Wie schlimm ist es, beschnitten zu sein?

    • (1) 07.12.18 - 17:24

      Hallo liebe Eltern,

      Ich hätte eine Frage, bei der ich gerne die Meinung von Leuten mit Erfahrung haben möchte.

      Ich bin seit einigen Monaten mit einer neuen Partnerin zusammen. Sie hat einen 8 jährigen Sohn von ihrem Ex.
      Am Abend vor zwei Tagen passierte es plötzlich, dass der Junge weinend zu ihr kam und sagte, er könne nicht Pipi machen. Sie ging mit ihm ins Bad, um ihm zu helfen, aber es ging nicht. Sie fuhr dann mit ihm ins Krankenhaus. Ich verstand die ganze Situation erst überhaupt nicht, da mir so etwas noch nie zu Ohren kam.
      Ich fragte nach, was passiert ist und sie erklärte mir, der Junge hätte schon seit 3 Jahren, alle paar Monate eine Entzündung der Vorhaut und dann würde es ihm wehtun, wenn er auf die Toilette muss. Durch diese Entzündungen wurde die Vorhaut offenbar enger und er konnte nicht mehr Pinkeln. Verschiedene Ärzte hätten ihr gesagt, sie müsse ihn beschneiden lassen.
      Auf meine Frage, warum sie dies nicht machen lässt, wurde sie richtig wütend und brüllte mich an, wie ich so etwas überhaupt sagen könnte.
      Ich musste sie erst mal beruhigen und dann erklärte sie mir, dass sie sich in einem Forum informiert habe und gelesen hätte, dass es normal ist, dass bei einem 8 jährigen die Vorhaut zu eng ist.
      Sie sagte auch, dass es Verstümmelung sei und die Ärzte nur das Geld für die Operation wollen.
      Der Junge würde dann später beim Sex nichts mehr spüren und es käme zu Erektionsproblemen.
      Sie wird ihm auf keinen Fall die 20000 Nerven in der Vorhaut entfernen lassen, denn er würde sie später dafür hassen. Dies alles hat sie offenbar aus einem Forum.
      Ich verstehe es nicht ganz, da ich früher einen guten Freund hatte, der beschnitten war/ ist und ganz normale Beziehungen hatte. Ich muss gestehen, ich kenne mich damit nicht wirklich aus und hatte nie Probleme mit meiner Vorhaut.
      Darum meine Frage, ist es wirklich so schlimm, beschnitten zu sein? Spürt man nichts mehr und bekommt keine Erektionen? Sie hat mir gezeigt, wo sie die Informationen herbekommen hat. Ich war selbst überrascht, was da alles steht und habe von solchen Problemen noch nie gehört.
      Ich will mich ja auch nicht in ihre Erziehung einmischen, da ich nicht der Vater bin. Der Junge tut mir aber sehr leid, er bekam einen Katheter, damit sich seine Blase entleeren kann und Antibiotika gegen die Entzündung.
      Über Erfahrungsberichte, würde ich mich freuen, denn ich weiß leider selbst nicht, was das Richtige ist.

      Lg Timo

      • Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn die Vorhaut weg ist. Im Gegenteil. Drunter kann sich nichts ansammeln, und beim Sex ist es sogar vorteilhafter wenn man beschnitten ist. Frauen beschnittener Männer haben nachweislich weniger Gebärmutterhalskrebs.

        Außerdem weiß ich nicht, ob es in jedem Fall einer OP bedarf. Es gibt da auch eine Methode mit einem Ring, und nach einiger Zeit fällt die Vorhaut einfach ab.

        Weißt du wieviele Völker die Beschneidung der Vorhaut aus religiösen Gründen seit Jahrtausenden praktizieren? Die Juden, die Muslime, und in USA soll es auch weit verbreitet sei.

        • Danke für deine Antwort.
          Bei dir hört es sich ja so an, als ob es das beste ist was man tun kann. Sprichst du da aus Erfahrung?
          Was du so sagst, ist jedoch das Gegenteil von dem, was meine Freundin mir gezeigt hat, was sie über eine Beschneidung gelesen hat. Das kommt mir etwas komisch vor.
          Eine Ringmethode? Wie soll das funktionieren? Ohne Operation?
          Ich weiß natürlich, dass es Beschneidungen wegen der Religion gibt.
          Mein damaliger Kumpel war ja auch beschnitten. Ich glaube zwar nicht, dass er mir erzählt hätte, wenn er keine Erektion mehr bekommen würde, aber dies würde nicht dazu passen, dass er regelmäßig mit Frauen intimen Kontakt hatte, in seiner Jugendzeit. Aber vielleicht tritt dies auch nicht bei jedem auf? Spürt man wirklich nichts mehr? Ich meine, dass kann ja nicht alles so erfunden sein, dass würde wenig Sinn machen.

          • Wenn man nicht operiert, bilden sich Entzündungen (Ballanitis), die äußerst schmerzhaft sind. Daher ist es eigentlich in solchen Fällen nicht vermeidbar die Phimose OP durchzuführen. Wenn dein Kind schreiend im Bett steht, weil es nicht pinkeln kann, dann überlegst du auch nicht mehr. Gerade wenn es noch so klein ist, dass es nicht sagen kann, was es hat.

            Es wird ja nur die Vorhaut entfernt. Die Eichel darunter hat sämtliche Nerven, und da ist nichts beeinträchtigt bezüglich Erektion.

            Methoden gibt es verschiedene
            z.B. hier: https://www.beschneidung-experten.de/techniken-methoden.html

            Im Judentum macht man das sogar ohne Betäubung. Seit mindestens 3500 Jahren oder länger.

      (5) 07.12.18 - 20:14

      Ich würde meinem Sohn sicher nicht die Vorhaut amputieren lassen, wenn es medizinisch nicht nötig ist. Hat er aber im Alter von 8 Jahren noch Probleme dieser schweren Art, muss es behandelt werden. Dafür versucht man aber erst mal mit einer speziellen Salbe die Vorhaut zu behandeln. IdR zeigen sich nach 4 Wochen konsequenter Behandlung Erfolge. Passiert das nicht, muss ggf. die Vorhaut operiert werden.

      Es gibt neben den Fällen, denen die Beschneidung nichts ausgemacht hat, auch Männer, die sehr darunter leiden und für die das traumatisch war. Das sollte man auch nicht als "lächerlich" vom Tisch wischen. Und dabei geht es auch nicht um die Vorteile für die Sexualpartnerinnen, sondern primär um den betroffenen Mann und seinen Penis und seine Empfindung.

      Ich würde mir als Frau nie anmaßen, das als Kleinigkeit abzutun.

      LG

      Hallo Timo

      Ich kann deine Freundin nicht so verstehen,weshalb Sie ihn so leiden lässt. Mein Sohn hatte auch entzündungen und die Vorhaut war eng und wir musste ihn beschneiden lassen. Unsere Kia hat uns damals super informiert und alles erklärt . Hatte auch zuerst die gleichen bedenken aber sie konnte mich beruhigen. Mein Exfreund war beschnitten und er hatte errektionen und hatte auch sein spass also das ist stimmt so nicht was dir da deine Freundin erzählt, es gibt natürlich seltene fälle wo es schief läuft und manche männer probleme haben aber das ist wirklich selten. Es ist jedem das seine aber ich würde es tun wenn es nicht anders geht.

      Lg meli

    • Hallo!

      Grundsätzlich finde ich Beschneidungen auch nicht toll, vor allem, wenn es auch andere Wege gibt, etwa reicht oft schon eine Salbe und regelmäßiges Zurückziehen, dass die Vorhaut sich wieder weitet.

      Allerdings wenn es mehrmals so heftige Entzündungen gibt, dass das arme Kind nicht mal mehr pinkeln kann und starke Schmerzen hat, dann ist eben irgendwann ein Punkt erreicht, indem die massiv vernarbte und geschädigte Vorhaut womöglich wirklich nicht mehr zu retten ist. Jede Entzündung hinterlässt ja neue Narben die dann wieder weniger dehnbar sind, um so leichter reißt die Haut wieder ein, Keime dringen ein, neue Entzündung. Da geht es dann auch dem Kinder-Urologen nicht mehr um die paar Euro für die OP (sonst kommt das Kind ja auch alle Nase lang wegen einer neuen Entzündung, das spült ja auch Geld in die Kasse), sondern es geht darum Leid und Schmerzen zu vermeiden.

      Mein Mann wurde übrigens mit Mitte 30 beschnitten, eine heftige Phimose (zum wiederholten Male), Vernarbungen, der Urologe meinte, wenn man es konservativ behandelt, dann hat er eben ein paar Monate später wieder Probleme, sehr unwahrscheinlich, dass es wirklich dauerhaft aufhört. Mein mann hat für sich entschieden, dass er lieber ein für allemal Ruhe haben will.

      Ehrlich gesagt, unserem Sexleben hat es ganz gut getan. Erektionen sind kein Problem, und er kann deutlich länger, und nicht immer wieder Zwangspause wegen einer neuen Phimose. Das macht ja auch keinen Spaß.

      Was jetzt nicht so gut wäre: eine Beschneidung, wenn es wirklich auch ohne geht. Eben weil man es gar nicht erst anders versucht. Ja, da werden wirklich Nerven durchtrennt, Masturbation ist "anders" und dabei nicht unbedingt besser, es fehlt eben der natürliche Schutz der Eichel was diese unempfindlicher macht (was aber beim Sex Vorteile hat, wenn mann sonst eher zu sehr erregt ist und da zum "Schnellschießen" neigt). Die Natur hat sich dabei schon was gedacht, aber wenn das ganze so massiv vernarbt ist, dann geht es halt echt nicht mehr.

      Sie kann ja zu drei verschiedenen Kinder-Urologen gehen, die selbst nicht operieren, und diese auch nach ihrer Meinung fragen, wo ganz sicher keine finanziellen Interessen dahinter stecken, Aber ich fürchte, der Schaden ist irgendwann zu groß, um was zu retten. Das ist ähnlich mit der Entfernung der Rachenmandeln. es ist besser, wenn sie drin bleiben, aber nach einer Anzahl an Entzündungen können die eben trotzdem so massiv geschädigt sein, dass sie nicht zu retten sind.

      • Ich danke euch für die Antworten.
        Ich habe jetzt mit ihr noch mal gesprochen. Sie hat panische Angst, dass dies eintritt, was sie da gelesen hat und er sie später dafür hassen wird, wenn sie ihn beschneiden lässt. Auch hat sie von Männern gelesen, die ihre Mutter dafür verachten und nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen. Davor hat sie Angst. Ich kann es nachvollziehen, aber der Junge leidet wirklich darunter und er tut mir sehr leid. Ich weiß nicht, wie sich dieses Problem anfühlt, jedoch stelle ich es mir sehr schmerzhaft vor. Sie sagt, dass bereits 2 Urologen gesagt hätten, es gäbe nur die Möglichkeit, die Vorhaut komplett zu entfernen, damit er die Probleme loswird. Dies will sie aber nicht, wegen der besagten Ängste.
        Der Junge hatte bereits 6 mal eine Entzündung der Vorhaut. Es wird immer mit Antibiotika und kortisonhaltiger Salbe behandelt. Danach ist die Entzündung weg und er kann wieder normal Pinkeln, bis die nächste Entzündung kommt. Die Vorhaut kann trotzdem nicht zurückgezogen werden. Im Krankenhaus wurde sie jetzt wieder darauf hingewiesen, dass es mit jeder Entzündung schlimmer wird, da seine Vorhaut immer enger dadurch wird und es niemals möglich sein wird, dass er sie zurückziehen kann. Es ist ihr eigentlich auch bewusst, dass der Junge darunter stark leidet aber sie fürchtet die Beschneidung und ihre Folgen. Ich wollte von ihr wissen, wie der Junge darüber denkt, aber sie meinte, er weiß nichts davon, dass man es mit einer Beschneidung für beseitigen könnte. Dies enthält sie ihm vor, weil sie glaubt, er könne die Entscheidung nicht vernünftig treffen, weil er dazu zu jung ist. Ich versuche sie zu verstehen und könnte mir auch nicht vorstellen, keine Vorhaut mehr zu haben. Aber wenn ich solche Probleme hätte, würde ich mich damit wohl auseinandersetzen. Ich weiß jedenfalls nicht mehr weiter und will sie auch nicht kritisieren, zumal ich nicht der Vater bin.

        Lg Timo

        • Der arme Junge! Ist das nicht sehr egoistisch, die nötige medizinische Hilfe zu verweigern, weil man sich nicht traut für seine Entscheidung geradezustehen?!
          Ich finde es unmöglich. Mehr als zwei Arztmeinungen muss man doch nicht einholen. Und es ist ein läppisch einfacher Eingriff, nach ein paar Tagen alles wieder vergessen.

          Da könnte ich explodieren, wenn ich lese, wie die Frau ihr Kind leiden lässt. Offenbar handelt es sich um einen schwereren Fall und lieber nimmt sie Entzündungen und schmerzhaften Katheter in Kauf? Ich kann nicht schreiben, was ich denke:-[ Meinen Sohn musste ich auch als Kleinkind operieren lassen, er wimmerte vor Schmerzen beim Wasserlassen, das ging einfach nicht mehr. Glaub mir, er hatte später ganz sicher keine Probleme mit seinen Freundinnen..... Mein erster Mann hatte auch keine Vorhaut mehr, na und? Weder ihn noch mich hat das gestört.
          Das grenzt doch an Kindesmisshandlung, ein Kind absichtlich so leiden zu lassen. So ein Blödsinn...er wird sie später hassen; kann schon sein...wenn er sich an diese Schmerzen erinnert! Herr schmeiß Hirn runter.
          LG Moni

          Deine Freundin muss verstehen, dass es im Fall ihres Sohnes wirklich nicht anders geht, sonst wird es nur schlimmer, weil bald die ersten nächtlichen Erektionen kommen - und durch die Vernarbungen kein Platz da ist. Das wird jedes Mal neu reißen. Sex ist sowieso unmöglich wenn alles so vernarbt ist, und das kann ja nie richtig heilen.

          Manchmal geht es nicht anders und das wird ihr Sohn auch verstehen und ihr keinen Vorwurf machen. Der ist doch nicht doof und weiß, dass sie ihm sicher nicht schaden will. Zur Not kann sie Arztbriefe aufheben, in denen das steht, als Beweis. Wenn es Probleme zwischen beschnittenen Söhnen und ihren Eltern gibt, dann doch nicht wegen einer medizinisch notwendigen Behandlung. Und ganz sicher ist das auch nicht das einzige Problem in diesen Familien, sondern nur eines von vielen Themen.

          Sie soll mit den Ärzten reden, damit die so viel wie möglich von der Vorhaut erhalten, aber das was unrettbar vernarbt ist muss eben weg, bevor es echt noch traumatisch wird mit den Schmerzen immer wieder. Und besser jetzt, nach einsetzen der Pubertät ist die OP viel schlimmer. Mein Mann hat mehrere Wochen nicht arbeiten können und nur extrem weite Hosen anziehen.

    (12) 08.12.18 - 05:10

    Deine Freundin sollte ganz schleunigst mal bedenken, dass wie bei vielen anderen Themen im Internet meistens nur die Horrorszenarien beschrieben sind!!! Nur wegen diesen Geschichten ihren Sohn leiden zu lassen finde ich unter aller Sau (und das ist noch nett ausgedrückt).
    Was ist wenn das Gegenteil auftritt und er Probleme wegen ihr bekommt (Sexualleben etc), weil sie eben nichts unternommen hat?
    Ich glaube nicht, dass sich 2 Ärzte plus KH irren! Deine Freundin spinnt, wenn sie dem Internet mehr Vertrauen schenkt, sorry.

    • Hallo,

      Ich danke euch für die sehr deutlichen Antworten, die mir auch aufgezeigt haben, wie dringend hier gehandelt werden muss. Ich habe mich jetzt doch aus meiner Haltung gelöst und entschieden, mich nicht direkt einzumischen, aber etwas mehr Einfluss darauf zu nehmen.

      Ich habe den freien Tag heute genutzt, um mich mit ihr zusammen, damit auseinander zu setzen.
      Ich war überrascht, was sie alles von den Ärzten schon erzählt bekam. Ihr wurde erklärt, die Haut des Jungen neige trotz Salben dazu, direkt nach der Behandlung, sich von selbst wieder zu verengen. Deshalb würden die Ärzte nur zu einer vollständigen Beschneidung raten, da sonst die Probleme sehr wahrscheinlich erneut auftreten.
      Sie hat sogar mit einem dieser Typen aus so einem Forum privat geschrieben und auch einmal mit ihm Telefoniert. Dieser hätte ihr gesagt, sie dürfte auf keinen Fall zulassen, dass der Junge beschnitten wird und die Ärzte nur auf das Geld aus wären und ihnen egal ist wenn das Kind schaden nimmt. Er selbst wäre beschnitten worden und würde nichts mehr spüren und hätte darum schon häufig Gedanken an Suizid gehabt. Sie selbst hat keine Erfahrung damit und sich da wirklich komplett manipulieren lassen.
      Ich verstehe nicht, wieso das Internet so viele Beiträge enthält, die einem ahnungslosen Menschen so viel Angst machen können. Was denkt eine Mutter, die so etwas ließt, oder noch schlimmer, was denken Kinder oder Jugendliche, die Probleme haben und so etwas lesen? Die gehen doch niemals zum Arzt, weil sie Angst haben, dass sie niemals eine Beziehung oder Spaß haben können. Ich habe mich selbst etwas informiert im Internet und leider etliche solcher Panik verbreitenden Beiträge gelesen. Dies macht betroffene, die Probleme haben doch nur noch mehr Angst.

      Ich habe nun mehrere Stunden damit verbracht, es mit ihr zu besprechen.
      Sie lässt ihn immer behandeln, aber sobald das Thema auf eine Beschneidung kommt, macht sie total dicht und hat sogar schon Ärzte beleidigt, die ihr erklärt haben, dass es nicht anders zu beheben ist.
      Ich habe sie nun mal direkt gefragt, wie sie es sich vorstellt und wie es weitergehen soll. Sie weiß dies leider nicht und will nur eine Beschneidung verhindern.

      Ich habe ihr gesagt, dass sie dem Jungen auch so großen Schaden zufügen könnte, da er in ständiger Angst und mit Schmerzen lebt. Sex könnte er so auch niemals haben und die Vorhaut wird ja immer enger, wegen den Entzündungen. Es wird dann vielleicht irgendwann nicht mehr gehen, dass er normal Pinkeln kann, auch wenn er keine Entzündung hat.
      Ich habe sie mit viel Mühe überzeugt, dass sie dem Jungen wenigstens die Möglichkeit aufzeigt, dass es damit gelöst werden könnte und er keine Angst mehr haben muss, dass es wieder zu Entzündungen kommt und er da mitreden sollte, da er der betroffene ist und darunter leidet. Ich habe ihr angeboten, dass wir gemeinsam, mit dem Jungen, noch mal zu einem Urologen gehen und es ansehen lassen und es nur Operiert wird, wenn der Junge dies auch möchte. Der Urologe könnte es auch ihr und dem Jungen erklären, was genau gemacht wird und wie es danach sein wird.
      Ich bin sehr froh, dass sie dem zugestimmt hat. Ich hoffe, wir bekommen das Problem so aus der Welt.

      Lg Timo

      • Hallo,

        bei meinem Mann wurde die Operation in der Pubertät gemacht. Mein Mann ist froh über den Schritt damals. Wir haben auch zwei Buben die bereits in der pubertät sind. Sobald es Probleme geben sollte wird da nicht lange überlegt - Gesundheit geht vor.

        Viele Grüße geli

Sie lässt es also lieber dazu kommen, dass ihr 8 jähriger Sohn nicht mal mehr pinkeln kann, statt ihm medizinisch indiziert die Vorhaut entfernen zu lassen, weil sie das mal in nem Forum gelesen hat? Sorry. Das ist total bescheuert. Typische Google Krankheit😟 Das arme Kind.

Einer meiner Exfreunde war beschnitten und hatte nie Probleme, weder eine Erektion zu bekommen, noch dass er nichts dabei gefühlt hätte.

Meine beste Freundin war lange Jahre mit einem Mann zusammen, der das Problem wie der kleine Sohn deiner Freundin hatte, allerdings war er schon 30.
Seine Eltern haben ihn aus ähnlichen Gründen nicht beschneiden lassen und deswegen hatte er nie Sex...bis meine Freundin kam. Sie hat sich gewundert, dass er nie intim werden wollte. Irgendwann hat sie ihn dann gedrängt endlich mit der Wahrheit rauszurücken. Daraufhin hat er sich beschneiden lassen und nach 4 Wochen war der ganze Spuk vorbei. So glücklich war er in seinem ganzen Leben nicht.
Ganz ehrlich deine Freundin soll ihrem Sohn helfen. Spätestens wenn er in die Pubertät kommt wird das ein echter Horror für ihn, weil das alles immer wieder aufreißt mit jeder Erektion und nie richtig abheilt; dann wird er sich schämen zur Mama zu gehen und sein Problem zu gestehen. Lieber jetzt handeln!

(17) 10.12.18 - 09:16

Ich sehe hier zwei völlig unterschiedliche Fragestellungen: Zum einen die der Kindeswohlgefährdung und zum anderen deine Frage nach den Folgen einer Beschneidung. Bei einer medizinischen Inidkation spielt die zweite Frage eine untergeordnete Rolle.


Vorrangig geht es hierdoch um ein Kind, dem eine notwenidige ärztliche Behandlung vorenthalten wird. Nachdem der Junge offenbar seit langer Zeit leidet, mehreren Ärzten vorgestellt wurde, die alle zum selben Ergebnis kamen, ist es schade, dass keiner die Kindeswohlgefährdung zum Anlass einer Meldung an an das Jugendamt genommen hat. Sollte es im Leben des Kindes auch einen Vater geben, kann ich mir auch kaum vorstellen, dass er dem Kind beim Leiden einfach so zuschaut.

Welche Form der Operation durchzuführen ist, kann hier keiner beurteilen. Du schreibst, es sei hier nur eine vollständige Entfernung und keine teilweise vorhauterhaltende Operation zielführend. Das ist eine medizinische Frage, die keiner in einem Laienforum beurteilen kann. Es scheint aber doch bereits eine zweite und sogar eine dritte Meinung eingeholt worden zu sein.

Du möchtest dich nicht in die Erziehung einmischen, allerdings geht es hier nicht um Erziehungsfragen, sondern die Vorenthaltung einer medizinisch unerlässlichen Behandlung. Ich könnte dabei nicht zuschauen und würde tatsächlich überlegen, den Vater ins Boot zu holen oder auch ggfs. das Jugendamt zu informieren.

Keiner würde auf die Idee kommen, einen gesunden Zahn zu ziehen. Führt aber aus gesundheitlichen Gründen kein Weg daran vorbei, muss man sich nicht mit der Fragestellung beschäftigen, dass dann aber doch kein Zahn mehr da ist und man das nicht mehr rückgängig machen kann und eben auch Folgen hat.

Das heißt nicht, dass die Bedenken deiner Freundin einfach weggewischt werden können, nur gilt hier eben "wat mutt, dat mutt!"

"Darum meine Frage, ist es wirklich so schlimm, beschnitten zu sein? Spürt man nichts mehr und bekommt keine Erektionen?"
"Über Erfahrungsberichte, würde ich mich freuen"

Ich bin erstaunt, dass du dich mit dieser Fragestellung extra in einem Familienforum angemeldet hat, das weit überwiegend von Frauen frequentiert wird.

Wie auch hier im Thread werden die Folgen gerne heruntergespielt mit dem Hinweis darauf, dass eine Vorhautamputation doch schon immer massenhaft durchgeführt worden ist und es keine Nachteile gibt. In der Natur kommt es allerdings selten vor, dass Körperteile keine Funktion haben und so ist es auch hier. Bekanntlich besitzt die Vorhaut besitzt eine schützende, sensorische und sexuell Funktionen, die bei einer Beschneidung unwiderbringlich verloren gehehen. Das vielbesc hworene "länger können", so es der Fall ist, ist dann ein "längern müssen". Hygieneprobleme werden durch Waschen gelöst, nicht durch Abschneiden.

Hier findest du ein Forum, in dem Männer sich über die Folgen austauschen.
https://www.beschneidungsforum.de/

Ob und welche Risiken sich nun hier im konkreten Fall realisieren, kann dir keiner sagen. Sicher ist nur, dass das Kind behandelt werden muss.

  • Guten Abend und Danke für die Antworten.

    @ Forenschreck
    Du schreibst, die Fragestellung nach den Folgen, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das verstehe ich leider nicht ganz. Die Folgen sich doch immer gleich, egal ob es jetzt mit oder medizinischer Indikation gemacht wird. Soweit kann ich meine Freundin absolut verstehen.
    Das Kindeswohl ist gefährdet, laut deiner Meinung. Ich habe jetzt im Internet, öfter genau das Gegenteil gelesen. Eine Beschneidung wäre so schlimm und gefährde das Kindeswohl. Ich muss ganz ehrlich sagen, so richtig den Durchblick, über all das was man so ließt zu behalten, fällt selbst mir schwer. Wenn es einen Vater geben würde, der sich auch für das Kind interessiert, hätte ich diesen auch ins Boot geholt. Dies ist leider nicht der Fall. Wenn ich nun das Jugendamt einschalte, was soll dann passieren? Das erscheint mir nicht die beste Lösung zu sein.

    Es sollte auch niemand beurteilen, ob und welche operative Methode hier zielführend ist. Dies habe ich nur erwähnt, um die Sichtweise meiner Freundin darzustellen, die eben glaubt, die Ärzte wollen alle nur das Geld für die Operation und darum eine komplette Beschneidung durchführen.
    Meine Freundin hat tatsächlich schon die Meinung von mehreren Ärzten, auch Kinderärzten eingeholt, da sie natürlich nicht will, dass der Junge leidet.

    Ich habe mich mit dieser Frage in einem Familienforum angemeldet, da ich keine Erfahrungen habe, wie man damit umgehen soll und nach Erfahrungen suche. Das dieses Forum fast nur von Frauen besucht wird, wusste ich nicht. Aber danke für den Hinweis darauf. Ich dachte zu einer Familie, gehört eben auch ein Mann. Habe ich irgendwo bei der Anmeldung überlesen, dass hier fast nur Frauen aktiv sind?

    Deinen letzten Zeilen entnehme ich, dass meine Freundin doch nicht so falsch liegt und eine Beschneidung doch mehr Probleme mit sich bringt, als es hier teilweise geschildert wird.
    Hygienische Probleme löst man durch das Waschen, auch unter der Vorhaut, da hast du absolut recht. Aber laut Ärzten wird der Junge die Vorhaut wegen der Vernarbungen nicht zurückziehen können. Aber irgendwie muss man ja trotzdem darunter reinigen.

    Das Forum, welches du hier verlinkt hast, habe ich bereits nach Lösungen durchsucht. Es brachte mich zu dem Schluss, dass man niemals eine Beschneidung machen lassen sollte und somit müsste ich meiner Freundin wieder recht geben.

    Eben weil man die Risiken und Folgen nicht absehen kann, ist meine Freundin absolut nicht von einer Beschneidung begeistert. Das Kind muss behandelt werden, soweit sind wir uns einig.

    Abschließend möchte ich dir sagen, dass deine Antwort leider auch verwirrend ist. Du schreibst von Kindeswohlgefährdung, weil das Kind nicht beschnitten wird, siehst sogar einen Fall für das Jugendamt und einige Zeilen später, schreibst du von unwiederbringlich verlorenem Schutz, sexueller Beeinträchtigung und unüberschaubaren Risiken. Welche Schlüsse soll ich daraus jetzt ziehen?

    Wie bereits gesagt, werden wir gemeinsam mit dem Jungen nochmals zu einem Urologen gehen und uns die mögliche Behandlung und die Folgen erläutern lassen.

    Lg Timo

    • Die Antwort ist nicht widersprüchlich. Es wird gesagt, es gibt Risiken aber bei medizinischer Indikation muss man es halt trotzdem machen. So ähnlich wie Blinddarm-OPs. Ist auch nicht ohne Folgen, aber man führt es halt trotzdem durch, wenn es medizinisch geboten ist. Eine notwendige Behandlung vorzuenthalten ist Kindeswohlgefährdung. Aus der Ferne kann jetzt aber keiner bewerten, ob das notwendig ist. Auch wenn es sehr danach klingt...

      (20) 10.12.18 - 19:45

      „Abschließend möchte ich dir sagen, dass deine Antwort leider auch verwirrend ist. Du schreibst von Kindeswohlgefährdung, weil das Kind nicht beschnitten wird, siehst sogar einen Fall für das Jugendamt und einige Zeilen später, schreibst du von unwiederbringlich verlorenem Schutz, sexueller Beeinträchtigung und unüberschaubaren Risiken. Welche Schlüsse soll ich daraus jetzt ziehen?“

      Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen sein soll. Die Vorhautentfernung ist eine Amputation, die mit den beschriebenen Risiken verbunden ist. Kein vernünftiger Mensch sollte sein Kind vermeidbaren (!) Risiken aussetzen. Unvermeidbar ist das Eingehen eines Risikos, wenn es unumgänglich ist, weil damit größeres Leiden verhindert werden soll. Muss z.B. ein Finger amputiert werden, weil sonst die Gefahr des Verlusts der ganzen Hand besteht, ist auch die Funktion des Fingers für immer verloren, der Eingriff war aber unvermeidbar. Rockabella02 hat dafür ein weiteres Beispiel genannt.

      „Das Forum, welches du hier verlinkt hast, habe ich bereits nach Lösungen durchsucht. Es brachte mich zu dem Schluss, dass man niemals eine Beschneidung machen lassen sollte und somit müsste ich meiner Freundin wieder recht geben.“

      Eine weitere, nicht nachvollziehbare Schlussfolgerung. Dort schreiben Betroffene, bei denen sich die genannten Risiken realisiert haben. Das Eingehen von Risiken heißt nicht, dass sich diese zwangsläufig realisieren, vor allem geht es dort aber überwiegend um Männer, bei denen der Eingriff ohne medizinische Indikation vorgenommen wurde.

      Du meinst, das Jugendamt zu verständigen, sei nicht die beste Lösung. Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Die beste Lösung sind immer verantwortungsvolle Eltern, die sich nach bestem Wissen und Gewissen um das Wohl ihres Kindes bemühen. Davon kann hier aber keine Rede sein. Die Mutter bringt das Kind zu mehreren Ärzten. Alle vertreten die Auffassung, dass die Vorhaut vollständig entfernt werden muss. Warum ein weniger einschneidender Eingriff nicht zielführend sein soll, kann ich nicht beurteilen. Beurteilen kann ich aber anhand deiner Texte, dass der Junge leidet und nicht behandelt wird. Verweigern Eltern ihrem Kind eine notwendige Heilbehandlung, auch wenn diese in einer Amputation besteht, kann ein Gericht auf Anregung des Jugendamts einen Teil der elterlichen Sorge, in dem Fall die Gesundheitsfürsorge entziehen.
      Das ist eine Lösung. Keine schöne Lösung, aber die Mutter brüllt bei dem Thema, telefoniert mit „einem dieser Typen aus so einem Forum“, der Partner hat sich nach deinen Worten dazu entschieden, sich nicht direkt einzumischen, aber etwas mehr Einfluss darauf zu nehmen, indem er in Foren liest Da hofft man schon insgeheim, dass die Realität nicht der Darstellung entspricht.

      Zu deinen Anmerkungen zur Auswahl des Forums:
      Männer sind hier ebenso willkommen wie Frauen, auch wenn man sie hier seltenst antrifft. Du suchst aber einen Erfahrungsaustausch zu einem medizinischen Spezialthema. Da wäre ein medizinisches Forum oder eben ein Forum, in dem dieser Themenbereich mehr Raum hat, naheliegender gewesen. Das kannst du natürlich halten, wie du magst, dem Kind hilft es nicht.

      Mein Weg wäre der Gang zum Arzt meines Vertrauens gewesen, mit dem vielleicht auch unter Einholung weiterer Meinung ein möglichst schonender Weg gefunden werden kann, bei dem das Risiko-Nutzen-Verhältnis stimmt. Das kannst du nicht, weil du nicht der Vater bist. Die Mutter will es nicht. Wie also kann eine Lösung aussehen? Genau für solche Fälle sind die Behörden zuständig, es sei denn, es geschieht ein Wunder und die Mutter lässt sich von Arzt Nr. 4 umstimmen. Bei den von dir zuvor beschriebenen Reaktionen der Mutter kann man das dem Kind nur wünschen.

      • @ Forenschreck

        „Unvermeidbar ist das Eingehen eines Risikos, wenn es unumgänglich ist, weil damit größeres Leiden verhindert werden soll.“

        Ich bin absolut deiner Meinung und es wird jetzt auch gehandelt. Dafür werde ich sorgen.

        „Dort schreiben Betroffene, bei denen sich die genannten Risiken realisiert haben.“

        Genau das befürchtet meine Freundin bei dem Jungen eben auch.

        „Beurteilen kann ich aber anhand deiner Texte, dass der Junge leidet und nicht behandelt wird.“

        Der Junge leidet ja nicht ständig, eben nur dann, wenn er eine Entzündung hat.
        Zur Zeit ist er völlig Schmerzfrei und kann auch wieder normal Pinkeln. Wenn der Junge täglich vor Schmerzen schreien würde, wäre es etwas anderes und eine sofortige Behandlung auch dringend notwendig.

        „Das ist eine Lösung. Keine schöne Lösung, aber die Mutter brüllt bei dem Thema, telefoniert mit „einem dieser Typen aus so einem Forum“, der Partner hat sich nach deinen Worten dazu entschieden, sich nicht direkt einzumischen, aber etwas mehr Einfluss darauf zu nehmen, indem er in Foren liest Da hofft man schon insgeheim, dass die Realität nicht der Darstellung entspricht.“

        Die Mutter wurde hier beeinflusst und hat Angst um ihr Kind. Sie tut dies nicht, weil sie dem Kind absichtlich schaden will. Wenn dir jemand einredet, dein Kind wird dich später hassen und sich vielleicht umbringen, wenn du ihn da Operieren lässt, was würdest du tun? Ich finde es wesentlich schlimmer, dass man einer ahnungslosen Mutter so etwas einredet. Das Resultat erlebe ich ja gerade.
        Ich habe mich nicht dazu entschieden, nur in Foren zu lesen. Entschuldige, dass ich mich etwas darüber Informieren will, da ich es zum Glück nicht aus eigener Erfahrung kenne.

        „Mein Weg wäre der Gang zum Arzt meines Vertrauens gewesen, mit dem vielleicht auch unter Einholung weiterer Meinung ein möglichst schonender Weg gefunden werden kann, bei dem das Risiko-Nutzen-Verhältnis stimmt. Das kannst du nicht, weil du nicht der Vater bist.“

        Genau das wird der Weg sein. Ich habe jetzt auch schon mehrfach geschrieben, dass wir gemeinsam mit dem Jungen zu einem Urologen gehen werden und uns da über Möglichkeiten und Risiken beraten lassen.

        „Genau für solche Fälle sind die Behörden zuständig, es sei denn, es geschieht ein Wunder und die Mutter lässt sich von Arzt Nr. 4 umstimmen. Bei den von dir zuvor beschriebenen Reaktionen der Mutter kann man das dem Kind nur wünschen.“

        Die Mutter lässt sich von mir umstimmen, da sie mir vertraut. Das hoffe ich jedenfalls sehr. Sollte es nicht zutreffen und sie vertraut mir nicht, ist eine weitere Beziehung wohl nicht mehr möglich. Ohne Vertrauen kann ich keine Beziehung haben. Ich gehe jedoch nicht davon aus, dass es soweit kommen wird, sonst müsste ich mich wirklich an die Behörden wenden, damit der Junge wenigstens Hilfe bekommt. Das wäre für mich kein leichter Schritt und nur im absoluten Notfall denkbar. Soweit wird es aber hoffentlich nicht kommen müssen.

Leute, die glauben, dass die medizinische Gemeinschaft sich allgemein zusammen getan hat, um jahrelang Forschung zu fälschen und an unnötigen Eingriffen Geld zu verdienen, haben ja meistens recht. Mir ist vollstens bewusst, dass Medizin auch eine Industrie ist und man lieber mehr als weniger Geld damit verdient. Aber tut mir leid, das ist eine abgefahrene Verschwörungstheorie...

Du fragst nach Erfahrungsberichten, hier ist einer:
Mein Mann ist beschnitten, aufgrund einer Vorhautverengung die in der Familie liegt. Wir haben zwei Kinder und ein durchaus erfülltes Sexleben. Klingt jetzt vielleicht doof, wenn ich sage, der Unterschied zu meinem unbeschnittenen Exfreund ist nicht so groß - jedenfalls nicht in Häufigkeit und Dauer.

Mein Mann lebt also sehr gut ohne Vorhaut - er hat seöbst diese Entscheidung getroffen, als er mit 18 seine erste Freundin hatte. Sex war problematisch, weil die Vorhaut nicht von alleine zurück rutschte.
Im Baby- oder Kleinkindalter ist auch schon mal was gemacht worden - aber wohl keine vollständige Entfernung.
Es war also nicht so ein krasser Fall mit medizinischen Problemen - trotzdem eine Entscheidung, mit der mein Mann sehr zufrieden ist.

LG!

Top Diskussionen anzeigen