Kind,13 Monate, selten Stuhlgang

Hallo zusammen,

Meine Tochter ist bald 14 Monate alt und wird momentan noch ziemlich oft gestillt. Nachts 3-4 mal, morgens nach dem Aufstehen, gegen 11:00 Uhr, dann um 14:00 Uhr, 17:30 Uhr und um ca 21:00 Uhr bevor sie schläft. Morgens gegen 9:00 Uhr kriegt sie Joghurt mit Müsli ( essen tut sie aber nicht viel),Mittags ißt ist sie „normales“ Essen- meistens Creme Suppe oder gekochtes mit Reis/Kartoffeln. Nachmittags gebe ich ihr Obst( Äpfel, Birnen) und etwas Joghurt und Abends Milchbrei oder das, was sie mittags gegessen hat, Falls es ihr geschmeckt hat. Im großen und ganzen ist sie eine ziemlich schlechte Esserin, das hängt aber mit dem Stillen zusammen. So viel zu ihrer Ernährung.
Ich mache mir Sorgen, weil sie ziemlich selten Stuhlgang hat. Alle 5-6 Tage und wenn nichts passiert musste ich schon mit Babylax nachhelfen, damit alles raus kommt. Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem liegt, weil sie eigentlich Sachen ißt, die nicht verstopfen. Trotzdem kommt sehr schwer was raus. Das Problem wurde bei der letzten U-Untersuchung angesprochen, die Ärztin meinte ich soll ihr mehr Obst geben und bd das wars. Nun, ich gebe ihr Obst, das bewirkt aber irgendwie nichts. Meint ihr das hängt irgendwie mit dem Stillen zusammen? Man sagt ja, dass Stillkinder auch 9-10 Tage die Windel nicht voll machen und das ist okay. Als Baby hatte meine Tochter alle 3-4 Tage Stuhlgang, aber dann ziemlich heftig. Jetzt macht sie noch seltener und das finde ich etwas beunruhigend.
Kann mir jemand ein Tipp geben wie ich ihr sonst helfen kann? Ich möchte ihr nicht ständig Abfuhr-Mittel geben ( bis jetzt 2 mal), sie soll doch alleine machen...
Sie hat übrigens die richtige Position auch noch nicht gefunden. Meistens sitzt sie beim drücken und ich habe das Gefühl, dass sie nicht zulässt, dass etwas rauskommt. Als ob sie Angst davor hat. Und wenn doch etwas kommt, dann weint sie :(

Ich bin für jeden Tipp dankbar und wünsche euch eine gute Nacht!

Liebe Grüße, ralka

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Da finde ich zwei Punkte wichtig

1. Ursache
2. wie geht es ihr damit


Bei der Ursache wäre es interessant, was dahinter steckt

- was isst/trinkst du? Manchen Kindern macht das gar nix aus, manche reagieren wohl (mehr, weniger oder sehr) darauf , was die Stillende isst UND trinkt. Sind da auch stopfende Sachen dabei?

- hält sie es zurück? Manche Kinder haben Angst los zu lassen oder reagieren mit Verspannung, wenn Eltern ein Thema darum machen. Stimmung und so.

Kann sie aufs Töpfchen oder eher Toilette?
Ich habe lange zurück gehalten, weil ich Angst vor Toiletten hatte. Heute klingt das seltsam für mich, damals war es eine reale und sehr große Angst, die leider nicht ernst genommen wurde.

Hat sie Angst auf Toilette/Töpfchen zu gehen, weil es für sie mit Schmerzen verbunden ist?
Hält sie aus Angst zurück, weil es sonst weh tut?
Da haben Freunden unter ärztlicher Kontrolle !!! Abführmittel dosiert gegeben, dass es eine begrenzte Zeit Routine war, aber dafür eben schmerzfreier ablief und auch damit es nicht zurück gehalten werden konnte.
Diese nicht-schmerzhafte Erfahrung hat dann dazu beigetragen, dass das Kind loslassen und entspannen konnte.

Unverträglichkeit: neben Durchfall gibt es auch die Möglichkeit, dass mit Verstopfung reagiert wird.

Trinkt sie genug? So dass neben dem Stillen auch viel Flüssigkeit dabei ist?


Manchmal kann es auch eine Kombi aus beidem sein.
Weil etwas nicht gut vertragen wird,
schmerzt es bei der Verdauung.

Weil Schmerzen weh tun, wird vermieden
was wiederum zu neuer Folgeursache führt und es deswegen dann nicht klappt/vermieden wird.

Gute Besserung.


Evtl. mal nach einer Ernährungsberatung suchen, die sich mit so Kleinen auskennt.
Standard-Beratung bringt euch gar nix!

Wer mir zu Vollkorn rät, weil das Gesund ist, bringt mir nix. Eine die sich mit meiner Fructoseintoleranz auskennt, bringt mir sehr viel. Vielleicht gibt es da jemanden, wäre vermutlich aber eher Zufallstreffer. Umhören würde ich mich trotzdem mal.

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Das Kind ist 13! Monate alt. Sie kann vllt gerade die ersten Schritte, da hat das Töpfchen wohl noch ordentlich Zeit.

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Umso praktischer in der Situation, dann wird es in der Windel aufgefangen und ist nicht sofort "weg".