Eitrige Mandelentzündung

    • (1) 05.09.19 - 08:35

      Hallo, ich habe seit Dienstag Mittag ne eitrige Mandelentzündung. Nehme seit gestern um 12 Uhr Mittag zweimal am Tag Cefuroxim 250.
      Bislang noch keine Besserung. Bin ich zu ungeduldig? Nach der wievielten Einnahme sollte sich Besserung einstellen?
      Hab auch ein bisschen Angst, dass der Arzt das zu niedrig dosiert hat. Hab überall gelesen, dass man eher die 500er Cefuroxim bei Tonsilitis verschreibt. Hat jemand Erfahrungen?
      Danke

      • Hallo lillikriss85,

        in den meisten Fällen rufen Viren eine Mandelentzündung hervor, da helfen keine Antibiotika. Diese wirken nur gegen Bakterien. Mit Hilfe eines Rachenabstrichs können Ärzte feststellen, ob zum Beispiel bestimmte Bakterien wie Streptokokken für die Entzündung verantwortlich sind.

        Hier ist zudem noch ein interessanter aktueller Artikel zu Cefuroxim, dessen Beurteilung nicht so gut ausfällt (s. Link):
        https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/05/28/warum-ist-cefuroxim-so-beliebt

        Gerade im Zuge der zunehmenden Resistenzentwicklung sollten Antibiotika nicht so unkritisch eingesetzt werden. Außerdem können sie diverse Nebenwirkungen haben, und sie schädigen die Darmflora, die jedoch für ein gutes Immunsystem immens wichtig ist. Daher sollte man diese nach jeder Antibiotikabehandlung mit entsprechenden Präparaten aus der Apotheke wieder aufbauen (sog. Synbiotika).

        Ferner muß man nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Bei Mandelentzündungen hat sich das Trinken und Gurgeln mit Salbeitee bewährt, wobei es Arzneitee aus der Apotheke sein sollte. Ebenfalls sinnvoll ist das Lutschen von Emser-Salz-Pastillen, die es auch in Drogeriemärkten gibt.
        Besonders schwöre ich jedoch bei diversen Infekten auf die Einnahme des Spurenelementes Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke). Denn Zink hat sich bei diversen Infekten bewährt, ist wichtig für die Schleimhäute und das Immunsystem. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und antiviral.

        Zur äußerlichen Behandlung können z. B. Quarkwickel hilfreich sein, die angenehm kühlen: Quark dünn auf ein Tuch streichen und für circa 20 Minuten vorne, von Ohr zu Ohr, leicht um den Hals legen.

        Ich wünsche Dir gute Besserung und ein schönes Wochenende.

      Laut https://www.gesundheit-medikamente.com/krankheiten-therapien/krankheitsbereiche/mandelentzuendung/ könnte Manukahonig helfen. bei Mandelentzündung habe ich diesen noch nicht zu mir genommen. Allerdings schon bei Grippe und da hat es durchaus geholfen.

      LG

      Ich kämpfe aktuell die 4te Woche mit mandelentzündung zuerst streptokokken antibiotika für 10 Tage. Einen Tag nach Antibiotikaende gings wieder los. Habe aber kein Antibiotikum mehr bekommen. Hab immer geschwollen Lymphknoten und Halsschmerzen soll geduldig sein und abwarten lt. Arzt.

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