9 Monate nach Geburt Urinverlust

Hallo, hatte jemand das auch oder kennst sich zufällig dazu aus? Aus gynäkologischer und urologischer Sicht habe ich das abklären lassen und es sei wohl alles gut. Meine Blase ist nicht mehr so zuverlässig wie vor der Geburt, es tritt nicht viel aus, jedoch das was austritt, riecht so extrem nach Urin, das ich nicht mal mehr spontan mit meinem Partner ins Bett könnte. Alle 3 Stunden könnte ich duschen, weil die paar Tropfen Urin müffeln. Es kommt nicht mega viel raus, jedoch ein bisschen. Manchmal denke ich, dass mein Ausfluss das sein könnte, aber wie gesagt, der Gyn stellte nix fest. Es juckt und brennt auch nix, aber beim sex gibts Schmerzen!:/

Einen BB-Kurs habe ich absolviert, jedoch ist es nicht besser. Wahrscheinlich muss ich weiterhin diese Übungen machen?!

Vielen Dank...

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Ich kopiere mal meinen Text aus einem anderen Thread hier her...

Viele glauben, blasenschwäche kommt von einem zu weichen/schwachen Beckenboden. (sofern organisch alles abgeklärt ist was hier der Fall ist) Das mag manchmal sein, allerdings ist ein zu fester Beckenboden noch viel häufiger das Problem. Die Muskulatur (der schließmuskel der den Harn zurück hält) wird aufgrund des hypertonus quasi wieder aufgedrückt. Stelle dir ein Luftballon vor. Als Kind haben wir den Ausgang so verzogen, dass die Luft Geräuschvoll entweichen kann. Stell dir vor die Öffnung ist dein schließmuskel und deine Finger sind zu fetter beckenboden....
Du selbst kannst nix tun den beckenboden weicher zu machen, meist muss das ein Therapeut tun. Hier liegt das Problem das die gängigen Therapeuten lediglich mit Training den beckenboden noch mehr "kräftigen" wollen. Ein Kreislauf, denn dadurch haust du nur noch mehr tonus rein.
Etwas raten zu deinem Problem kann ich nicht viel, außer nach einem sensorischen Körpertherapeuten zu suchen oder physio-/Ergotherapeuten mit der fachausbildung zum schmerztherapeuten, denn die können den beckenboden untersuchen, detonisieren und dir sagen was du tun kannst...

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Mir hat man gesagt, ich solle die Übungen machen (anspannen - entspannen), aber auch wirklich auf die Entspannung achten! Bewusstes Entspannen also, so wie bei der Progressiven Muskelrelaxation.