Unfall, mit Fahrerflucht

    • (1) 04.08.08 - 10:04

      Hallo,

      folgendes ist mir passiert.

      Ich fuhr in die Stadt zum einkaufen und hab dann bei Kar** in der Tiefgarage geparkt. Ca. 4 Stunden später ging ich zurück und wollte erstmal ins Auto einsteigen und sehe ein zettel auf meinen Auto hängen, da stand drauf " Bitte nicht fahren erstmal im Büro melden"
      Mein erster Gedanke: Sch... was habe ich denn gemacht"#schock
      Ich ging also ins Parkhausbüro und da fragte mich der Mann, ob ich die riesen Beule an meinen Auto sah#schock Ich war erstmal baff, Beule??? Wo? Er ging mit zurück zum Auto und zeigte sie mir, eine Faust dicke Beule an der Stoßstange.
      Ich fragte wie das passiert ist, der ha mir dann erzählt, wie eine Dame rückwärts rausparken wollte und dann voll ich mein Auto rein. Zum Glück gab es 2 Zeuge, die das ganze mitverfolgt haben. Die Zeugen sagten, dass es erstmal einen Knall gab und dann ist die Frau ausgestiegen und hat erstmal hinten das eigene Auto betrachtet und ist plözlich losgefahren aber einer der Zeugen hat das Kennzeichen notiert und das Parkhaus konnte dann die Bilder von der Vidioüberwachung rausholen und haben es gedruckt.
      Wir haben dann die Polizei angerufen und die haben erstmal alles aufgenommen und die namen der Zeugen und die Bilder von der Frau und jetzt was sehen wir an den Bilder ?? Es war ein Fahrschulauto #schock

      Die Polizei ist dann auch sofort zu der Fahrschule gefahren und hat hat Auto erstmal angeshen und die stellten aber an dem Fahrschulauto keinen Schaden, da war einfach nichts zusehen#kratz. Die Polizei hat dann mit der Frau gesprochen und die hat alles verläugnet, sie sagte sie hätte nichts gemacht und an ihren Auto wäre ja nichts also könnte sie es nicht gewesen sein:-[
      jetzt läuft das ganze über die Staatsanwaltschaft.
      Wir waren auch schon beim Gutachter und haben uns schonmal einen Kostenvoranschlag machen lassen, aber Sorgen machen wir uns trozdem.
      Was ist wenn die Frau weiterhin alles verläugnet? Haben wir dann die A-karte gezogen ?

      Was passiert jetzt ? Was erwartet uns? Und ausserdem interessiert es mich tierich, was mit ihr passieren könnte ? Sie ist Fahrschullehrerin und bei Fahrerflucht bekommt man doch erstmal den Führerschein weg, oder ?

      LG

      • ich denke schon das es aufgeklärt werden kann durch die Videoüberwachung.

        ist doch irgendwie klar das sie leugnet. Fahrschule, Unfallflucht, das klingt nicht gut für sie. ist ja ihre Existenz

        • Hi,

          mit der Videoüberwachung kann man den Unfallhergang nicht sehen können, nur die 2 Zeugen haben es gesehen und selbst ihr Anwalt sagt auch, das man an ihrem Auto wenigstens einen kleinen Kratzer sehen müssen bei dieser Beule, aber da ist nichts zu sehen.

            • Ja habe ich, der aber sagt, wir müssen versuchen uns aussergerichtlich zu einigen, denn falls es doch zum Gericht kommen sollte, dann müsste ein Gutachten gemacht werden, das kostet etwa 2000-3000€ und falls das Gericht sich gegen uns entscheiden sollte, dann müsste ich diese Kosten tragen, es würde sich daher nicht lohnen, weil mein Schaden nur 1300€ beträgt.:-[

              • Haben sie vielleicht 2 Fahrschulautos?#aha

                Und ein Gutachter wird schon etwas finden- selbst wenn sie das Auto hat waschen lassen um es von eventuellen Lackabblätterungen zu befreien.

      (7) 04.08.08 - 10:22

      Das ist natürlich sehr ärgerlich. Aber zum Glück hast du Zeugen, und es gibt ja auch noch die Aufnahmen der Überwachungskamera.

      Hatte die Frau vielleicht eine abnehmbare Anhängerkupplung am Auto, die sie schnell ab gemacht hat dann?

      Es wundert mich nicht, dass sie das nicht zugeben mag. Gerade wenn sie Fahrlehrerin ist, dann hängt da ja ihre gesamte berufliche Zukunft dran. Ggf. wird entschieden, dass sie wegen charakterlicher Nichteignung nicht mehr als Fahrlehrerin arbeiten darf.
      Aber nur weil man an ihrem Auto nichts sieht, heisst das noch lange nicht, dass dort nichts nachzuweisen ist.
      Aber das wird dann ja sicherlich alles der Gutachter genau unter die Lupe nehmen.

      • (8) 04.08.08 - 10:32

        <Aber das wird dann ja sicherlich alles der Gutachter genau unter die Lupe nehmen.>

        das ist das nächste Problem, falls es doch zum gericht kommen sollte, dann müsste ein Gutachten gemacht werden, der kostet run 2000-3000€ und falls das Gericht sich gegen uns entscheiden sollte dann müssen wir all diese Kosten tragen. Daher hat mir mein Anwalt dazu geraten es nicht bis zum gericht kommen zu lassen denn die Cahnse beträgt 50/50. Denn mein Schaden ist nicht so hoch, es sind knapp 1300€

        • (9) 04.08.08 - 10:54

          Habt ihr keine Rechtsschutz? Wenn ihr eine habt, dann würde ich das voll durchziehen.
          Du hast 2 Zeugen, die DICH angesprochen haben, und nicht umgekehrt. Und diese 2 Zeugen haben das aus nächster Nähe gesehen. Welches Interesse hätten sie daran, die Frau zu unrecht zu beschuldigen?

          Und ich halte es für durchaus im Rahmen des Möglichen, dass die Dame dein Auto genau so getroffen hat, dass an ihrem Wagen nichts zu sehen ist. Wenn sie im richtigen Winkel nur einmal recht harsch an dein Auto gestoßen ist, dann beult deine Stoßstange sofort ein.

          Das wäre ja wie gesagt auch die Aufgabe des Gutachters zu sehen, ob es Möglich ist, so ein Schadensbild an deinem Auto zu verursachen, ohne dass an dem verursachenden Fahrzeut etwas zu sehen ist.

          • (10) 04.08.08 - 10:57

            Nein Rechtschutz haben wir nicht und deshalb hat mir der Anwalt davon abgeraten es bis zum Gericht zu bringen.
            Sollte ich doch ein Risiko eingehen ?

            Oh man, mein Mann mekert schon seit Jahren, das er sich eine Rechtschutzversicherung haben möchte und ich hab es nie für wichtig gehalten :-[

            • dein Anwalt oder ihr Anwalt rät dir dazu?

              • Mein Anwalt, denn er meinte auch, da wir keine Rechtschutzversicherung haben, besteht die Gefahr, dass der Richter sich gegen uns entscheidet und ich müsste dann die Kosten tragen darunter auch die Kosten vom Gutachter.
                Jetzt sind wir am überlegen ob wir dieses Risiko eingehen sollen oder nicht

            (14) 04.08.08 - 11:11

            Nach welchen Kriterien habt ihr diesen Anwalt ausgesucht?
            Welches Fachgebiet hat er? Wie sind seine Referenzen?
            Vielleicht solltet ihr euch noch eine zweite Meinung von einem anderen Anwalt einholen und dann entscheiden, was ihr macht.

            • (15) 04.08.08 - 11:13

              Klar. Sie kann auch noch 2 oder 3 weitere Anwälte fragen.
              Kostenlos wir ihr allerdings keiner helfen. Spätestens wenn die Rechnungen der Anwälte höher sind als die Reparatur weiss man, dass man was falsch gemacht hat.

              • (16) 04.08.08 - 11:34

                Das ist schon richtig, dass die das nicht kostenlos machen.
                Aber die Aussage "dadurch dass wir keine Rechtsschutz haben kann es sein, dass der Richter sich gegen uns entscheidet..."
                Klingt irgendwie so, als hätte eher der Anwalt Angst, dass er sein Geld nicht bekommt.

                Und da das Gutachten mit 2000-3000 Euro + Gerichtskosten + Anwaltskosten + den eigenen Schaden im Raum steht würde ich durchaus vielleicht noch mal 100 Euro investieren und einen zweiten Anwalt dazu befragen, wie er das sieht.

                Weil wenn eine Fahrlehrerin so einen Unfall verursacht, aussteigt und sich den Schaden ansieht, dann einfach weg fährt und später auch noch alles leugnet, dann muss das geahndet werden.
                Die Frau ist dann absolut ungeeignet andere Leute im Straßenverkehr auszubilden.

                Und dass IHR Anwalt sagt, dass man an IHREM Auto wenigstens eine Schramme hätte sehen müssen ist klar. Der tut natürlich alles um seine Mandantin zu schützen.

            (17) 04.08.08 - 11:29

            Den hat mir meine Versichrung empfohlen, sein Gebiet ist Verkehrsrecht.

    Hallo!

    Habt ihr keine Rechtschutzversicherung?

    LG

(24) 04.08.08 - 13:35

Hallo,

sind doch im Grunde zwei Paar Schuhe.
Ihr habt die Geschichte der Polizei gemeldet.
Die muß dem nun nachgehen. Wird die Frau also wegen Fahrerflucht verurteilt, könnt ihr ohne Probleme auf Schadenersatz klagen. Wird das Verfahren eingestellt - könnt ihr euch eine Zivilklage immer noch überlegen.
Die Staatsanwaltschaft muß dem Fall auf ale Fälle prüfen.
Wie sicher sind sich die Zeugen? Haben sie die Frau ganz genau gesehen ? Wenn ja - ist das super für euch.
Sprich mit den Zeugen!!!!
Für die Verursacherin stehen mal locker 15 Monate Fahrverbot auf dem Spiel.
Mir ist auch schon jemand ins Auto gefahren....gerade eine Minischramme und ich hatte die ganze Seite eingedrückt..#schock
Ich kann solche Leute auch nicht leiden, die einfach eine Biege machen. fast jedes meiner bisher 10 Motorräder wurde schon einmal "umgeparkt" nur zweimal hat sich derjenige gemeldet......alle anderen haben die umgekippten Teil mal schön liegen gelassen und ich blieb auf den Kosten sitzen. Sogar die Möfs vom Sohn lagen schon ...#aerger

  • (25) 04.08.08 - 13:54

    Hi,

    die Zeugen habe ich nicht gesehen.

    Ich hab um ca. 11.30 geparkt und bin dann einkaufen gewesen. Ca. 16H kam ich zurück und alles war schon passiert. Laut Zeugen und die Angestellten vom Parkhaus, ist der Unfall um 14H passiert. Die Zeugen haben kurz auf mich gewartet und dann sind die weg gewesen, die haben aber ihre daten im Parkhaus hinterlassen.
    Die Polizei hat die zum Verhör eingeladen und der Polizeibeamte sagte mir, dass die sich ganz sicher sind, dass es einen Knall gegeben hat und das die Frau rausgestiegen ist und erstmal ihr Auto geprüft hat und dann losgefahren ist.
    Da sie aber alles abstreitet und an ihrem Auto nichts zu sehen ist, hat die Polizei alles zum Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die Polizei sagte mir auch schon, das man wenigstens einen kleinen Kratzer an ihrem Fahrzeug geben sollte, da war aber absolut garnichts und es wäre möglich, dass die Staatsanwaltschaft alles einstellt und wir müssten selber die Kosten tragen ausser wir würden nochmal Klage einreichen.
    Da aber meinte mein Anwalt, das die Gefahr besteht , das sich der Richter sich gegen uns entscheiden könnte. Und da ich keine Rechtschutz versichrung habe, dann müsste ich alles selber bezahlen, unter anderem Die Gutachterkosten, Gerichtskosten und Anwälte und der war die Meinung, das wir es nicht so weit bringen sollten.
    Und nun sitzen wir hier und sind am überlegen, ob wir dieses Risiko eingehen sollen.:-[

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