Bandscheibenvorfall

Hallo!

Wer von euch hat(te) einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsaeule (L4/5)?

Koennt ihr mir berichten welche Therapien ihr gemacht habt (ohne Operation), wie lange bei euch die Schmerzen ca. gedauert haben (quaele mich nun schon seit 3 Wochen mit den Schmerzen, kann schlecht laufen und fuehle mich wirklich "behindert")?

Hat jemand einen wirklich schlimmen Bandscheibenvorfall gehabt und kann nun ohne Operation wieder normal und schmerzfrei leben?

Danke fuer die Infos. Bin gerade ein wenig verzweifelt und habe ab und zu das Gefuehl ich kann nicht mehr #schmoll.

LG, Meichen #blume

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hallo!

..also ich glaub nicht, dass du hier jemand findest, der einen "wirklich schlimmen" bandscheibenvorfall hatte und ohne OP wieder schmerzfrei ist...

...mein dad hatte einen extremen bandscheibenvorfall, er wurde notoperiert, er lag sogar 2 tage am gang, weil kein zimmer frei war. der arzt meinte, wenn er noch nen tag gewartet hätte, dann wäre er jetzt querschnittgelähmt (der nervenstrang hat sich um die bandscheibe gedreht und wär fast durchgerissen - ist jetzt ein bißl blöd zu breschreiben) mein dad hatte noch 2 weitere OPs an der selben stelle, eine an der halswirbelsäule - wurde vorne am hals aufgeschnitten und dann wurde ihm eine titanplatte in die halswirbelsäule eingesetzt. eigentlich müsste er noch einmal im lendenwirbelbereich operiert werden, aber keiner der ärzte traut sich mehr.. :-( mein dad kann ohne schmerzmittel gar nicht mehr.. :-(

mein dad hatte vor der OP schon sämtliche therapien versucht, erfolglos.. an dem tag als sie ihn das erste mal in krankenhaus brachten, konnte er sich gar nicht mehr bewegen, das war so schlimm mitanzusehen. im krankenhaus haben die ihm dann so viel morphium gegeben, wie sie nur konnten, aber nix half mehr gegen die schmerzen..

ich will dir hier nichts schlimm vormachen, aber ich wollte dir nur zeigen, was ein schlimmer bandscheibenvorfall ist... mein dad leidet darunter sehr, taubheitsgefühl in den beinen (beim rechten spürt er überhaupt nix mehr), ständig rückenschmerzen, kein tag ohne medikamente usw usw..

bei einem "normalen", nicht akuten bandscheibenvorfall helfen meist therapien.. das wichtigste ist, man beginnt sofort damit!!! ..normalerweise ist auch eine op kein problem, kenn viele, die danach wie "neu" sind...

also am besten du fängst gleich an mit der therapie!!

lg + viel glück!!
moni

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Vielen Dank fuer deine Antwort!

Ja ich weiss selber was ein wirklich schlimmer Bandscheibenvorfall ist, meine Mama wurde aehnlich wie dein Papa auch schon 3x mal (Not-) operiert; ein Bein taub und immer die Gefahr einer Querschnittslaehmung. Mit "schlimmen" BV meine ich ja auch, dass es nicht nur ein wenig Rueckenschmerzen sind, sondern schon beeintraechtigung des Beins (Schmerzen, Taubheit, etc.).

LG, Meichen (die schon in Therapie ist - allerdings nur Akupunktur)

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hallo!

naja, wenn du eh weißt, was ein schlimmer bandscheibenvorfall ist, dann weißt du ja eh, dass es ohne OP nicht geht...

..bei uns ist das ganze erblichbedingt - bindegewebsschwäche, mein bruder hat auch einen bandscheibenvorfall - er ist gerade mal 21... :-(

mich plagen auch schon länger ziemliche rückenschmerzen, aber ich will gar nicht zum arzt gehen :-(

wünsch dir alles alles gute!!

lg

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Hallo,

ich hatte letztes Jahr im September einen "mittelprächtigen" Bandscheibenvorfall und quäle mich immer noch rum. Mal mehr mal weniger, würde mich aber nie operieren lassen, solange es nicht unbedingt sein muss.

Mein Chirurg hat damals zu mir gesagt, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass die Leute nach der OP mehr Probleme haben als vorher.

Es gibt heutzutage soviele Möglichkeiten, ohne Rieseneingriffe, die ich erstmal ausloten würde...

Okay, kann natürlich sein, dass ab einem bestimmeten Zeitpunkt eine OP unerlässlich ist, aber ich persönlich? Niemals!

KG Hat gut geholfen und seit dem ich nen Gym_Ball zu Hause habe, gehts ganz gut...


vG Katy

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Guten Morgen,

mein Mann hatte vor einigen Jahren einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Wie schlimm er aus medizinischer Sicht war, kann ich nicht sagen. Für meinen Mann war es jedenfalls heftig..... Nach einer erfolglosen Odyssee durch die Praxen diverser Orthopäden ist er dann - gottseidank - an einen Spezialisten geraten, der ihm 2 x Cortison unterm CT direkt in den Wirbel gespritzt hat. Anschließend gab´s noch Krankengymnastik, auch für zu Hause. Seitdem ist er nahezu beschwerdefrei. Bei körperlich schwerer Arbeit muß er natürlich sehr aufpassen. Außerdem macht er nach wie vor viel Bewegungsübungen auf dem Gymnastikball.

LG Sabine

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Guten Morgen

Ich hatte auch Probleme mit den bandscheiben , hab mir das hier machen lassen. Und ich kann mich wieder Problemlos bewegen und mich bücken ohne das mir das Kreuz abfällt.
Lies dir die Seite gut durch , geh dann auf Kontakte..Land eingeben und deine Region.
Kostet 160€ und hast ein Leben lang deine Ruhe #pro


http://www.atlasprofilax.ch/de/index.php

Gruß Petra

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Hallo DU ,-)

Kopf nicht hängen lassen, sondern damit leben. Ich habe seit 15 Jahren immer wieder Probleme mit meinen Bandscheiben in der Lendenwirbelsäule (Vorfall L5/S1). Manchmal hab ich schlechte Tage, manchmal sehr gute an denen ich schmerzfrei bin. Manchmal könnte ich heulen vor lauter schmerzen ...

Ich kann dir folgenden Rat geben ;-)

Bewege dich. Natürlich nicht in der akuten Schmerzphase, sondern wenn es a bisserl besser wird. Nicht zu viel liegen. Viel gehen. Entlaste deine Wirbelsäule beim liegen, beim Autofahren etc.

Suche dir einen wirklich guten Physiotherapeuten!

Nimm Abstand von Cortisonspritzen! Die helfen auf Dauer nicht. Notfallschmerzmittel Diclofenacwirkstoff

Keine hohen Schuhe mehr ....
Osteopathie hilft mir immer sehr ...:-)

Eine OP würde ich nur in Erwägung ziehen, wenn ich nur noch auf allen vieren kriechen könnte.

Yoga kann ich auch empfehlen ...


Lieben Gruß
Karin




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Hallo

Ich hatte vor 7 Jahren im Alter von 31 Jahren einen Bandscheibenvorfall L4/5. Nach monatelanger Physiotherapie ging es mir wieder gut. Ein gutes Jahr später gebar ich mein 2. Kind (problemlose Schwangerschaft und Geburt).

Diesen August hatte ich einen schweren Rückfall (grosser Bandscheibenvorfall L4/5). Ich konnte nur noch auf dem Rücken liegen. Ich hatte höllische Schmerzen im rechten Bein (keine Schmerzen im Rücken). Ich musste notfallmässig per Ambulanz (liegend) ins Spital eingeliefert werden. Trotz vieler starker Medikamente (unter anderem Tramadol-Infusionen) wurden die Schmerzen nicht besser. Vom Tramadol war mir zudem extrem übel, so dass mir alle paar Stunden per Infusion ein Mittel gegen Übelkeit gegeben werden musste. Am 5. Tag bekam ich eine PDA mit Kortison, etwa 2 Tage später schaffte ich es, mich an den Bettrand zu setzen.

In den ersten drei Wochen zu Hause konnte ich meine vielen Schmerzmittel allmählich absetzen. Vier Wochen, nachdem ich das Spital verlassen konnte, habe ich meine 40% Bürotätigkeit wieder aufnehmen können. Zweimal pro Woche gehe ich in die Physio. Ich schone mich noch etwas und versuche, mich rückengerecht zu bewegen.

Operieren würde ich nur wenn unbedingt nötig (z.B. wenn die Blase nicht mehr kontrolliert werden kann oder bei vollständiger Lähmung eines Beines). Ich habe von einer Studie gehört, die ergeben hat, dass es 10 Jahre nach einem Bandscheibenvorfall den Operierten und Nichtoperierten etwa gleich gut geht.

Gute Besserung wünscht dir

durango96