Sollte ich zum Psychotherapeuten Gehen?

    • (1) 12.10.18 - 21:11

      Oder übertreibe Ich??

      Hallo ich Lieben.

      Ich hab täglich Angst, dass mein Kind (3J) krank wird (Magen Darm). Ich liege wach im Bett und beobachte ihn, Lausche nach Darmgeräusche, werde panisch, wenn er mal jammert oder es gluckst....

      Letzte Nacht lag ich 3h wach.

      Ich selbst störe mich nicht am übergeben.... mich stört auch das wegmachen nicht. Anstecken mag sich vermutlich keiner gern. Aber wenn es tatsächlich mal passiert, bin ich hysterisch, zitter, hab vergessen und bekomm bisschen nen Reizdarm....

      Ich mag nicht mehr.... ☹

      (4) 12.10.18 - 22:18

      Das hilft dir jetzt wahrscheinlich nicht weiter, aber ich will dir nur sagen: du bist nicht allein. Ich hab den gleichen "Schaden".
      Bei uns (3 Kinder) geht das sogar so weit, dass ich mit meinem Mann regelmäßig Stress deswegen hab, weil ich zB in den Weihnachts-oder Faschingsferien, wenn Magen-Darm eben Hochsaison hat, keine Urlaube machen möchte, nicht mal abends mal ins Restaurant gehen möchte o.ä., weil ich dauernd dran denke, dass "ES" vielleicht genau dann losgehen könnte. Echt schlimm, ich weiß...aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut.#schmoll
      Ich habe schon öfter dran gedacht, mir mal professionelle Hilfe zu suchen, hatte auch schon mal eine Probesitzung bei einer Psychologin, aber irgendwie finde ich es sehr schwierig, dafür die geeignete Person zu finden. Zudem kommt man sich ja schon echt fast blöd dabei vor, wenn man bedenkt, dass es ja eigentlich ein "selbstgemachtes Problem" ist.
      LG, Sunni

      • (5) 13.10.18 - 22:50

        Huhu!
        Das ganze hat auch einen Namen.
        Es nennt sich Emetrophobie und ich leide seid 2008 darunter. Hatte es ein paar Jahre sehr gut im Griff, aber wegen anderer gesundheitlichen Problemen ist sie nun stärker denn je da! Ich werde und muss mir jetzt Hilfe holen. Der Kindergarten ist mein größter Feind 😉
        Ich kann so nicht weiter leben und ich will es auch nicht. Und um meiner Familie Willen. Drücke uns die Daumen, das wir irgendwann, auch zur MD Saison ein normales Leben führen können!

Da es sich hierbei um eine a) übertrieben Angst handelt, die dich b) belastet und die du c) selbst nicht regulieren kannst und d) dich dieser Gefahr auch nicht im realen Leben entziehen kannst, ist es dringend ratsam sich professionelle Hilfe zu suchen!
Wünsche euch alles Gute!

(9) 13.10.18 - 21:52

Ganz klare Antwort: ja

(10) 13.10.18 - 23:43

Danke euch.

Muss ich da erst zum Hausarzt? Oder kann ich direkt zum Psychotherapen gehn?

  • (11) 15.10.18 - 22:36

    Du kannst direkt zum Psychotherapeuten gehen. Keine Überweisung nötig.

    • (12) 15.10.18 - 22:40

      Danke. Hab Mittwoch einen Termin.

      LG

      • (13) 15.10.18 - 22:42

        Viel Erfolg! #klee

        • (14) 15.10.18 - 22:51

          Danke. Dir auch alles gute! 🌻

          • (15) 16.10.18 - 14:54

            Danke!
            Wenn du magst, kannst du mir ja mal deine Erfahrung schreiben, ob die Therapie geholfen hat, gerne auch als Nachricht. Vielleicht gehe ich es ja irgendwann nochmal an...

            • (16) 16.10.18 - 15:23

              Grundsätzlich ist wohl erstmal wichtig: es ist eine Angststörung. Da braucht es wohl ne Verhaltenstherapie und nen passenden Therapeut. Den kann man in 5 Sitzungen kennenlernen. Wahrscheinlich 1x pro Woche über 6-12 Monate.

              Da ich ja eigentlich gern noch ein Kind will, muss ich was tun. Das wird von allein vermutlich nicht besser... im Gegenteil!!

              Man darf sich dabei nicht so dumm vorkommen.... es ist relativ häufig....

              Ich werde dir berichten! Du kannst auch gern einfach mal nachfragen, sollte ich mich nicht rühren 🙈

              Liebe Grüße 🤗

              • (17) 17.10.18 - 13:43

                Ja, die Suche nach dem passenden Therapeut war bei mir das Problem, warum ich letztendlich nicht weitergemacht habe. Und mit Job und 3 Kindern hatte ich irgendwann keine Lust mehr, weil jede Stunde ein riesen organisatorischer Aufwand war, v.a. wenn man es nicht an die große Glocke hängen will.

                • (18) 19.10.18 - 20:56

                  Klingt echt kompliziert. 😑

                  Ich hatte heut eine gut passende Therapeutin angerufen wg Termin.... Sollte ich mich bei ihr wohlfühlen, so müsste ich ca 1 Jahr auf eine Therapie warten....

                  Gruppentherapie scheint möglich.... aber ob das das passende ist.... 🤷‍♀️

                  Ich hab aber auch über die Krankenkasse erfahren, dass es wohl eine zentrale Terminvergabestelle gibt, die den passenden Termin halbwegs zeitnah findet.... da muss man dann nehmen, was man kriegt.... 🙄

                  Ich bin gespannt wie es weiter geht!

                  LG

                  • (19) 19.10.18 - 22:53

                    Ohje, das klingt ja beides nicht so toll. 1 Jahr warten ist natürlich echt lange, aber wenn man nehmen muss, was man kriegt, wie soll man sich da einen passenden Therapeuten suchen?

                    • (20) 19.10.18 - 23:07

                      Die ausgebuchte Therapeutin erklärte ganz gut.... 36h Arbeitswoche macht wohl im Prinzip 36 Patienten. Die sind für mindestens 6-12 Monate in Therapie. 20 warten bereits, das einer fertig wird. Hm... 🤷‍♀️

                      Leuchtet ein. Mehr können die Therapeuten nicht leisten. Ganz offensichtlich gibt es zu wenige davon....

                      Eine Freundin, die sich auskennt in dem Gebiet, sagte mir noch, dass ich zur Überbrückung eine psychiatrische Institutsambulanz anrufen kann.... ob es das nun überall gibt weiß ich nicht..... und ob es nicht Menschen gibt, die das dringender bräuchten.... 🤷‍♀️

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