Zahnspange beim Zahnarzt oder beim Kieferorthopäden

    • (1) 07.04.19 - 21:33

      Hallo.

      Meine Tochter braucht ne Zahnspange. Jetzt sagte mein Zahnarzt, dass die eine Angestellte haben, die darauf spezialisiert ist.
      Habe jetzt aber gehört man soll lieber zum Kieferortophäden gehen.
      Hat jemand Erfahrungen. Der Zahnarzt hat schon alles in die Wege geleitet. KK und so. Nächste Woche ist Beratungstermin wie und wann wir anfangen.
      Könnte ich denn jetzt noch wechseln? Hat es Nachteile wenn man es beim Zahnarzt macht?
      Würde mich irgendwie schlecht fühlen jetzt zu wechseln.😒
      Hoffe jemand hat Erfahrungen damit und kann mir helfen.

      Lg

      • Hallo.

        Ich persönlich würde einen Kieferorthopäden bevorzugen. Da dieser im Fachbereich tätig ist und auch die speziellere Ausbildung bzw Erfahrung. Ich selbst war jahrelang Zahnspangenträgerin und in kieferorthopädischer Behandlung.
        Klar kannst du wechseln. Warum nicht? Du hast freie Arztwahl. Nehmen wir mal an, dass in der Behandlung etwas schief läuft und diese da nicht mehr fortgeführt werden soll... Da müsstest du auch den Doc wechseln.
        Entscheide nach Bauchgefühl.
        Wichtig ist, dass ihr euch gut aufgehoben fühlt und Vertrauen habt. Alles andere ist zweitrangig.

        Alles Gute

        • Danke dir erstmal. Ich vertrau dem zahnarzt schon, aber der andere ist halt ein kieferortophäde und das hat mich dann schon zum nachdenken gebracht. Ich würde mich nur schlecht fühlen, weil die ja schon alles in die wege geleitet haben.
          Könnte ich dann die unterlagen vom arzt mitnehmen?

      Wir hatten diese Situation gerade, wobei wir in der Schweiz leben, die Zahlen sind nicht übertragbar. Beim Zahnarzt war die zuständige Fachperson eindeutig unsicher, bestätigte, nicht so erfahren zu sein, Behandlungskosten sollten 13000 Franken sein, Dauer 3 Jahre, "es sei sehr komplex".
      Beim Kieferorthopäden (zwei unserer Kinder waren schon bei ihm, und sind sehr zufrieden): Er wirkte sehr sicher, sagte, das sei viel unkomplizierter als bei den beiden Geschjwistern, Behandlungszeitraum 2 Jahre, Kosten max. 8000.-Fr.

      Ich verstehe dein schlechtes Gefühl "jetzt zu wechseln", meiner Meinung nach gehören solche Korrekturen in die Hände eines Spezialisten.

          • War gerade drauf. Da steht zahnmedizinische fachangestellte. Denke dass die dann wohl nur ne weiterbildung oder so in dem bereich gemacht hat. Ich ruf nachher an und mach nen termin beim kieferorthopäden.

    Es geht nicht ums schlecht fühlen, sondern um die fachliche Qualifikation. Wenn ich denke, wie komplex das bei meiner Enkelin war und ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie eine wenn auch weitergebildete Angestellte das behandeln sollte, Probleme erkennen und darauf reagieren, euch alle Möglichkeiten zu erklären usw.
    Bei meiner Enkelin ist die Behandlung kombiniert, Zähne zieht der Zahnarzt, für die Spange ist allein der Kieferorthopäde zuständig, anders könnten wir uns das nicht vorstellen. Auch früher war ich mit meinen Kindern mit der Spange nur beim Kieferorthopäden.
    LG Moni

    • Danke auch dir für deine Antwort. Ich glaube es ist wirklich das beste zu wechseln bevor die richtige behandlung anfängt. Bis jetzt waren es nur abdrücke, röntgen und KK unterlagen. Jetzt wo es genehmigt wurde soll es losgehen. Das problem ist, dass wir alle bei ihm sind. Ich glaube ich red nochmal in ruhe mit denen und mit dem kieferortophäden.

      • Mach das. Spangenbehandlung ist wirklich sehr diffizil und komplex. Jedes Kind ist anders. Da gibts kein Schema F - und es soll ja gut gemacht werden. Wenn der ZA das nicht versteht, dann würde ich davon ausgehen, dass er nur sauer ist, weil ihm eine gute Einnahmequelle verlorenging....
        LG

Hallo unsere Tochter hat auch ne Spange in der praxis unseres Zahnarztes arbeitet auch eine Kieferorthopädin diese ist aber wohl nur Montags im Haus.
Wir haben uns für den direkten kieferorthopäden entschieden aus 2 gründen Fahrweg zum Zahnarzt 20min zum kieferortopäden 5min.
Und dann passiert es eben doch immer wieder das was nicht sitzt und man ggf mal spontan hin muss und das sicher nicht nur montags.
Unser Zahnarzt hatte damit absolut kein problem.
Ich weiß man kann sogar den kieferorthopäden in der Behandlung wechseln also sollte das kein problem darstellen.
Lg

Meine Eltern haben sich bei mir vor 9 Jahren für die Zahnarztevariante entschieden und sich damit finanziell ruiniert und mir mein Leben versaut. Bitte geh zum Kieferorthopäden, alles andere ist Mist.
Nach über 20000€ Behandlungskosten, Krediten (private Krankenversicherung, übernimmt nicht wirklich was), 5 Jahre unfassbare Schmerzen und einem Gebiss, das nachweislich schlechter war als vor der Behandlung, bin ich zum Kieferorthopäden. Innerhalb von 1,5 Jahren und 2000€ war alles perfekt.

Kieferorthopädie ist eine 3-jährige weitere Ausbildung vom Zahnarzt zum Fachzahnarzt für die Kieferorthopädie..die man nach 3 Praxisjahren als Zahnarzt beginnen kann.
ohne diese weitere Fachzahnarzt Ausbildung dürfte sie keine Kieferortopädie anwenden.

Auch wird eine Fachangestellte für Kieferöthopädie benötigt,die als eine ausgebildete Fachangestellte für Zahnmedizin , diese Fortbildung erfolgreich abgeschlossen hat...

Würde deutlich nachfragen ob sie Fachzahnärztin für Kieferothopädie ist, wenn nicht, dann wechseln.

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