Essen nur ungern teilen silopo Psychologie

Ich teile mein Essen .....

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    • (1) 08.12.18 - 14:30

      Ich wusste nicht wohin damit. Ist ja auch eher nur mal so am Rande. Mir ist aufgefallen das ich mein Essen wirklich nur ungern Teile- ich aber im Gegenzug auch nicht s anderes möchte.

      Bsp wir sitzen im Cafe, jeder sucht sich ein Stück Kuchen aus und dann kommt's, es wird auf mein Stück geschielt so lange das ich ja schon genötigt bin zu fragen ob mein gegenüber kosten möchte . Ich bin da richtig genervt weil ich nicht teilen will #schwitz Oder wenn der gegenüber immer fragt ob man mal probieren möchte und ein Stück tauschen möchte. Nein das möchte ich nicht. Tu es aber dann trotzdem. Geht das nur mir so #schwitz Und woran liegt das? Geizig? Verfressen? Ich finde keine Erklärung #schwitz

      • (2) 08.12.18 - 14:41

        Du magst gern klare Strukturen. Du weißt, wie eine Situation normalerweise ablaufen muss und bist irritiert, wenn sie nicht so abläuft, wie erwartet.
        Zum Beispiel weißt du: wenn ich mir ein stück kuchen kaufe, ist es meins. Also esse ich das. Wenn ich ein stück kuchen für jemand anderes kaufe ist es seins. Dann muss derjenige es essen.
        Du bist auch jemand, der sich gern in Situationen bewegt, die er kennt. Neuen und unbekannten situationen weichst du gern aus.

        Stimmt meine Einschätzung soweit?

        Ich finde, dass da jeder sein darf, wie er will. Die meisgen Menschen sind so. Was du noch lernen musst , ist, die situation, die dir nicht behagt (kuchen teilen) so zu meistern, dass sie angenehm für dich wird.
        Also engweder du akzeptiest, dass gewissen personen gern von deinem kuchen mopsen, oder du sagst, dass dir diese tauschrei nicht behagt.

        • Achso. Noch ergänzend:
          Überlege, was es für dich bedeutet, wenn jemand etwas von dir nimmt und wenn du von jemandem anderes nimmst. Welchef satz fällt dir da spontan ein?

          Ich beispielweise empfinde es als wertschätzung, wenn jemand anderes kosten möchte. Ich kann damit zeigen, dass ich einen guten geschmack habe.
          Ich bin stark an meinen mitmenschen orientiert und bin sehr harmoniebedürftig. Da werfe ich auch mal bekannte Muster über den Haufen.

          (4) 08.12.18 - 14:47

          Wenn Du das so schreibst klingt das so plausibel. Ja genau, die Einschätzung stimmt so. :-)

      (6) 08.12.18 - 15:21

      In der Abstimmung fehlt noch die Möglichkeit:

      es kommt auf die Situation und den Menschen an!

      Es gibt Menschen mit denen teile ich sehr gerne. Da klappt es auch, dass wir uns vorher absprechen. Jeder bestellt sich etwas und dann tauschen wir anteilig, weil wir beide neugierig sind, gerne beides probieren möchten, aber zwei Portionen viel zu viel sind.

      Das wird vorher kommuniziert!

      Haben wir unterschiedliche Geschmäcker oder unterschiedliche Gelüste klappt es ebenso, dass wir etwas eigenes bestellen und das dann auch so bleibt.



      Es gibt Menschen, da verteidige ich mein Essen! Da kann ich zum Tier werden, das man nicht stört und wehe jemand schielt auch nur drauf!

      Das liegt mit an der Erziehung. Essen musste bei uns perfekt sein. Großes Thema.
      Es hat viele Jahre gedauert, bis ich für mich gelernt habe, was und wie viel mir gut tut. Manche vertragen es nicht, dass ich dünn bin und meinen es heute noch kommentieren zu müssen. Dabei ist es egal, ob sie es bewundernd meinen oder abwertend "wo isst du das nur hin" "das schaffst du doch gar nicht alles" "du bist viel zu dünn, du kannst das vertragen" :-[
      Da stehe ich durchaus auf und gehe. Entweder ohne Essen (weil es mir egal ist) oder nehme das Essen mit, weil ich es den Sprücheklopfern nicht gönne. Meine Geschwister hatten schnell raus, dass sie mich damit auf die Palme bringen können und auch meine Portion des stark rationierten Essens erobern konnten. Wenn ihr mir Leid zu fügt, sollt ihr keinen Profit haben.


      Gar nicht mag ich, wenn jemand UNGEFRAGT in meinem Essen herumstochert. Etwas vom Teller klauen geht auch nicht! Anschielen und nichts sagen: Frechheit!

      Wer mich höflich bittet, mit mir redet - und ich die Person auch sonst gerne mag - gerne. Je nach Lust und Laune.
      Voraussetzung: es wird ohne Diskussion, ohne Beleidigung akzeptiert, dass ich NEIN sage. Wer das schafft, mit dem teile ich gerne mal. Dann ist ok.

      Es kommt also auch auf die Höflichkeit und Respekt an.
      Wegnehmen, so lange anstarren bis es rüberkommt, mich überrumpeln empfinde ich als respektlos.


      Und dann kommt es darauf an, wo ich gerade bin.
      Verwandtschaftszweig A: Essen wird nicht geteilt. Jeder hat seine Portion und die wird aufgegessen, um jeden Preis!
      Verwandtschaftszweig B: es gab einen Topf und jeder aß bis er oder sie satt war. Irgendwann gab es Teller für jeden. Dennoch blieb, dass heute noch viel getauscht wird, jeder von jedem probiert und das nach "intern bekannten Regeln" friedlich zugeht. Jeder Teller ist Gemeinschaftsteller. Dennoch wird nicht darin herumgestochert, jeder nimmt sich von allem etwas. Nach der Umverteilung ist jeder Teller privat! Wenn jemand gerade daran isst, wird nicht zugegriffen. Angefangen zu essen wird ohnehin erst, wenn jeder von jedem Teller etwas hat. Danach ist der Teller des anderen tabu! (ausgenommen jemand ist satt und bietet den Rest anderen an).

      Damit bin ich aufgewachsen und kenne somit verschiedene Formen und Erziehungsformen beim Thema Essen + das Extreme mit streng rationierten Portionen und alles muss perfekt sein. #zitter Daraus resulitierend kann ich auch sehr strikt werden, wenn es um MEIN Essen geht und das SEHR verteidigen.

      Werde ich respektiert und es geht friedlich zu, genieße ich es .... auch mal zu teilen oder zu tauschen .... aber nur dann .... ich liebe es, wenn es entspannt zu geht. :-)


      Im sonstigen Leben bin ich auch so. Sehr strukturiert und vollchaotisch gleichermaßen. Jede Situation hat ihren eigenen Charm und ihre eigenen Voraussetzungen. Übervorteilung etc. mag ich generell nicht. Offene Kommunikation: jeder sagt, was er/sie wünscht und dann kann man herausfinden, was für alle passt... das mag ich :-)
      Wenn jemand NEIN oder STOPP sagt, mag ich das auch! Das ist angenehm. Dann muss ich nämlich nicht raten, ob es wirklich ok ist oder ob sich derjenige nicht traut und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll :-(

      • Es gibt Menschen, da verteidige ich mein Essen! Da kann ich zum Tier werden, das man nicht stört und wehe jemand schielt auch nur drauf!

        Lach - GENAUSO geht es mir auch. Ich hatte mal Kollegen, die sich bei der Weihnachtsfeier bei ihren Nebensitzern nur so durchfraßen (Entschuldigung) - aber nicht bei mir, da wurde ich äußerst.....streng #freu
        LG

    (8) 08.12.18 - 17:14

    Genauso geht's mir auch. Ich kann es nicht verstehen, wenn im Restaurant jeder vom Teller des anderen isst. Ja wenn er das vom anderen will, soll er sich das doch bestellen. Ich bin nicht geizig, ganz sicher nicht - aber dieses Kreuz-und-Quer-Gegesse am Tisch - mit entsprechenden Soßenstraßen auf dem Tischtuch - finde ich einfach nur bäh und in guten Restaurants auch unpassend.
    Gaaaaanz selten nur, bei absolut seltenen Speisen, seh ich das Probieren eines Happens noch ein - aber dann auch nur von einer Person (meine Enkelin darf gerne mal was probieren- sie ist ja ein Kind und soll möglichst auch Neues kennenlernen).
    Gottseidank war mein Mann da der gleichen Meinung wie ich.
    Was anderes ist, wenn ein Kind einen Räuberteller bekommt. Aber dann legt man ja gleich zu Beginn alles auf - und isst nicht ständig kreuz und quer.

    Die Einschätzung von plitzplautz stimmt bei mir übrigens nicht. Ich war lebenslang sehr anpassungsfähig, arbeitete in vielen neuen Fachgebieten und passe mich gerne auch an. Sternzeichen Zwilling - immer offen für Neues ;-) auch wenn ich Struktur durchaus mag - anders hätte ich Job und Familie nicht gepackt. :-D
    LG Moni

    (9) 08.12.18 - 17:39

    #rofl

    Sehr lustig deine Umfrage - find ich super!

    Hab mir da noch nie Gedanken gemacht, aber es geht mir auch absolut genauso. Ich hasse es total wenn sich jemand an meinem Teller vergreift.

    Bei manchen kann ich schon teilen, aber richtig gerne mach ich das nicht. Genauso würde mir auch einfallen das bei Anderen zu tun.

    Die Einschätzung darunter trifft bei mir jetzt nicht zu. Ich bin prinzipiell recht flexibel.
    Aber ich Teile tatsächlich nicht gerne wenn ich das Gefühl habe zu müssen, oder erst gar nicht erst gefragt zu werden.

    Da fühle ich mich überfahren, übergangen und genötigt. Und wenn ich das Gefühl habe keine Wahl zu haben, werd ich richtig lästig.


    Liebe Grüße

    (10) 08.12.18 - 18:15

    Essen probieren, Essen teilen ist für mich etwas Intimes. Das mache ich normalerweise nur mit Menschen, die mir sehr nahe stehen. Man ißt gegenseitig vom Teller. Früher hat man ein Eis gemeinsam gelutscht. Das tun Verliebte. Ich könnte mir das mit meiner besten Freundin gut vorstellen, das wäre für mich ein Stück große Nähe.

    Mit Kollegen ist es selten, dass man sich anbietet gegenseitig was zu probieren. Dann mit einem neutralen Besteck, so dass es hygienisch ist.

    (11) 09.12.18 - 08:01

    Hi. Mir gehts auch so. Mich nervt es total wenn jemand von mir probieren will und genauso sehr nervt es mich wenn mich jemans ständig fragt ob ich mal von deren Teller probieren will. Und es ist dabei völlig egal wie nah mir diese Person steht. Am schlimmsten ist es bei meinem Mann. Wir sind seit 8 Jahren zusammen und er fragt mich noch immer bei fast jedem Restaurantbesuch ob ich mal probieren will, das macht mich mittlerweile schon sauer.
    Ich weiß er meint es nicht böse, er möchte einfach sein leckeres Essen teilen. Aber ich hasse es. Teilen will ich auch nicht aber wenn er mich fragt ob er was probieren will, mache ich es natürlich schon.

    Keine Ahnung woher das kommt, habe bis heute noch nie drüber nachgedacht...

    (12) 09.12.18 - 12:27

    Ich mag das auch überhaupt nicht leiden. Wenn man im Restaurant Essen bestellt hat doch jeder die gleichen Möglichkeiten.
    Da verstehe ich es nicht,dass man auf meinem Teller in meinem Essen rumstochern will,finde ich schon echt unappetitlich.Bei Kindern ist es ja viell. noch etwas nachvollziehbar ,aber nicht bei Erwachsenen.
    Mit Geiz /Verfressenheit hat das bei mir nichts zu tun ,ich schaffe sehr selten meine Portion.

    LG Kerstin

    (13) 10.12.18 - 01:33

    Hm. Mir kam als erstes die Frage auf, ob Du Einzelkind bist oder Geschwister hast?
    Wenn man Geschwister hat, bzw in einer großen Familie lebt, kommt es ja vor das man zusehen muss, nicht zu kurz zu kommen. Ich selber hab zwei Geschwister.
    Bei uns lief es aber immer so ab, das meine Mum das Essen portioniert hat. Keiner kam zu kurz. 😊
    Ich habe überhaupt kein Problem damit, mein Essen zu teilen. Ich bin da eher das Gegenteil und achte glaube ich mehr darauf, dass für das Wohl meines Gegenübers an erster Stelle gesorgt ist und danach stelle ich mich an. Da kann man bestimmt auch einiges hinein interpretieren. 😂 Allerdings mag ich dieses "Willst Du mal probieren?" im Restaurant z. B. auch nicht. Hätte ich das gewollt, hätte ich es mir selbst bestellt. Aber bei mir darf man was klauen, wenn man will.
    Lg

    (14) 10.12.18 - 14:28

    Mein Mann, die Kinder und ich bestellen meist alle was anderes, damit jeder mal was vom anderen probieren kann. Und dann kann es passieren, dass das Essen des anderen so gut schmeckt, das man tauscht. Warum nicht? Aus Essen mach ich mir eh nicht so viel und bin immer schnell satt und teile auch gern mit jedem, den ich kenne und hygienisch finde.

    Bei guten Freunden frag ich immer, ob wir uns ein Essen teilen wollen. Diese riesen Portionen in Restaurants schaff ich nie und nimmer.

    (15) 10.12.18 - 17:24

    Hallo

    wir essen gerne Tapas, da stehen viele kleine Schalen und Teller für alle auf dem Tisch.
    In Griechenland gibt es auch oft, statt einer Vorspeisenplatte, viele verschiedene Schüsselchen/Teller für alle auf dem Tisch.
    Ich finde das gut, weil ich Abwechslung liebe.
    Mit meinem Mann teile ich mir meist den Kuchen, entweder damit ich nach dem halben Stück noch einen anderen Kuchen probieren kann, oder weil ich nicht so hungrig bin.
    Bei Eisbechern/Desert das gleiche.Mein Mann freut sich darüber natürlich, manchmal freut er sich auch zu früh.#rofl
    Gut auch für die Figur.
    Ich teile gerne mein Essen, mit Leuten die ich mag.
    Erst gestern Abend habe ich (im Restaurant)den Rucola meines Sohnes verputzt.

    L.G.

    (16) 16.12.18 - 13:48

    Huhu!#winke

    Mir geht´s da ähnlich wie dir...klar, kommt es auch noch darauf an, WER etwas von meinem Teller probieren möchte.
    Aber generell empfinde ich es als äußerst lästig und aufdringlich, wenn jemand ganz offensichtlich auf mein Essen "geiert" und wie ein hungriger Hund jeden Bissen mit den Augen verfolgt, den ich zum Mund führe.#schock

    Ein Beispiel:
    Ich war früher öfter beruflich mit ein paar Kollegen im Ausland unterwegs und natürlich wurde dann auch gemeinsam in einem Restaurant gegessen.

    Meine damalige Chefin hatte die Angewohnheit, ständig auf das Essen der anderen zu starren (besonders wenn es um kalorienreichen Nachtisch ging, den sie sich verwehrte).

    Dabei blieb es aber nicht... Zuerst kam von ihr ein sabberndes: "Das sieht aber guuuut aus." Ich: "Ja, ist es, danke!" Dann folgte ein enttäuschter Blick, da ich ihr noch nix angeboten hatte und es folgte ein: "Darf ich mal probieren??" und ihr Löffel steckte schneller in meiner Creme brulee als ich gucken konnte.#rofl

    Sie geierte sogar auf die Sahnetorte der Leute am Nachbartisch...#klatsch
    Das empfand ich immer als extrem nervig!!!
    -Manchmal hatte ich mir schon ernsthaft überlegt, den Nachtisch gleich 2x zu bestellen, damit sie bedient ist!#rofl

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