Tochter, Diabetikern, welchen Hustensaft??

Meine Tochter, 11, ist Diabetikerin.
Nun bekommt sie Husten und Schnupfen. ūüė≥
Sie bekommt Nasenspray. Inhaliert Salbuthamol, aber um das ganze abzurunden und bessere Schleimlösung zu fördern möchte ich ihr Hustensaft geben.
Aber welchen?
Bis jetzt brauchte ich das in den drei Jahren nicht.
Kann mir jemand einen Tipp geben?

Unser Arzt ist im Urlaub und Vertretungsarzt verschreibt nicht, ohne das er sie gesehen hat. Ich möchte aber noch nicht in eine Praxis fahren wo sie sich noch mehr einfangen könnte...

Danke schon mal im Voraus!

LG FlyPikachu

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Das w√ľrde ich nur mit einem Arzt absprechen.

Meine Eltern waren beide Diabetiker.
Beide durften nur unterschiedliche zusätzliche Medikamente nehmen, da sie verschiedene Insulinpräparate hatten.
Bei meinem Vater waren es noch zusätzlich Medikamente wegen Schlaganfall.

Wenn er nur verschreibt, wenn er sie gesehen hat, finde ich das verantwortungsbewusst.

Bekommt sie Tabletten oder Insulin gespritzt?
Langzeitinsulin oder welches, das sie kurz vor dem Essen bekommt?

Ich weiß nicht mehr viel: nur, dass bei Erkältung die Insulinmenge angepasst werden musste. Dann, wenn sie wegen verstopfter Nase/Erkältung nicht so gut schlucken oder essen konnten. Das Insulin war ja mit der BE-Zufuhr abgestimmt.

Grapefruitsaft als Vitamin C Lieferant war bei einem Elternteil wegen Herzmedikamenten tabu.


Wenn du unsicher bist, frag vorher in der Apotheke nach. Diese sollten etwas mehr Ahnung haben, als ich Laie in einem Forum.
Zumindest sollten sie die richtigen Fragen stellen!

- Welche Medikamente nimmt sie sonst ein
- Welchen Wirkstoff haben diese Medikamente
- Passt die Kombination
- Welche Symptome hat sie
- Was sagt der Arzt zu ihrem Allgemeinzustand
uvm.

Wenn ich f√ľr meine Eltern was holen sollte, weil sie selbst nicht mehr konnten, gingen wir die meist gestellten Fragen vorher durch. Von der Apotheke aus, waren sie zu Hause telefonisch erreichbar, damit sie mit der Apothekerin sprechen konnten.

Au√üerdem kann die Apotheke R√ľcksprache mit dem Arzt machen.
Auch das wurde schon gemacht. Folgendes Medikament steht zur Auswahl f√ľr Patient xy. Passt das zusammen?


Andernfalls w√ľrde ich in einem Forum fragen, wo Eltern mit Kindern sind, deren Kinder Diabetiker sind. Diese kennen sich meist doch etwas besser aus, welche Therapieformen es gibt oder was zu beachten ist.

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Hi

Meine Tochter bekommt Langzeitinsulin √ľber die Pumpe. Ihr Zucker steigt erst, wenn sie Fieber bekommt.
Ich kenne das von der Magen Darm Seuche.

Da sie schon seid heute morgen am inhalieren ist und ich das Husten l√∂sen f√∂rdern m√∂chte wollte ich einfach nur nen Hustensaft dazu geben. Damit es nicht ausartet, weil Sofa bzw Bett h√ľten ist nicht ihr Ding. ūü§™ Und sie steckt mich sonst an und bei mir endet das jedesmal in einer verschleppten Bronchitis bzw Lungenentz√ľndung, weil ich keine Zeit habe Ruhe zu halten. (Haus, Hof und Tiere versorgen sich nicht von selbst)

Aber ich habe Zucketfreien Hustensaft in der Apotheke bekommen.

LG

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Hallo,

kenne das vom meinem Sohn, 10 Jahre. Er hat auch eine Insulinpumpe.

Wir haben leider auch oft mit Husten zu tun, er hat auch des öfteren
eine Bronchitis.Meine Erfahrung ist leider das kaum ein Hustensaft
wirkung zeigt. Bei meinen Sohn hilft am besten, ein Salbatomol Spray,
das ja eher f√ľr Asthma gedacht ist, aber es ist das einzige was hilft.
Wir waren auch schon oft im Krankenhaus.

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Salbutamol nimmt sie als Dosieraerosol? Dann lass sie noch Kochsalz feucht inhalieren. Wenn sie schon feucht inhaliert, dann reicht das! Hustensaft ist meist unn√ľtz, Inhalation l√∂sen den Schleim viel besser!
Ansonsten lass sie Husten Tees trinken.

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Nein, im vernebler. Ich habe fertiginhalat also Salbutamol mit Kochsalz und das inhaliert sie... Es hilft ja auch. Tee trinkt sie ohne ende.

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Dann ist doch gut. Du kannst sonst nur noch aus der Apotheke reines NaCl 0.9%holen und sie zwischendurch damit inhalieren lassen. Das löst gut den Schleim.
Wenn er ganz zäh ist, dann kann man auch NaCl 3% nehmen, reizt manche Leute aber stark.
Ansonsten Pustespiele machen, damit der Schleim besser hoch kommt: mit einem Strohhalm in eine Wasserflaschen blubbern. Anfangs mit wenig Wasser, mit der Zeit mit immer mehr Wasser.

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