Kehlkopfentzündung

Hallo,
meine Tochter ist 6 Jahre alt, seit 14 Tagen ein Schulkind.
Jetzt hat sie eine Kehlkopfentzündung, sie ist stockheiser und kann nur flüstern.

Wenn ich google finde ich nur Artikel zum Thema Pseudokrupp. Einen solchen Anfall hatte sie (aber leicht und kurz) in der Nacht zu Samstag.

Aber heute kann sie immer noch nicht sprechen. Halsschmerzen sind wohl besser

Ich habe sie mit Soledum-Balsam inhalieren lassen, Salbeitee zu trinken gegeben. Warme Milch auch, allerdings ohne Honig, den mag sie nicht.

Habt ihr noch Ideen? Bisher nützt alles nix.

Und wann schicke ich sie wieder in die Schule? Dazu hat die Kinderärztin am Freitag nix gesagt - im Netz lese ich jetzt, das könne 1-3 (!) Wochen dauern.... ?? Das wäre ja fast bis zu den Herbstferien!
Aber solange sie nicht sprechen darf, kann sie doch nicht zur Schule gehen, oder?

Ratlose Grüße.

Warum kann sie nicht zur Schule, wenn sie sich sonst gut fühlt?

Sprechen ist halt erst mal nicht, aber sie kann ja noch zuhören/schreiben und war anwesend.

Wenn sie kein Fieber oder Schmerzen hat, dann würde ich sie bringen.

Da hast du natürlich im Prinzip recht - aber meinst du, eine 6jährige kann das? Auf dem Schulhof nicht reden? Bei all den vielen, neuen Kindern?
Bis sie allen erklärt hat, dass sie nicht reden darf, ist die Stimme doch schon völlig kaputt (falls kaputter überhaupt geht - und falls man sie versteht...)

Ich hab einfach Angst, dass da Stimmschäden zurückbleiben, wenn sie Ire Stimme nicht schont.

Wir müßten dann mit den Lehrern sprechen, dass sie nicht sprechen darf. Und mit den Erziehern in der anschließenden Betreuung. Wenn es nur um 3 Tage ginge, wäre mir das eher zuviel Aufwand (bis ich auch die Erzieher erreicht habe...), da würde ich sie einfach Zuhause lassen. Aber bei 3 Wochen....??

Danke für deine Einschätzung!

Lass sie doch sonst eine Woche zuhause, geh Freitag noch mal zum HNO Arzt mit ihr und der kann dann sagen ob und wie viel sie wieder reden darf.

weitere 5 Kommentare laden

Hallo,

Ich hatte das vor knapp zwei Jahren und dann erfahren dass es gar nicht so selten ist. Bei mir kam die entzündung von einer Erkältung. Von meiner Ärztin bekam ich erstmal für zwei Wochen einen Krankenschein ( vom Arbeitgeber daraufhin Ärger) und die Auflage den Mund zu halten sowie Kühle Getränke und ein Asthmaspray. Ich habe den Krankenschein auf Empfehlung meiner Ärztin um nochmals eine Woche verlängert und hatte danach auch Schonung der Stimme.
Wenn deine Tochter generell ein eher ruhiges Kind ist währe zu überlegen ob nach Absprache mit dem Arzt eine beschulung nach einer Gewissen Zeit möglich ist wenn sie mündlich nicht dran ist. Bei meiner Tochter würde das nicht klappen denn sie hat als jüngste bei uns das lauteste mundwerk 😉.

Viele Grüße geli

Meine Tochter ist nicht gerade wild, aber ich fürchte trotzdem, dass sie in der Schule nicht den Mund halten könnte - gerade auf dem Schulhof und in der anschließenden Betreuung.
Es ist ja erstmal alles neu und sie muss die anderen Kinder erst kennenlernen.

Und wie lange merkt man sich als Lehrer, dass ein Kind von 30 nicht sprechen darf? Drei Tage? Wenn sie jedesmal daraufhin weisen muss, spricht sie ja doch.

Ich denke, wir lassen sie jetzt erstmal eine Woche Zuhause und sprechen mal mit den Lehrern... Zumindest wird sie nicht viel verpassen, sie ist eher mit zu großen Vorkenntnissen eingeschult worden... ;-)

Solange sie nicht gesund ist, würde ich sie daheimbehalten. In der 1. Klasse kannst du doch leicht den Stoff mit ihr nachholen. Mit deiner Arbeit ist es natürlich doof, kein guter Schulstart :-(.

Ja, genau, am blödesten ist das für unsere Jobs.
Aber je länger ich jetzt darüber schreibe desto klarer wird mir auch, dass es darum nicht gehen sollte.

Also ist hier erstmal Notstand angesagt... und viel inhalieren.

Schwerer wird die Entscheidung vermutlich nächste Woche - wenn sie wieder einigermaßen sprechen kann, aber sich noch schonen soll...

LG!

Hallo,

unser Kleiner hatte immer Kehlkopfentzündungen im Zusammenhang mit pseudokrupp.

Der Kia verschrieb die Globolis „Spongia D12“.

Bei ihm folgte auf dem Kehlkopf dann immer ein fiebriger Infekt, so war er immer eine Woche ausgeknockt! Mit zunehmendem Alter hat sich das gebessert.

VG