Ohrgeräusche belasten mich

    • (1) 04.01.19 - 00:46

      Habe Tinnitus seit ungefähr einer Woche und es belastet mich....
      Kurz zu meiner Vorgeschichte:

      Ich war, bevor ich den Tinnitus bekommen habe, ungefähr drei Wochen lang krank. Zuerst Halsschmerzen, dann Schnupfen, Augentränen, Fieber und starker Husten. Habe in dieser Zeit auch immer weniger gegessen, war schlecht gelaunt und lag die ganze Zeit nur im Bett. Diese Symptome sind dann nach und nach abgeklungen (bisschen Husten und gerötete Augen habe ich immer noch), aber sonst fühle ich mich eigentlich gesund, wenn da nicht der Tinnitus wäre. Es kam irgendwie bei mir ganz plötzlich, dass ich ich während meiner Krankheitsphase schlief, dann aufwachte und plötzlich auf dem rechten Ohr so einen Ton wahrnehmen konnte. Zudem hatte ich auch Schwindelbeschwerden. Wenn ich im Bett lag, war mir immer besonders schwindelig. Außerdem waren auch die Geräusche in der Umgebung etwas gedämpft. Dazu kommt noch, dass ich mich am nächsten Morgen auch übergeben musste (kann aber auch darin liegen, dass ich vorher was nicht so gut verträgliches gegessen habe). Bin dann nach ungefähr nach einem tag zum Ohrenarzt und die Diagnose war: Hörsturz. Er verschrieb mir Kortisionstabletten. Gut hören konnte ich wieder relativ schnell und auch die Schwindelattacken waren kein Problem mehr... aber der die Geräusche im Ohr blieben nach wie vor. Bin dann nach ein paar Tagen wieder dort hin und bekomme nun seit drei tagen wieder Kortision, nur dieses Mal in höhere Dosis in Form von Spritzen. Helfen tut es leider trotzdem nicht... mein größtes Problem ist aber der Schlaf, da ich einfach kaum schlafen kann mit diesen ständigen Geräuschen im Ohr. Der Arzt hat mir auch so Lavendelölkapseln verschrieben zur Beruhigung. Hilft auch nicht wirklich viel.. Hat jemand vielleicht irgendeine Idee...

      • Ich hatte schon drei mal einen Hörsturz.
        Mir wurden jedesmal Hester Infusionen gelegt, jeden Tag und das über eine Woche.
        Dannach bekam ich durchblutungsfördernde Medikamente, ob die Cortisontabletten die gleiche Wirkung haben keine Ahnung.
        Bei mir zumindest sind die Geräusche nach einigen Wochen wieder verschwunden.
        Ich würde an deiner Stelle einen weiteren HNO Arzt aufsuchen.

        Alles Gute

        Ich hatte Anfang des Jahres auch einen Hörsturz. Bei mir blieb eine ganze Zeit lang ein tiefes Brummen auf dem rechten Ohr zurück. Ich war auch total verzweifelt, konnte nicht mehr schlafen.
        Nachdem alles weitere untersucht war und nur das Ergebnis „Sie sind komplett gesund“ übrig blieb, habe ich die letzte Möglichkeit die mir bleib genutzt. Ich habe mir Cortisonspritzen direkt ins Ohr geben lassen. Soll helfen, bewiesen ist es wie so vieles nicht...aber seitdem ist „Ruhe“

        Das Brummen ist weg. Zurück geblieben ist ein leichtes Rauschen und ein durchgängiges pfeifen. Höre ich im normalen Alltag beides nicht. Nur wenn es komplett ruhig ist. Damit kann ich gut umgehen. Das Brummen nämlich, lies sich durch nichts überdecken. Nach einer Woche, wie bei dir, stehen die Chancen sehr gut, dass das Geräusch wieder weg geht. Ansonsten, ob du es glaubst oder nicht, man gewöhnt sich wirklich ein Stück weit daran. Klar nervt es mich manchmal abends im Bett. Aber es hat den Schrecken verloren. Ich freue mich auf die warme Jahreszeit, dann kann ich wieder bei offenem Fenster schlafen und höre es somit auch nachts nichts mehr.

        Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich in Urlaubszeiten so gut wie garnicht mehr wahrnehme. Erst wenn es wieder stressiger wird meldet sich mein Ohr wieder. Aber ich weis dass es auch wieder ruhiger wird wenn ich zur Ruhe komme.

        Den Spruch hab ich gehasst aber es ist das einzige was bewiesen hilft: Versuche dich nicht auf das Geräusch zu fokussieren. Hör nicht nach ob es noch da ist. Die Zeiten wo du dich dann irgendwann fragst ob es noch da ist werden kommen.
        Lass organisch alles abchecken. Halt die spritzen ins Ohr vllt als letzte Möglichkeit im Hinterkopf. Ansonsten, tu was dir gut tut.

        Aber wie gesagt. Nach einer Woche stehen die Chancen noch sehr gut dass es wieder weg geht.
        Ich drücke die Daumen

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