Esstörung, Therapie gescheitert, was nun?

    • (1) 18.07.18 - 20:59

      Hallo Ihr Lieben!

      Ich bin auf der Suche nach Leidensgenossen die mir vielleicht Tips geben können.

      Kurz zum Problem: Ich habe eine Esstörung, Binge Eating. War in Psychotherapeutischer Behandlung, die 12 ersten Sitzungen. Es war eine Gesprächstherapie, sie hat Fragen gestellt, ich habe geantwortet und sie hat es kommentiert und mich damit allein gelassen und geschaut was ich mit den Erkenntnissen mache. War anfangs sehr gut, aber gebracht in Bezug auf das Essen hat es mir gar nix.

      Ich habe zwar 10 kg abgenommen, das liegt aber daran dass ich nach Trennung die neue Wohnung wochenlang im alleingang renoviert habe und 10 Wochen ohne Küche auskommen musste.

      Nun habe ich auch den Job gewechselt und die Therapeutin sagte ich soll nun erstmal ankommen und dann entscheiden ob ich die Therapie fortsetzen möchte.

      Ich weiß halt nicht was es mir bringt. Was gibt es denn für Alternativen? In einer Selbsthilfegruppe war ich auch, kann ich aber nicht mehr hingehen da die Treffen immer dann sind wenn ich keine Kinderbetreuung habe. War auch nicht so ganz mein Fall muss ich sagen.

      Kennt sich jemand mit den Therapiemöglichkeiten aus oder hat sonst Ratschläge für mich? Was kann ich selbst von daheim aus tun? Bin etwas ratlos.

      Liebe Grüße Euch allen
      Sunny

      • (2) 18.07.18 - 22:14

        Es gibt doch auch spezielle Kliniken für Essstörungen. Wäre solch eine intensive Therapie nicht sinnvoller? Gerade bei einer Essstörung verspreche ich mir zumindest am Anfang der Behandlung von einer doch eher seltenen ambulanten Therapie mitten im Alltagsstress eher wenig Erfolg...

        • (3) 19.07.18 - 10:46

          Hallo!

          Ja, es gibt dafür wohl Kliniken. Allerdings kommt das für mich nicht in Frage, ich kann mich nicht einfach so ausklinken, wer ist dann bei meiner Tochter und wer verdient den Lebensunterhalt?

          Ich habe über ein Jahr nach einer Wohnung gesucht und im Oktober endlich eine schöne gefunden, den Job hab ich erst 2 Monate, er ist einfach perfekt. Ist eigentlich alles super grade. Wenn ich mich einweisen lasse sind Job und Wohnung weg und Kind im Heim. Nicht grad ein schönes Leben würde ich sagen.

          Trotzdem danke für den Tip, sicher gibt es Leute die mal eben ein paar Monate ins Krankenhaus gehen können, auf mich trifft das eher nicht zu.

          LG
          Sunny

          • (4) 19.07.18 - 12:29

            Das stimmt doch so nicht:
            https://www.rehaklinik-kandertal.de/reha-fuer-familien/indikationen-und-therapie/

            Das ist eine Klinik, die Familientherapie anbietet. Dort werden kranke Eltern und/oder kranke Kinder gemeinsam behandelt. Auch Essstörungen bei Erwachsenen. Eine Bekannte ist alleinerziehend und war dort mit ihrer Tochter.
            Eine Reha läuft über die Rentenversicherung, Du bekommst Dein Gehalt während der Maßnahme von der Rentenversicherung bezahlt!
            Informiere Dich bitte genauer über Deine Möglichkeiten, z.B. mit einem Telefonanruf in der Klinik dort, bevor Du pauschal effektive Hilfsmöglichkeiten ablehnst!

            • (5) 19.07.18 - 12:35

              Danke für den Link.

              Ich fürchte nur ich finde keinen der in der Zeit meine Arbeit übernimmt, so für ein paar Wochen ist das eher schwierig.

              • (6) 19.07.18 - 12:45

                Nach Deiner Probezeit kannst Du nicht einfach wegen Krankheit gekündigt werden, erst Recht nicht, wenn Du in einer Klinik bist. Du brauchst mal eine gründliche Sozialberatung über Deine Rechte und Möglichkeiten. Entweder direkt in solch einer Klinik anrufen, oder beim VdK nachfragen.

            (7) 19.07.18 - 12:37

            Ansonsten wäre eventuell auch eine Tagesklinik etwas für Dich? Da bist Du tagsüber in der Klinik und ab dem späten Nachmittag bist Du zu Hause und schläfst da. Für die Kinder kannst Du eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse beantragen. Ansprechpartner für Haushaltshilfen ist dann erst mal die Diakonie-Station, ansonsten auch Maschinenring oder Dorfhelferinnenwerk.
            Während eines Klinikaufenthaltes bekommst Du erst mal Lohnfortzahlung und nach 6 Wochen Krankengeld. Wegen Zuzahlungen solltest Du Dir von der Krankenkasse ein Formular holen, auf dem bescheinigt wird, dass du chronisch krank bist. Damit gehst Du zum Hausarzt zum Ausfüllen. Dann musst Du nämlich nur 1% Deines Einkommens zuzahlen, und bekommst dann die Zuzahlungsbefreiung für das restliche Jahr.

    (8) 18.07.18 - 22:25

    Hallo,

    was meinst du mit Gesprächstherapie? Wirklich eine Gesprächspsychotherapie oder z.B. eine Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologische Behandlung, die über Gespräche geführt wird?

    Generell hast du die Möglichkeit
    - einer stationären psychiatrischen Behandlung - halte ich für dein Anliegen nicht für sinnvoll
    - einer stationären Psychotherapie - es gibt Kliniken speziell für Essstörungen, wie das ja schon angedeutet wurde. Ich weiß nicht, ob das für dich machbar ist (Kinderbetreuung)
    - einer Reha - meines Erachtens nicht ausreichend
    - einer ambulanten Psychotherapie. Das hast du ja schon angefangen und ich würde, eventuell neben einer stationären Behandlung, auch da den Schwerpunkt setzen. 12 Sitzungen sind für eine Essstörungsbehandlung sehr wenig. Man müsste also erstmal weitermachen. Oft ist es aber sinnvoll, das im Anschluss an eine stationäre Behandlung zu vertiefen.

    Kommt eben sehr darauf an, was für dich machbar ist...

    Alles Gute und viel Erfolg!

    • (9) 19.07.18 - 10:56

      Hallo!

      Ich weiß gar nicht was genau es für eine Therapie war, sie hat mir halt Fragen zur aktuellen Problematik und zu meiner Kindheit gestellt, wie ich auf bestimmte Situationen reagiert habe, und hat dies reflektiert. Wie man diese Art Therapie nennt weiß ich nicht. Jedenfalls hat es keine Früchte getragen, ich krieg es zwar mittlerweile hin meinen Mund aufzumachen wenn mir was nicht passt und weiß nun auch dass mein Vater seit 10 Jahren tot ist, aber das hilft mir nun auch nicht weiter.

      Stationär kommt nicht in Frage. Ich weiß dass 12 Sitzungen sehr wenig sind, aber es ist zeitlich halt nun schwierig, da ich nun einen Vollzeitjob habe, es passt genau mit den Kindergartenzeiten, wir fahren heim, Abendessen, Kind ins Bett. Da ist keine Zeit mehr für Therapiestunden. Vorher habeich halbtags gearbeitet, da hatte ich Zeit, die habe ich natürlich hauptsächlich mit essen verbracht :-(

      Es würde schon gehen alle 4 Wochen ne Stunde Therapie zu machen, ob mir das allerdings weiterhilft bezweifle ich. Zumindest diese Art der Therapie ist wohl nicht ausreichend.

      Danke für Deine Hilfe, es ist echt schwierig Informationen zu bekommen was es an Möglichkeiten gibt.

      LG
      Sunny

(10) 18.07.18 - 23:16

Hey,

erst mal tut es mir leid. Ich weiß wie schlimm der Kampf mit dem Essen ist. War lange magersüchtig und bulimisch. Ich war als erstes auch in mehreren ambulanten Gesprächstherapien. Die Probleme haben sich über die Jahre trotzdem so zugespitzt, dass ich mehr tot als lebendig war. Ich würde bei einer Esstörung, die stark ausgeprägt ist immer zu einem stationären - oder wenigstens einem teilstationären Aufenthalt raten. Du wirst den ganzen Tag mit Essen konfrontiert. Das schafft man alleine nicht. Ich war damals in einer vollstationären psychosomatischen Abteilung für Essstörung in Therapie ... für Monate. Das ist eine schwere Entscheidung. Aber das manchmal muss das sein.
Wenn Du Fragen hast, kannst du mich gerne via PN anschreiben.

LG

(11) 18.07.18 - 23:20

PS. Und wenn es aufgrund des neuen Jobs gerade wirklich nicht geht (deinen Leidensdruck kannst nur Du einschätzen), würde ich nicht in eine tiefenpsychologisch Therapie gehen. Meiner Meinung nach ist da eine Verhaltenstherapie viel angebrachter. Dort bekommst Du konkrete Hilfsmittel an die Hand, z.B. in Form von Skilltraining, die Du umsetzen kannst. Die Fragen nach dem warum, wieso, weshalb werden oft überbewertet meiner Meinung nach. Nützt dir für den Moment ja auch nix.

(12) 18.07.18 - 23:28

Und was Du für dich tun kannst. Schmeiß alles raus. Kochbücher mit Kalorien, Kaloriensammelbücher, schmeißen deine Waage raus (Zur Not hilft auch erst mal der Keller:-)) keine Lightkram mehr. Das ist für einen Essgestörten fast der schwerste Weg. Aber heilsam. Dann fällt die eigene Kontrolle fällt weg. Denn mal im Ernst, ansich wissen wir, wie man gesund lebt 😉
Ich hab auch nur noch für den täglichen Bedarf eingekauft. Ist zwar nervig. Schützt aber vor einem selbst.

  • (13) 19.07.18 - 11:07

    Danke für Deinen lieben Post!

    Ja, Essen ist ein Kampf, bzw. bei mir das nicht essen. Diäten habe ich nie gemacht, so clever ist mein krankes Gehirn wenigstens, ich weiß schon wie man sich gesund ernährt, aber was nutzen einem 3 noch so gesunde Mahlzeiten wenn es ein dazwischen gibt?

    Meine Kochbücher stehen noch bei meinem Ex, bin Oktober ausgezogen. Hab sie noch nicht vermisst, zum kochen komm ich eh nicht. Lightkram hab ich noch nie gekauft, eher im Gegenteil. Täglich einkaufen wäre nicht gut, dann würde ich jeden Tag Süßkram kaufen, geht ins Geld und vergrößert das Problem. Ich kaufe einmal die Woche ein, mehr schaffe ich zeitlich eh nicht. Das muss dann eingeteilt werden, klappt nur leider nicht so ganz.

    Ich habe der Familie verboten mir zu den Festen Süßigkeiten zu schenken, es reicht wenn meine Tochter Massen davon bekommt. Leider versteht meine Familie das Problem nicht. Bzw. sie können damit nix anfangen, Fressucht wird nicht als Krankheit gesehen.

    Ich werde wohl nach den Ferien meine Therapeutin kontaktieren und fragen wie es weiter gehen kann. Ich denke es ist wichtig die Ursache zu finden wenn man diese beheben will.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Sunny

(14) 19.07.18 - 11:07

Hast du schon Medikamente ausprobiert? Keine Fettkiller, sonder Psychopharmaka?

  • (15) 19.07.18 - 11:12

    Ja, als ich vor 10 Jahren einen Burnout hatte bekam ich Antidepressiva. Mit dem Resultat dass ich Wassereinlagerungen hatte und den ganzen Tag neben mir stand und nicht wusste was ich tue.

    Nie wieder, ich wüsste auch nicht was es bringen soll, man betäubt sich damit ja nur und macht den restlichen Körper auch noch kaputt, die Ursachen werden damit nicht behoben.

    Trotzdem danke für Deinen Post, ich bin für jeden Tip dankbar. Man bekommt sehr wenig Informationen zu dem Thema, nicht mal die Krankenkasse konnte mir helfen.

    Alles Gute
    Sunny

    • (16) 19.07.18 - 11:15

      Ich dachte an Sachen wie Fluoxetin, Elontril oder Stattera. Die wirken appetitzügelnd. Mit Elontril dürften die Fressanfälle eigentlich verschwinden, kommt halt auf die Ursache an.

      • (17) 19.07.18 - 11:26

        Ich weiß nicht ob das was bringen würde. Appetit hab ich ja keinen, das hält mich aber nicht vom essen ab. Die Ursache kenne ich nocht nicht, ich dachte es läge an meinem Ex, dann waren wir bei meiner Kindheit, aber all das ist ja jetzt nicht mehr präsent. Besser geworden ist aber gar nix.

        (18) 19.07.18 - 11:31

        Elontril ist ein Amphetamin #schwitz

        Die Zeiten hab ich definitiv hinter mir gelassen, das Zeug rühr ich nicht mehr an. Mag sein dass man davon abnimmt, dafür geht es einem aber hundeelend.

        Das ist nix für mich, trotzdem danke.

        • (19) 19.07.18 - 12:00

          Inch leide selber seit ich etwa 14 bin an dieser Essstörung. Anfangs war ich in einer Selbsthilfegruppe die sich leider aufgelöst hat Mangels Finanzierung der fachlichen Leitung. Da es bei uns in der Familie oft um das Bild nach außen ging wurde einfach alles überspielt. Nach der Ausbildung habe ich es allerdings selber geschafft mich so damit auseinander zu setzen das ich Kleidergröße 38/40 halten konnte. Zu meinem Glück habe ich dann leider noch Lip - Lymphödeme. Durch einen extremen Schub hätte ich aufhören können zu essen und es hätte nichts gebracht. Ich habe lange gebraucht und bin auch immer wieder mal in die Problematik der Essstörung zurück gefallen. Ich kann dir empfehlen dir online ein spezielles Forum zu suchen und wenn du magst gleichgesinnte zum direkten Austausch. Das ist einfacher also feste Therapiestunden und ein Ernährungstagebuch. Und nicht abends alles aufschreiben sondern bevor man anfängt zu essen die Nahrungsmittel aufschreiben und sich eine Menge festlegen und bei Sachen wie Chips Schokoriegel oder Burger etc. Warum man sie isst. Unser Körper verlangt danach als Ersatz für etwas, Trauer, Belohnung, Enttäuschung. Mir hat es geholfen durch die Verzögerung das ich es aufschreiben musste erstmal zu erkennen warum und dann ggf. Eine andere Lösung zu finden. Derzeit lese ich auch einige Buch über das Leben und umgehen mit narzistischen Müttern. Bei mir vielleicht ein "Auslöser"
          Ein schöner Trick für mich war auch Zähneputzen. Der Geschmack und die sauberen Zähne wirkten erstmal gegen die nächste Attacke. Und immer Wasser dabei haben. Ich habe immer etwas Zitrone reingemacht. Wenn die Lust kommt Bauch volltrinken. Wenn der Magen voll ist und nichts reingeht überlegen was der Auslöser war.
          Es gehört sehr viel Überwindung und Selbstdisziplin dazu und es ist wahnsinnig schwer vor allem wenn man ein normales Leben nebenher hat ohne die Möglichkeit und Zeit sich mal nur darauf zu konzentrieren.
          Essen muss jeder das ist nicht wie Rauchen oder Alkohol. Es wird auch nicht als krank gesehen von den meisten. Es sollten keine Lebensmittel verboten werden oder "böse" und "falsch" sein Essen muss Genuss sein und nicht Frust, Ärger, Trauer, Liebesersatz etc. Ein Stück Schokolade wird die Welt nicht besser machen sondern nur das wir uns noch schlechter fühlen. Wenn man aber in der Sonne sitzt und sich über das Leben freut tut eine Kugel Eis uns nicht weh sondern vergrößert die Freude durch Genuss ohne schlechtes Gewissen.

          • (20) 19.07.18 - 12:47

            Vielen Dank für Deine Lieben Worte!

            Ja, für Leute die das Problem nicht haben ist es glaube ich gar nicht zu verstehen. Bei einem Alkoholiker ist es klar, Alkohol schadet und man muss eine Therapie machen. Essen wird von "normalen" Menschen nicht als Bedrohung angesehen sondern als Genuss, was es ja eigentlich auch ist.

            Manchmal wünsche ich mir Alkohol- oder Drogenabhängig zu sein. Da ist es irgendwie einfacher, man kauft es nicht und es ist nicht da. Ich fand es wesentlich einfacher mit dem Rauchen und mit den Drogen aufzuhören. Sie waren halt einfach nicht mehr da, fertig.
            Diese Strategie funktioniert mit dem Essen leider nicht, es muss ja was da sein. Das macht die Sache so schwierig für mich.

            Deine Tips und Tricks werde ich mal ausprobieren, das mit der Zitrone klingt interressant. Bei mir ist auch nur die Zeit Abends gefährlich, vor anderen Leuten würde ich nicht fr(essen). Zähneputzen ist auch ein guter Trick, probier ich heute mal gleich aus.

            Das mit dem Aufschreiben mach ich schon einige Jahre, leider lass ich die Essattacken weg. Irgendwie schäme ich mich da vor mir selbst das zu erfassen. Ernährungsberatung hab ich auch hinter mir.

            Ich schau mal nach einen Forum zum Austausch, Alltagstips wären gut. Der Plan ist das eine, die Umsetzung ist das Problem.

            Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute
            Sunny

            • (21) 19.07.18 - 13:20

              Wenn abends die Attacke kommt schneller sein und einfach im forum oder nem Tagebau für dich aufschreiben was an dem Tag scheiße war und warum und Lösungsmöglichkeiten. Hat dich ein Kommentar geärgert oder hast du dich übergangen gefühlt. Und ganz wichtig möglichst gleich viele oder mehr schöne Dinge des Tages. Wetter, lächeln des Kindes, Schmetterling gesehen alles. Wäre vielleicht ne Möglichkeit. Gebe nur weiter was ich von ner Psychologin in meiner Reha alles geraten bekommen habe.
              Es ist schwer sich nicht vor sich selbst so zu schämen das man sich selbst da nicht betuppt. Man muss es schaffen sich nicht selbst zu verurteilen sondern die Rückfälle nutzen um die Wurzeln des Problems zu finden.

              • (22) 19.07.18 - 13:25

                Ich wüsste gar nicht was ich da schreiben soll. Ist ja alles gut momentan, ich bin sehr glücklich. Toller Job, tolle Wohnung, süßes Kind. Was will man mehr?

                Das Essen passiert automatisch, ich krieg es gar nicht wirklich mit. Ich werde aber mal vorher versuchen zu überlegen ob es wirklich sein muß, das hab ich auch schon probiert eigentlich, aber das geht maximal 10 Minuten gut, dann geh ich doch zum Schrank, bin dann so nervös, Junkie eben.

                • (23) 19.07.18 - 13:48

                  Wenn alles gut ist kannst es auch Gewohntheit oder Langeweile oder Belohnung sein. Ich halte meine Finger mittlerweile mit häkeln in Arbeit.
                  Interessant fand ich das es in der Schwangerschaft einfacher war. Ich hätte soein schlechtes Gewissen meinem Baby gegenüber gehabt hätte ich einer Attacke nachgegeben oder mich nicht perfect gesund ernährt. Ich versuche mir jetzt oft einzureden ich muss immer noch als Vorbild so weiter machen auch wenn sie nicht dabei ist. Sie soll das Verhalten nicht von mir lernen.

                  • (24) 19.07.18 - 13:52

                    Gehäkelt hab ich auch, hab jetzt eine 2x2m Decke und weiß nicht wohin damit :-D

                    In der Schwangerschaft hat es bei mir angefangen, hab 30 kg zugenommen. Danach wurde es immer schlimmer.

    (25) 19.07.18 - 11:51

    Sorry, aber Antidepressiva wirken ganz anders, als du es hier beschreibst.

    Dein Leidensweg tut mir wirklich leid, aber bitte schreib nicht sowas.

    Antidepressiva sorgen dafür, dass die im Gehirn durcheinander geratenen Botenstoffe wieder in Einklang kommen und unterstützen so eine Verhaltenstherapie.

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