Stammzellenspende

    • (1) 14.11.18 - 20:23

      Hallihallo!
      Ich habe eine Frage an die Runde.
      Ich bin seid 2013 bei der DKMS registriert und wurde nun letzte Woche angeschrieben, ich sei in der engeren Auswahl zur Stammzellenspende. Mich freut das natürlich sehr. Nun gibt es aber ein Problem. Ich liege leider momentan statt der erfordelichen 50, bei 46kg. Dies hat verschiedene Gründe. Gravierende aber nicht. Nun hatte ich ein Telefonat mit einem der Ärzte der DKMS und dieser meinte, ich soll trotzdem zur Blutabnahme, das Gewicht wäre für ihn erstmal kein Grund nicht zu spenden.
      Hat da jemand von euch ähnliche Erfahrungen?
      Vlg Mucki

      • Hallo,

        ich habe meinen Mann bei der Stammzellenspende begleitet und war bei vielen Arztgesprächen dabei. Gewichtsprobleme gab es bei meinen Mann nun nicht, aber ich habe die Ärzte dort als sehr verantwortungsbewusst den Spendern gegenüber erlebt.
        Ich denke, dass du dich auf deren Rat verlassen kannst, wenn du tatsächlich als Spenderin ausgewählt wirst. Also mach erst einmal die Voruntersuchungen und lass dich dann beraten.

        Viel Erfolg
        Sabine

        • Oh, vielen Dank für deine Antwort! Das stimmt. Bis jetzt hab ich das auch so erlebt! Alle sehr nett und immer für Fragen bereit! Wie war die Spende für deinen Mann, wenn ich fragen darf?

          • Hallo,

            sorry für die späte Antwort.
            Mein Mann hat Stammzellen gespendet und die OP sehr gut vertragen. Allerdings leidet der Eisenspeicher des Körpers sehr (das vermute ich auch mal ist der Grund, warum die Ärzte bei deinem Untergewicht vorsichtig sind) und er war ein paar Tage recht blass um die Nase, hat sich aber gut gefühlt und war auch schnell wieder richtig fit. Es gab überhaupt keine Komplikationen. Die OP wurde in Köln in der MediaPark Klinik durchgeführt. Ein Jahr später hat er noch einmal Leukozyten gespendet. Dieses Verfahren kommt ohne Eingriff aus.

            Alles Gute

      (5) 18.11.18 - 10:10

      Hallo,

      Ich habe diesen Sommer gespendet. Deine eigene Gesundheit spielt eine sehr wichtige Rolle und du wirst vorher sehr genau befragt und untersucht. Ich empfand sowohl die Mitarbeiter der dkms als auch das Team der entnahmeklinik als sehr verantwortungsbewusst. Das ganze ist eine wirklich sehr spannende und aufregende Zeit. Alles gute für dich,

      Lg

      • (6) 18.11.18 - 18:45

        Danke, für deine Antwort!
        Ja, ist wirklich sehr aufregend!
        Wie hast du alles verkraftet? Also, die Spritzen vorher und dann die Entnahme?
        Vlg Jenny

        • (7) 03.12.18 - 18:58

          Hallo!

          Ich hab alles soweit gut verkraftet, hatte nur geringe Nebenwirkungen. Schmerzmittel hab ich erst am Morgen vor der Spende nehmen müssen, da hatte ich starke Kopfschmerzen (bin da aber eh sehr belastet mit). War den morgen vor der Spende aber eh sehr emotional, war nur noch froh, dass es endlich so weit sein sollte..nicht weil die Vorbereitung schlimm war, sondern eher weil ich stark gehofft habe, dass bei mir während der Spende alles klappt, da ich relativ schlechte Venen habe.
          Direkt nach der Spende fühlte ich mich eigentlich fit, musste aber beim verlassen der Klinik feststellen, dass ich mich doch gerne erstmal etwas ausruhen würde. Es war aber auch sehr heiß am Tag der Spende.
          Ich würde es jederzeit wieder tun und warte tagtäglich auf die Nachricht, dass es meiner Empfängerin gut geht.

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