Frage zur Taufe wg Taufpaten...

  • Hallöchen

    Also bei uns war so:
    Die Konfession der Eltern ist uninteressant!
    Wird das Kind evangelisch getauft MUSS mind. 1 der Paten auch evangelisch und in der Kirche sein (also nicht ausgetreten!). Der 2. Pate darf auch eine andere Konfession haben.

    Sollte allerdings 1 Pate garkeine Konfession haben, wird diese Person auch keine Patenschaft übernehmen können (so wurde uns das damals gesagt). Das müsste man dann inoffiziell machen (man nimmt nur 1 Pate und der ohne Religion wird dann einfach so der andere Pate)

    LG Alexa

    • hallo,
      also die konfession der eltern ist schon interessant,denn ohne konfession bist du ja nicht in der kirche.
      ich habe damals sogar bei der kirchlichen trauung,bei der hochzeitsgespräch unterschrieben,das ich wenn ich kinder habe sie in meinem glauben,als rk erziehe.......
      lg
      tokessaw

      • Ich meinte in dem Sinne die Konfession:

        Beispiel:
        Ich katholisch!
        Mann ungetauft
        Kind evangelisch!
        Paten beide evangelisch

        Das ich selbstverständlich noch in der Kirche sein MUSS ist klar. (das war bei uns nämlich genau der Fall)

        Aber nur weil man selbst z.B. katholisch ist muss das Kind nicht auch katholisch werden. Da ist es wichtig welche Konfession die paten haben.

        Unser Kind hätte nicht katholisch getauft werden könne, da kein Pate katholisch ist. Da aber keiner von uns evangelisch ist, dafür aber die Paten konnten wir unser Kind evangelisch taufen lassen.

        So war das mit der Konfession der Eltern gemeint ;-)

        LG Alexa

OK, dann werde ich genauer:

Bei einer evangelischen Taufe ist es egal, welche Konfession der Taufpate hat. Er/Sie muss nur einer christlichen Kirche angehören. Meine Kinder sind evangelisch, die Paten katholisch - kein Problem.

Bei einer katholischen Taufe MUSS der Pate katholisch sein. Ist der Pate nicht katholisch, ist er offiziell kein Pate sondern "nur" Taufzeuge. Den Unterschied merkt man kaum, das wird nur in den Büchern so vermerkt.
Möglicherweise gibt es kath. Pfarrer, die sich über diese Regel eigenmächtig hinwegsetzen. Das sollte man beim Taufgespräch klären. Bei meinem Neffen vor einem Jahr wurde keine Ausnahme gemacht. Ich "musste" Taufpate bei meinem Neffen werden weil ich der einzige katholische Onkel bin. Die evangelische Tante war Taufzeugin.

  • (15) 29.02.08 - 10:19

    hallo,
    was du schreibst stimmt NICHT!!unsere kinder,mein mann ist ev ich rk,wurden beide rk getauft.bei den paten meiner tochter ist die patin ev und da kräht kein hahn nach.
    nur konfessionslos geht nicht.und es steht auch so bei uns in den büchern als PATE,ein TAUFZEUGE wird nur jemand der noch minderjährig ist.das war damals so bei der taufe unseres patenkindes,da sollte de 14 jährige bruder der 3.pate werden,ging nicht sondern eben nur zeuge.
    lg

    • (16) 29.02.08 - 12:24

      Dann lese doch bitte mein Posting nochmal GENAUER durch. Insbesondere diesen Satz:

      "Möglicherweise gibt es kath. Pfarrer, die sich über diese Regel eigenmächtig hinwegsetzen. Das sollte man beim Taufgespräch klären"

      Dann scheint IHR so einen liberalen Pfarrer zu haben. Gibt es eher selten !

      Bevor Du das nächste mal schreibst, dass etwas nicht stimmt empfehle ich Dir, Dich VORHER zu informieren.

      z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pate


      Wir konnten unser Kind NICHT katholisch taufen lassen da keiner der Paten katholisch ist!
      Da hat sich der Pfarrer geweigert!

      Also in meinem Fall hat bezzi recht (allerdings ist bei uns auch so, das mind. 1 Pate evangelisch sein MUSSTE [mein Sohn wurde ev. getauft] da war es eben nicht egal welche Konfession man hatte)

      LG Alexa

      (18) 29.02.08 - 12:37

      ...und falls Du Wikipedia nicht vertraust, hier der Auszug aus dem CIC (Codex Iuris Canonici) , dem "katholischen Gesetzbuch"

      KAPITEL IV
      PATEN
      Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.

      Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen.

      Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich:

      1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten;

      2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;

      3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

      4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein;

      5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein.

      § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden.



Top Diskussionen anzeigen