Schwimu Schlaganfall in England was können wir tun

    • (1) 08.10.07 - 12:28

      hallo,

      meine schwimu hatte vor zwei tagen einen schlaganfall und ist halbseitig gelebt sie liegt z.z noch in england im kh. sie und ihr mann leben getrennt er in D beimein mann fragt sich jetzt was er tun kann kennen uns mit dem system in england auch überhaupt nicht aus. sie wohnt seit einem halben jahr dort, können wir sie hier irgendwie einfliegen lassen o.ä? zwecks reha etc wie sieht das in england aus? können z.z leider nicht nach england. vllt kennt sich jmd von euch etwas aus jmd der uns helfen kann??? seine schwestern leben auch beide dort aber arbeiten voll und haben kaum zeit f sie ist falls dort gut aufgehoben wir hätten sie allerdings lieber in D und sie wäre auch lieber hier

      danke im voraus lg niki

      • hallo

        das beste wäre da wohl wenn sich eine der schwestern kümmern würde die leben ja in england wenn ich das richtig verstehe.
        und zweitens hier gehts um die mutter und da wird es doch möglich sein mal ein paar tage frei zu nehmen um die ersten schritte einzuleiten.
        also für meine eltern würde ich um die ganze welt fliegen wenn es sein muß.
        und ich denke auch für deinen mann sollte es doch möglich sein ein paar tage frei zu nehmen u flüge nach england kosten ja nicht mehr die welt.
        wenn ihr das alles von hier aus regeln wollt würde ich mich mit der krankenkasse bei der sie versichert ist in verbindung setzen.
        desweiteren sollte ihr auch mit dem krankenhaus rücksprache halten was möglich ist u was nicht


        lg sabine

        (3) 08.10.07 - 13:05

        Ist deine Schwiegermutter in Deutschland krankenversichert?
        Falls nicht, kann ich mir vorstellen, dass es Schwierigkeiten mit der Kostenübernahme gibt, wenn sie nach Deutschland kommt.

        (4) 08.10.07 - 13:35

        Hallo,

        Ich habe 7 Jahre in England gelebt (bin erst seit 6 Monaten wieder in Deutschland).

        Ich gehe mal davon aus das sie in einem NHS Krankenhaus ist. Hat sie eine private Versicherung? Das muesst Ihr unbedingt klaeren, da die Versorgung dann besser gewaehrleistet werden kann. Wenn nicht, ist sie komplet NHS und da kommt es drauf an wo sie lebt um zu wissen was Ihr zwecks Reha, Versorgung zusteht.

        Nach Deutschland kriegt Ihr sie wohl nur, wenn sie auch hier noch krankenversichtert ist.

        Aber nochmal zu der Sitaution. Britische Krankenhaeuser sind i.d. R. laengst nicht so gut ausgestattet wie in D. Sie braeuchte taeglich Besuch um zu schauen was sie braucht. Das kann von Pantoffeln und Klamotten sein bis hin zum ausreichenden Essen (kein Scherz). Auch sollte man drauf achten das sie genug trinkt.
        Das muss man vor Ort machen. Auch kann man nicht mal "eben" anrufen. Will man mit einem Arzt sprechen (und es gibt dann mehr als einen den man als Ansprechpartner hat) dann muss mal z.T. Stundenweise warten.

        Leider kann ich Deinen Text nicht ganz lesen, bzw. verstehen. Aber Sie muss dringend von einem von Euch mitbetreut werden und jemand muss dafuer sorgen das sie die Versorgung bekommt die Ihr 1. zusteht und 2. eine Lebensqualitaet sichert.
        Ich weis ja nicht die Gruende warum Ihr nicht rueber koennt und warum die Schwestern dann nicht so flexibel sind und da taeglich auflaufen. Zur Not muessten sie "unpaid leave" nehmen, oder Ihre Arbeitszeiten flexibeler gestalten. Sie sind ja auch zu zweit und koennen sich abwechseln. Aber sie braucht taeglich Besuch! Und mann muss sich selber drum kuemmern was nach dem KH Aufenthalt passiert.

        Ich kann verstehen das sie lieber in D. waere, jeder der mal ein britisches KH von innen kennenlernen durfte, wuerde nie wieder ueber das Gesundheitssystem hier meckern.

        Gruss
        Baumrock

        • (5) 08.10.07 - 15:40

          <Sie braeuchte taeglich Besuch um zu schauen was sie braucht. Das kann von Pantoffeln und Klamotten sein bis hin zum ausreichenden Essen (kein Scherz). Auch sollte man drauf achten das sie genug trinkt.
          Das muss man vor Ort machen. Auch kann man nicht mal "eben" anrufen. Will man mit einem Arzt sprechen (und es gibt dann mehr als einen den man als Ansprechpartner hat) dann muss mal z.T. Stundenweise warten. >

          glaubst du, das ist hier anders? nie nicht!

          gut, ich hab noch kein englisches KH von innen gesehen, aber vom medizinischen srand her, müßte sie mit deutschen KH's gleich ziehen bzw. sogar die nase vorn haben, forschen tun sie jedenfalls genug.

          da würd ich mir bei anderen ländern eher sorgen machen!

          allerdings würd da auch hinfliegen und mir das anschauen, gehört sich ja wohl so wenn es um die eltern geht! also meine sind es mir jedenfalls wert dort hinzufliegen, obwohl ich da nie hin wollte!

          lg glu

          • (6) 08.10.07 - 16:17

            Hallo Glu,

            Ich gebe Dir recht. Man sollte, egal wo, jeden Tag nach dem Rechten sehen. Ich wollte aber erst wissen warum das in diesem Fall nicht machbar ist, bevor ich losdonnere.

            Ich kenne sowohl die Forschung in GB (7 Jahre Forschung in der Industrie) als auch ein paar Krankenhaeuser (habe dort entbunden und oft genug Schwiegeroma etc. besucht).
            Was die Forschung betrifft ist es echt klasse.
            Was das Krankenhaus betrifft ist es jedoch nicht so (gut MRSA wird in England wesentlich besser bekaempft als hier).
            Ich bin natuerlich nicht in der Lage genau aufzufuehren woran es der Mutter dort mangeln wird, weil jedes KH (ob nun Deutschland oder England) anders ist und ich auch kein Krankenhausmanagements-Experte oder NHS Experte bin.

            Aber nur zum Vergleich: In England war ich privat versichert, hier freiwillig Pflichtversichert. Ich werde hier 100 Mal besser behandelt als in England privat.

            Und wer ein englisches KH von innen gesehen hat wird nunmal nicht zum Experten mutieren muessen um zu erkennen das der Standard dort nicht so hoch ist. Das ist Fakt!

            Ich wollte der Ausgangsposterin auch keine Angst machen und das es schlimmere Laender als GB gibt, versteht sich wohl von selbst, aber finde es legitim meine Erfahrungen (nachdem gefragt wurde) weiterzugeben.

            Viele Gruesse
            Baumrock

            • (7) 08.10.07 - 16:25

              ich wollte dich mit meinem post nicht angreifen, sorry wenn es so rüberkam!

              aber wenn dort mrsa besser bekämpft wird als hier, spricht das ja schonmal für england!

              warst du hier schon in mehreren KH's? also als pat.? also wenn ich sehe was HIER abgeht in den KH's wird mir schlecht...ich möcht hier nicht ins KH...so sind leider meine erfahrungen. aber im gegensatz zu dir hab ich ja auch keine vergleichsmöglichkeiten!

              fakt ist jedoch, das man da mal guscken sollte...egal wo, da geb ich dir recht!

              lg glu

              • (8) 08.10.07 - 18:12

                Hallo,

                Ich wollte auch nicht zurueck angreifen - SORRY!

                Es stimmt das MRSA hier in D. sehr unter den Teppich gekehrt wird, in England ist das eine riesen Sache.

                Meine Erfahrungen hier sind aehnlich wie in England. Ich werde hier in einigen Monaten entbinden, da kann ich also nur aus Erzaehlungen vergleichen. Aber hier ist es zig Mal besser und auch sauberer.

                Was Notfaelle betrifft habe ich bessere Erfahrungen in D. gemacht wobei ich schon seit einigen Jahren (Klopf auf Holz) nicht hin musste.

                Und was Verwandschaft im deutschen KH betrifft ist es so das wir selbstverstaendlich auch dort jeden Tag nach dem Rechten sehen. Ganz besonders wenn es Faelle sind, wo die Person nicht selber in der Lage ist fuer sich zu sorgen oder zu sagen was schief laeuft.

                Ein riesen Grund fuer uns Deutschland zu moegen ist die besssere medizinische Versorgung. Ich weis es erst jetzt zu schaetzen, auch wenn es nicht perfekt sein mag.

                Viele Gruesse
                Baumrock


                • (9) 08.10.07 - 18:22

                  ich arbeite im rettungsdienst und kenne die notfallversorgung, ich finde sie teilweise mehr als schlecht (natürlich weiß ich nicht wie sie in england ist) aber ich weiß, daß KH'S gibt wo es anders läuft, nur schade das es nicht überall so ist :-(

                  also der rettungsdienst dort drüben ist auf jedenfall besser geregelt als hier, aber das ist ja auch keine große kunst #gruebel

                  lg glu

                  • (10) 08.10.07 - 19:18

                    Hallo,

                    Das hatte ich vorhin beim stoebern in Finanzen und Beruf auch gesehen ("Ab wann verdient man gut").
                    Mein Bruder ist ebenfalls Rettungsassistent und war ueber die britischen KH entsetzt.
                    Zugegeben ich musste noch nie (weder in D. noch in GB) mit einem Rettungswagen abtransportiert werden und bin auch so auch folglich noch nie in die Notaufnahme gekommen, bzw. kann Vergleiche ziehen.
                    Zuerst hat mein Bruder aber Krankenpfleger gelernt und da konnte er schon meine Erfahrungen mit denen seiner Ausbildung abgleichen und da gab es himmelweite Unterschiede.

                    Da faellt mir ein das ich Ihn anrufen muss. Er hatte heute ein Vorstellungsgespraech fuer eine Befoerderung.

                    Gruss
                    Baumrock

                    • (11) 08.10.07 - 19:36

                      na vielleicht liegt es doch an dem KH hier...hatte ich also doch immer recht #schein

                      trotzdem möcht ich weder hier noch da drauf angewiesen sein :-)

      (12) 10.10.07 - 15:18

      Ist die Schwiegermutter im ADAC?

      Falls ja, dort um Hilfe bitten.

      Gruß

      Manavgat

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