Depression - wie helfen?

    • (1) 20.11.18 - 14:51

      Hallo ihr Lieben
      Eine Freundin von mir ist in einer sehr tiefen und schweren Depression. Zur Zeit befindet sie sich in einer psychiatrischen Klinik in Süddeutschland (nicht gerade um die Ecke) und wird mit Medikamenten vollgepumpt (Antidepressiva, Valium, Schlafmittel). Ihr Zustand ist sehr schlimm. Sie geht wie auf Drogen, kann schlecht sprechen, weint nur. Es tut mir sooo leid sie so zu sehen. Ich kenne sie, seit wir kleine Kinder waren und stehe ihr sehr nahe. Ich würde ihr sehr gerne helfen. Bin dabei am Abklären, ob sie in eine andere Einrichtung kann, das ist auch ihr Wunsch. Was kann ich bloss sonst für sie tun? Bitte um Tipps und Ratschläge.
      Vielen Dank! #herzlich
      LG Ida

      • (2) 20.11.18 - 15:42

        Hi,

        ich finde, Du solltest sie bestärken, die Therapie anzunehmen. Natürlich ist es erschreckend zu sehen, wie es ihr geht und womit sie behandelt werden muss. Aber es wäre essentiell, dass sie ihren Ärzten vertraut.

        Liebe Grüße
        die Landmaus

        (3) 20.11.18 - 16:29

        Gibt es Angehörige, die mit der Klinik reden können?

        Von: Angehörigen-Therapiestunden, wie kann man dem Patienten helfen, als Angehörige Person. In der Zeit der Klinik, in der Zeit danach.

        Aber auch, wenn es ihr so schlecht geht, was halten ihr nahestehende Angehörige von der Klinik. Welche Alternativen hätte sie?

        Ja, Therapie annehmen ist wichtig und manchmal sind Medikamente die Grundlage dafür.
        Aber manchmal, so habe ich es schon erlebt, sind Kliniken so überlastet, dass sie nicht auf den Patienten achten, sondern vornehmlich auf den Weg, wie man den Patienten in der Zeit stationär überbrücken kann, ohne dass es zu Zwischenfällen kommt.

        Was sagt der behandelnde Arzt, der sie eingewiesen hat?
        Der sie schon länger kennt (einschätzen kann, ob der Verlauf sinnvoll ist oder kontraproduktiv)?

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