Tochter seit Wochen krank aber nichts erkennbar

    • (1) 10.01.19 - 09:41

      Guten Morgen!

      Unsere Tochter (11) ist seit ca. 5 Wochen krank. Aber wie man so schön sagt, mal mehr und mal weniger.
      Anfangs war sie beim Arzt und der stellte entzündete Schleimhäute fest.
      Nun ist es so, dass es ihr dann zwar besser ging und sie vor Weihnachten auch wieder in der Schule war, aber sie seitdem fast täglich (vor allem abends wenn sie schlafen soll) Schmerzen hat oder schlecht Luft bekommt.

      Wir waren dann letzte Woche wieder beim Arzt, der sie durchgecheckt hat und nicht wirklich etwas feststellen konnte. Es ginge ein Infekt mit ihren Symptomen herum, sie solle Bonbons lutschen - fertig.

      Nun war es gestern wieder schlimm (wir waren im Restaurant) und sie wollte ins Krankenhaus.
      Aber ich kann doch nicht mit meinem Kind, das tagsüber keine Auffälligkeiten zeigt und bei der der Arzt auch nichts feststellen konnte, ins Krankenhaus fahren - oder?!

      Wir sind langsam echt ratlos, was sie hat.
      Manchmal ist ihr Verhalten so merkwürdig, dass wir darauf tippen, dass es nur eine Phase ist und sie Aufmerksamkeit möchte.

      Ich möchte ja auch nicht, dass sie sich nicht ernstgenommen fühlt oder falls sie wirklich krank ist, es noch schlimmer wird.

      Einen Termin beim HNO Arzt machen wir heute, aber da kann man ja auch nicht sofort hin ...

      Was würdet ihr tun?

      Danke und LG
      sonntagskind

      • (2) 10.01.19 - 09:49

        Hat der Arzt denn mal ein Blutbild gemacht? Pfeifferisches Drüsenfieber z.B. macht ja gerne mal diffuse und sehr langanhaltende Symptome.

        Würde mein Kind seit 5 Wochen über Symptome klagen und gar ins Krankenhaus wollen, würde ich den Gedanken "Will Aufmerksamkeit haben" irgendwo im Hinterkopf haben, ich würde das aber doch sehr genau abklären lassen.

        • Ich hatte auch als Kind pfeiffersches Drüsenfieber, das hat sich aber anders ausgewirkt, ich war 3 Wochen aber so richtig richtig krank, daran hätte ich daher jetzt so gar nicht gedacht ... #schock

          • (4) 10.01.19 - 11:14

            Tja, und mein Mann wurde als Kind von seiner Mutter um den Gardasee mit dem Fahrrad gejagt, weil er angeblich Aufmerksamkeit wollte und seit Wochen einfach nur schlapp war...ist danach im Krankenhaus gelandet, knapp vor der Milzruptur.

            Meine Nichte war auch einfach nur wochenlang abgeschlagen und hatte leichtes Kratzen im Hals. Erst nach Wochen kam der Kinderarzt dann mal auf die Idee, ein Blutbild zu machen.

            Kann also auch deutlich unauffälliger verlaufen, wobei auch die Fälle kenne, wo man so mausekrank ist, dass man gar nix kann. Ich würde es abklären lassen.

            • Das will ich natürlich nicht, keine Frage.
              Aber sie kam oft mit einem unterdrückten Schmunzeln zu uns, da macht man sich dann natürlich Gedanken. Und wie gesagt merkt man ihr tagsüber wirklich gar nichts an. Wenn man sie darauf anspricht sagt sie, dass sie nur nichts gesagt hat ...
              Wir können morgen früh mit ihr nochmal zum Hausarzt kommen, dann sehen wir weiter.

      Hallo du.

      Mein erster Gedanke war auch pfeiffersches drüsenfieber, das wird ja oft aufgrund der diffusen Symptome sehr spät oder gar nicht erkannt.

      Ansonsten würde ich sagen, wenn das Kind ins kh will, würde ich fahren!
      Man kann ja Störungen am besten feststellen und beurteilen wenn sie da sind, wenn du verstehst was ich meine.

      Wenn die Auffälligkeiten abends auftreten, dann wäre es halt sinnvoll, zum Arzt zu gehen, wenn es akut ist und nicht wenn die Symptome weg sind.

      Gute Besserung für deine Tochter!

      Lg waldfee

      • Naja gut, so spät haben alle Ärzte natürlich geschlossen, bleibt also nur das Krankenhaus.
        Ich werde gleich nochmal beim Hausarzt anrufen und nach einer Blutuntersuchung fragen.
        Den Termin beim HNO haben wir nämlich erst Montag bekommen :-(

    Hallo Sonntagskind,
    ich weiß jetzt nicht genau, welche Symptome deine Tochter im einzelnen hat, aber ich kann dir ja mal von mir berichten. Dieser "Winter" ist wirklich extrem, was Infekte angeht. Ich selbst war von Anfang November an sieben ganze Wochen krank. Amgefangen hat es mit Reizhusten, Atemnot und Schluckbeschwerden, dann kamen Kopf- und Gliederschmerzen dazu. Schlussendlich noch Ohrenschmerzen. Ich bin aber erst nach 5 Wochen zum Arzt gegangen, der hat mir dann Antibiotikum verschrieben für eine Woche, da quasi alles brustaufwärts bakteriell entzündet war. Nach einer Woche Antibiose habe ich noch ein anderes Präparat bekommen, da das erste nicht so richtig angeschlagen hat. Danach wurde es dann allmählich besser... Meine Beschwerden kamen übrigens auch erst zum Abend so richtig durch, tagsüber war ich (fast) fit und ab ca 16/17 Uhr dann komplett abgeschlagen. Ich würde aber ggfs auch ohne Termin einen HNO aufsuchen und nicht unbedingt übers Wochenende warten.
    Was mir gerade noch einfällt, meine Tochter hatte mal eine ganz unytpische Scharlacherkrankung, da war sie zwar noch bedeutend kleiner als deine Tochter, aber die Symptomatik war ähnlich.
    Alles Gute euch und gute (und schnelle) Besserung für deine Tochter.
    Lg Kokosmilch

Hat sie irgendwelche Probleme in der Schule oder mit Freunden? Irgendwas das sie belastet?

Viele HNOs haben morgens eine sondersprechstunde mit viel Wartezeit ohne Termin.

Viel Glück das es der kleinen schnell geholfen werden kann.

  • Das haben wir sie schon öfters gefragt, aber sie sagt nein.
    Ich hatte gestern Abend beim Schlafengehen ein Gespräch mit ihr. Da sagte sie (hat sie schon mehrfach mal erwähnt) dass sie Angst hätte zu sterben (wir hatten in den letzten Monaten 3 Todesfälle in der Nachbarschaft) :-(

    Ich vermute, dass das bei ihr Kopfsache ist. Dass sie beim kleinsten Anzeichen von Kratzen im Hals (bei dem Wetter ja fast normal) denkt sie sei totkrank.
    Komischerweise ist sie das 1. Mal seit langem wieder sofort eingeschlafen.

    Wir werden sehen, was der Arzt heute sagt.

Also beim besten Willen , ich als Mutter würde spätestens nach einer Woche mit klagen von meinem Kind die Kia Praxis zerbomben und würde da nicht raus gehen solange mein Kind nicht richtig untersucht wurden ist...
Diese Situation hatte ich persönlich mit meiner Tochter wo sie noch ganz klein war ,sie fieberte über 2 Wochen und mein Kia unternahm nix vertröstete mich immer wieder es ist nur ein Infekt.. irgendwann hatte ich genug davon habe mich hingesetzt und habe gesagt so lange mein Kind nicht richtig untersucht wird gehe ich hier nicht raus der doc hat blöd geguckt aber es wurde was getan,Blut aus dem Finger was anzeigte dass meine Tochter eine Nasennebenhöhlen Entzündung hatte und endlich Antibiotika verschrieben wurde was gleich am ersten Tag angeschlagen hat.

Ich kann mir nicht vorstellen dass dein Kind simuliert auch wenn sie Aufmerksamkeit will,kein Kind der Welt will freiwillig ins Krankenhaus ...
Also mein Rat schnapp dir dein Kind und lass das Kind richtig untersuchen vom Urin bis Blut etc...Gib dem Arzt zu verstehen dass du dir Sorgen machst und nicht alles auf die nase binden lässt.
Lg

  • >> Ich kann mir nicht vorstellen dass dein Kind simuliert auch wenn sie Aufmerksamkeit will,kein Kind der Welt will freiwillig ins Krankenhaus ..<<.

    Da kennst du mein Kind schlecht ;-)

    Hätte sie Fieber oder anderweitig wenigstens einigermaßen erkennbare Anzeichen, wäre das auch gar keine Frage. Und es ist ja nicht so, dass wir nicht beim Arzt waren.
    Wir waren vor Weihnachten und da wurde ja auch eine Schleimhautentzündung festgestellt und behandelt. Und letzte Woche Mittwoch gleich. Da wurde eben nichts "sichtbares" festgestellt...

    Mal sehen, was der Arzt heute sagt.

    • Hier ich habe hier ein Exemplar zuhause das sich gern in Situation hineinsteigert bis Sie erbricht!
      Es reicht eine minimale Veränderung zu ( 1. Schultag nach den Ferien, Mama hat neue Arbeit etc.) schon steht Sie abends auf der Matte wenn wir im Bett liegen! Ihr ist übel! Sie hebt es sogar, sie weint, sie bricht evtl sogar! Alles ohne körperliche Symptome! Einfach das der Kopf ihr sagt „oh du morgen steht was an, uns gehts heute Abend nicht gut“! Und so ist es dann meist, mit ihrer Aktion weckt sie dann gern mal den kleinen Bruder der dann weint!
      Wir haben alles testen lassen, es ist nix körperliches!
      Veränderung sind sie noch so klein, setzen Ihr zu! Gern auch morgens kurz vor der Schule sieht sie aus wie der Tod und ich denke jedesmal „Na wann kommt der Anruf aus der Schule das sie sich erbrochen hat“. Bis jetzt noch nie, anscheinend fängt sie sich in der Schule dann immer wieder! Nachmittags ist eh immer alles super!😃
      Also ja es kann auch was physisches sein!
      Das Gehirn kann ganz viel steuern!
      Wenn Tests nichts ergeben solltest du evtl den Weg zum Psychologen nehmen! Wir benötigen ihn noch nicht, weil sich die Lage meistens nach paar Tagen entspannt und alles gut ist! Sollte es mal nicht so sein, werden wir uns auch Hilfe suchen müssen! Denn das Kind leidet weil es ja wirklich Symptome hat! Aber sie sind halt nicht wirklich real!

      Alles gute Euch!☘️

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