payback - passiert euch das auch

    • (1) 01.05.08 - 10:22

      Hallo zusammen,

      vorgestern war ich bei dm hab dann an der Kasse beim bezahlen meine Paybackkarte mit meinem 5-fach Punkte Gutschein hingelegt.

      Als ich dann nach dem Bezahlen meinen Zettel kontrolliert habe waren die 5-fach Punkte nirgends drauf obwohl der Gutschein angeblich übers Band gezogen wurde. Die Verkäuferin musste sie dann extra irgendwie in den Computer eingeben.

      Passiert das bei euch auch oder liegt das evtl. an meiner Karte?
      Das kam bei mir nämlich schon ziemlich oft vor, deshalb schau ich auch jedes mal gleich auf meinem Zettel nach.

      Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag

      #blume lg ute

      • hallo,

        nee, das ist mir noch nicht passiert...

        ich kontrolliere aber IMMER JEDEN kassenzettel...

        LG

        Luise

        Ruhig Brauner;-)

        keine Ahnung worans liegt aber bei mir stehts auch nie auf dem Zettel,ABEr wenn ich die Punkte Wochen später online bei Payback abgerechnet finde ist doc h alles gutgegangen.

        Hast du schon bei Payback online geschaut ob die Punkte da abgerechnet wurden?
        Mach das mal,(dauert aber ca 2-6 Wochen bis sie erscheinen)

        Ich ärger mich eher über dieses :jetzt anmelden und 500 Punkte kassieren.#
        DAS klappt bei uns nämlich nie.Ärgerlich!


        LG Tina

        Ich benutze solche "Kunden-Ausschnüffel-Karten" nicht. Und halte Leute, die das tun, für ziemlich naiv.

        • #schock

          wie grausam-jetzt wissen die von Payback dass ich regelmäsig DM Windeln meinem Sohn um den Hintern wickel.

          wir werden doch sowiso überall ausgeschnüffelt,ich naives Persönchen kann damit leben dass die wissen welche Windeln meinem Sohn am Hintern kleben.

          Meinste nicht dass du übertreibst indem du dich hier in ein Forum stellst und die Leute als naiv bezeichnest.Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast dann lass es doch einfach und rede da mit wo du was zu sagen hast.



            • ich finde dich einfach nur hochnäsig und arrogant.

              Das bist und bleibst du seit Jahren.

              Ein Hormonkoller scheucht den nächsten.

              und ganz ehrlich.
              Es ist mir völlig scheissegal ob mein zukünftiger Arbeitgeber weiss dass ich für meinen Sohn DM Windeln genutzt habe und mir den Hinter mit 4 lagigem Kloppapier gewischt habe.

              Deinen ausführlichen Beitrag habe ich mir durchgelesen und nun weiss ich genauso viel wie ich vorher schon wusste.Das ich durch Payback ein gläserner Kunde bin-
              ach halt nein ich soll ja im Sandksten bleiben und weiter spielen.

              Damit du Frau von Welt hier weiter deine arrogante...

              ach lassen wir das.

              Kindergarten echt.Aber sicherlich nicht von meiner Seite.

          Es geht nicht um die Pampers deines Sohnes... ehrlich DAS interessiert kein Schwein

          Anhand der Paybackdaten wissen die Adresshändler:
          - Name
          -Anschrift
          -Familieneinkommen
          -Familiensitation
          -sozialer Kontext
          -pers. Vorlieben
          -Interessen
          -teilw. Bonität
          -KFZ - Nutzung
          -KFZ Typ
          -teilw. Wohneigentum / Miete
          -teilw. Gesundheitszustand


          Je nachdem wie oft Du die Karte nutzt, desto komplexer die Infos über den Kunden.

          Und die Adressen werden richt teuer gehandelt: Um dich dann per Post, Telefon und Mail mit Werbung zuzumüllen. Aber das ist das geringste Problem, da die Daten für alle Zeiten gespeichert sind, Adresshändler also teilweise eine Jahrelange Kundenhistorie haben.
          Und die verkaufen die Daten wirklich an JEDEN!!!!!!!

          Dein ganzes Leben ist mehr oder weniger bekannt.
          Und nicht nur die Windeln Deines Sohnen

          • #gaehn

            ja wahrlich:

            anhand meiner Payback karte wissen die
            meinen Namen und meine Adresse

            woher sollten sie von meinem Familieneinkommen wissen?????
            weil ich 2 mal im Monat Windeln und Klopapier bei DM kaufe?
            sie wissen dass ich ein Kind habe und einen Hintern.Der muss wie der von meinem Sohn frisch gehalten werden:-p
            -sozialer Kontext?Sonst noch was?
            -pers. Vorlieben

            ja sag ich ja,ich mag das vierlgige Klopapier lieber als das 3 lagige#gaehn
            -Interessen
            #kratz
            -teilw. Bonität
            woher sollten die das bitte wissen?
            -KFZ - Nutzung
            Da wissen die gar nichts von denn ich tanke nicht bei Aral.
            -KFZ Typ
            wissen die auch niocht denn ich lasse meinen Wagen nicht bei ATU checken#aha
            -teilw. Wohneigentum / Miete

            woher?
            -teilw. Gesundheitszustand
            auch nicht denn ich kaufe nicht bei Linda ein-gibts bei uns nämlich nicht.

            Ich nutze lediglich DM als Paybackpflaster-alles andere ist mir zu teuer (REAL;ARAL;...)

            Und ich habe hier das Gefühl hier leiden alle unter verfolgungswahn.

            Ich bin mir sicher meine Bank weiss deutlich mehr von mir,da steht nämlich drin wann und wo ich mit meiner EC Karte einkaufe,wieviel und wo was abgebucht wird.Wenn wir schon mal beim Verfolgungswahn sind.

            Echt,man kann es auch übertreiben.


          Du gehörst offensichtlich zu den Leuten, die unter Verfolgungswahn leiden und an allen herumnörkeln müßen. ( Alle + Alles sind/ist schlecht, jeder will mir was )
          Ich glaube, du ahnst ja nicht, womit man alles Überwacht wird,bzw Überwacht werden kann.
          Ich habe nichts zu verbergen.
          Und wenn die Firmen und Läden Aufgrund der von mir gesammelten Daten ihre Ware anpassen und anbieten,
          ist das aus meiner Sicht nur Possitiv.
          Letztendlich intresiert mich nur die Payback Prämie.
          Das ist das, was ich von denen will !!
          Wenn die dafür ein paar unbedeutende Daten von mir sammeln, von denen 98 % der Weltbevölkerung betroffen sind, dann las sie doch. Wie gesagt, ich habe nix zu verbergen

    Hallo,

    selbst wenn nun also dm von mir weiss, dass ich persil nur im angebot kaufe, meine zahnpasta immer aronal ist und ich alle 4 wochen ne neue zahnbürste kaufe.

    wenn die wissen, dass ich der drogerie keine quengelware kaufe und meinen großeinkauf nur mit 5fachpunkten mache, wenn die wissen, dass 4lagiges klopapier bevorzuge, was ist daran so schlimm?

    selbst wenn sie mir dann werbung senden WÜRDEN, die darauf zugeschnitten ist: was wäre daran so schlimm?

    Ich drucke mir regelmässig bargeld am punkteautomaten aus #huepf

    Oder was ist naiv daran, dass karstadt nun weiss, dass ich 2 esprit jeans für nur 35 € gekauft hab #huepf und immer an der zentralkasse bezahle?

    Also natürlich gewinnen die Händler Erkenntnisse über mich, aber warum dürfen sie denn meine Einkaufsgewohnheiten nicht kennen? Das tut doch mein Bäcker auch #aha

    LG

    Luise




    • Wie schon gesagt: NAIV! Hochgradig naiv.

      Du findest also nichts dabei, wenn irgend eine Firma alle möglichen Daten von dir erhebt, sammelt, weiterverkauft?

      Wirklich: Naiv.

      "Die Datensammler
      Zu viele Bierkästen beim Bewerbungsgespräch...

      Stellt Euch vor, ihr kommt aus dem Supermarkt, habt zwei prallvolle Plastiktüten in der Hand und werdet angesprochen: Packen sie bitte mal alle ihre Einkäufe aus und legen sie sie hier auf den Tisch, so, dass wir alles gut sehen können. Mein Mitarbeiter wird jetzt notieren, was sie gekauft haben, dafür benötigen wir auch noch ihren Personalausweis, ihre Telefonnummer und ihre E-Mail-Adresse. Würdet ihr euch das gefallen lassen? Nein? Viele von euch tun es aber - allerdings möglicherweise ohne es zu wissen.

      Am schnellsten wird man mit einer Kundenkarte zum gläsernen Shopper. Um mit den inzwischen weit verbreiteten Rabattkarten (z.B. PAYBACK) ein bisschen was zu sparen, füllt man schnell mal ein Antragsformular aus. Meist im Vorraum des Supermarktes, etwas in Eile, und schwupps hat man im Kleingedruckten übersehen, dass man der Datensammelleidenschaft der Supermarktkette zustimmt. Und: Man hat auch schnell übersehen, dass man durch einfaches Nicht-Widersprechen zugestimmt hat, dass alle persönlichen Daten an Dritte weitergegeben werden können. Ein Vergleich der Zeitschrift Finanztest im Februar 2005 hat gezeigt, dass der Kunde nur bei 2 von 36 Karten anonym bleiben kann, obwohl Name und Adresse für ein Rabattsystem gar nicht nötig wären.


      Und was ist so schlimm daran, dass jemand weiss, wann und welchen Käse ich kaufe oder wieviel Toilettenpapier ich brauche?

      Nun, das Problem sind oft nicht die einzelnen Informationen über eine Person, sondern die theoretische oder tatsächlich auch praktische Möglichkeit, diese zu kombinieren. Und die Masse an personenbezogenen Daten, die bereits in Hunderten von Datenbanken lagern. Konstruieren wir uns mal ein Beispiel: Dirk H. hat jahrelang an seiner Schule die Oberstufendisco organisiert. Dazu gehörte auch der Getränkeeinkauf, u.a. jeweils ein paar Kästen Bier. Die hat er im großen Supermarkt vor Ort gekauft. Natürlich mit Kundenkarte, weil das bei der Summe ganz schon Bonus-Punkte gab. Nach dem Abitur hat sich Dirk H. bei dem Supermarkt um einen Ausbildungsplatz beworben. Die Personalabteilung hat sich mal schnell das Kundenprofil von Dirk H. angeschaut und festgestellt, dass er durchschnittlich drei Kästen Bier pro Woche gekauft hat. Ob er wohl zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird? Das eigentliche Problem dabei ist nämlich, dass man nur allzu schnell einen Stempel aufgedrückt bekommt - und nicht mehr los wird. Einmal ein Etikett, ist man vielleicht für ewige Zeiten der Bierkastenkäufer, der Pornoleser, der Kettenraucher oder was auch immer.

      Oder auch der Mieter zweiter Klasse: Auf eine ganz clevere Idee ist z.B. die Firma infas GEOdaten gekommen. Sie ist systematisch durch Deutschland gefahren und hat fast alle Straßen und Gebäude danach bewertet, ob dort Mehrfamilienhäuser oder teure Villen sind, welche Autos vor der Tür stehen etc. Man kann also zu vielen Adresse in Deutschland abfragen, ob dort augenscheinlich reiche Leute wohnen oder eher Sozialhilfeempfänger. Sucht man eine Wohnung und kommt aus einem schlecht bewerteten Gebiet, stehen die Chancen mit Sicherheit schlechter... Eine andere Firma bietet Hauseigentümern und Vermietern die Möglichkeit, unliebsame Mieter in eine Liste einzutragen. Da kann dann jeder andere Vermieter vor dem Abschluss eines Mietvertrags nachschauen, ob der Wohnungsinteressent woanders schon mal wegen lauter Musik oder Zahlungsschwierigkeiten aufgefallen ist.


      ein BarcodeWenn die Daten auf Reise gehen...
      Noch schwieriger wird es, wenn verschiedene Datenbanken miteinander verknüpft werden, ohne dass der Betroffene etwas davon weiss. So etwas darf eigentlich gar nicht vorkommen. Das Datenschutzgesetz verbietet es, Kundenprofile weiterzugeben oder gar zu verkaufen. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung besagt u.a., dass jeder selbst über die Veröffentlichung und Nutzung seiner persönlichen Daten entscheiden darf.
      Aber wie schnell hat man zugestimmt!? Mal eben bei einem Gewinnspiel am Bahnhof mitgemacht (man musste sowieso warten und es gab einen Porsche zu gewinnen...!) und schon wird man Zuhause mit Werbeanrufen von Versicherungen und Autovermietungen belästigt. Wie kommt’s? Auf der Teilnahmekarte wurde neben der Adresse auch nach Hobbies, Einkommen und der Telefonnummer gefragt ("Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt"). Im Kleingedruckten stand "Ich bin damit einverstanden, dass mir telefonisch und schriftlich interessante Angebote unterbreitet werden. Meine Daten dürfen an ausgewählte Geschäftspartner weitergegeben werden"."

      Quelle: http://www.checked4you.de/UNIQ120963849524680/doc112318A.html

      Dazu noch:

      http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=29341609&top=SPIEGEL

      Vielleicht bist du ja auch irgendwann in den Augen der Firmen nicht mehr kreditwürdig, weil dein Kaufverhalten "falsch" ist....

      Nur mal so zum NACHDENKEN!

      • Hallo,

        Du vermischst einige Dinge.

        Hier ging es nur um solche payback/happydigits etc. karten, es ging nicht um gewinnspiele. ich lese IMMER alles GANZ genau durch und gehe nicht naiv mit meinen daten um. ich stimme der weitergabe nicht zu und nehme auch nicht an porsche/traumhaus/500€-in-bar-gewinnspielen teil. Ich bekomme nur werbung von hänldern, bei denen ich auch regelmässig einkaufe und diese werbung wünsche. ich bekomme auch keine telefonanrufe, ob ich die telefongesellschaft, den versicherungsvertreter, die religion oder sonstwas wechseln wollte.

        mein supermarkt darf ruhig wissen, wer ich bin und wie ich einkaufe. Ob Dirk H zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, weisst Du doch gar nicht. Ein Getränkehändler hat nämlich wahrscheinlich viele Kunden, die auch für andere einkaufen. Und den Alkoholiker erkennt man eben nicht nur an der menge des Konsums, sondern auch an anderen Dingen.


        mittlerweile hat es sich auch bzgl der zustimmungsklausel zur weitergabe der daten geändert, dass man aktiv zustimmen muss und nicht durchstreichen muss, wenns einem nicht passt. (das für leute, die eben nicht so genau lesen wollen)

        LG

        Luise


        Ja, Paypal erstellt diese verknüpften Personendaten.

        Dein Kundenprofil ist durchsichtig:
        Es ist bekannt wieoft und wohin Du mit dem Auto fährst, Deine Familiensituation und zeitnahe Änderungen, Deine Bonität, gesundheitliche Probleme, Über - oder Untergewicht. Teilweise sogar sexuelle Vorlieben ( falls Du mal Kondome gekauft haben solltest... )etc.


        Gespeichert bis zu St-Nimmerleins-Tag

        Alo´so ich find das auch nicht soooolässig

        Bib-Brother-is -watching-you

        Gummiente

        • hallo,

          nein, gespeichert ist nicht wie oft ich wohin fahre, sondern wo ich tanke.

          kondome zeigen übrigens keine sexuellen vorlieben an ;-)

          LG

          Luise

          • nein, gespeichert ist nicht wie oft ich wohin fahre, sondern wo ich tanke.

            Ja, nennt sich Bewegunsraster und je nachdem weiß man was Du wann und wo gemacht hast.

            kondome zeigen übrigens keine sexuellen vorlieben an

            Theoretisch nein. Praktisch Kannst aber durchaus auch als promiskure Persönlichkeit gewertet werden, was die Jobsuche erheblich erschwert, sofern Du Dich nicht im Rotlichtmillieu beworben hast- da wärs ein Pluspunkt .

            Gummiente

            • hallo,

              nun, ich tanke zum beispiel immer an meiner stamm-tankstelle :)

              Luise

              • Immer??? Aha, dann bist Du also eine Person mit niedrigen Einkommen und mit nur sehr örtlich begrenzten sozialen Umfeld. Zusätzlich zu den evtl. Apothekeneinkäufen erfährt man, das dem so ist weil Du z.B. chron. Krank bist

                In der Kombination aus der Anschrift erkennt man Deinen sozialen Stand und in kombination aus Deiner Automarke mit Baujahr auch Dein Einkommen / bonität.

                Anhand der anderen Daten weiß man ob Du alleinerziehend bist und / oder auf partnersuche.

                Anhand der Uhrzeiten andenen getankt wurde und der Häufigkeit , weiß man ob Du berufstätig bist, in Voll - oder Teilzeit. Und kann teilweise sogar die Entfernung zur Arbeitsstätte errechnen. Und auch evtl. Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitsplatzverlust sind leicht erkennbar.

                Bedenke, allein die Tankdaten sind es ja nicht. Es ist eine Kombination aus ALLEN daten , über Jahre hinweg. Paypal erkennt jede persönlichliech Veränderung in Deinem Leben zeitnah.

                Augenblicklichwerden z. B. für Daten von Schufaleichen mit 40 - 60 € / Stk. gehandelt. Darauf sind Telefongesellschaften und Banken scharf. Wenn Du also gehäuft Kredite oder leasingangebote bekommst, liegt das villeicht an Deiner Stammtanke. Weil dein Auto villeicht ein älteres Baujahr ist.

                Es geht hierbei um eine Datenflut und die Interpretation ebendieser aufgrund Menge und Zeitfaktor.

                Gummiente

                • Hallo,

                  nein, ich bin weder eine person mit sehr niedrigem einkommen noch mit sehr begrenztem sozialen umfeld. aber alle ca. 800 km komm ich spätestens nach hause.

                  auf rezeptpflichtige medikamente gibts zB keine paypback-punkte #aha

                  da sind so viele eventualitäten, dass man daraus garnichts ableiten kann, was man fpr irgendwas benutzen könnte..

                  meine automarke wird auch nicht bei aral gespeichert #aha

                  ich bekomme weder kredit- noch leasingangebote.

                  ich bin barkäufer aus leidenschaft ;-)

                  Luise

                  Ob mein soziales Umfeld sich auf die nähere Ortschaft beschränkt, wird aus den Tankdaten nicht deutlich. Vielleicht fahre ich lange Strecken lieber mit der Bahn oder komme mit einer Tankfüllung lange aus, weil ich zwischendurch viele Wege mit dem Fahrrad zurücklege? Dann reicht eine Tankfüllung vor Ort für eine längere Strecke inklusive Rückfahrt.

                  Ich finde, dass die in der Paybackkarte gespeicherten Daten nur bedingt Rückschlüsse auf das Leben und den sozialen Status des Inhabers zulassen. Denn sie erfasst niemals den kompletten Konsum. Wenn meine Paybackkarte z.B. verrät, dass ich 10x im Jahr Kleidungsstücke einer billigen Marke des Hauses kaufe, heißt das noch lange nicht, dass meine Garderobe sich auf diese Teile beschränkt. Ja, vielleicht kann ich mir nur diese Hausmarke leisten und habe nichts anderes. Aber vielleicht mag ich einfach den Stil dieser Marke sehr und kaufe zwischendurch viel in kleinen, teuren Boutiquen, die an kein Rabattsystem angeschlossen sind.

                  Vielleicht steht vor meiner Tür ein alter Polo mit Rostflecken. Aber wer weiß, welches luxuriöse Sportrad sich hinter der Kellertür verbirgt und wieviel Geld ich in dieses Hobby investiere? Als treue Stammkundin unseres kleinen Fahrradgeschäfts im Viertel kaufe ich das Zubehör nur dort, und Payback erfährt nix davon. Und man muss nicht alles mit EC-/Kreditkarte bezahlen. Es lebe das Bargeld. :-)

                  Es ist ja auch kein Zwang, die Paybackkarte bei jedem Porno- und Schnapskauf einzusetzen. Was Payback nicht weiß, macht Payback nicht heiß.

                  Nein, sooo leicht ist es für die Datensammler nicht, ein aussagekräftiges Profil zu erstellen. Wenn das Profil Hand und Fuß haben soll, kann man die Rohdaten nicht mal eben nach ein paar Standard-Algorithmen verwursten, die mehr Datenmüll als Treffer produzieren und sogar wirtschaftlichen Schaden für die interessierten Unternehmen anrichten können, die wegen der falschen Ergebnisse möglicherweise an den Bedürfnissen und der Kaufkraft ihrer Kunden vorbeiagieren. Würde mich z.B. ein bestimmtes Geldinstitut ständig mit Kreditwerbung bombardieren, dann würde ich meine Bankgeschäfte garantiert NICHT dort abwickeln. Werbeanrufe werden nach meinen Erfahrungen seltener, wenn man sich dabei "richtig" verhält.

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