Tagesklinik (Psychatrie/Psychotherapie) wie angehen?

    • (1) 18.07.18 - 08:54

      Hallo
      Mir geht es psychisch schon länger nicht gut. Ich brauche Hilfe, weil im Moment alle in meinen Umfeld darunter leiden, weil ich nichts mehr gebacken kriege.
      Aber wie gehe ich es an?
      Bei meiner Hausärztin war ich schon, die hat mich zu meiner Neurologin verwiesen.
      Meine Hausärztin hat mir auch Blut abgenommen und manche Werte sind auch nicht toll, aber zu warten bis die wieder normal sind dauert auch zu lange oder? Wie lange dauert es überhaupt bis man in eine Tagesklinik kommt? Wie ist das mit der Betreuung der Kinder dann (ich habe einen geistig behinderten fast 10jährigen Sohn und eine 9jährige entwicklungsverzögerte Tochter)?
      Danke für eure Antworten
      Kanand

      • (2) 18.07.18 - 09:25

        Termine musst du bei solchen Kliniken immer selber ausmachen, das ist so gewollt, weil es die Motivation zeigt. Adressen hat sicher auch der Hausarzt, ansonsten die Neurologin.
        Einfach dort anrufen, dann machst Du dort einen Termin für das Vorgespräch aus. Dir wird dann auch gesagt, was Du mitbringen musst, z.B. eine Einweisung vom Hausarzt.
        In dem Vorgespräch klärt dann der Arzt mit Dir ab, wie schnell die Aufnahme sein muss, und meist bekommst Du schon einen Aufnahmetermin.
        Für die Kinder kannst Du bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen. Formulare schickt Dir die Krankenkasse, ausfüllen musst Du und Dein Hausarzt. Vielleicht geht das bei Dir auch jetzt schon, da Du wahrscheinlich jetzt schon krankheitsbedingt überfordert bist mit Haushalt und Kindern. Dann würden die Kinder die Hilfe schon kennen, wenn Du in die Tagesklinik gehst.
        Haushaltshilfen bekommst Du von der Diakonie-Station, vom Maschinenring, vom Dorfhelferinnenwerk...Die Diakonie ist normalerweise erster Ansprechpartner, die können Dir dann auch noch weitere Adressen geben.

        Alles Gute und Gute Besserung!

      (5) 18.07.18 - 13:54

      Bei mir hat die Neurologin die Klinikeinweisung gemacht und auch den Termin vereinbart, ich musste gar nichts machen. Auch hat sie die Klinik ausgesucht.

      Welche Blutwerte sind denn schlecht? Bei mir wurden die gar nicht in der Tagesklinik behandelt und ich musste abbrechen, weil das noch stressiger war als der Alltag, die Klinik kommt ja noch dazu.

      Falls du Eisenmangel oder Schilddrüsenprobleme hast, löst das auch Erschöpfung aus. Diese Werte werden normalerweise nicht von selber wieder besser.

      Mit hat geholfen, im Alltag Entlastung zu finden.

      Besuchen deine Kinder eine Heilpädagogische Tagesstätte?

      Falls nein, solltest du mit deinem Jugendamt darüber reden, die HPTs sind immer nach der Schule und haben meistens auch in den Ferien auf.

      Ich wünsche dir gute Besserung!

      (6) 18.07.18 - 15:12

      Welche Werte sind schlecht und welche Hilfe brauchst du?

      Schilddrüsenwerte, Eisenmangel, Vitaminmangel etc. können Erschöpfung auslösen.
      Bekommst du bei diesen Werten Hilfe, Medikamente?

      Welche Tageskliniken kommen bei dir in Frage? Welche Spezialisierung haben diese?
      Was bieten diese Kliniken als Ziel an?

      Alternativ gäbe es noch Mutter-Kind-Kur, Mütter-Kur, psychosomatisches Fachkrankenhaus, psychosomatische Reha


      Je nachdem, was du brauchst, gibt es verschiedene Kliniken.

      Tagesklinik hat den Vorteil, abends wieder zu Hause zu sein.
      Nachteil ist, dass abends der Haushalt und der Alltag wartet.
      Eine gute Tagesklinik gibt dir Tipps, wie du den Alltag umbauen kannst, um im Alltag keine Kraft zu verlieren.

      Kinderbetreuung kann über Krankenkasse/Haushaltshilfe abgedeckt werden.

      Mutter-Kind-Kur kann helfen, wenn die Erschöpfung noch nicht sooo groß ist. Vorteil raus aus dem Alltag, Nachteil: Umstellung, falls Kinder Schwierigkeiten dabei haben.

      Reha ist stationär. Je nach Klinik können Kinder mitgenommen werden. Vorteil: raus aus dem Alltag. Nachteil: mit oder ohne Kinder.

      Wichtig fände ich eine Klinik, die deine schlechten Werte akzeptiert und diese Behandlung mitunterstützt.


      Hast du einen Psychologen oder Psychiater, der/die dich unterstützen und beraten kann?
      Hausarzt kann dir dabei helfen, den Antrag auszufüllen oder die Krankenhauseinweisung.

      Wenn du noch Kraft hast, kannst du auch selbst ein paar Kliniken abtelefonieren und fragen, ob sie zu dir passen. Dann auch, was sie brauchen - Einweisung, Antrag (Krankenkasse, Rentenversicherung).

    • (7) 20.07.18 - 23:43

      Ich Danke euch allen.
      Meine Blutwerte deuten auf eine Anämie hin, obwohl mein Eisenwert im mittleren Normbereich liegt und der Ferritinwert im unteren Normbereich. Ich nehme jetzt wieder Eisentabletten. Ein Vitamin D Mängel wurde auch festgestellt, da soll ich laut Ärztin in die Sonne gehen. Ich habe mir aber jetzt Vitamin d Tabletten gekauft. Haschi hab ich leider auch noch, da hab ich jetzt wiedermal eine Überweisung zum Endo . Außerdem hab ich immer mal wieder (Krampf)Anfälle dagegen nehme ich leider Antiepileptika. Gegen die Depression nehme ich Escitalopram. Außerdem habe ich noch einen Tinitus und beim MRT wurden Entzündungszeichen in meinem Gehirn fest gestellt.
      Meine Kinder gehen beide in ein Sonderpädagogisches Bildungszentrum(verschiedene) in Ganztag aber leider deckt das nicht die ganze Zeit ab.

      (8) 24.07.18 - 18:57

      ...

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