Hodenhochstand bei U6 - Erfahrungen?

    • (1) 29.11.18 - 10:06

      Mein Sohn hat wohl einen Hodenhochstand, der jetzt bei der U6 auffiel - vorher war es nicht der Fall. mache mir natürlich nun Sorgen. hat jemand Erfahrungen? half die Hormontherapie? erst ist 1 Jahr alt geworden letzte Woche.

      • (2) 29.11.18 - 10:34

        Bei Sohnemann ist das schon nach der Geburt aufgefallen, aber es gab nie eine Hormontherapie und ganz ehrlich, ich glaube ich würde in diesem einen Fall auch immer die OP wählen. Aber das nur aus Gefühl, weil für mich ein hormoneller Eingriff schlimmer klingt.

        Sohnemann brauchte 2 OPs. Die erste gab es mit knapp 11 Monaten, die zweite mit ca. 14 Monaten.
        Beide hat er problemlos überstanden. Ist schon am gleichen Tag wieder unterwegs gewesen und ich glaube, dass diese OPs sehr viel leichter zu überstehen sind, wenn die Kinder noch nicht so wahnsinnig mobil sind.

        • Danke dir. wie lief es ab? wie lange wart ihr im KH? hatte er danach starke Schmerzen? hat 1 Op nicht gereicht?

          • (4) 29.11.18 - 10:43

            Bei uns muss man 2 Nächte bleiben.
            Er hatte keinerlei Schmerzen. Wir sind morgens hin, dann gab es den "Scheißegal"-Saft, dann ab in den OP. Das ist kein schöner Moment, das will ich hier mal deutlich sagen, aber aushaltbar.

            Bei Sohnemann hingen die Hoden im Bauchfell fest, zudem sind die Samenleiter nicht lang genug, so dass sie mittig im Hodensack befestigt werden mussten.
            Somit war eine OP lang genug und da er wegen einer größeren Sache eh noch zweimal operiert werden musste, hat man sich entschieden den zweiten Hochstand bei der letzten OP mitzumachen.

      Ich kenne mich da leider nicht so aus. Kann dir aber sagen, das es bei meinem Mann durch einen leistenbruch, der zulange nicht entfernt wurde, dazu gekommen war. Der leistenbruch wurde zwar operiert aber durch ne Erkältung kurz nach der op hat er sich den Bruch wieder rausgehustet. Die zweite OP wurde erst Jahre später im Jugendalter gemacht und vor ein paar Jahren hat er dann erfahren das er deswegen unfruchtbar ist. Ich kann dir deshalb nur raten lass ihn frühzeitig deswegen behandeln oder operieren.

    • Bei meinem Sohn wurde es zwar rechtzeitig festgestellt, der Kinderarzt wollte aber immer Abwarten. Irgendwann wurde mir das zu blöd und ich habe mich an einen Urologen gewandt.

      Mein Sohn hat zunächst die Hormontherapie bekommen. Hormone als Nasenspray und vereinzelt als spritze.

      Leider hat das nicht gereicht und es musste dennoch operiert werden. Das war kurz vor dem 3 Geburtstag.

      Es kommt ja auch darauf an was für eine Art Hodenhochstand dein Sohn hat. Leistenhoden, Pendelhoden, beidseitig etc.

      Im Nachhinein würde ich wohl auch eine OP bevorzugen.

      Probleme hatten wir keine, wurde minimalinvasiv gemacht und die Narben sieht man nicht mehr. Mein Sohn war 3 Tage im KH und musste sich 2 Wochen etwas schonen.

    Bei meinem Sohn selbst keine Erfahrung aber bei meinem Bruder ( mittlerweile 19) der hatte als Baby auch einen Hodenhochstand das wurde aber schon sehr früh entdeckt. Er bekam 10 Spritzen und danach war alles wieder gut. Hat also die Hormontherapie gut vertragen. Ich denke es kommt aber wohl auch drauf an was für einen er hat.

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