Kleinkind mit dauerhaft erhöhter Atemfrequenz

Hallo,

ich habe schon ein paar Mal hier geschriebenen und immer hilfreiche Antworten bekommen.

Jetzt habe ich wieder eine Frage:

Unser 14 Monate alter Knirps atmet auffällig laut und oft sehr schnell. Gestern oft um die 60 Atemzüge pro Minuten.

Wir haben schon einiges durch:

Polypen-Op um Nasenatmung zu ermöglichen
Allergietests (alles negativ)
Herzultraschall (alles ok)
Medikamentöse Dauertherapie mit Salmeterol und Kortison wegen ständiger Bronchitis.

Trotzdem hat er auch in den fitten Phasen eine Atmung, wie ich nach 5 Stockwerken Treppelaufen.

Unsere Kinderärztin sieht keinen weiteren Handlungsbedarf, weil ja alles abgeklärt wurde und er soweit auch fit und gut entwickelt ist.

Die Atmung, die ich aber den ganzen Tag höre, macht mich schier wahnsinnig. Durch das laute Geräusch ist es mir auch ständig präsent und ich kreise häufig mit den Gedanken darum. Das stört mich sehr und ich frage mich, wie es weitergehen kann.

Soll ich versuchen, die Situation zu akzeptieren und mich zu entspannen, da die wichtigen Dinge abgeklärt wurden?

Gibt es vlt einen Punkt, den wir übersehen haben?

Lg

Den Allergietest beim Kinderpneumologen machen lassen.

Unser Sohn hat eine Lebensmittelallergie und bekommt davon Asthmaanfälle. Die hat unser Kinderarzt nicht erkennen können.
Gibts bei euch ne kinderklinik, die sich mit pneumologie auskennt? Könnt ihr da fragen? Vielleicht mal 3 Tage im KH verbringen und die sättigung prüfen?

Und vielleicht beantragst du mal ne mutter-kind-kur und ihr fahrt an die nordsee. Bei atemproblemen echt Gold wert!

Die Allergietests wurden mit Blutabnahme durchgeführt. Das würde in einer anderen Praxis ja auch so gemacht werden, oder?

Wir waren mehrfach schon stationär und die Sättigung war (bis auf 1 x Lungenentzündung) immer ok. Selbst bei schweren Infekten. Er konnte aber vor lauter Anstrengung beim Atmen sonst nichts mehr tun. Also bei Infekten ist er fix und fertig. Sättigung aber ok. Deshalb gehe ich davon aus, dass die in den fitten Phasen auch passt.

Über Reha denken wir tatsächlich nach.

Nachtrag:

Wir waren zum Mukiviszidosetest bei einem Kinderpneumologen.
Ich hatte noch eine kritische Frage zu dem Medikament, das unsere Ärztin verschrieben hat. Er hat die Wahl aber bestätigt und gesagt, er kenne unsere Ärztin gut und sie würde sich in diesem Bereich sehr gut auskennen.

Das Atemproblem habe ich dort leider nicht angesprochen. Aber seiner Aussage nach, sei unsere Ärztin kompetent, deshalb weiß ich nicht, ob es Sinn macht, nochmal einen anderen Kinderpneumologen aufzusuchen

Ok, dann habt ihr pneumologe durch.
Schau mal ob das inhalieren hilft und schau mal nach ner Kur. Nutze die kurberatung. Das ist wirklich wichtig.

Achja und kauft euch mal so ein elektrisches inhaliergerät. Wir machen das jetzt sei 3 Jahren täglich und mein kleiner sohn ist dadurch sehr viel fitter als früher.
Mir hilft das gerät auch gegen mein asthma.

Mich wundert halt, dass er TROTZ dauerhaft bronchienerweiternden Medikamenten so atmet. Ich hege langsam Zweifel daran, dass es an den Bronchien liegt.

Aber Herz und obere Atemwege sind auch ok.

Wenn er laut atmet, ist an den atemwegen was zu eng.
Schau mal, wies mit dem inhalieren ist.
Alles schlimme wurde ausgeschlossen. Versuch dich ein bisschen zu entspannen.🤗

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Ich würde auch zu einem Kinderpneumologen gehen, die kennen sich mit Lungenerkrankungen bei Kindern einfach besser aus.