Arbeitsverbot

    • (1) 06.08.18 - 12:36

      Hallo ihr lieben!
      Ich hätte gern mal gewusst,wie das evtl bei euch so ist. Ich arbeite in der Produktion. Bin aber seit gut 4-5 Wochen wegen Übelkeit nicht arbeiten gewesen. Ab der 6. Woche muss man ja schauen,ob Krankengeld oder Arbeitsverbot... Stellt das Arbeitsverbot nur die Frauenärztin aus und unter welchen Kriterien?Denn ich bin schon die ganze Zeit am überlegen,wie ich das machen soll..falls die Übelkeit bleibt. Sie ist nicht so schlimm,wie am Anfang,aber das ist tagtäglich eine Überraschung wie es mir geht. Aktuell SSW13
      Danke euch im Vorfeld für Tipps und Erfahrungen

      Also ein Beschäftigungsverbot bekommt man auch vom Arzt aber nur wenn die Gesundheit von dir und deinem Baby gefährdet ist! Ansonsten gibt es nur die Krankmeldung und nach 6 Wochen dann Krankengeld!

    • Warum sollte sich das Attest nach 6 Wochen ändern? Finanzielle Erwägungen sind kein Kriterium dafür, was der Arzt wählt. Solange du nicht arbeitsfähig bist, und die Beschwerden in keinem Zusammenhang mit der Arbeit stehen, bleibt es bei der AU.

      Solche Atteste sind kein Wunschkonzert.

      Hallo :)

      Allso bei mir hat es nicht die Frauenärztin sondern Betriebsarzt ausgestellt.. alle 3 ( Hausarzt, Frauenarzt, Betriebsarzt ) haben sich ständig die Verantwortung zu geschoben wer es denn jetzt auszustellen hätte .. ich bin nun in der 19 SSW ( 18+2 ) und habe mein arbeitsverbot seit 2.7.18 .. davor war ich sehr oft krankgeschrieben weil ich in den ersten 3 Monaten starke Unterleibs und Rückenschmerzen hatte zudem am Arbeitsplatz durch Vorgesetzte gemobbt wurde und durch die Hormonumstellung psychisch einfach down war ( zusätzlich hatte ich schon eine Fehlgeburt in der 8/9 Woche vorausgehend)
      Diese Kriterien alle gesamt haben dann zu meinem Arbeitsverbot geführt .. arbeite auch in der Produktion bei Bosch/Siemens im unbefristeten Verhältniss..
      Habe andere Frauen mit weitaus weniger Beschwerden schon ein AV bekommen sehen .. meine Kollegin hatte zb ganze Schwangerschaft über fast keine Beschwerden auser tägliche extreme Kopfschmerzen ( hat auch arbeitsverbot allerdings vom Frauenarzt )
      Drück dir die Daumen und lass dich nicht blöd anreden von anderen Leuten hier, es liegt immer im Ermessen des Frauenarztes.. Bzw wie es dir geht und was deinem Kind schadet..
      Lg manuela und meiner kleinen 👧🏼🍼 18+2

    • (7) 06.08.18 - 16:24

      Es heißt Beschäftigungsverbot. Das zum einen.

      Und dann, ohne dich jetzt "blöd anzureden", um mal die Dame vor mir zu zitieren, gibt es nun mal Gesetze und die sehen klar vor, dass für ein Beschäftigungsverbot eine Arbeitsfähigkeit die Voraussetzung ist. Die hast du aber nicht, weil dir ja übel ist, ob du nun arbeitest oder nicht. Und eine Übelkeit alleine ist kein Grund für ein Beschäftigungsverbot.

      Und das meine ich wirklich ganz sachlich und nicht pampig. Du kannst es ja selber nachlesen. 😊

      Und nur, weil andere Betriebe oder Frauenärzte es nicht besser wissen oder wissen wollen und gegen das Gesetz handeln, heißt das nicht, dass deiner das auch tut.

      Zumal bei einer Überprüfung dein Beschäftigungsverbot keinen Bestand hätte und dein Arzt dann brav dein Gehalt zahlen dürfte.
      Und seit diesem Jahr wird alles strenger kontrolliert, weil eben Arbeitgeber und viele Frauen das System ausgenutzt haben.

      • Alles gut,ich bin ja froh über jede Info. Ich habe davon keine Ahnung,deswegen hab ich es hier ja angefragt.

        • Also ich weiß ja dass hier immer wieder behauptet wird normale Schwangerschaftsübelkeit wäre kein Grund für ein ärztliches Beschäftigungsverbot.
          Ich habe dazu diesen Link gefunden:

          https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Documents/MutterVerboteUnterscheidung.pdf

          Da steht ganz klar dass unter anderem auch stinknormale Schwangerschaftsübelkeit zu einem ärztlichem Beschäftigungverbot führen kann.
          Gilt halt für Baden -Württemberg. Ob das in anderen Bundesländern anders geregelt ist hab ich jetzt nicht nachgeprüft.

          • (10) 06.08.18 - 20:48

            Bei folgenden Beispielen handelt es sich in der Regel um Erkrankungen, die
            kein individuelles Beschäftigungsverbot, sondern eher Arbeitsunfähigkeit zur
            Folge haben:

            Schwangerschaftsspezifische Erkrankungen, z. B.:
            Präeklampsie (EPH-Gestose, Spätgestose oder
            Schwangerschaftsintoxikation),
            drohender Abort,
            unstillbares Erbrechen.
            In der Schwangerschaft sich manifestierende Erkrankungen, z. B.:
            Diabetes,
            Hypertonie,
            Asthma.
            Schwangerschaftsunabhängige Erkrankungen, z. B.: virale oder bakterielle Infekte.


            Und das steht für das Bundweit geltende Mutterschutz Gesetz als Erklärung zu dem Thema.

            (11) 06.08.18 - 20:50

            In deinem Text geht es darum, dass die Übelkeit durch die Arbeit ausgelöst wird.

            Und ja dann ist es ein Beschäftigungsverbot.

            Aber noch mal: Laut BUNDESWEIT gleich geltendem Gesetz, setzt ein Beschäftigungsverbot eine Arbeitsfähigkeit voraus, die durch Übelkeit und Erbrechen nicht gegeben ist.

    (14) 07.08.18 - 21:26

    Mir war in den meisten Schwangerschaften sehr übel. In meiner ersten habe ich bis zur Geburt erbrochen. Aber ich war nie krank geschrieben, habe trotzdem so gut es ging gearbeitet. Und ab dem 2. Kind fragt eh niemand, ob Du Deine Arbeit erledigt bekommst oder nicht. Das 1. braucht die Mama so oder so...Dann macht man halt mal langsamer. Übelkeit und Erbrechen gehören zur Schwangerschaft einfach dazu.

    • Ich finde man kann nicht von sich selbst auf andere schließen.
      Jeder Mensch hat ein anderes empfinden für Schwangerschaft Symtome ..
      Du hast dich vielleicht durch gekämpft ich frag mich für was ? Gabs da extra Zahlung oder wolltest du jemand etwas beweisen wenn ja für was 🤔?
      Natürlich ist Schwangerschaft keine Krankheit und man sollte nicht in hysterie verfallen mit jedem zwicken und zwacken, aber wenn es einem damit nicht gut geht ..
      Ich habe auch in der Produktion gearbeitet und ich kann sagen so ist kein Ziel führendes arbeiten möglich wenn du ständig zum brechen rennst ..

      Lg manuela

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