Prämenstruelles Dysphorisches Syndrom - Was hilft?

Hallo in die Runde,
Seit dem sich seit meiner letzten Geburt der Zyklus wieder eingependelt hat (die Periode setzte vor etwa einem halben Jahr wieder ein) leide ich unter einer ziemlich ausgeprägten Form von PMS bzw. dem prämenstruellen dysphorischen Syndrom.

Jeden Monat aufs Neue beginnen mit dem Eisprung die depressiven Symptome: Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Freudlosigkeit, extreme Reizbarkeit (die leider Mann und Kinder zu spüren bekommen), frühmorgendliches Erwachen und dunkle Gedanken bis hin zu Suizidgedanken und Schlimmeres. Das erschreckt mich zum Teil selbst extrem, wie zur Hölle kommen solche Gedanken in meinen Kopf? Dazu kommen Kopfschmerz - und Schwindelattacken.

Mit Einsetzen der Blutung ist alles wie weggeblasen und mir geht es wieder super, ich fühle mich ganz normal - bis zum nächsten Eisprung. Ich fühle mich dem total ausgeliefert, denn obwohl ich weiß woran es liegt und das es auch wieder vergeht, komme ich an den Tagen nicht aus meiner Haut. Und ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer

Ist jemand ebenfalls betroffen und kann berichten was geholfen hat? Würde ggf. Ein hormonelles Verhütungsmittel etwas bringen? Ich hab gelesen, dass kann helfen, es aber auch schlimmer machen? Mönchspfeffer habe ich probiert, das zeigt keinerlei Wirkung. Oder lieber gleich Psychopharmaka nehmen?
Psychotherapie weiß ich nicht recht - ich kenne mich in dem Bereich durchaus etwas aus und habe auch schon ein paar Strategien an der Hand, die mir etwas helfen, aber ich glaube eben dass die körperliche Komponente einfach eine sehr große Rolle spielt.

Ich habe in 3 Wochen einen Gyn - Termin und nächste Woche einen Termin beim Psychiater bekommen und werde diese Fragen natürlich stellen, aber würde mich im Vorfeld über ein paar Erfahrungsberichte freuen.

Danke schon mal