Conchotomie - Eure Erfahrungen, Ablauf?

    • (1) 02.01.19 - 07:29

      Hallo,

      ich werde übernächste Woche operiert, eine Nasenmuschelverkleinerung. Hab nächste Woche noch mal einen Termin zur Vorbesprechung, aber es gibt doch ein paar Fragen die mich jetzt beschäftigen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
      Und zwar wird das ganze mit einem Skalpell durchgeführt da ein Teil vom Knochen entfernt werden muss. Das ist mit dem Laser nicht möglich, da damit nur Fleisch abgetragen werden kann.
      Mit einem Laser kommt man ja relativ Problemlos in die Nase, aber auch mit einem Skalpell?! Hab Angst das sie die Nase aufschneiden und ich dann Narben habe. Das beunruhigt mich dezent und ich will mich ungern bis nächste Woche gedulden bis ich den Arzt fragen kann.
      Habt ihr so einen Eingriff schon mal gehabt, wie sah es hinterher mit Schmerzen aus? Ist der Knochen nach ein paar Jahren nachgewachsen und alles war umsonst?

      Ich hoffe ihr könnt mich irgendwie beruhigen und mal eure Erfahrungen schreiben.

      Danke :)

      • (2) 02.01.19 - 10:54

        Hallo,

        ich habe schon 2 große Nebenhöhlenoperationen mit sämtlichen Vergrößerungen und Verkleinerungen hinter mir, das, was du machen lässt, ist eine verhältnismäßig kleine Sache, man sieht da hinterher nichts.

        Die einzige Sache, die man bei mir von außen sieht (wenn man es weiß) ist die Veränderung durch die Begradigung der Nasenscheidewand.

        Darf ich fragen, warum du das machen lässt und ob du zu einem spezialisierten Chirurgen gehst?

        Die 2. OP war nämlich die Nachoperation der verpfuschten ersten OP, deshalb meine Frage.

        • (3) 02.01.19 - 13:02

          Die Nase schwillt immer zu, sodass ich keine Luft mehr bekomme. Muss dann entweder Nasenspray nutzen oder durch den Mund atmen. Das dass mit dem Nasenspray ein Teufelskreis ist muss ich ja nicht erwähnen, oder? :D Wache nachts auch regelmäßig auf weil ich keine Luft bekomme.
          Ich war erst bei einer HNO Ärztin die mich dann an einen HNO weiter verwiesen hat. In einem Krankenhaus in der selben Stadt, ist hier soweit ich weiß das beste.
          Er ist auf HNO spezialisiert, meinst du das mit deiner Frage?

          Wurde bei dir denn auch damals mit Skalpell operiert und was wurde verpfuscht?

          • (4) 02.01.19 - 17:20

            Das ist halt die Frage, warum es zu schwillt. Eine Allergie? Entzündung? Oder nur die außer Kontrolle gerade Nasensprayabhängigkeit? Hilft Cortison?

            Ist das der einzige Grund für die OP und hast du schon eine Zweitmeinung eingeholt?

            Bei mir wurde 2 Mal mit Skalpell operiert, das ist meiner Meinung nach aber egal, Schnitt ist Schnitt, egal womit.

            Hast du dich schon einmal erkundigt, wie das nach der OP wird? Tamponaden, Schienen und so? Du wirst eine Weile nicht durch die Nase atmen können.

            • (5) 03.01.19 - 12:48

              Die Nasenmuscheln sind vergrößert, das erschwert das atmen. Der Rest schwillt dann zu. Zum Teil bestimmt auch durch die Nutzung des Nasensprays.
              Nasenspray abhängig würde ich das jetzt nicht nennen. Ich kann morgens halt nicht durch die Nase atmen. Je nach dem nehme ich das Mittags auch manchmal, ich Krieg halt durch die Nase sehr schlecht Luft und atme deswegen sehr laut. Und wenn es ganz schlimm ist baut sich noch Druck auf und der verursacht Kopfschmerzen. Hab allerdings auch Tage an denen ich es einmal nutze und dann hab ich den ganzen Tag Ruhe.
              Eine Allergie wurde ausgeschlossen.
              Die HNO Ärztin bei der ich war hat den Allergietest gemacht und es dann mit Cortison und noch was pflanzlichem Versucht. Hat beides nix gebracht.
              Es wurde auch ein CT gemacht, liegt wohl wirklich nur an den Nasenmuscheln. Sie hat mich dann an den HNO im Krankenhaus verwiesen. Der hat sich das auch noch mal angeguckt und meinte das dass sehr eng sei.
              Mir wurde gesagt das ich nach der OP ca. 3 Nächte im Krankenhaus bleiben muss wegen der Tamponade und Nachblutungsgefahr. Das ich in der Zeit nicht durch die Nase atmen kann ist mir klar. Er meinte ich sei nachder OP mindestens 10 Tage krank geschrieben, die Schmerzen würden nicht sonderlich stark sein.

              • (6) 03.01.19 - 14:15

                Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für die OP und dass alles gut wird. Schmerzen hatte ich bei beiden OPs keine, da sitzen wohl wenig Schmerzrezeptoren.

                Nur diese ewige Spülerei und Absaugerei war nervig.

    (8) 03.01.19 - 01:58

    Hi,

    musste ich letztes Jahr machen lassen, da ich durch die Nase einfach nicht mehr genügend Luft bekam. Die erste Ärztin bei der ich war meinte das keine OP nötig sei. ich habe mir daher eine zweite Meinung eingeholt .Bei der zweiten wurden ganz andereTests gemacht als bei der ersten HNO-Ä. und diese Ärztin meinte danach, dass man auf jeden Fall eine OP ins Auge fassen sollte. Ich habe mich dann dafür entschieden.

    Ampulante OP war easy. Narben sind nur innerlich. Ich hatte null (!) Schmerzen. Nach der OP überhaupt keine und danach habe ich 1 Tag lang Ibu genommen. Nase war für 1 Tag tamponiert, das ist blöd, weil man nur durch den Mund atmen kann. Nach ein paar Stunde hat man sich daran gewöhnt. Getrunken habe ich durch Stohhalm, ging einfacher als Schnappatmung nach Schlucken aus der Flasche oder Glas.

    Nach 24 Stunden wurde die Tamponate entfernt und ich konnte sofort durch die Nase atmen. Dann noch Nasenspülungen, tägliche bis 2tägliche Kontrolle mit Aussaugen der Nase (das war tatsächlich arg unangenehm). Nach ein paar Tagen wurden die Fäden gezogen (ich hatte zusätzlich noch eine Begradigung der Nasenscheidewand), war kein Problem.

    Von außen hat man der Nase so gut wie nichts angemerkt - die ersten Tage war sie etwas dicker, aber ich hatte keine blauen Flecken oder so.

    Ergebnis: ein neues Leben! Ich kann wieder atmen, bei Schnupfen dauert der vielleicht mal drei, vier Tage bis das Schlimmste vorbei ist (vor der OP war die Nase immer dermaßen schnell "zu", dass ich unter 10 Tagen Schnupfenspray nicht wegkam). Jetzt brauche ich auch bei Schnupfen vielleicht mal drei Tage Nasenspray (nehme ich grundsätzlich auf Anraten vom HNO, da ich Disposition zu Ohrenschmerzen habe, wenn alles "dicht" ist).

    Wie gesagt, die OP wurde zumindest bei mir "von innen" gemacht, da sieht man äußerlich gar nichts. Und ich würde sie jederzeit wieder machen lassen, sofort und auf der Stelle.

    VG
    Gael

    • (9) 03.01.19 - 12:51

      Echt ambulant? Darauf hatte ich gehofft aber der Arzt meinte zu mir das die das nicht machen wenn die mit Skalpell operieren. Bei der Laserbehandlung wäre das offenbar gegangen, aber die würde nichts bringen weil sich dann das Gewebe nachbildet und ich dann in 2 Jahren wieder antanzen darf.
      Was wurden bei dir denn für Tests gemacht?

      • (10) 03.01.19 - 14:17

        Bei der 2. OP bin ich auch gleich danach heim, bei der ersten musste ich bleiben, weil die Narkose mich umgehauen hat.

        Du kannst immer heimgehen, wenn du dich gut fühlst!

        (11) 04.01.19 - 17:32

        Hi,
        ja, hat meine Ärztin ambulant gemacht. Früh rein, OP, nach dem Aufwachen warens glaube ich ca. 1 1/2 Stunden, dann durfte ich, weil es mir supergut ging, wieder heim. Ich hatte schon früher OPs und alle immer gut vertragen, sowas fragen die übrigens vor der OP ab :-). Und ich musste zwei Tage vorher zum Hausarzt, mich durchchecken lassen inkl. Blutabnahme usw.

        Laserbehandlung wäre möglich gewesen, aber die Ärztin meinte, dass das Ergebnis nicht ganz so befriedigend sein wird und sie in meinem Fall lieber eine OP machen würde. Das ist sicherlich von Patient zu Patient verschieden.

        Uff, Tests... ich weiß nicht mehr genau, aber bei einem wurde auf jeden Fall getestet mit Stöpsel in der Nase, wie viel Luft ich bekomme, danach bekam ich Nasenspray und es wurde der gleiche Test nochmal gemacht. Ergebnis: Ratschlag, mich operieren zu lassen.

        VG
        Gael

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