Auto keine TÜV-Plakette bekommen - wie lang darf ich noch fahren?

    • (1) 11.12.07 - 09:53

      Hallo,


      wie heißt es so schön? Bis dass der TÜV euch scheidet! Nun ist es so weit, mein Golf hat den TÜV nicht mehr geschafft. Ihn soweit zu reparieren, dass er es schafft, würde den Wert des Wagens überschreiten. Es ist also Zeit, sich von ihm zu verabschieden.

      Da wir aber noch auf der Suche nach einem Ersatzwagen sind, müssten wir den Golf noch ein paar Wochen fahren (HU war im November fällig). Gibt es da eine Frist? Es müsste doch eine Zeitspanne geben, in der die festgestellten Mängel behoben werden müssen.


      Schönen Tag noch, Ulla

      • (2) 11.12.07 - 09:56

        Die Mängel sind normalerweise innerhalb von 4 wochen zu beheben.

        Strafe gibt es ab 2 Monaten Überziehung:

        http://www.kfz-auskunft.de/bussgeld/tuev.html

        Ihr solltet also bis Ende Dez. ein neues Auto gefunden haben.

        (3) 11.12.07 - 11:41

        entweder mängel am fahrzeug (innerhalb vier wochen) beseitigen und dies der zul.-stelle mittels gutachten/prüfbericht usw. nachweisen.. oder das fahrzeug nach vier wochen stillegen... bzw. endgültig abmelden, falls du von einer reparatur absiehst.
        ansonsten wird dein fahrzeug zwangsstillgelegt, was natürlich richtig teuer wird.

        http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergerdienste_online/buergerservice_a_z/01092/index.html?lang=de

        (4) 11.12.07 - 11:55

        Egal was es für Lücken im Gesetz gibt, zwecks Mängelbeseitigung etc. Ihr wisst, dass ihr mit einem Auto draußen rum fahrt, dass nicht mehr verkehrssicher ist. Das ist grob fahrlässig und ihr gefährdet euch und andere. Und da eine Reparatur ja wohl sehr teuer ist, sind es dann wohl auch gravierende Mängel. Sollte euch z.B. durch einen Unfall was pasieren, was eindeutig auf Fahrzeugmängel zurück zu führen ist, von denen ihr wusstet, verliert ihr eventuell den Versicherungsschutz.
        Also meine Meinung: Auto sofort aus dem Straßenverkehr entfernen! Das ist grob fahrlässig, was ihr da macht.

        LG

        • (5) 11.12.07 - 12:21

          richtig, was du schreibst, versteht sich eigentlich von selbst. ich bin nur auf die administrativen dinge eingegangen.

          (6) 11.12.07 - 14:37

          Übertreib doch nicht so dramatisch!

          Oder kennst Du die Mängelliste?

          Ich hab schon viel Zirkus mit TÜV und Dekraprüfern durch, je nach dem wie die Lust und Laune haben. Die haben schon richtig erhebliche Mängel übersehen und andererseits wurde schon aus ner Mücke ein Elefant gemacht.

          Deswegen, Ball flach halten und in Ruhe neues Auto suchen.

          • (7) 11.12.07 - 17:49

            Wenn du meinst.
            Dann drück ich dir die Daumen, dass du nie mit einem "Mängelauto" konfrontiert wirst, z.B. bei einem Unfall. Glaub mir, ich hab genügend Erfahrung damit sammeln können.

            • (8) 11.12.07 - 18:11

              Hmm

              Ich glaube, wenn das Auto wirklich so derbe Verkehrsunsicher wäre, dann hätte der TüV das Ding garnichtmehr auf die Strasse gelassen.

              Mein Mini Cooper kam auch nicht durch den letzten TüV. Da man die Teile ja alle aus GB bestellen muss, hat das halt gedauert, bis die Teile da waren. Das Auto war nicht verkehrsunsicher, nur laut #schein

              Klar is das jetzt nicht die feine Englische Art, die sie da nun macht, aber besser als sich n neues Auto übers Knie gebrochen zu holen und dann da auf die Nase fliegen..

              Gruß Anne, die bisher nur mit fliegenden #schock Autos konfrontiert wurde mit betrunkenen Fahrern :-[

        (9) 11.12.07 - 22:10

        Kennst du die Mängelliste?

        Mein Auto war vor kurzem in der Werkstatt... Die Radlager sind hinten beide hinüber, fahren können sie noch nur keine weite Strecken (sonst laufen die heiß) - die Stoßdämpfer sind auch nimmer ganz ok - der Tüv wird auch das bemängeln und der Auspuff (machte zwar keinen Krach) war aber auch hinüber - das teure Teil mit dem Kat für 600€... Fahren hätte man damit noch können... nur allem in allem wären alleine die mir bekannten Ersatzteile an die 2000€gekommen. Von den Reparaturkosten ganz zu schweigen.

        So mußte ich mich im Dezember von meiner geliebten Familienkutsche trennen, bei der sich die Reparatur nicht mehr rentiert hätte, zumal es schon knapp 200.000km auf dem Buckel hatte.

        lg bambolina

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