doppelnamen (nachnamen)

    • (1) 22.03.08 - 00:24

      hallo

      mich würde mal interessieren, wer von euch einen doppelnamen hat und dies heute bereut?

      mir fiel auf, dass einige mütter im kiga ihren namen behalten haben oder einen doppelnamen haben. aber immer ,aus unwissenheit der anderen ,mit dem nachnamen des kindes angesprochen werden.

      ist das nicht nervig? ist das vielleicht eine besonderes emanzipierte generation (ca. geburtsjahr 70)
      und ständig die erklärerei, ich heiße nicht wie mein kind ,ich heiße xy.

      für mich stand damals frst, dass wir durch einen gemeinsamen familiennamen unsere zusammengehörigkeit nach außen tragen.

      wie seht ihr das ?
      gruß petra

      • Ich würde niemals einen Doppelnamen nehmen...aber da geht es lediglich um meine ganz persönliche Einstellung bzw meinen "Geschmack".

        Habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen und mein Sohn trägt weiterhin den Nachnamen seines Vaters (das wird auch so bleiben).

        Ich fand es anfangs schon doof, oft/immer mit dem Namen meines Ex angesprochen zu werden (passiert mir übrigens heute noch), und nervig auch, wenn ich bestimmten Leuten schon ÖFTER gesagt habe, dass ich nicht wie mein Sohn heiße und die es sich dann immer noch nicht merken können bzw wollen.

        Wenn ich gerade in der Stimmung bin, kläre ich auf, dass ich nicht Frau Soundso bin...aber in den meisten Fällen lasse ich es -mittlerweile- auf sich beruhen. Bringt ja meistens doch nix...

        Ich finde Doppelnamen nicht unbedingt toll, aber Gedanken hatte ich mir damals auch gemacht. Letztendlich behielt ich meinen Nachnamen bei der Heirat, zumal wir im Ausland geheiratet haben, wo alles andere als das Beibehalten der Namen, sehr umständlich gewesen wäre (zumal mein Mann einen Allerweltsnamen hat ;-)).

        Unser Sohn hat meinen Nachnamen bekommen, wo mein Mann auch 100%-ig dahinter stand (wenn auch seine Familie nicht unbedingt...). Er war eben auch der Meinung, dass es schon der Praxis halber einfacher ist, wenn Mutter und Kind den gleichen Nachnamen haben.

        Ansonsten teile ich eben nicht die Meinung, dass ein gemeinsamer Name der Zusammengehörigkeit wegen notwendig ist. Jeder weiss, dass mein Mann und ich zusammen gehören :-). Und sonst ist es ja auch heute nichts ungewöhnliches mehr.

        Gruss,

        Nadine

        • Habe auch im Ausland geheiratet und haben in Deutschland eine Namensänderung gemacht. War überhaupt kein Problem und auch nicht aufwendig.
          Ich konnte den Namen von meinem Mann annehmen oder er meinen.
          Wenn man im Ausland heiratet muss man ja eh die Ehe in Deutschland anerkennen lassen und so haben wir das mit dem Namen gleich mitgemacht.
          Wo habt ihr denn geheiratet?
          Wir haben aus diesem Grund keinen Ehering, weil wir eben auch so wissen das wir zusammen gehören und ich der Meinung bin das ich meinen Mann nicht markieren muss um zu zeigen das er vergeben ist.
          lg

          • Ich will ja gar keine Namensänderung :-)

            Wir haben in Spanien geheiratet - aber nicht als Touristen, sondern als Residenten, da wir in Spanien leben. Nach spanischem Recht behalten die Eheleute ihren Nachnamen, von daher war das für den Standesbeamten wenigstens etwas einfacher, da er bis dahin nur Spanier verheiratete. Einige Papiere mussten wir aus Deutschland vom letzten Wohnsitz beibringen ("Ehefähigkeitsbescheinigung" - allein das Wort #augen ;-)), den Rest konnten wir vor Ort im Konsulat erledigen.

            Gruss,

            Nadine

      Hallo!

      Für mich wäre ein Doppelname nie in Frage gekommen, was aber daran liegt, dass ich meinen Geburtsnamen nicht besonders schön finde.

      Allerdings finde ich auch, dass die meisten Doppelnamen viel zu lang sind...vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass viele Leute die betreffende Personen nur mit einem Namensteil ansprechen -dem, den das Kind trägt, weil er einfach in den Köpfen präsenter ist...

      LG
      Fritzi

    • Hi Petra,

      ich trage einen Doppelnamen,
      da ich meinen Mädchenname gerne mag und nicht
      abgeben wollte.
      Der Name meines Mannes ist der Familienname
      und so auch der Name unserer Kinder.

      Daher werde ich in den Schulen und in der Kita auch
      meistens mit dem Familienname angesprochen,
      ist wohl leichter für die Lehrer / Erzieher,
      die können sich auch nicht alles merken.
      Stören tut es mich aber nicht, denn ich heiße ja auch so.

      Auf der Arbeit oder beim Arzt werde ich mit
      meinem Mädchennamne, der an erster Stelle steht
      angesprochen.

      ...liegt wahrscheinlich daran, das der Name meines
      Mannes sehr schwer auszusprechen ist,
      und wenn einer meinen vollständigen Namen zu lesen bekommt und die Wahl hat ,
      nimmt er den einfacheren. ;-)

      Also ich bereue meinen Doppelnamen nicht.

      Lg
      Maus

      Bei Doppelnamen muss ich immer an


      Leutheuser-Schnarrenberger und Krone-Schmalz denken.

      Ich kann ihnen nix abgewinnen und daher haben wir um unseren Nachnamen gewürfelt. Blöderweise habe ich verloren.

      LG

      Puck

      Unsere Tochter heißt seit der geburt wie mein mann. geheiratet haben wir erst später. ich wurde auch immer mit dem namen meines mannes und meinr tochter angesprochen, hab aber nix gesagt. nun haben wir ja einen namen und was anderes kam auch nicht in frage :-)

      • Hallo!
        Ich habe auch den Namen meines Mannes angenommen.
        Doppelname wäre viel zu lang gewesen.
        Nee das tu ich mir nicht an.
        So lang wären die meisten Zeilen gar nicht wenn ich was unterschreiben muss.
        Mir gefallen Doppelnamen auch so nicht.
        Ich denke immer eine Familie sollte auch einen Namen haben.

        Gruß
        Arkti

    Huhu Setija13,

    ich habe einen Doppelnamen (bestehend aus 2 kurzen, nicht alltäglichen Namen) und bereue dies nicht.

    Es sind zwar beides Namen, die grundsätzlich von anderen Leuten falsch geschrieben werden, selbst wenn ich sie buchstabiere (#augen), aber ich würde keinen der 2 wieder hergeben. ;-)

    Für einen Doppelnamen habe ich mich entschieden, weil
    mein Geburtsname in der BRD kaum noch vertreten ist, da man von väterlicher Seite aus gesehen in meiner Familie nicht sehr alt wird. #schmoll

    Mein Mann wollte (was ich gut nachvollziehen kann und konnte) seinen Namen auch gern behalten, da er studiert und anschließend promoviert hat.
    Und da wurde dann ja schon vor unserer Ehe so Einiges von ihm veröffentlicht.

    Unser/e Kind/er werden nur den Nachnamen meines Mannes tragen, was ich ein wenig schade finde, aber wir mussten uns halt damals auf dem Standesamt entscheiden.

    Juliejohanna :-)

    Hallo,

    ich hatte einen Doppelnamen, da ich meinen Mädchennamen nicht einfach abgeben wollte (auch wenn der Name meines Mannes sehr schön ist).

    Das lag aber daran, dass ich schon 1993 meinen Namen komplett gewechselt hatte, da wir Kinder da nach der Scheidung meiner Eltern den Mädchenname meiner Mutter angenommen haben.
    Und außerdem verbinde ich mit dem Namen, nämlich den Zusammenhalt und die Nähe in unserer Großfamilie mütterlicherseits, sehr viel.
    Mein Opa ist das Familienoberhaupt, ein ganz besonderer Mensch, und es ist mir eine Ehre, seinen Namen (und sein Siegel als Ring) zu tragen.

    Bei meiner Hochzeit habe ich dann, wie gesagt, einen Doppelnamen (der sehr schick klang und auch nicht zu lang war) angenommen - die Kinder hätten aber wie mein Mann geheißen.

    Ich habe den Doppelnamen auch noch lange nach der Scheidung im Juni 2005 getragen und ihn erst im November 2006 aufgrund meiner Schwangerschaft abgelegt, da ich wollte, dass Mausi und ich denselben Nachnamen tragen.

    Wäre ich nicht schwanger geworden, hätte ich ihn wohl noch heute ...

    Gruß,
    Julia

    :) ich habe einen Doppelnamen!!
    Aber beide von meinem Mann :))

    Der ist nämlich Mexikaner, und dort behält jeder bei der Hochzeit seinen Namen. Die Kinder bekommen dann als ersten den (ersten) Nachnamen des Vaters, und als zweiten den (ersten) Nachnamen der Mutter.
    Aber wir haben hier geheiratet, also hab ich beide Namen meines Mannes angenommen.
    Wenn wir jetzt nach Mexiko ziehen würden, dann würde man dort meinen wir sind Geschwister :)))

    lg
    barbara

    Ich habe seit 1982 auch einen Doppelnamen. Habe ein 2. Mal geheiratet und wollte nicht vollkommen anders heißen als meine beiden Kinder, die ich in die Ehe mitbrachte. Und das war auch gut so - in der Schule - überall. Der Name meines Mannes ist hier in der Gegend sehr verbreitet und etwas " 08/15" :-p
    und so bin ich da noch ein kleines bißchen "was besonderes" in diesem Einheitsbrei dieses Namens.
    Wenn die Namen zusammenpassen und nicht zuuuuu lange sind, warum nicht ? Man sollte es sich schon überlegen. (Leutheuser-Schnarrenberger - bääääh - so lieber nicht :-) )
    LG Moni

    meine stiefmami hat einen doppelnamen. sie wollte den eigentlich gar nicht, aber mein papa hat bei der hochzeit drauf bestanden#kratz, er fand das igendwie schick... obwohl er jahrelang über frauen mit doppelnamen gelästert hat. ist halt ein komischer kautz, mein alterchen ;-)
    ich würde keinen doppelnamen wollen, sondern immer meinen behalten. ich bin ich und will auch immer so wie ich heissen ;-), obwohl ich meinen nachnamen früher nicht so toll fand (war mir zu banal). und ausserdem hat mein freund einen ganz furchtbaren nachnamen:-p #schock;-)

    hallo
    wollte noch eine variante zeigen, bei der der name der frau nicht verloren geht, obwohl sie den namen des mannes annimmt ;-)

    mein schwägerin hieß mit nachnamen thomas. bei der hochzeit nahm sie den namen meines bruders an und gab ihrem sohn einfach ihren nachnamen als zweiten vornamen, so bleibt ihr name zumindest auf dem papier weiter bestehen. fand ich eine klasse idee

    gruß petra

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