Mutter Kind Kur egoistisch?

    • (1) 08.04.19 - 08:03

      Hallo, seit letztem Jahr denke ich über eine Kur nach, momentan wird der Gedanke immer stärker da meine Nerven immer dünner werden. Ich habe 4 Kinder, 17,10,7 und fast 4 Jahre alt, einen Mann der 9 Monate im Jahr 7 Tage 10 bis 20 Stunden am Tag arbeitet in unserem Landwirtschaftlichen Betrieb, was letztes Jahr zur kurzzeitlichen Trennung führte, den Kindern zuliebe bin ich geblieben und wir versuchen es auch wirklich, aber irgendwie ist es doch etwas schwierig. Besonders weil unsere jüngste ein kleiner Terrorzwerg ist, ich hab sie echt lieb, aber sie kostet echt nerven.
      Das ist auch meine Sorge, sie hasst ja schon dem Kindergarten in den sie seit letztem August widerwillig geht, ich habe nun Angst dass es ihr nicht gut tut in der Kur in fremder Betreuung. Der 20 jährige hat auch schon gesagt, dass er nicht mit will a er hier lassen ist auch schwierig, ginge nur im Winter wenn mein Mann etwas weniger arbeitet, dann möchten er und wir aber eigentlich auch die kostbare gemeinsame Zeit nutzen. Nur meine 7 jährige wäre kein Problem denk ich. Dafür hab ich beim Gedanken daran meinen Mann im Stich zu lassen Gewissensbisse, wer kocht und wäscht für ihn und den 17 jährigen.

      Sorry für den langen Text, ich bin aber langsam echt auf, schlafe sehr schlecht, Rücken Kopf seit über 2 Monaten erkältet, es nervt. Die Kinder können seit 3 Monaten auch nicht mehr zu Oma da mein Schwiegervater einen Schlaganfall hatte und mein Mann war dadurch diesen Winter auch nicht wirklich bei seiner Familie.
      Kennt jemand diese Gefühle vielleicht? Ist eine Kur unter den Voraussetzungen egoistisch oder mache ich mir zuviele Sorgen???
      Ich hoffe dass sich jemand durch den langen Text liest und mir einen Rat geben kann.
      Liebe Grüße von der Nordseeküste

      • Ernsthaft? Dein Sohn ist 17!!!! Der kann selbst kochen und ne Waschmaschine anschmeissen.
        Ansonsten essen die Beiden eben drei bis vier Wochen mittags kalt, bringt auch keinen um.
        Waschmaschine einräumen plus einschalten dauert keine fünf Minuten. Wäsche aufhängen vielleicht nochmal so viel. Die Zeit wird ja vorhanden sein.

        Vielleicht ist es sogar einfach Mal nötig dass du weg kommst, die Herren werden staunen welche Potential in ihnen steckt

        • Um den 17 jährigen mach ich mir weniger Sorgen, um meinen Mann mach ich mir Sorgen. Wie gesagt er arbeitet 7 Tage die Woche 10 bis 20 Stunden was eh nicht gesund ist aber seiner Meinung nach momentan noch nicht zu ändern. Und da hat er dann keine Zeit zum Kochen etc. Und da seine Mutter mit Schwiegervater beschäftigt ist mag ich ihr das auch nicht noch aufbürden. Wobei das eh meine kleinere Sorge ist... Die 4 jährige und der 10 jährige die mit müssen sind es. Ich stelle meine eigenen Bedürfnisse eigentlich immer hintenan und will es allen recht machen. Ich habe einfach Angst dass es den Kindern nicht gut tut 3 Wochen zu etwas gezwungen zu werden was sie nicht möchten 🙈

          • (4) 09.04.19 - 19:49

            Stopp mal! Du gibst dich völlig auf, hast kaum noch Kraftreserven und bekommst noch ein schlechtes Gewissen, wenn du mal deinen Tank endlich wieder auffüllen willst? Wenn ihr beide (du und dein Mann) so weiter macht, haben eure Kinder bald gar keine Eltern mehr!
            Vom Maschinenring gibt es auch Helfer, damit ihr beide zur Kur fahren könnt! Ansonsten kannst du ja in den Wochen vor der Kur Essen vorkochen und portionsweise einfrieren. Dann muss es von deinen Männern nur noch aufgewärmt werden.
            Kur bedeutet für die Kinder Veränderung, aber auch neue Chancen! Die Kinder werden in den Gruppen professionell betreut und du kannst dich endlich mal erholen und mit dem Abstand von zu Hause mal die Prioritäten neu sortieren, damit es hinterher besser läuft als bisher!
            Es geht nicht darum, ob die Kinder Lust auf eine Kur haben, sondern darum, dass du die Kur dringend brauchst, um nicht völlig zusammen zu brechen!
            Du könntest allerdings auch eine Mütterkur ohne Kinder machen und zu Hause ist dann eine Familienplegerin (z. B. Vom Maschinenring), die sich um Haushalt und Kinder kümmert!

            • (5) 09.04.19 - 22:17

              Ich frage mich ja nur woran ich erkenne dass ich wirklich kurz vorm zusammenklappen bin, bis jetzt klappt ja noch alles. Vielleicht wird es ja auch von alleine besser je älter die Kinder werden. Es ist ja teilweise besser, ich kann zb. jetzt in den Ferien die Kinder mit dem großen Bruder und dem Fernseher alleine zuhause lassen damit ich endlich die Rückbildung machen kann die ich nach meiner jüngsten nicht machen konnte, da es nur abends war und das mit den Kindern in der Ernte für mich nicht möglich war. Vor einem Jahr wäre das undenkbar gewesen, das finde ich schon sehr entlastend.

              • (6) 09.04.19 - 22:28

                Du hast Schlafstörungen, bist schnell gereizt, hast Nervenschmerzen...Wie viel muss bei Deinem Körper noch ausfallen, bis Du merkst, dass Du völlig erschöpft bist? Je länger Du wartest, desto länger dauert es, bis es Dir und Euch allen wieder besser geht! 3 Wochen Kur werden wohl eh schon viel zu wenig sein!
                Mir ging es auch mal so wie Dir, hatte auch immer gedacht, irgendwie geht es schon weiter...War dann doch nach Jahren in einer Mütterkur, also ohne meine 5 Kinder. Und dort habe ich dann festgestellt, dass ich schon mitten im Burn-out stecke. Natürlich hat mir die Kur vorne und hinten nicht gereicht! Das war nur der Anfang. Nach 2 Jahren und teilweise langen AU-Zeiten ging es mir dann endlich wieder gut. Aber ich muss auch weiterhin stark aufpassen, dass ich meine "Krafttanks" immer wieder auffülle, rutsche viel schneller wieder Richtung "Erschöpfung" als früher...
                Je eher Du die Notbremse ziehst, desto schneller kommst Du wieder raus!

                • (7) 09.04.19 - 23:04

                  Ok, du hast wahrscheinlich recht. Es fällt mir nur sehr schwer das einzusehen, ich hab immer alles so gut geschafft und auf einmal ist alles so schwer. Es nervt mich ziemlich!
                  Aber ich habe mir den Termin beim Arzt geholt und hoffe dass er dann auch keine Probleme macht, denn groß rechtfertigen will ich mich nicht, fällt mir ja eh so schon schwer genug.

          (8) 19.04.19 - 23:29

          Dann bestellen sie sich halt immer im Wechsel Pizza, Döner und Gyros. Meine güte

    (9) 08.04.19 - 09:49

    Hallo,

    Ich glaube, Dir sind die Altersangaben im Text durcheinander geraten. #kratz

    Du hast Kinder im Alter von 17, 10, 7 und 4 und möchtest mit der 4-jährigen eine Kur machen? Oder willst Du auch die 7-jährige mitnehmen?
    Der 10-jährige will nicht mit?

    Ich denke, Dein 17-jähriges Kind sollte seinen Vater mit Haushalt, Wäsche und Kochen unterstützen können, dann sollte das ja wohl irgendwie mit dem 10-jährigen funktionieren.
    Falls die beiden meinen, dass das gar nicht geht, käme der 10-jährige bei mir mit in Kur, ob er viel Lust dazu hat, oder nicht. Er lebt nunmal in einer Familie, wo alle mal zurück stecken müssen.

    Für's Kochen gibt es Grundkochbücher. Da steht auch drin, wie man Gemüse kocht usw.
    Ich war mit 18 mal zwei Wochen ganz alleine, weil meine Mutter so lange ins Krankenhaus musste. (Meine Eltern waren getrennt.) Mein Vater ist immer mal vorbei gekommen, um nach mir zu sehen, und hat mir am Anfang die Waschmaschine erklärt. Solange man keine Spezialprogramme und versetzte Zeiten benutzen will, muss man doch nur die Temperatur einstellen.
    Das ging. ;-)

    Ich würde mindestens die beiden jüngsten Kinder mitnehmen, dann klappt das schon.
    Du musst ja auch wieder auf den Damm kommen. Wenn Du irgendwann zusammen klappst, hat keiner etwas davon.

    Viele Grüße

    Heike

    • (10) 08.04.19 - 10:19

      Danke für deine Antwort,
      Mit sollten auf jeden Fall die beiden Mädchen 4 um 7 Jahre alt, die 7 jährige wird kein Problem denk ich, aber die 4 jährige ist sehr schwierig und ich habe angst dass ihr die fremde Betreuung nicht gut tut und stressig wird, sie weigert sich ja hier schon jeden morgen in den Kindergarten zu gehen und spielt da überwiegend für sich.
      Der 10 jährige ja keine Ahnung, mein Mann kann ihn morgens nicht für die Schule fertig machen und auch bei Hausaufgaben nicht helfen. Er wäre hier dann viel alleine wenn er nicht mit aufs Feld geht. Hab so ein schlechtes Gewissen nur weil ich das irgendwie alles nicht auf die Reihe bekomme, schaffen andere Mütter ja auch 🙈

(11) 08.04.19 - 10:30

Hallo,

Ich hätte dich jetzt echt gerne an meinem Küchentisch um Dir mal ordentlich den Kopf zu waschen.

Meine Eltern hatten auch Landwirtschaft, wir sind vier Kinder und meine Mutter war überwiegend für die Hausarbeit und die Kindererziehung zuständig, kleine Aufgaben in der Hofarbeit hatte sie auch. Sie hatte relativ viel Unterstützung durch ihre Schwiegermutter, die allerdings etwa 15 km entfernt wohnte. Meine Mutter war unsere ganze Kindheit ständig überfordert, erschöpft, kraftlos uns so weiter ...

Ich habe also durchaus eine Vorstellung davon, wie dein Leben aussieht.

Bitte kümmere dich mehr um dich ... ich hätte mir gewünscht, meine Mutter hätte mal mit uns eine Kur gemacht. Denn so ein Leben ist auch für Kinder anstrengend, wenn sie sehen wie kaput der Vater sich schuftet und die Mütter ein Nervenbündel ist.

Ich bin auch der Meinung, dass du mit den drei jüngeren Kindern die Kur machen solltest. Es kann doch nicht sein, dass du den 10 jährigen das entscheiden lässt.

Ich weiß, dass die Arbeitsbelastung in der Landwirtschaft enorm ist, dazu der finanzielle Druck, aber ihr habt euch für 4 Kinder entschieden, und drei von ihnen sind die nächsten Jahre noch auf eine gesunde Mutter und einen gesunden Vater angewiesen. Du kannst nun nicht eine bockende 4 jährige vorschieben, dass du keine Mutter-Kind-Kur machen kannst.

Deine Schwiegereltern haben gerade einen Schicksalsschlag zu überwinden, dein Schwiegervater hatte einen Schlaganfall und deine Schwiegermutter pflegt ihn, eigentlich ist sie auf eure Hilfe angewiesen, stattdessen beklagst du dich darüber das sie dich nun nicht mehr unterstützt und du ihr die Hausarbeit nicht in deiner Abwesenheit übertragen kannst.... merkst du was .... #gruebel#klatsch

Ohne Vorwurf .... du brauchst ganz nötig einen Kur

Millionen alleinstehender Männer arbeiten und versorgen sich selber, Hunderttausende Männer sind alleinerziehende Väter und schaffen das auch ... dein Mann soll 3 Wochen ohne deine Hilfe mit einem 17 jährigen klarkommen ...

Die Betreuung in einer Mutter Kind Kur ist völlig anders als im Kindergarten, glaub mir, das habe ich letztes Jahr selbst erlebt. Meine Kinder waren viel am Strand, haben tolle Ausflüge gemacht, konnten wenn ich über Mittag keine Anwendungen hatte mit mir zusammen Mittagessen (wenn ich das wollte), insgesamt hatten wir viel mehr frei Zeit zusammen als zuhause ... wir haben daran sooo schöne Erinnerungen.

Wenn du nun noch keinen Platz hast, bist du eh spät dran, für dieses Jahr sieht es schon schlecht aus, besonders wenn du auf Ferien angewiesen bist. Ich würde dir auch raten (so wie du schon sagst) die Kur zu machen wenn es mit der Hofarbeit ruhiger wird. Somit kann eure Kur auch für deinen Mann eine kleine Auszeit werden, die er auch bitter nötig hat. Die Ruhe im Haus/Hof kann ihm auch sehr gut tun.

Ich weiß, dass es in bäuerlichen Haushalten häufig sehr konservative Strukturen gibt, Männer und Söhne teilsweise mit einfachster Hausarbeit völlig überfordert sind, aber die beiden hätten ja genügend Zeit es dann zu lernen, was wäre denn wenn du plötzlich ins Krankenhaus müsstest oder schwer erkrankst, eine. Betriebhelferin wurde nie so viel arbeiten bei euch wie du, die hat spätestens nach 8 Stunden Feierabend, das müssten auch Mann und Kinder mit ran.

Besorg dir am besten noch heute die Anträge für eine Mutter-Kind-Kur

Viel Erfolg uns alles Gute

  • (12) 08.04.19 - 11:05

    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte,
    Eins vorweg, ich wollte mich keineswegs beschweren dass meine Schwiegermutter die Kinder nicht mehr nimmt, ich habe vollstes Verständnis und mein Mann und ich investieren auch gerne unsere Zeit für die rehabilitation von meinem Schwiegervater, ich eher in Bezug auf Recherche und Versicherungsgeschichten, da das Verhältnis seit der Trennung letztes Jahr etwas schwierig ist. Er ist auch zum Glück wieder relativ mobil aber halt gehandicapt und zutiefst unzufrieden mit der Situation nicht arbeiten zu können, er ist workoholic wie mein Mann. Und Schwiegermutter nervlich fertig, die beiden verbringen normalerweise nicht viel Zeit zusammen.
    Wenn ich im Winter fahre fehlen uns aber 3 Wochen Familienzeit und die brauchen wir eigentlich auch, dieses Jahr fiel die leider schon ziemlich kurz aus, da wir länger in der ernte waren und im Januar noch mal 2 Wochen, dann kam der Schlaganfall. Ich merke dass den Kindern die Zeit mit Papa gut tut und mir auch.
    Ich bin einfach ein Mensch der ungern Hilfe annimmt und darum bittet schon gar nicht 🙈 ich weiß nur nicht ob es von alleine besser wird. Und ich hab angst dass die Kur nur stress ist. Jede Unternehmung mit den Kindern wird anstrengend, da sie sich nur streiten und mindestens einer immer unzufrieden ist und mault. Jedes Mal bereue ich es wenn ich einen Ausflug mache und von meinem Mann kommt, ich habs dir doch gesagt, bleib lieber zu Hause. Dabei meine ich es doch eigentlich immer nur gut 🙈

    • (13) 08.04.19 - 11:56

      Hallo,

      danke für deine Antwort ... durch Deinen Schwiegervater wird euch doch nun am lebendem Bespiel vorgeführt, was passieren kann, wenn man nicht auf seine Gesundheit (körperlich und seelisch) achtet.

      Mein Vater sagt immer, das erste was Bauern in der Berufsschule lernen ist klagen :-)

      Ich weiß, bei euch sieht es echt schwierig zur Zeit aus, aber du darfst nicht aus permanenten Pflichtgefühl gegenüber deines Mannes, der Kinder, des Betriebes dich aufopfern...nicht wenn du bei bester Gesundheit deine Enkel aufwachsen sehen möchtest, das gilt für Mann ebenso.

      Ich weiß, dass es in der Landwirtschaft in einigen Bereichen finanziell echt nicht rosig aussieht, aber eventuell ist es ja möglichstes dein Mann jemanden einstellt.

      Wenn du diese Fragen mit einem ja beantworten kannst, dann kümmere dich um eine Kur, wenn immer ein „aber“ folgt, dann lass alles beim Alten, du bist dann noch nicht soweit, etwas zu ändern.

      Brauchst du eine Kur?

      Möchtest du eine Kur machen?

      Bist du bereit den Rat von anderen (Therapeuten, Ärzten usw ...) anzunehmen

      Willst du etwas in deinem Leben für die Zukunft ändern, damit es dir auch langfristig besser geht.

      Ist dein Mann auch bereit etwas für deine Gesundheit zu tun.



      Ps: das mit seinen Schwiegereltern habe ich auch so nicht gemeint, ich wollte dir nur zeigen, dass du so erschöpft bist, das du ohne Hilfe deiner Schwiegermutter kaum noch zurecht kommst. Unterstützung durch Oma und Opa ist ja nur ein toller Bonus, mit den man aber auch ohne klar kommen muss.

      • (14) 08.04.19 - 12:18

        Ja das war für meinen Mann auch ein Denkanstoß und er will zumindest zum Arzt den Check up ab 35 machen lasen, wenn Zeit ist 🙈 und er hat eine berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen 😅 und ja, Bauern meckern immer! Wenn es regnet wollen sie Sonne und andersrum und meiner ist aufgrund des Wetters permanent schlecht gelaunt 🙈 wir haben jemanden eingestellt der ab Mai anfängt ob er geeignet ist wird sich zeigen ist nicht so leicht, aber dafür hat mein Mann auch die Anbaufläche erhöht und Schwiegervater fällt aus was mich etwas an dem Erfolg zweifeln lässt.

        Die Fragen... Ja aber ist meine lieblingsantwort bei fast allem, ich habe ein Entscheidungsproblem seufz. Allerdings ist es nur noch ein aber aus Angst anderen Probleme zu bereiten, letztes Jahr war es ein sehr großes persönliches aber. Ich hab oft gedacht es geht nicht mehr und trotzdem geht's immer weiter, also bin ich vielleicht wirklich noch nicht kaputt genug, ich hätte nur manchmal gerne etwas mehr Lebensqualität. Und da die Ärztin vor 2 Jahren mal zu mir sagte gegen meine nervenschmerzen kann man nicht viel machen das ist Stressbedingt würde da vielleicht eine Kur helfen, der stress zuhause wird in den nächsten Jahren sicher von alleine nicht besser.

        • (15) 08.04.19 - 14:46

          Hallo,

          Ich fass das noch zusammen für dich ...

          Die derzeitige Arbeitsbelastung deines Mannes hat letztes Jahr zu einer kurzzeitigen Trennung geführt.
          Ihr habt vier Kinder und größtenteils des Jahres kaum Familienzeit.

          Dein Schwiegervater hatte vor wenigen Monaten einen Schlaganfall, was dazu führt, dass er als zusätzliche Arbeitskraft ausfällt.
          Hinzukommt, dass Deinen Schwiegermutter dich nun nicht mehr mit den Kindern entlasten kann, weil sie sich um ihrem Mann kümmern muss.

          Du leidest unter schon unter Schlafstörungen, hast Schmerzen im Rücken und Kopf und dein Immunsystem macht auch langsam schlapp.

          Ihr habt zur Zeit etliche Baustellen, und das sind ja nur die von denen du hier erzählst ...

          Ich und mein Mann kommen beide aus der Landwirtschaft, wir haben dadurch viel Kontakt dazu ... die meisten Betriebe funktionieren nur weil eine Generation der anderen hilft, dass scheint aber nun bei vorbei zu sein ...ihr müsstest euch ein anderes Modell suchen, es kann nicht alles bleiben wie es immer war, dabei kommt ihr alle unter die Räder.

          • Wie hat sich dein Mann eigentlich während eurer Trennung versorgt?

            (17) 08.04.19 - 21:23

            ui, so zusammengefasst ist das schon zum nachdenken #gruebel

            wir sind ja dabei was zu ändern, jedenfalls haben wir das letztes Jahr gesagt, nun kam ja halt Schwiegervater "dazwischen" was unsere geplanten Wochenenden zu zweit als Auszeit und Ausflüge mit der Familie etwas durcheinander bringt. Wobei es das ist was ich ihm letztes Jahr vorgeworfen habe... es ist immer etwas, 2017 war es zu nass, 2018 zu trocken, dieses Jahr der Schlaganfall und keine Ahnung was noch kommt. Es ist ja auch nicht erst seit letztem Jahr, ich hatte letztes Jahr einen 7 Jahre alten Brief gefunden, in dem eigentlich das gleiche stand was ich letztes Jahr gefühlt habe, keine Zeit zusammen, nur gereizter Umgangston, alles ist wichtiger als die Familie, wenn ich was möchte der Spruch "frag meine Mutter" .

            Ich glaube ich sollte wirklich mal beim Arzt anrufen und einen Termin holen, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass es mir verdammt schwer fallen wird das anzusprechen. Es ist einfach nicht meine Art seufz.

            Während der Trennung war ich ja weiterhin im Haus, habe nur auf dem Sofa geschlafen,habe also weiterhin alles gemacht. Ich wollte mit den Kindern in das Ferienhaus meines Vaters dass ich für ihn im Nachbarort vermiete ziehen, musste aber die Hauptsaison abwarten weil alles vermietet war, die Herbstferien konnte ich absagen. Aber bevor es soweit war hat mein 10 jährgiger rausgefunden, dass wir uns trennen und hat das nicht sehr gut aufgenommen, darum hab ich beschlossen zu bleiben und wir haben im Herbst/Winter so gut es geht an unserer Ehe gearbeitet.

        (18) 08.04.19 - 15:03

        Hi,

        aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus:

        Ich hatte 2005 einen Burn Out, fuhr drei Wochen mit meinem 2,5 Jahre alten Sohn zur Kur. Zuhause lassen war aufgrund der "speziellen" Auslöser für den Burn Out bei mir, keine Option, obwohl mein Mann von Geburt an Hausmann ist und unseren Sohn incl. Haushalt, Terminen etc super gut händelt.

        Bezüglich Kinderbetreuung: Mein Sohn ging damals bereits 1,5 Jahre in den Kindergarten (erst Kita, dann neuer KiGa wg Umzug) und das IMMER völlig problemlos und vor allem gerne. Und obwohl ich bei der Auswahl des Kurhauses darauf geachtet und sogar schriftlich angefragt hatte, dass Betreuung auch für Kinder unter 3 ganztägig möglich ist, musste ich die ersten Tage dafür kämpfen und hätte die Kur fast abgebrochen. Er sollte immer nur betreut werden, wenn ich Anwendungen hatte. Das widersprach aber allem, was mein Arzt und der Kindergarten mir geraten haben. Ich habe es mit Hilfe meiner Krankenkasse durchgesetzt, hatte viel Zeit mit meinem Sohn (er musste nicht in die Betreuung, wenn es mir gut ging - wollte aber zumindest vormittags hin), aber genug Auszeit für mich alleine. Das war mega wichtig für mich - ohne diese Auszeiten hätte ich auch Zuhause bleiben können.

        Ebenso habe ich mir keinen Terminstress im Kurhaus aufzwingen lassen. Habe das angenommen, was mir hilft, aber alles unnötige weg gelassen oder bei dem ich wusste, dass bekomme ich Zuhause einfach nicht hin. Terminstress / Stress war einer der Auslöser für die Kur.

        ABER:

        Hätten wir Zuhause nicht etwas geändert, hätte mein Mann in diesen drei Wochen nicht bewusst wahr genommen, was ich zusätzlich zu einem Job mit 60-90 Wochenstunden noch alles Zuhause übernehme, was er mir aufbürdet und ich mir aufbürden lasse - die Kur wäre für die Katz gewesen. Heute weiß ich, dass ich auf mich aufpassen muss und habe gelernt "nein" zu sagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben oder das Gefühl, jemanden (z.b. meinen Mann oder Sohn) im Stich zu lassen.

        Eine Kur kann für Dich eine Chance sein, aber nicht so, wie du es dir vorstellst. Kur ist trotz aller Entspannung kein Urlaub sondern Arbeit und oft gefällt einem nicht, was man über sich und sein Leben lernt.

        Dem Eindruck nach reibst du dich ziemlich auf zwischen den Erwartungen von Deinem Mann, deinen Schwiegereltern, Deinen Kindern und vor allem deinen eigenen Erwartungen an dich!

        Die Kur kann dir helfen, klarer zu sehen, Möglichkeiten zur Entlastung aufzeigen, etc - umsetzen musst du sie aber auch Zuhause und auch dein Mann & Familie müssen mitziehen. Ansonsten bringt es nichts. Landwirtschaft ist ein harter Job, aber richtig organisiert kann man sich Entlastung schaffen, auch wenn es nie ein Job von 8-17 Uhr werden wird. Die Einstellung eines Mitarbeiters ist ein erster Schritt.

        Überleg Dir, was du ändern würdest, wenn du die Möglichkeit hättest.
        Haben Deine Kinder aufgaben im Haushalt / im Betrieb? Wie könnten sie helfen, für euch alle mehr Zeit zu schaffen? Wo könntet ihr euch Hilfe von Außen holen?

        Meine Gedanken dazu:
        - dauerhafte Haushaltshilfe / Putzfrau (und wenn sie nur 1x 2h pro Woche kommt und Arbeiten wie Gardinen waschen, Fensterputzen, Boden wischen etc übernimmt)
        - evtl. befristete Erntehelfer einstellen
        - kleine Aufgaben im Haushalt an die Kinder delegieren (sollen natürlich auch noch Freizeit haben, Zeit für die Schule etc.)

        Mein Sohn ist 16. Er kann z.B. kleinere Sachen selbst kochen (Bratwurst mit Pommes, Rührei, Fertigpizza ;-) , Würstchengulasch mit Reis oder Püree oder fertigen Klößen, etc.), er kann wäsche Waschen (Zettel auf der Waschmaschine mit den 3 wichtigsten Programmeinstellungen und was dann in die Maschine gehört), kann den Trockner bedienen und Wäsche aufhängen, kann bügeln, räumt unser 1. OG auf / kehrt (hat dort zwei Zimmer + Bad und unser Schlafzimmer). Das alles kann er nicht erst seit gestern sondern fing von selbst an zu fragen und zu lernen als er knapp 11 war.

        Er muss nicht immer alles machen und oft auch nur seine Zimmer aufräumen, aber hilft oft unaufgefordert, wenn wieder mal viele Termine anstehen. Auch geht er regelmäßig mit einem Teil unserer Hunde spazieren. Zusätzlich verteilt er 1x pro Woche für 5h Zeitungen, hat zwei alte Damen wo er Rasen mäht / Garten pflegt, arbeitet in den Ferien bei einem Berufsfischer.

        Ich würde wohl nur die beiden kleineren Kinder mitnehmen und Zuhause eine Haushaltshilfe beantragen, die kocht, den Haushalt macht und ggfs. bei den Hausaufgaben hilft (wobei der 17jährige seinem kleinen Geschwister auch helfen können sollte). Es geht durchaus auch mal drei Wochen ohne Dich!

        LG
        Kim

        • (19) 08.04.19 - 21:50

          Vielen dank für deine ausführliche und hilfreiche Antwort. Mir ist bewusst, dass sich auch zuhause was ändern muss und ich weiß nur leider nicht wie ich das schaffen soll. Darum habe ich die Hoffnung, dass evtl. eine Kur ein Anfang sein könnte. Mir Kraft gibt mich durchzusetzen, mehr an mich zu denken und Struktur in mein Chaos im Kopf bringt. Momentan fühle ich mich wie ein Hamster im Laufrad, ich komm nicht vorran und schaffe gefühlt nichts, da ich in einem Raum anfange, dort das nächste mache und so weiter, am ende, hab ich vieles angefangen aber nichts richtig geschafft.

          Meine Kinder sind leider nicht so recht eine Hilfe, der Große macht schon mal freiwillig die beiden Ponyställe sauber und füttert die Rinder, die im Winter im Stall stehen. Und auch wenn ich mal weg muss, passt er kurz auf seine Geschwister auf, wobei ich das ungerne mache, da sie sich dann alle in die Haare kriegen weil die Jüngste nur heult und das bei allen für Gereiztheit sorgt. Er hilft lieber auf dem Feld, dafür gibt es schließlich Geld. Sein Bruder bevorzugt auch die Arbeit auf dem Feld auch ohne Bezahlung. Natürlich weiß ich dass ich selbst Schuld bin, es ist mir einfach zu anstrengend mit den Kindern zu diskutieren und es am Ende doch zu machen bzw. mich zu ärgern, dass es nicht richtig gemacht ist (dumm stellen schafft Freizeit können meine Kinder gut).

          Haushalthilfe haben wir überlegt, ich habe auch schon bei Freunden nachgefragt (erstaunlich wie viele eine haben im Bekanntenkreis) aber momentan suchen leider sehr viele und es gibt kaum welche. Erntehelfer haben wir immer auf dem Hof, anders wäre das hier nicht möglich. Ich bin wirklich sehr gespannt wie das Jahr wird, der Start war jedenfalls schon mal stressig und anstrengend und die fehlende Ruhe im Winter macht sich schon ziemlich bemerkbar.

          Persönlich denke ich dass es nur mit den beiden Mädchen entspannter wird als mit ihrem Bruder, ausserdem wechselt er im Sommer aufs Gymnasium und ich habe wenig Hoffnung, dass ich bei einer Zusage zur Kur vorher einen Termin bekommen würde. Aber ihn zur Schulzeit alleine zu lassen in dem Wissen, dass mein Mann keine Zeit für ihn hat fällt mir auch nicht leicht. Allerdings durch alle Antworten hier denke ich, dass es vielleicht machbar und richtig wäre. Danke schön.

          • (20) 09.04.19 - 10:40

            Hi,

            ich kann dich so gut verstehen. Auch wenn wir weder Landwirtschaft haben (habe nur Erfahrung als Selbstversorger mit mehreren Pferden und dazu 4 Hunde, Aquarien, Terrarium und eigenes Haus) noch 4 Kinder und unser Sohn dazu echt pflegeleicht ist.

            Weißt du, was uns hilft, organisierter zu werden? Wir neigen nämlich beide dazu uns zu verzetteln, überall anzufangen und nichts fertig zu bekommen.

            Wir machen Listen für den nächsten Tag oder das nächste Wochenende.

            Beispiel:
            Wir fangen um 4 Uhr morgens an zu arbeiten (Zeitung verteilen), um 6:40 Uhr fahre ich ins Büro und bin gegen 17:15 Uhr Zuhause. Danach gehe ich mit 2 unserer Hunde, dann wird gekocht. Der Tag endet für mich um 21:30 / 22 Uhr - ohne das Gefühl, viel geschafft zu haben.

            Deshalb nehme ich mir / wir uns fürs Wochenende gewisse Sachen vor, aber so, dass ich / wir sie wirklich schaffen kann / können und trotzdem noch Zeit zum Erholen / Ausruhen habe/n.

            Derzeit sortiere ich z.B. unseren Speicher aus (ca 50m² komplett vollgestellt). Dafür nehme ich mir an einem Tag am Wochenende z.b. 3h Zeit. Mein Mann plant dann für die folgende Woche die Fahrt zur Deponie ein. Und ich plane 2-4h für Papierkram (Steuererklärung, Betreuung meines Vaters in finanziellen / medizinischen Angelegenheiten) ein. Oder plane alle Fenster im Haus zu putzen + Gardinen waschen etc. So habe ich ein konkretes Ziel und kann das von meiner allgemeinen ToDo Liste streichen.

            Mein Mann macht es für den "normalen Wahnsinn" ebenfalls so und geht wirklich alles nacheinander lt Liste an:
            Beispiel:
            - nach dem Frühstück räumt er die Küche auf
            - danach das Wohnzimmer incl. saugen oder kehren (bei 4 Hunde ist das täglich nötig)
            - danach das Bad "oberflächlich" (gründlich mache ich am Wochenende ;-) )
            - im Sommer nimmt er sich auch den Garten vor mit einer abzuarbeitenden ToDo-Liste (was davon ist eben auch wetterabhängig).

            So haben wir es geschafft unseren immer chaotischen und phasenweise nicht besonders sauberen Haushalt in den Griff bekommen.

            Und ganz wichtig:
            Unser Sohn hilft bei allem auch ohne Geld! Ich finde das auch wichtig, denn wir alle leben im Haushalt. Dazu schadet es nicht, wenn auch die Jungs wissen, wie man die Waschmaschine, den Staubsauger etc bedient...

            Selbstverständlich finde ich es auch ok, wenn Kinder für Arbeiten in der Landwirtschaft entlohnt werden, wenn dafür Femde ebenfalls bezahlt würden. Allerdings würde ich auch hier erwarten, dass nicht alles zu entlohnen ist - es ist eben ein Familienbetrieb, wo alle mit anpacken müssen.

            Und vergiss bei allem, was im täglichen Wahnsinn so anfällt nicht, wenigstens 1 Stunde über den Tag verteilt für Dich alleine einzuplanen, in der Du in Ruhe einen Kaffee trinken kannst, einen Blick in die Zeitung werfen oder mal 20 Seiten lesen. Einfach mal 10-15min abschalten. Je konsequenter du sowas verfolgst, umso selbstverständlicher wird es für alle anderen in der Familie. Und wenn du das schaffst, dann kannst du vielleicht auch deinem Mann immer mal wieder ein paar Minuten Ruhe verschaffen - oder euch beiden gemeinsam. Es wird euch (als Paar und für die Gesundheit) gut tun, auch im Alltag immer wieder mal Pause zu haben.

            Ach ja... und deine Männer wären ja bei der Kur nicht ganz auf sich gestellt: die Haushaltshilfe bekommst du und kannst dann ganz entspannt mit den Mädchen zur Kur fahren, weil die Männer Zuhause trotzdem versorgt sind.

            LG
            Kim

            • (21) 09.04.19 - 22:09

              Ich mache auch sehr gerne Listen und ein paar Routinen habe ich auch in der Woche (der einzige Grund warum meine Pflanzen noch leben #schwitz ) Allerdings schiebe ich auch gerne Dinge von Tag zu Tag #schein Mir graut jetzt schon davor, dass der Garten auch bald wieder Aufmerksamkeit braucht, wobei der 10 jährige sehr gerne Rasen mäht zum Glück, ich mag Gartenarbeit ganz und gar nicht #augen

              Wir haben übrigens angefangen 1x im Monat abends wegzugehen zum Essen, hat allerdings irgendwie nur 2x geklappt. Der Kopf ist irgendwie immer zu voll.

          Nur so als Denkanstoß:
          eigentlich halte ich nix davon, die Kinder für Tätigkeiten im Haushalt zu bezahlen oder auch nur das Taschengeld daran zu knüpfen.
          Aber wenn es bei euch so ist, dass er für die Feldarbeit bezahlt wird warum dann nicht auch für Sachen im Haushalt? Wäsche falten, Saugen, Staub wischen...
          Könnte der 17jahrige einkaufen, wenn es einen attraktiven Anreiz gibt? Differenz/Wechselgeld behalten oder Lieblingsnachtisch für sich alleine mitbringen dürfen?

          LG!

          • Ich halte auch nicht viel davon die Kinder dafür zu bezahlen, da es ein bodenloses Loch ist, es wird dann nichts mehr ohne Gegenwert gemacht, was ich doof finde. Die Jungs bekommen was wenn ich sie bitte die Ponysställe auszumisten, weil es ja meine Aufgabe ist, wenn ich einen Termin habe macht der Große es aber auch mal freiwillig.

            ich schicke ihn mit dem Quad Essen holen, wenn wir am Wochenende mal was bestellen, da darf er dann das Restgeld behalten. Sowas macht er aber auch gerne, Haushalt muss halt nicht sein, aber eigentlich macht er schon worum ich ihn bitte, nur nichts von sich aus und ich bitte ungerne . Sie haben schon ein paar Aufgaben, zb. beim Tischdecken zu helfen, war trotz jahrelanger Übung immer noch sehr zäh klappt #aerger Ihre Zimmer räumen sie zum Glück mittlerweile sehr gut alleine auf :-D

(24) 08.04.19 - 11:33

Hallo!

Mütterkur ALLEINE ohne Kinder, Haushaltshilfe bekommst Du da es Kinder unter 12 gibt.
Fertig.

Gruß

misses_b

P.S.: Ich frage mich bei solchen Konstellationen immer: was machen die Männer, wenn die werte Gattin gesundheitlich ausfällt, mit Krankenhausaufenthalt o.ä.?

  • (25) 08.04.19 - 12:07

    Ganz einfach, wir fallen nicht aus 😜 in den 9 Jahren die wir auf dem Hof sind war ich nur 1x ausser Gefecht wegen einem gebrochenem Fuß, aber am Tag nach der OP hab ich meinem Mann brav Geburtstagstorte gebacken. Haushaltshilfe hab ich da leider aus falschem Stolz angelehnt, mein Anspruch alles alleine zu schaffen ist halt schwer abzustellen.

    Kur ohne Kinder wäre mir jetzt zu früh für die Mädchen und wieder das Thema Haushaltshilfe. Vielleicht bin ich auch einfach noch nicht kaputt genug. Ich hab oft gedacht ich wäre es aber es ging immer weiter also hab ich genug Reserve, ich hab keine zeit zum zusammen klappen, mein Pflichtgefühl ist da zu groß.
    Ausserdem hätte ich ja auch gerne zeit mit den Kindern also wieder Spaß daran. Zuhause ist alles nur Pflicht irgendwie, ich habe die Hoffnung dass es beiden Seiten was bringen kann.

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