Angst vor Krebs

    • (1) 08.05.18 - 08:33

      Hallo ihr Lieben ☘️

      Eigentlich dachte ich, dass ich niemals so einen Post schreiben würde, aber ich möchte über meine Ängste eigentlich mit niemanden aus meinen näheren Umfeld sprechen, da ich befürchte, dass ich damit den ein oder anderen einfach nur verrückt machen würde..

      Naja, wie der Titel schon sagt, habe ich wirklich eine riieeeesen Angst, vielleicht an Krebs leiden zu können. Ich habe seit einer Woche ziemliche Beinschmerzen- beginnend ab dem Oberschenkel.. hinzu kommt, dass zur Oberschenkelinnenseite eine Verhärtung bzw. ein kleiner Knoten tastbar ist, ich vermute, dass die Schmerzen auch von dort kommen , dieser Knoten ist hart und nicht verschiebbar.
      In Ruhestellung habe ich keine Schmerzen, sie treten auf wenn ich gehe, nur abends zieht es im Liegen in den Unterschenkel.

      Gestern war ich bei der Hausärztin, eine Thrombose schließt sie aus, da keine Rötung oder Erwärmung der Haut vorhanden ist . Sie tippt auf eine Lymphknotenentzündung und verschrieb mir Ibo600, damit die vermutete Entzündung zurück geht. Wenn es zum Ende der nächsten Woche nicht besser ist, soll ich wieder kommen.

      Ach man, meine Angst lässt mich einfach nicht los , ich habe ein kleines Baby Zuhauses und der Gedanke,dass etwas nicht stimmen könnte, lässt mich einfach nicht los - ich fühle mich total schlecht und mache mich richtig verrückt. Ich Idiot habe natürlich auch gegoogelt und bin nun praktisch todgeweiht🙈

      Ich habe einfach irgendwie nichts gefunden, was mein Problem beschreibt außer die nicht schöne Variante.
      Ich habe einen Beckenschiefstand und belaste das Bein, seitdem mein Baby im Dez. auf die Welt kam, durch das Tragen um einiges mehr und drücke das Bein dadurch immer sehr durch - aber entsteht deshalb ein schmerzender Knoten?

      Ich weiß, Ferndiagnosen machen keinen Sinn, es geht auch vielmehr um meine Sorgen, das kenne ich so gar nicht von mir..

      Besorgte Grüße 😪☘️

      • Hmh, was kann man Dir da raten?

        Niemand hier wird wissen, was mit Deinem Bein los ist. Ich ganz persönlich glaube nicht, das es etwas ernstes ist. Aber selbst wenn es so sein sollte, wirst Du es schaffen, damit umzugehen.

        Diese Angst "Was wäre wenn" ist ein Seelenfresser!. Lass nicht zu, dass sie Dich vereinnahmt! Das Schicksal kannst Du nicht beeinflussen und schon gar nicht Krankheiten. Wenn es kommt und Dich mit voller Härte trifft, dann wirst Du daran wachsen und Deine neue Lebensaufgabe annehmen. Denn dann hast Du keine andere Wahl.

        Aber sich vorher verrückt zu machen, hilft niemandem. Und schon gar nicht Dir selber.

        Nimm die Schmerztabletten und warte bis Anfang nächster Woche.

        Kopf hoch und eine große Portion "LMAA". Das wird schon.

        • Danke für deine Antwort✨

          Ja, du hast absolut recht und ich weiß auch, dass ein Verrücktmachen absolut nichts bringt.
          Eigentlich denke ich da auch eher pragmatisch und hab immer die Ansicht vertreten: wenn’s mal so ist, dann ist es so und dann wird das Bestmögliche draus gemacht. Angst vor Krankenheiten hatte ich nie..

      Da sind vermutlich verschiedene Ansätze.
      Seit ich Mutter bin, fühle ich vieles intensiver, anders.
      Seit mein Kind größer ist, werde ich wieder gelassener (was mich selbst betrifft)

      Was den Krebs betrifft, fallen mir zwei evtl. drei Dinge ein.
      1. Krebs tut angeblich nicht weh. Erst wenn es zu spät ist. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Im Bekanntenkreis sind leider viele an dieser Krankheit gestorben. Die meisten gingen erst zum Arzt, als sie Schmerzen hatten bzw. sich die Symptome nicht mehr wegreden ließen. Aus Angst, sie könnten Krebs haben und daran sterben, warteten sie, bis die Heilungschance so stark gesunken ist, dass wirklich nichts mehr half.

      Einige gingen sehr viel früher. Bei den Anzeichen OHNE Schmerzen. Knoten oder andere "seltsame Dinge" in ihrem Körper. Diese beim Facharzt genannt, konnte schnell gehandelt werden.

      2. meine Mutter, selbst panische Angst vor Krebs (ihr "Leben" drehte sich fast nur um das Thema Angst vor Krebs) sagte oft: wenn Krebs mal weh tut, ist es zu spät.

      Wo ihre Angst herkam, weiß keiner. Familiär bedingt sind zum Glück nur sehr wenige betroffen. Eher angeheiratet und viele im Bekanntenkreis.

      Leider hat sie irgendwann vergessen zu leben. Sie aß nur noch, was gegen Krebs helfen würde und ließ alles weg, was Krebs angeblich fördern würde. Dabei schadete sie ihrem restlichen Körper, der letztlich unter Diabetis, Schilddrüsenproblemen, Herzproblemen und letztlich durch starke Herzprobleme seine Funktion einstellte. Krebs hatte sie nie. Ihre Angst früh an Krebs zu sterben, bestätigte sich nicht. Allerdings gab sie dem Krebs auch keine wirkliche Chance. Sie brachte sich mit ihren Verhaltensweisen, die sich nur noch um das Thema drehten, selbst um. Nicht sofort, aber schleichend. Jung gestorben ist sie somit trotzdem.

      3. ist wohl eine Mischung aus Punkt 2. 2. könnte man in zwei Punkte aufteilen.

      So lange du zum Arzt gehst, wenn du merkst, etwas ist anders,
      aber nicht panisch nur noch zum Arzt gehst, weil sich vielleicht ständig ...
      kann das eine gute Mischung sein aus Überlebenschance (frühes erkennen) und LEBEN während das Leben weiter geht ;-)

      Ja mit Baby ist das erst mal anders. Kann verunsichern. Je größer mein Kind wird, desto lockerer werde ich auch. Einfach weil mein Kind auch "ohne mich" überlebensfähiger wird ;-)

      Jetzt fällt mir 3. wieder ein: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bei euch in der Familie?

    • Hallo,

      Zunächst mal: nicht verrückt machen!

      Ansonsten: rein von deiner Beschreibung ausgehend klingt es für mich eher wie eine Entzündung. Und ich bin beruflich in dem Bereich. Wie du schon sagst, macht eine Ferndiagnose aber wenig Sinn.
      Sollte aber doch etwas sein, wird deine Ärztin nächste Woche weiter forschen und dir Hilfe organisieren. Und damit wirst du zurecht kommen. Man schafft mehr als man denkt, wenn man muss. Ich hätte das auch nie gedacht - aber ich habe auch Krebs, lebe damit und werde es schaffen. Und ich hätte nie gedacht, dass man diese Situation so stemmen würde. Unser Sohn wird morgen zwei.

      Kopf hoch und gut, dass du auf deinen Körper hörst!

      Symptome googeln ist wirklich bekloppt...habe den Fehler letztes Jahr direkt zweimal gemacht. Im Sommer war ich mir sicher ein malignes Melanom zu haben, im Herbst dachte ich, ich hätte Darmkrebs. Ich hab mich echt verrückt gemacht und mich von niemandem beruhigen lassen. Zwei Hautärzte haben mir aber dann glaubhaft versichert kein malignes Melanom zu haben und eine Darmspiegelung zeigte einen völlig gesunden Darm. Verrückt war, dass durch meine Angst tatsächlich Symptome aufgetreten sind und sich verschlimmert haben, die wieder komplett verschwunden sind, nachdem die Angst weg war. In meinem Umkreis gab es in den letzten Jahren sehr viel Krebs, daher wohl die Angst. Ich kann dir nur raten, dich da nicht reinzusteigern, nicht permanent zu googeln und deinen Körper nicht ständig zu beobachten sowie alles beim Arzt abklären zu lassen. Ich kann mir so gut vorstellen, wie es dir geht.

    • Wenn ich es so lese, hast du die Beschwerden einseitig?

      Durch die veränderte Belastung seit dem Baby hast du evtl. eine "Statikänderung". Du schreibst ja selbst, du belastest dein Bein mehr und drückst es mehr durch. Das sind Bewegungen und Belastungen, welche du Jahrelang nicht gemacht hast.
      Ich könnte mir vorstellen, dass hierdurch der Muskel verhärtet ist, das kann sich durchaus auch mal knotig anfühlen soweit ich weiß.
      Wenn es nächste Woche nicht besser ist, frage evtl. deine Hausärztin, ob evtl. ein paar Einheiten beim Physiotherapeuten - oder begleitend Ostheopatie - hilfreich sein könnten.

      Wenn ich mir das durchlese, gehe ich tatsächlich davon aus, dass die Ursache die "andersbelastung" ist.

      Also, erstmal durchatmen, Google Google sein lassen und von den kleinsten Problemchen ausgehen.
      Selbst WENN es Krebs sein sollte - ist es in dem Moment sch... aaaaber dann würdest du es jetzt mit einer Hausärztin angehen. Aber davon gehe ich jetzt einfach erstmal nicht aus.

      Tief durchatmen!! Ich würde das googeln lassen. Ich hatte auch mal eine Verhärtung... war dann ein Lipom.

      Alles Gute!!
      Nici

      Hallo,

      ich verstehe deine Angst mich hat das selber vor geraumer Zeit geplagt weil meine beste Freundin an Krebs erkrankt ist. Sie hat darauf hin selbst geforscht und ist auf die heilende Wirkung von Vitalpilzen bei Krebs aus der traditionellen chinesischen Medizin gestoßen. Das ist Wahnsinn, manche Pilze können tatsächliche Tumore zurück bilden, so dass man die ganzen chemischen Produkte gar nicht braucht. Es gibt bereits einige Unternehmen die manche der Vitalpilze in Pulverform in Deutschland verkaufen. Ich nehme seit dem auch diese Präperate und fühle mich besser, weil ich präventiv etwas unternehme.

      Hoffe das hilft dir weiter.

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