Übelkeit bei meiner Tochter

    • (1) 18.07.18 - 08:07

      Guten Morgen.

      Es geht um meine Tochter. SIe ist 9 Jahre alt. In ihrer Kindergartenzeit nahm sie jeden Magen-Darm-Infekt mit, der im Umlauf war. Seitdem sie in der Schule ist, ist es merklich besser, und sie hatte vielleicht nur 1-2 im Jahr damit zu kämpfen.

      Die letzten 4-6 Wochen ist es nun so, das ihr ganz oft übel ist. Vor allem morgens. Man sieht ihr das dann auch an. Aber genauso schnell wie es gekommen ist, geht es wieder vorbei. Ich habe nicht den Eindruck das sie krank ist. Aber doch ist da was.. Gestern und heute früh war es wieder besonders arg. Seit einiger Zeit wollte sie morgens nichts mehr frühstücken, also hab ich heute mit Ihr ausgemacht, sie sollte doch wieder etwas essen und trinken in der Früh. Trockenes Knäckebrot und ein paar Schluck Wasser. Und prompt hat sie nach 10 Minuten erbrochen. Ich hab sie von der Schule daheim gelassen, jetzt liegt sie auf dem Sofa, und wirkt wieder gesund, Übelkeit weg. Wir haben grad ein ernstes Gespräch miteinander gehabt, ich fragte sie ob ihr wirklich sooo schlecht sei, ob es ihr wirklich sooo schnell wieder bessser gegangen ist. Ja war es wohl. Oder ob sie Sorgen oder Kummer hat, oder in der Schule irgendwas ist. Das verneinte sie.

      Und nun? Ich will sie ja ernst nehmen, aber Übelkeit ist sowenig greifbar. Es war schon immer so, ihr wurde auch übel, wenn sie etwas ekliges gesehen oder gerochen hat. Und doch ist es die letzten Wochen vermehrt. Kann das auch ein Infekt sein, der noch nicht richtig durchkommt?

      Tja, bin ratlos,

      Lg, Mellam

      • Ich würde sie ärztlich gründlich untersuchen lassen und auch auf Allergien (u.a. Glutenunversträglichkeit, Milchzucker, Micheiweis, ...) testen lassen.
        Wie geht es ihr, wenn sie morgens gar nicht frühstückt? Wenn es ihr damit besser geht, dann würde ich sie das so machen lassen. Nicht jedes Kind verträgt morgens Nahrung. Aber wir alle haben halt noch diese Vorgabe im Hinterkopf, dass jeder ordentlich gefrühstückt haben muss, bevor er das Haus verlässt. Aber es gibt nun mal auch Menschen, die mögen /vertragen das nicht und denen reicht die erste Mahlzeit im späteren Vormittag oder sogar erst zu Mittag.

        Ich schließe mich hippogreif an.

        Hallo,

        wenn es häufiger ist, würde ich mit dem Kinderarzt darüber sprechen.

        Kreisplaufprobleme
        Blutzuckerwerte
        sonstiges.
        Da kann vieles sein, auch vieles harmloses.

        Wann tritt die Übelkeit besonders auf?
        - ist es in den Ferien besser/schlechter?
        - erbricht sie nach jedem Essen in der Früh?
        ist es bei nur Trinken, bestimmten Speisen (flüssig/fest) besser/schlechter?
        ist es vor oder nach dem Zähneputzen besser/schlechter?

        Wie steht sie auf? Langsam, schnell?

        Bei mir, Fructoseintoleranz, ist es so, dass ich zuerst was essen muss, damit ich mir die Zähne putzen kann. In den meisten Zahnpasten ist etwas drin, was bei mir Übelkeit auslöst. Auch wenn ich diese nicht "esse".

        Schnelles aufstehen wird mir übel. Niedriger Blutdruck.

        Festes essen kann ich morgens nur kaum. Biorhythmus.
        Zu langes nicht gegessen haben, auch Übelkeit.

        Einfache Lösung:
        langsames Aufstehen mit Bewegung im Bett
        Kleinigkeit frühstücken. Bestenfalls etwas, das den Zuckerspiegel steigen lässt und nicht schwer im Magen liegt. Später kann ich etwas essen, was länger satt macht.

        Zähneputzen nicht auf nüchternen Magen
        und Obst erst bei der zweiten Mahlzeit.


        Ernährungstagebuch: wann isst/trinkt sie was, wie stark ist die Übelkeit
        Kinderarzt fragen.
        Einmal durchchecken lassen. Dann seht ihr weiter.

        Ist ihr Magen-Darm-Bereich ok?
        Oder vermeidet sie manche Lebensmittelarten eher instinktiv, weil sie merkt, dass es ihr nicht gut tut? Nur, dass es nicht so auffällt, wenn sie tagsüber schon einiges gegessen hat, während es morgens nüchtern einfach mehr ausmacht?

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