Hilfe bei eingewachsenem Zehennagel

    • (1) 13.04.19 - 09:08
      Jii

      Möchte nicht gleihmch zum arzt.. habe schon wildes fleisch was hilft da.. betasoidona ?

      • (2) 13.04.19 - 09:14

        Da hilft nur eine OP. Die wird ambulant gemacht. Das wilde Fleisch muss ja weggeschnitten werden.

        Betaisadona ist gegen Entzündungen, kannst du also drauf machen. Der eingewachsene Nagel + das wilde Fleisch bleibt natürlich. Ebenso wie schmerzen.

        (3) 13.04.19 - 09:23
        Nageleingewachen

        Hallo

        Man soll 2× täglich ein Fußbad mit Kernseife machen.
        Wenn alles aufgeweicht ist, mit einer Zahnbürste, das '' wilde fleisch'' nach vorne wegstreichen.
        Wichtig das der Fuß möglichst oft an der Luft ist.
        Also keine Socken tragen.
        Die nagelecke immer aus der entzündeten Stelle '' rausholen'' also mit Nagelfeile zb.
        Durch das '' rausholen'' und wegstreichen des wilden fleischs soll der Nagel wieder gerade nach oben wachsen.
        Ist aber ein langer Prozess und je nach dem wie weit es schon fortgeschritten ist, dauert es länger bzw hilft es nicht es ganz loszuwerden.
        Da schon wildes Fleisch da ist, empfehle ich wirklich den Arzt.
        Ist alle halb so schlimm.
        Du bekommst eine Betäubung in den Zehen.
        Der halbe Nagel wird entfernt und das '' wilde Fleisch '' aich.
        Verband rum und gut ist.
        Macht der Arzt alles ambulant.
        Es dauert ca 6 Monate bis der entfernte nagelteil nachwachsen ist.

        Alles gute.

        (4) 13.04.19 - 09:24

        Bei meiner Tochter sollte ich damals tatsächlich Betaisodonna drauf machen. Das habe ich täglich gemacht, und der Nagel löste sich.
        Wenn das nicht geklappt hätte, hätte der Kinderarzt uns erst zu einem Podologen geschickt, bevor es zum Chirurgen gegangen wäre.

      (6) 13.04.19 - 09:34

      Ich würde zu einem Arzt oder podologen gehen. Es gibt so nagelspangen.. Die funktionieren großartig und es wird von der Krankenkasse übernommen

    • (7) 13.04.19 - 19:49

      Bei mir und anderen Mitgliedern der Familie war der Gang zum Podologen deswegen für'n Ar....
      Mein Vater (selbst Mediziner) hat monatelang mit so einer blöden Spange vom Podologen herumgemacht weil er daran glaubte, bis er irgendwann zu einem Spezialisten musste weil es schlimmer statt besser wurde.
      Ich habe es bei mir dann auch selbst kuriert, wie oben schon beschrieben, Fußbäder etc.

      Und ganz wichtig für die Zukunft - die Nägel gerade und nicht zu kurz abschneiden und die Ecken nur minmal rundfeilen! Lieber öfter nachfeilen als massiv kürzen.
      Ich habe seitdem nie wieder Probleme gehabt.

      LG, katzz

      (8) 15.04.19 - 13:25

      Hey,

      ich habe drei Zeh-Operationen aus dem Grunde hinter mir. Mehrere Ärzte und Chirurgen waren einer Meinung: ist erstmal richtig wildes Fleisch im Spiel, gibt es nicht mehr wirklich Alternativen.

      Betaisadona musste ich bis zur jeweilgen OP aber auch auftragen.

      Die Frage ist ja auch, warum der Nagel eingewachsen ist. Falsch geschnitten (rund geschnitten, zu kurz)? Oder liegt es am Nagelbett? Meine Nagelbetten der großen Zehen waren zu klein, ich hätte nie Ruhe gehabt ohne OP, da der ganze Nagel verkleinert werden musste. Zudem war es bei einem Zeh auf einer Seite auch noch so, dass ein Stückchen Knochen das Nageblett runtergezogen hat. Dieses Stück musste entfernt werden.

      Ich habe mich anfangs im Grundschulalter immer wieder mit entzündeten, dicken Zehen abgeärgert und mit Notlügen meinen Eltern davon erzählt. Betaisadona hat da immer geholfen. Irgendwann wurde es aber noch schlimmer, wildes Fleisch usw. und ich bin laaaaange (nicht nur paar Wochen oder Monate) damit herumgelaufen. Es war die Hölle und wer den Schmerz kennt, würde wohl nichts raten, wobei man Zeh und Nagel groß berühren muss. #schwitz#heul Ich könnte jetzt ins Detail gehen, aber das lasse ich mal lieber. Kurz gesagt war es ganz schlimm.

      Die drei Operationen wurden ambulant durchgeführt. Wenn die Betäubung erstmal sitzt, ist das schlimmste auch schon überstanden. Die ersten Verbandswechsel sind noch unangenehm, das wird aber auch schnell besser, ehe es mit Salbe und Pflaster weiter geht. Die ersten Tage danach war ich bloß auf Krücken angewiesen, die für diese Operationen nicht vorgesehen waren.

      Wirklich schön sehen die Zehen nicht aus, aber es hat sich nie wieder entzündet. Ich bin bloß empfindlich, keiner darf sie anfassen und wenn man mir auf den Fuß tritt, schreie ich los. Ich schätze das ist die jahrelange Prägung, wenn mir jemand drauf tritt glaube ich sofort, dass ich wieder den alten Schmerz spüre, was gar nicht der Fall ist (die letzte OP ist 15 Jahre her, das mal so am Rande).

      OP 2 und 3 habe ich übrigens freiwillig durchführen lassen, weil ich da ja genau wusste, dass das die Rettung schlechthin ist.

      Ich würde nicht lange fackeln und auch gar nicht zu viel experimentieren. Die Jahre waren so unfassbar schmerzhaft, Tag und Nacht, egal was ich gemacht habe.

      Ich wünsche dir alles Gute! #klee

      LG erdbeerchen

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