Woche vor Menstruation wird immer schlimmer...HIlfeeee

    • (1) 13.12.18 - 13:14

      Halli hallo..
      HOffe bin im richtigen Forum...
      Also Folgendes:

      Bin 35 Jahre jung und habe 2 Kinder geboren, erstens habe ich immer noch TRöpfchenweiße Milch in der Brust obwohl ich bereits seit 3 Jahren nicht mehr stille..

      Prolaktinwert wurde vom FA bestimmt,alles ok...Brustultraschall ok, Abstrich der "Milch" auch ok

      Zum 2ten habe ich das GEfühl, dass die Periode immer schlimmer wird. Eine Woche vorher bekomme ich schon Unterleibsschmerzen, seeeeehhhrrr miese Laune und mir ist ab und zu übel....
      Dann kommt sie manchmal nach 20 Tagen und dann wieder erst nach 28....

      Blutbilder haben keine Erkenntnis gebracht bezüglich der Schilddrüse oder sowas...

      Jetzt bitte nicht lachen :-p aber dazu kommt noch ein Reizdarm,der mich manchmal echt fertig macht...
      Hab alles mit gemacht..zig Stuhlproben, sogar eine Darmspiegelung

      Die Ärzte schieben alles auf die Psyche bzw nehmen es nicht für voll
      ( neige leider zu depressiven Episoden, bin aber stabil durch Citalopram )

      Mich würde einfach mal interessieren, womit das alles zusammenhängen könnte ?
      Kennt das jemand oder spielt mir mein Kopf wirklich so miese Streiche??

      (5) 13.12.18 - 14:33

      Lass dir mal Progesteronkapseln für die zweite Zyklushälfte verschreiben. Damit hatte der Spuk bei mir ein Ende, vorher war es wie bei dir die Hölle; für mich und für mein Umfeld.

      Ich stehe vor einem ähnlichen Problem.

      Ärzte nehmen mich nur nicht ernst. Die, die Patienten ernst nehmen und Bluttests machen, haben Aufnahmestopp. Die anderen lehnen Bluttests ab :-[

      Ich habe schon gehört:
      Stress, Sie sind zu jung, Sie sind zu dünn, da kann ich nur raten,
      das können Sie nicht haben - damit kenne ich mich nicht aus (sichere Diagnose).


      Reizdarm hieß es bei mir über Jahre. Stress, Zyklus (egal zu welchem Stadium).
      Ergebnis nach Untersuchung: Fructose-Intoleranz!
      Hat "nur" ein paar Jahre gedauert, bis ich untersucht werden konnte.

      Seit ich es weiß, geht es mir sehr viel besser. Nix mehr mit Reizdarm!

      Fast nicht. Zu Beginn der Periode hatte ich früher schon mal kurz Durchfallähnliche Erscheinungen. So 1-2 Mal, egal was ich gegessen hatte und dann war wieder gut. Da spürte ich aber auch immer, wie sich der Uterus zusammengezogen hat und dann ging es los.


      Jetzt ist es so, dass ich viele Symptome habe.
      Schilddrüse, Progesteronprobleme, Hormonprobleme, Vitamin Mangel. Könnte einiges sein.

      Tipp des Arztes: kaufen Sie sich was in der Apotheke, probieren Sie einfach einiges durch. So sparen Sie sich das Geld für den Bluttest :-[:-[:-[

      Ich suche weiter. Erst mal nach einem Arzt, der zumindest mal prüft, was es sein könnte. Dann nehme ich auch ein Medikament, wenn ich weiß, wofür. Oder auch nicht, wenn es über die Ernährung geht.
      Fakt ist: so wie es ist, geht es mir an die Substanz. Ja, es stresst mich.

      Aber nicht, weil ich Stress habe, reagiert mein Körper so. Sondern weil mein Körper durcheinander spielt, stresst es mich - und die Aussagen der Ärzte.
      Demnächst habe ich einen Termin bei einem Arzt, der Blutuntersuchungen zumindest nicht soooo sehr ablehnt. Ist etwas weiter weg. Mal sehen.


      Würde ein Arzt sagen: so, wir haben, das das und das getestet, das ist alles in Ordnung! Dann würde ich sagen, ok, das ist es nicht.

      Aber gar nicht erst untersuchen und nur alles auf Stress schieben
      bzw. darauf, dass ich zu jung / zu dünn bin und anhand daran Ausschlussdiagnosen erstellen #zitter dafür brauche ich keinen Arzt. In den Spiegel gucken kann ich selbst. #klatsch
      Hautarzt hat sich nicht mal die Haut angesehen. Wozu auch? Medikamente verschreiben und wegschicken reicht ja aus #klatsch

      Ich nehme dich ernst,
      Tipp habe ich keinen,
      auf der Suche bin ich noch selbst. ;-)

      • Hallo

        ich habe mal meine ärztliche Quelle befragt, hier einige Ansätze:

        > erster Gang Hausarzt: Ausschluss Laktose- und Fructoseunverträglichkeit, Eisenwerte, Vitamine (D, B12, B6 usw), Schilddrüsenhormone und -antikörper (TAK, MAK, TRAK).

        -> zweiter Gang Gyn/gynäkologischer Endokrinologe: Zykluskalender und Mutterpässe mitbringen, alle Hormonwerte bestimmen lassen (LH, FSH, Testosteron, Östrogene, DHEA, SBG, nochmal Prolaktin usw, ob hormonelle Dysbalancen bestehen, evtl Prämenopause) plus Speicheltest in 2. Zyklushälfte, ob Progesteron zu schnell nach Eisprung abfällt.

        -> Ernährung umstellen: Milch- und Eiprodukte meiden

        Auch mal zum Ostheopathen gehen!?



        L.G.

        • Danke dir...
          Das wäre noch mal ein Ansatz für den Dok..

          Er meinte Lebensmittel würde er ausschließen, Test müssen wir nicht machen...#kratz
          Habe ich natürlich auch schon in Betracht gezogen...

          Danke für deine Tipps

          • Wie kommt er darauf, dass es Lebensmittel nicht sind?

            Bei mir wurde sich über JAHRE um den Unverträglichkeitstest gedrückt.
            Stress, Zyklus, Stress usw. wurden genannt.

            Irgendwann (nach Jahren) bekam ich den Test. Eindeutig Fructoseintoleranz.

            MIT dem Ergebnis konnte ich Ernährungsberatung bekommen und SINNVOLL meine Ernährung umstellen.

            Einfach nur Milch und Eier weglassen wäre bei mir der Untergang. Durch die Milch vertrage ich gelegentliches Obst/Gemüse deutlich besser.

            • Warscheinlich sind die Tests zu teuer#augen

              Muss wohl einfach noch mal nachhaken und auf mein Recht als Patient pochen:-(

              • Das sagte mir einer der Ärzte auch über den Bluttest in EIGENleistung!

                Ich wollte Vitamine testen lassen, selbst bezahlen. Arzt weigerte sich und sagte mir, ich solle OHNE Test in die Apotheke gehen und mir für das Geld x Medikamente kaufen.

                Das Geld für den Test solle ich mir sparen - unter'm Strich aber sehr viel mehr Geld für Medikamente ausgeben, bei denen ich nicht weiß, ob es Sinn macht.


                Bei Fructoseintoleranz war es ähnlich. Ich solle einfach alles weglassen, was ich nicht vertrage (was denn?) vor allem aber gäbe es andere Ursachen bei denen man nichts machen könne.

                Der Termin beim Gastroenterologen war dann relativ einfach, ich hatte Klarheit und konnte endlich handeln.
                Alles weitere ging dann über die Krankenkasse relativ einfach. Arzt meinte aber wiederum/trotzdem es sei nicht notwendig, gab mir aber die Bescheinigung.

          Hast du es schon mit Mönchspfeffer probiert?
          Hat zwar gute acht Wochen gedauert, bis ich eine Besserung spürte, aber damit habe ich mir früher bei Dysbalancen immer helfen können.

Hallo Schnubbi83, hallo Zahnweh,

Danke für Eure Beiträge, ich reihe mich bei Euch ein. Ohne Reizdarm aber mit mit schlimmer empfundener Periode.

Eigentlich vermutete ich bei mir noch Nachwehen der Goldspirale (2 Jahre mit 20 Tagen (Schmier)Blutungen und der Aussage, diese wären hormonell bedingt). Jetzt ist die Spirale seit einigen Monaten draussen, dafür habe ich plötzlich noch nie dagewesene PMS mit Stimmungsabstürzen, neuerdings Übelkeit, Kreislaufbeschwerden und Schwindel #kratz
Aber so sicher bin ich mir jetzt langsam auch nicht mehr wo das herkommt.

Bei mir wurde das Blut gecheckt, alles ok, von Wechseljahren null Anzeichen. Schilddrüse ok, nur Eisenwerte wurden vergessen... :-[
Mein Körperempfinden wenn die Mens sich nähert ist nun schon negativ belegt. Vor allem durch die 2 Jahre Dauer (Schmier-)Blutungen, aber auch durch die Stimmungsschwankungen, die ich nicht kontrolliert bekomme.

Das einzige, das bei mir für mich nachvollziehbar ursächlich sein könnte neben Eisenmangel wäre Stress.
Nur hatte ich schon öfter stressige Phasen, aber nie mit solchen Auswirkungen...

Ich versuche jetzt die Pille im Langzeitzyklus und hoffe, diese Schwankungen weg zu bekommen und mich wieder im eigenen Körper wohler zu fühlen.

(17) 15.12.18 - 09:20

Bei mir war der Auslöser, dass ich hochgradig Endometriose hatte oder habe. Das wurde nie vermutet.

Raus kam es, als ich vor wenigen Tagen meine Gebärmutter entfernt bekam. Die OP dauerte statt einer Stunde vier Stunden. Eben wegen der Endometriose. Die hatte auch stark den Darm befallen. Jetzt sind alle Beschwerden weg.

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