Deutsche Post - Geldklau aus Brief

    • (1) 22.04.08 - 11:52

      Hi,

      bin stinkesauer. Ich habe 15 Euro in einem Geburtstagsbrief verschickt an meinen Neffen. Der Brief kam (geöffnet und geklebt) mit der Karte an, nur das Geld (festgeklebt) daraus war gestohlen. Es kann nur ein Mitarbeiter der Post gewesen sein. Naja, man soll ja Wertbriefe versichern, aber mal ehrlich - bei 15 Euro zahle ich mehr Versicherung, inklulsive Benzin für in die Stadt fahren, Parkgebühren, am Postschalter anstehen usw. als es das wert ist. Und natürlich kann man das Geld überweisen. Klaro.

      Aber es geht hier ums Prinzip! Kein Postarbeiter hat das Recht, lange Finger zu machen und sich Briefe in schönen roten Umschlägen herauszufischen wo er denkt, da könnte was drin sein und das Geld rauszuklauen.

      Bin mal gespannt, was die Post antwortet. Bis jetzt warte ich ja vergeblich auf eine Reaktion...

      Ich werde Anzeige gegen Unbekannt stellen - ich weiß, dass es nichts bringt, aber wenn man gar nichts macht, bringt es auch nichts. Und der Post müßte eigentlich daran gelegen sein, Mitarbeiter zu finden und zu kündigen, die gezielt stehlen. Die machen das ja mit Sicherheit nicht nur einmal.

      LG
      Gael

      • (2) 22.04.08 - 12:06

        Hallo gael,

        deswegen stelle bitte einen Nachforschungsantrag, damit die Post Bescheid weiß.
        Sammeln sich mehrere socher Anträge wegen solcher Sachen werden die "Stasi Leute" bei der Post aktiv.

        Leider arbeitet die Post ja auch schon seit einiger Zeit mit Subunternehmer, und nicht jeder Mitarbeiter ist bei der Post angestellt bzw. hat einen unbefristeten Vertrag (ich weiß, BÖSE Worte)

        LG
        Manti

        • (3) 22.04.08 - 12:23

          Hallo Manti,

          danke. Genau das habe ich vor.

          LG
          Gael

          (4) 22.04.08 - 12:46

          Hallo Manti,

          Du weißt aber schon, dass diese Aussage haarscharf an einer Beleidigung mir gegenüber vorbei geschrammt ist?

          Nur, weil ich eine Partneragentur habe und keine direkter "Angestellter" im herkömmlichen Sinne der DP AG bin- das ist dann ein Grund für Dich, dass ich in Frage komme, zu klauen? Aha. Gut zu wissen..... Blödsinn!!!!!:-[:-[

          Jeder, der den Breif in die Hand genommen hat, kann ihn theoretisch aufreissen und das Geld nehmen. Davon ab:

          Man legt kein Geld in die Karte, weil man das weiß! Nehmt einen gepolsterten Umschlag- eine Karte kann man erfühlen und 1 und 1 zusammenzählen. Eine Karte bedeutet meisten Glückwünsche und da gibts dann meistens Geld dazu- vor allem, wenn´s derselbe Familienname ist.

          Aber Donnerwetter- wenn man ohnehin davon ausgeht, dass ich klaue, dann kann ich´s ja jetzt in Zukunft auch tun und nicht die Leute noch beraten, wie sie ihr Zeug am besten verschicken- ohne das eventuell der Nachbar aus dem Hausbriefkasten angelt, weil er Geld vermutet ( auch schon vorgekommen).

          Petra

      (5) 22.04.08 - 12:07

      Ich denke nicht, dass es ein direkter Mitarbeiter der Post war.

      Es fahren ja überall diese Subunternehmer herum, die dann im Auftrag der Post die Briefkästen entleeren. Denke eher, dass es so einer war.
      Sicherlich ist es super ärgerlich was dir passiert ist. Zum Glück kann man sagen, dass es "nur" 15 Euro waren.

      Mir ist mal was ähnliches vor 2 Jahren passiert. Haben für den 50. von meinem Papa das Geburtstagsgeschenk besorgt. War eine Canon Eos 350.
      Wert damals 850 Euro. Zum Glück haben wir das bei einem Händler bestellt und uns an die Packstation schicken lassen.

      Naja, das Ende vom Lied war, dass die Kamera nie angekommen ist.
      Habe dann zusammen mit dem Händler geforscht, ob es bei der Post weg gekommen ist, oder ob einer seiner eigenen Mitarbeiter lange Finger gemacht hat.
      Jedenfalls hat der Händler wohl heraus gefunden, dass dem Subunternehmer, der das Paket abgeholt haben soll ca. 1 Woche später der Vertrag gekündigt worden sein soll, und der seit dem spurlos verschwunden wäre.


      Sicherlich rechtfertigt NICHTS, absolut gar nichts eine Straftat wie Diebstahl.
      Aber auf der anderen Seite kann ich die Mitarbeiter teilweise verstehen. Bzw. ich verstehe die Verzweiflung, die manchmal dahinter steckt.

      Wenn ich in den Nachrichten immer wieder verfolge, wie das wichtigste Kapital eines Unternehmen so behandelt wird.
      Dumpinglöhne (siehe PIN Group), horrende Arbeitszeiten.
      Und das Unternehmen dankt es einem, indem die Fehler der Führung auch noch die untersten Mitarbeiter ausbaden dürfen durch Massenentlassungen. Und warum? Zur Gewinnsteigerung. Und wenn dann doch mal ein Manager einen Fehler einräumt (der dann wieder einigen hundert bis tausend Mitarbeitern den Job kostet), dann bekommt er für seine "herausragenden" Leistungen auch noch eine unverschämt hohe Abfindung und wird ins nächste Unternehmen gelobt.
      Da schwillt mir der Kamm. Wenn ein Unternehmen die eigenen Mitarbeiter so mit Füßen tritt, dann kann man kaum erwarten, dass ein Mitarbeiter sich loyal mit dem Unternehmen identifiziert.
      Das geht nach der Devise "wie du mir, so ich dir".

      Naja, das nächste Mal vielleicht einfach Spielgeld verschenken. So quasi als Platzhalter, und das "echte" Geburtstagsgeld dann dem jenigen, bzw. der Mama aufs Konto überweisen.

      • (6) 22.04.08 - 12:20

        "und das "echte" Geburtstagsgeld dann dem jenigen, bzw. der Mama aufs Konto überweisen."

        das ist die beste lösung überhaupt.
        wenn die eltern meines mannes aus dem rügenurlaub zurück kommen, so bringen sie auch das geb.-geld (von omama) für meinen mann mit.. und weihnachten wirds an die mutter überwiesen, die dann i.A. noch eine karte dazu schreibt.

    Hallo Gael,

    tut mir leid, dass Dir das passiert ist.

    Kostenpunkt wäre gewesen: 6,90 € als versichertes Paket bis 500,- €

    Geh zu Deiner Postfiliale, stelle ein Kundenanliegen ( dieses wird an die Gebietsleitung gefaxt) und dann bekommst Du zumeist eine Entschädigung.

    Aber um Gottes Willen- tu mir einen Gefallen -( ich spreche hier für all meine Kolleginnen und Kollegen)-auch wenn´s noch so ärgerlich ist- bleib bitte freundlich. Wie oft werde ich grundlos bösartig angemacht für Sachen, für die ich nichts kann, nur weil ich hinter dem Schalter stehe.

    LG

    Petra vonner Post

    • Hi Petra,

      nein, ich bleibe sicherlich freundlich am Telefon - kein Problem (arbeite selbst im öffentlichen Dienst). Aber extra in die Stadt zu fahren - wir haben hier keine Filiale mehr - mit Kleinkind und hochschwanger....nee.

      Meine Mail an die Post, die bis jetzt nicht beantwortet wurde, habe ich allerding mit "sehr wütenden Grüßen" abgeschlossen. Bin ja auch sauer.

      Und ich habe moniert, dass die Anrufe übers Kundentelefon etwas kosten für den Kunden - ich habe nämlich Flatrate und müßte normalerweise nichts zahlen, wenn ich über die Telekom anrufe. Ist alles andere als Service am Kunden. Aber wie gesagt, dazu können die Mitarbeiter nichts - da sind die überbezahlten Bosse dran schuld! Deswegen würde ich einen Mitarbeiter am Telefon auch nie irgendwie anbrüllen oder so.

      LG
      Gael

(10) 22.04.08 - 13:46

Das ist mir vor Jahren auch schon mal passiert. Da habe ich meinem Patenkind zum Geburtstag Geld geschickt und da kam überhaupt nichts an. Nicht mal der Brief.

Ist auch nie geklärt worden, was damit passiert ist. Aber ich denke eben auch, dass ein Postmitarbeiter sich da bereichert hat! :-[

(11) 22.04.08 - 13:47

Das wirst du wohl nie rausbekommen. Es sei denn, die Diebstähle würden sich genau in dieser Region extrem häufen. Konnte man erkennen, dass es eine Glückwünschkarte war? Also bunter Umschlag usw.? Wenn ich Geld verschicke (ich habe letztens ausnahmsweise einmal 5 Euro verschickt aufgrund des geringen Betrages) halte ich den Umschlag total neutral in weiß. Zur Zeit sind auch viele Kommunionfeiern. Da wird immer geklaut, genauso wie zu Weihnachten und anderen Feiertagen :-( Aus Schaden wird man klug. Leider.

  • (12) 22.04.08 - 16:34

    Hi Jacky,

    leider ist mir absolut klar, dass da nichts rauskommt. Aber melden muß man es ja trotzdem. Es kann nicht sein, dass man Briefe teuer versichern muß vor den Langfingern, die sich da rumtreiben. Sind ja nur einzelne....

    LG
    Gael

(13) 22.04.08 - 14:15

Ich habe manchmal auch fremde Briefe in meinem Briefkasten, weil entweder der Briefträger geträumt hat oder an den Briefen Aufkleber abgegangen sind und dafür ein anderer Brief festgeklebt ist. Wenn ich fies wäre, würde ich sie behalten - aber nein, ich bin ehrlich und stecke sie in den richtigen Briefkasten (wenn er in der Nachbarschaft ist) oder gebe den Brief am nächsten Tag den Briefträger zurück.
Ich könnte also ganz leicht was raus nehmen und die Post wäre schuld!
Also, wenn Du schon Geld in einem Brief verschickst - was ich auch oft mache, dann achte darauf, daß man das von außen nicht fühlen kann. Und klebe den Umschlag ganz doll zu mit Klebestreifen und Aufklebern drüber - so daß der Brief nicht so einfach geöffnet werden kann. Jeder der mit den Briefen arbeitet hat nicht so viel Zeit sich mit so einem aufwendigen Klebwerk zu beschäftigen.

  • (14) 22.04.08 - 16:40

    Hallo aggie,

    also das glaube ich eher nicht, dass der Brief erst woanders gelandet ist - wäre der Zufall einfach ZU groß. Fühlen konnte man von außen nichts und auch nichts sehen... aber: der Briefumschlag war rot... Nun ja.

    LG
    Gael

Das hatte ich nun schon zweimal. Meine Oma hat mir einmal 10€ und einmal 50€ geschickt um mir ne Freude zu machen. Man muss dazu sagen,dass sie nicht selbst zur Bank gehen kann da sie schon etwas gebrechlich ist, aber zum Briefkasten auf der anderen Straßenseite kommt sie noch. Beide Briefe kamen an...geöffnet und ohne Geld. Ich finds ne absolute Frechheit. Sicher haben die nen schweren Job und sind oft schlecht bezahlt...aber das ist keine Entschuldigung dafür wenn man sich an anderer Leute Eigentum bereichert. Solche muss man sofort kündigen.. :-[

(16) 22.04.08 - 21:13

Hi,
als wir in Köln gewohnt haben, war das echt extrem. Wenn wir CDs (Software) bestellt haben, mußten die öfter geschickt werden, weil das ganze Päckchen verschwunden ist. Eine CD mußte 4! Mal geschickt werden, bis wir sie endlich einmal bekommen haben!

So habe ich meinen Verwandten auch geglaubt, daß sie uns Karten zu unserer Hochzeit mit "Bildeinlage" geschickt haben, die nicht angekommen sind..

Wir haben alle, die uns etwas geschickt haben, was wir dann nicht bekommen haben, gebeten, einen Nachforschungsantrag zu stellen.

Alles Gute,

Athena

(18) 23.04.08 - 01:59

Hallo!

Ich habe letztens auf der Post mitbekommen, daß die Angestellte einen Kunden darauf hingewiesen hat, daß er kein Geld verschicken darf. Hat er trotzdem gemacht, nachdem sie gesagt hat, ich sehe das jetzt nicht und gehört habe ich auch nichts. Wenn das wirklich stimmt, wird die Post wohl gar nichts machen.

Liebe Grüße

Nicole

  • (19) 23.04.08 - 07:13

    Hallo Nicole!

    Ich berate meine Kunden auch immer dahingehend, entweder zu überweisen oder eben einen Versand zu wählen, der das Bargeld versichert. Wenn der Kunde trotzdem sagt, ihm ist das zu teuer und es wird schon nichts passieren- was soll ich dann tun? Dann sag ich eben auch, gut, wie sie wollen.

    Ich habe mal einen Brief in die Hand bekommen, bei dem der Adressat nicht mehr dort wohnte. War eindeutig, dass da Geld drin war. Das hätte ich auch nehmen können- wär ja nie jemand aufgefallen. Stattdessen habe ich extra starkes Klebeband genommen und den Umschlag damit nochmals verklebt und wieder an den Absender zurückgeschickt, damit es für jemand anderen schwerer wird, sich daran zu bedienen.

    Es ist einfach traurig, wenn man selbst ehrlich ist und trotzdem die Sache in Verruf gerät, weil es andere mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen....

    LG

    Petra

    (20) 23.04.08 - 10:22

    Hi,

    nein, die Post wird sicherlich nichts machen, sonst müßte sie ja gestehen, dass in ihren Reihen einige schwarze Schafe sind. ABER: Es wird durch das Aufkleben der Briefmarke ein Vertrag geschlossen und es kann und muß der Post absolut egal sein, WAS in dem Brief ist. Der Brief ist ungeöffnet und unbeschadet zuzustellen. Sicherlich kanns mal sein, dass er verklemmt (ist ja alles maschinell), aber dass dann die KUNDEN (!) einen Nachforschungsantrag stellen müssen, der komischerweise in den meisten Fällen nie zu einem befriedigenden Ergebnis kommt (wie merkwürdig), ist schon ziemlich abgehoben.

    Ich bleibe jedenfalls dahinter und lasse mich nicht so abspeisen.

    Gottseidank sind die meisten Postmitarbeiter ehrlich. Und unser Postbote von der DHL ist z. B. obersupernett. Ich habe deshalb die Post schon mal angeschrieben und ihn gelobt und es kam sogar bei seinem Chef an! Der hat ihn nämlich rufen lassen und der Postbote wußte gar nicht, was er "aufgefressen" hatte - ich fands klasse, dass der Chef die "Lob-mail" gewürdigt hat und seinem Mitarbeiter auch mitgeteilt hat.

    LG
    Gael

(21) 08.08.11 - 14:44

Hallo,
ich hoffe, dass Du Glück hattest.
Aber: Ich selber habe vor etwa 10 Jahren noch bei der Post gearbeitet (danach bi einschl. Heute in ner andereen Fa. beschäftigt) u. muss sagen, dass ich leider mehrere Leute dort kennengelernt habe, die wegen Diebstahl entlassen wurden u. wieder über ein Subunternehmen/Zeitarbeit etc. wieder dort angefangen haben (nur in nen anderen Bereich, damit sich niemand daran erinnert...).
Ich finde das eineseits komisch andererseits hat dort auch niemand interesse Diebstähle wirklich aufzuklären (früher hiess es, dass es schlecht für den Chef der Dienststelle ausschaut, weil er nichts bemerkt hat)).

Viel Erfolg

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