Panikattacken/Depressionen Austausch (sehr lang)

hallo

schreibe hier da es mir im Moment sehr schlecht geht. Habe seit ca 4 Jahren Panikattacken und jetzt kam glaube ich noch eine Depression hinzu.

Die Depressionen meine ich zu haben seit dem ich in die USA gezogen bin (vor 3 Monaten). Bin auch etwas hypochondrisch veranlagt....auch seit ca. 4 Jahren.

Weiss gar nich wo ich anfangen soll.... Meine Panikattacken habe ich ohne Vorwahrnung..... Habe vor ca. 4 Tagen Blut im Urin festgestellt das hat mich so geschockt das ich da auch wieder eine Panikattacke bekam....war eine harmlose Blasenentzuendung.

In Deutschland hatte ich auch schon Pannikattacken, aber hatte auch mal ein paar Monate Ruhe. Und nun wie gesagt glaube ich kommt noch eine Depression hinzu. Mit Medikamenten moechte ich mich (noch) nicht auseinander setzen da ich selber versuchen will mich wieder zu fangen. Es muss einfach wieder aufwaerts gehen.

Jede koerperliche Veraenderung macht mir Angst da ich denke ich bin krank. Bin dann auch wieder beruhigt wenn dem nicht so ist. Kurz bevor wir in die USA gezogen sind also vor ca 3 1/2 Monaten habe ich einen vollen Check up machen lassen....EKG, Blutbild, Ultraschall des Bauches Niere Schildruese, Herzultraschall.....usw usw. Alles zum Glueck ohne befund.

Hier fing es an mit vereinzelten Pannikatacken...die ich selber wieder in den Griff bekommen habe. Dann vor 1 Wochen hatte ich starke Verdauungsschwierigkeit und Uebelkeit...da bin ich zum ersten mal zum Do. der meinte es scheint eine Gastritis zu sein (hatte ich schon mal vor 3 Jahren) auf dem weg nachause hatte ich eine Pannikattacke, dann hatte ich Blut im Urin und wie oben erwaehnt hatte ich nach dem ich das festgestellt habe auch eine Bekommen, bin daraufhin zum doc der eine Blasenentzuendung feststellte....hab Antibiotikum bekommen...bin nachhause und habe dort wieder eine Pannikattacke bekommen (hatte noch nie mehrere hintereinender sonst kamen sie alle paar monate..in Deutschland), die Pannikattacke bekam ich wegen angst vor Nebenwirkungen des Antibiotikums......

1 Tag spaeter abends bekam ich erneut eine weil mein ganzer Nacken brannte bis zu meiner Brust vor in meinen linken Arm, wollte mich schlafenlegen und konnte ueberhaupt nicht einschlafen und das Brennen wurde im liegen schlimmer und die Angst auch, es hat sogar angefangen an meinem kopf zu kribbeln dachte mir:" das Brennen ist nicht Normal was ist wenn es doch mein Herz ist selbst ein verspannter nacken loest nicht solce Symptome aus usw."
Also erneut zum doc der ein EKG schrieb das seiner Meinung nach klasse war. Und machte noch eine Roentgen aufnahme meiner Lunge das auch ok war. Und legte mir ans herz mal einen Psychologen aufzusuchen..was hier leider nicht so einfach ist mit den Aerzte gaengen. Er gab mir 1mg Lorazepam mit das gegen Angst helfen soll. Habe es aber noch nicht genommen da ich Versuchen will selbst wieder etwas aufzubauen. Der letzte

Vielleicht kennt jemand mein leid und hat Lust sich mit mir auszutauschen

Alles liebe

Jessica

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Morgen Jessica,

ich sage mal eindeutig Hypochondrie.
Hast du dich dahingehend schonmal behandeln lassen?
Hypochondrie ist eine ernstzunehmende psychische Ströung, bei der du warscheinlich nicht um medikamentöse Behandlung kommen wirst.
Die von dir beschriebenen Panikattaken und Depressionen gehören ebenfalls mit zum Krankheitsbild.
Dir wird der Weg zu einem Psychologen leider nicht erspart bleiben.

Hier mal der Link zu einem Forum: http://www.verrueckt.de/?seite=cafe_wahnsinn&o=28

Ich lege dir aber ans Herz einen Arzt aufzusuchen, da du aleine nicht mit der Krankheit umgehen kannst.

mfg Franzy