Starke Panikattacken

    • (1) 03.09.18 - 17:28

      Ich bin seit 4 Wochen in einer Tagesklinik in Behandlung. Aber seit mehr als 1 Woche geht es mir immer schlechter. Ich überlege Statonär zu gehen. Ich weß einfach nicht mehr weiter. Hat irgendjemand einen Rat oder kann mir was empfehlen?

      • Hallo,


        was sagt die Tagesklinik zu deinem Zustand?

        In meinen Augen kann eine stationäre Therapie schneller zum Ziel führen. Die Betreuung sollte intensiver sein und du bist den ganzen Tag über in einem " geschützten " Raum. Du kannst dich auf dich konzentrieren und brauchst dich Abends um nichts zu kümmern. Wenn du nach der Tagesklinik nach hause gehst warten meist noch einige Aufgaben und auch eventuell etwas Stress zu hause was eine Therapie möglicherweise behindert.

        FG und viel Kraft

        blaue-Rose

        • Ja ich habe schon mit Arzt gesprochen aber der spielt die Sache nur runter. Der hört einen gar nicht zu. Eine Sache ist noch zu erwähnen dieser Arzt ist nur vertretung für die Gruppe in der ich bin. Die Ärztin die für uns zu ständig ist ist momentan im Urlaub und kommt erst Ende der Woche zurück. Werde mit ihr dann nochmal in Ruhe sprechen. Die Krankenschwestern spielen die Sache auch so runter, auf gut deutsch gesagt ich soll mich nicht so anstellen.

          • Irgendwie liest es sich als ob das Verständnis für deine Situation fehlt und das denke ich ist nicht gerade gut während eine Therapie.

            Gibt es zu hause eventuell Probleme die deine Panikattacken auslösen könnten?

            • Ja das Verständnis fehlt momentan echt. Ich wohne momentan alleine. Und allein sein macht mich psychisch noch mehr zu schaffen. Der reinste Teufelskreis. Und ich weiß mom auch nicht wie ich da raus kommen soll.

              • Ja, die einsamen Stunden zu hause. Man hat viel Zeit und das Kopfkino beginnt seine Vorstellung.

                Kannst du dich zu hause beschäftigen damit du abgelenkt bist und dir nicht alles Mögliche durch den Kopf geht.

                • Ich versuche meisten zu mahlen oder Fernsehe Gucken, oder raus zu gehen. Aber das fehlt mir momentan extrem schwer. Ich stehe dauernt unter anspannung und bin innerlich total verkrampft.

                  • Das du im Moment allein bist ist in meinen Augen eine ideale Voraussetzung für eine stationäre Therapie. Du brauchst auf niemand Rücksicht nehmen.

                    Ich weiß wenn es einem nicht gut geht ist es auch sehr schwer sich zu beschäftigen. Meist muss mann sich selbst dazu zwingen und sieht oft so gut wie keinen Erfolg. Es ist aber trotzdem besser wie gar nichts zu tun und den ganzen Abend zu grübeln.

                    • Ich werde sehen wie es weiter geht. Ich werde mit der Ärztin sprechen, sobald sie wieder da ist. Weil die ist die einzige die einen zuhört und einen Hilft. Danke für die Unterhaltung. Es ist wunderbar wenn man mit seinen Problemen mit andren darüber reden kann.

      (11) 03.09.18 - 20:02

      Hallo,
      hast Du die Panikattacken schon lange oder erst relativ frisch?
      Gab es einen konkreten Auslöser dafür?
      Hast Du Eltern, Freunde, Nachbarn oder irgendwer, der für Dich da ist?
      Bevor Du alleine zu Hause durchdrehst, wäre ein stationärer Aufenthalt sicher die bessere Alternative.
      Sofern Du aber soweit klarkommst und jetzt durch die neue Situation in der Tagesklinik einfach erstmal wieder alles hochkommt, würde ich in Absprache mit der Tagesklinik versuchen, zu Hause klar zu kommen. Die dortigen Psychologen können Dir mit Sicherheit Übungen an die Hand geben. Wichtig fände ich aber, dass Du jemanden in der Nähe hast, dem Du vertraust und der immer für Sich da ist.
      Alles Gute!

      Und wenn es gerade zu Hause nicht geht: Ab in die Klinik, nicht zu lange zögern und es sich selbst noch schwerer machen.

      • Die Panikattacken haben ich schon 4 Jahre. Aber so extrem wie in den letzten 10 Tagen waren sie noch nie. Ich wohne alleine. Ich telefoniere oft mit meinen Eltern. Ich werde sehen wie es weiter geht.

        • Hast Du schon mal eine Verhaltenstherapie gemacht?
          Und hat man Dir da Material an die Hand gegeben?
          So simple Sachen wie Tag im Voraus planen/strukturieren und dann auch machen, was man sich vorgenommen hat. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation. Achtsamkeit, sich ganz bewusst auf die momentane Situation konzentrieren, was rieche ich, was sehe ich, was höre ich?
          Können Deine Eltern Dich besuchen oder Du sie?

          • Was ist eine Verhaltenstherapie. In der Tagesklinik machen wir entspannungstechniken wie progressive muskelentspannung, Jacobsen oder gi Gong. Ergotherapie ist auch dabei. Am Wochenende bin ich immer bei meinem Eltern zu Besuch. Weil das ganze Wochenende alleine vertrage ich momentan überhaupt nicht.

            • Verhaltenstherapie bei einem Psychologen. Da lernt man zum Einen ganz viel über die Entstehung von Angst, zum Anderen aber auch, wie man anders damit umgehen kann. Wie bist Du denn die letzten vier Jahre mit der Angst umgegangen? Und wer hat Dir die Tagesklinik vermittelt?
              Nimmst Du Medikamente?

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