Karies beim Kind

    • (1) 23.04.18 - 19:42
      Inaktiv

      Ich war heute mit dem Sohn, 6, beim Zahnarzt und war etwas geschockt. Ein Zahn hat ein so tiefes Loch, das gebohrt werden soll, zwei weitere sollen beobachtet werden.
      Wir gehen, da mein Mann und ich beide schlechte Zähne haben, alle drei Monate mit dem Kind los und putzen wirklich gewissenhaft und achten auf zahnfreundliche Ernährung.
      Bis vor drei Monaten war alles tippitoppi und jetzt das?

      Was mich skepisch macht: wir hatten heute einen neuen Arzt in der Praxis erwischt. Ganz davon ab, dass der so empathisch wie ein Brötchen war und sehr maulfaul (auf meine Frage, was Beobachten heißt, meinte er: Na, beobachten halt.) war, habe ich jetzt Dr. Google gefragt und der sagt, auffällige Stellen, die noch nicht gebohrt werden müssten, könne man durch das Auftragen einer hochdosierten Fluoridlösung unterstützt werden können.
      Ist das so? Weiß das jemand?

      Ich überlege, noch einen zweiten Zahnarzt draufgucken zu lassen... Einfach nur beobachten macht mich irgendwie wenig froh...

      Über Rat und Erfahrungen freue ich mich.

      • Hallo,
        mein Sohn hat leider auch meine schlechten Zähne geerbt.

        Er ist 9 Jahre und es wurde schon 3 oder 4x gebohrt und ein Milchzahn nach längerer Behandlung dann gezogen.
        Bisher hat er Glück, alles betrifft die Milchzähne.

        Auch, dass in 2 Monaten auf einmal 2 Baustellen im Mund sind, kennen wir:-( .

        Von einer Flouridlösung wurde mir bisher nichts gesagt, wir sind mittlerweile auch beim 2. Zahnarzt angekommen.

        Meinem Sohn wurde auch mal gesagt: Unten links müssen Wir beobachten.

        Ich habe daraus geschlossen, 4 Wochen super putzen und dann Kontrolltermin vereinbart.
        Es wurde dann doch ausgekratzt.

        Ich werde mal weiter im Thread mitlesen, ob eine entsprechende Lösung bei anderen geholfen hat.

        Meine Hoffnung ist, dass er nur diese Probleme mit seinen Milchzähnen hat und er nach dem Wechsel Ruhe hat.
        Gruß

        • "Meine Hoffnung ist, dass er nur diese Probleme mit seinen Milchzähnen hat und er nach dem Wechsel Ruhe hat."

          Leider ist das meistens nicht so. Haben Kinder schon Karies auf dem Milchzähnen, dann geht das gerne später weiter. Die Bakterien sind ja schon im Mund. Die Babys kommen damit nicht auf die Welt. Das wird in der Regel von den Eltern auf die Kinder übertragen (durch den Speichel - z.B. beim Füttern mit dem Löffel und du isst mit dem gleichen Löffel).

          "Kariöse Milchzähne sind auch das Schicksal für das bleibende Gebiss, denn bleibende Zähne können angesteckt werden, sodass Zahn-Karies im bleibenden Gebiss vorprogrammiert ist."
          (Quelle: https://www.zahnarzt-zahnbehandlung.com/index.php/component/content/article?id=235&start=22&Itemid=216)

          Ich hatte auch immer schlechte Zähne, allerdings erst mit den bleibenden. Die wurden früher jährlich versiegelt.

          "Die Mediziner streiten sich seit Jahren darüber, ob Karies eine Infektionskrankheit ist oder nicht. Fest steht: Im Mund eines Neugeborenen gibt es keine Kariesbakterien. Erst durch die Übertragung von Mama oder Papa gelangen diese Bakterien in die Mundhöhle – zusammen mit bis zu 1000 anderen Keimen."
          (Quelle: https://information-mundgesundheit.de/karies-kinder/)

      Hallo,

      wir haben mal ähnliches erlebt. Unsere mittlere Tochter hatte ganz angegriffene Vorderzähne die unter Narkose alle vier gerichtet werden sollten. Da war sie noch keine drei Jahre alt. Eine Narkose in einer Arztpraxis kommt für mich nicht in Frage also habe ich nach Alternativen gesucht. Da bin ich über Berichte gestolpert von Xylit bei solchen Zahnproblemen. Also haben wir angefangen mit Xylit zu putzen. Jeden Tag. Und nach einer Weile war es wie weggeblasen. Es funktioniert tatsächlich, auch wenn ich das nicht glauben würde wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Mittlerweile ist sie acht Jahre alt, hat schon mehrere bleibende Zähne und keiner davon (oder auch der Milchzähne) ist irgendwie behandlungsbedürftig.

      Fluorid kommt nicht in den Mund unserer Kinder (zumindest nicht mehr als nötig). Es ist ein Nervengift was wirklich bedenklich ist. Wurde früher als Rattengift und Pestizid eingesetzt darum war das für uns nie eine Option.

      Liebe Grüße
      Ina

    • (5) 10.05.18 - 01:13

      Hab schon gelesen dass eine Vorrednerin Xylit empfohlen hat.
      Das hat auch bei meinem Sohn geholfen. Er hatte mit 6 an mehreren Zähnen Karies. Ist ne lange Geschichte. Kurzfassung: auch ich bin damals im Netz auf Xylit gestoßen. Ich selbst hab ihm damals mind. 3 x tgl die Zähne damit geputzt. Karies hat sich nicht weiter verschlimmert. Inzwischen ist er fast 16. Die bleibenden Zähne haben kein Karies. Er putzt seine Zähne nur abends. Noch immer mit Xylit.

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