ist Familienhilfe fürs Jugendamt, daher ist es auch eher schlecht selbst eine Familienhilfe in Anspruch zu nehmen.

    Ich werde mich nochmal komplett durchchecken lassen beim Arzt. Bisher wurde nichts in Richtung Aufbau des Immunsystems seitens des Arzt vorgeschlagen. Aber ich habe schon diesbezüglich angefragt.

    Ich war auch zwischendurch mal krankgeschrieben. Jedoch bin ich immer relativ schnell wieder zur Arbeit. Ich komme mir da immer so schlecht vor :(
    Zwei Krankmeldungen habe ich dem Arbeitgeber unterschlagen und bin zur Arbeit gegangen. Ja ich weis, dass war nicht das klügste.
    Deshalb bleibe ich jetzt erstmal zuhause und versuche alles etwas langsamer anzugehen, was mir leider nicht so einfach fällt.

    • (17) 17.04.18 - 17:21

      "Ich war auch zwischendurch mal krankgeschrieben. Jedoch bin ich immer relativ schnell wieder zur Arbeit. Ich komme mir da immer so schlecht vor :(
      Zwei Krankmeldungen habe ich dem Arbeitgeber unterschlagen und bin zur Arbeit gegangen. Ja ich weis, dass war nicht das klügste.
      Deshalb bleibe ich jetzt erstmal zuhause und versuche alles etwas langsamer anzugehen, was mir leider nicht so einfach fällt. "

      Das ist mit das wichtige.

      Auskurieren.
      Die beste Medizin bringt nichts, wenn man die Ursachen weiter gewähren lässt.

      Wenn du dir schlecht dabei vorkommst: könntest du dir eine ambulante Therapie vorstellen?
      Bisher hast du gewechselt zwischen Regen und Traufe. Es ging dir körperlich schlecht, also bliebst du zu Hause. Dann ging es dir dadurch schlecht (weil du es provokativ gesagt, nicht ausgehalten hast) und bist wieder arbeiten gegangen. Also ging es dir körperlich schlecht. Wenn du deinem Körper Genesung zugelassen hast, ging es dir psychisch schlecht.

      Schlecht oder schlecht, nur eben in anderer Form.

      Daher der Ansatzpunkt evtl. auch therapeutisch daran zu arbeiten. Warum du dir so vorkommst bzw. was du tun kannst, auszuhalten ohne dir schlecht vorzukommen und gleichzeitig ohne dass es deinem Körper dadurch schlechter geht.

      Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Daher eher therapeutische Begleitung. Je nach Ursache andere Tipps.



      Mal eine andere Frage:
      wenn eines deiner Kinder ADHS hat, wie ist es bei Dir?
      Gibt es da auch Anzeichen für?
      Falls dem so wäre, könnte das eine Bandbreite für Hinweise sein, was dein "sich schlecht fühlen um nicht zur Arbeit zu gehen" ursächlich sein könnte. Damit meine ich weniger ein H dabei. Sondern viel mehr, das immer kämpfen müssen um "auch" Leistung zu bringen oder mehr Anstrenung aufwenden müssen, für Ergebnisse, bis hin zu Sprüchen aus dem Umfeld, die soweit prägten, dass man selbst aus dem "Dauerarbeitsmodus" gar nicht mehr herauskommt.

      • (18) 17.04.18 - 18:50

        Das mit dem ADHS vermute ich schon das es von meiner Familienseite aus vererbt wurde. Nach dem Tod meiner Mutter hab ich viel darüber nachgedacht und sehe sie als typische ADHS betroffene. Ich selbst war das typische Träumerkind. Hatte immer Probleme mich zu konzentrieren und immer schwer mit Schule und Co zu kämpfen.
        Zudem war ich ein extremes pubertier.
        Meine Ausbildung habe ich erst mit 26 Jahren gemacht. Damals schon mit 2 kindern und darauf bin ich wirklich sehr stolz. Aber ja,ich bin jemand der sich sehr abmüht alles richtig zu machen bei der Arbeit. Ich versuche immer 300% zu geben und schaffe vielleicht gerade mal 80 %.

        Ich habe grundsätzlich ein schlechtes gewissen. Wegen allem und jedem. Möchte es immer allen recht machen. Bin trotz meiner mangelnden Zeit immer für jeden da wenn er meiner Hilfe braucht.

        Ob das nun mit ADHS zusammenhängt weiß ich nicht. Es wäre vielleicht interessant das einmal zu testen. Vielleicht ist eine Therapie der richtige Ansatz. Allerdings fällt mir schon der Gedanke daran sehr schwer. Ich Rede nicht gerne über meine Probleme. Das ist mir mit dem Forumsbeitrag schon sehr schwer gefallen, jedoch ist es da einfacher da man dabei niemand ins Gesicht sehen muss

        • (19) 17.04.18 - 19:24

          Das glaube ich sofort. Also das mit dem schwer darüber reden
          und der Rest sowieso. 300% Energie für 80% Ergebnis.

          Bei mir kam ich durch Zufall drauf und habe mich dann testen lassen.
          Nach dem Motto: wenn es das ist, hab ich endlich eine Erklärung - und erstmals Hoffnung, dass es für mich leichter wird
          Wenn es das nicht ist (wäre), dann damit ich nicht mehr darüber nachdenken muss.

          Die Diagnostik war sehr ausführlich.
          Seither habe ich viel darüber gelernt (vor allem mit mir selbst umzugehen) und jetzt brauche ich weniger Energie für mehr Leistung. Das tut mir sehr gut. Ich muss mich nicht mehr abstrampeln.

          Falls du über Therapie nachdenkst, wäre der Weg zuerst ADS/ADHS abklären lassen eine gute Möglichkeit.
          1. um dir den Weg der Therapie leichter zu eröffnen (erste Hürden nehmen)
          2. um die besser passende Therapie zu finden.

          Früher mühte ich mich ab, jemanden zu erklären, warum ich bei so viel Energieaufwand trotzdem nicht das Ergebnis liefere
          umgekehrt: wenn ich das Ergebnis lieferte, warum ich so gestresst davon bin :-(

          Seit ich ADS/ADHS erklären kann, fällt mir das leichter. Vor allem muss ich nichts mehr erklären und schon gar nicht muss ich mehr was beweisen! Entweder ich kann oder ich kann nicht. Aber dann komm ich besser damit klar
          oder finde durch das Wissen mit mir kompatible Wege.

          • (20) 18.04.18 - 16:19

            Vielen lieben dank für deine tolle ausführliche Antwort . Ich werde das mal bei meinem Arzt sagen.
            Hab eine Freundin gefragt die auch an ADHS leitet und die konnte mir schon jemand empfehlen der bei Erwachsenen testet.

            • (21) 19.04.18 - 14:00

              "Hab eine Freundin gefragt die auch an ADHS leitet und die konnte mir schon jemand empfehlen der bei Erwachsenen testet. " das klingt super! :-)

              "Vielen lieben dank für deine tolle ausführliche Antwort . Ich werde das mal bei meinem Arzt sagen. "
              Meine Hausärzte (vorige und neuer) konnten damit erst mal nichts damit anfangen. Da ich aber von der Teststelle wusste, was ich brauchte (Überweisung, Ablauf etc.) hat mir meine damalige Hausärztin die Überweisung gegeben. Null Ahnung von nix. Nach der Diagnose bekomme ich seither immer die Überweisungen.
              Mein neuer Hausarzt brauchte nicht viel tun. Ich habe ihm gesagt, wann und wo ich getestet worden bin, welche Überweisung ich brauche und er akzeptiert es.

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