Verseuchtes Wasser in Friedhofnähe????

    • (1) 17.10.08 - 09:32

      Hallo,

      ich trinke viel Leitungswasser und ehrlich gesagt hab ich nicht die Wasserqualität erfragt, solange die Leitungen nicht aus Blei sind hab ich gedacht, kanns ja nicht so schlimm sein. Nun höre ich in letzter Zeit von einer Bekannten ständig, dass das Wasser in der Nähe von Friedhöfen (von uns ca. 600m) verseucht und giftig ist, durch die Leichensäfte, die Medikamentenreste etc.

      Weiß jemand ob da was dran ist?

      LG denise

      • Nee weiss ich nicht, aber ich weiss das meine Cornflakes gerade aufgehört haben zu schmecken.... #schmoll

        • (3) 17.10.08 - 14:21

          Ißt du Cornflakes etwa mit Wasser???? Oje, da kann ich mir leckerere Dinge vorstellen:-)
          Aber der Gedanke an Leichensäfte ist schon eklig, da hast du recht...
          L G
          schmunzelnde Gunillina (es gibt ja tatsächlich Leute, die Cornflakes mit Wasser essen, ich gehöre aber nicht dazu)

          • (4) 17.10.08 - 21:21

            Nein natürlich nicht mit Wasser, schon gar nicht mit Leitungswasser, aber der Gedanke an "Leichensäfte" im Wasser reichte schon ;-)

      Hallo,

      Leitungswasser wird nicht direkt bei dir zu hause aus dem Boden gezapft, sondern von einem Wasserversorgungsunternehmen über manchmal sehr weite Strecken durch Leitungen transportiert. Informiere dich ggf. bei deinem Versorger, woher das Wasser wirklich kommt.

      Übrigens: Leitungswasser ist eines der am besten überwachten Lebensmittel in Deutschland und, sofern keine Warung vorliegt, ohne Bedenken genießbar (für gesunde Menschen). Für die Säuglingsversorgung mag es Ausnahmen geben.

      Und noch was: Friedhöfe werden in Deutschland immer auch unter dem Aspekt des Grundwasserschutzes angelegt. Man achtet eben darauf, dass Reste der Verwesung nicht ins Grundwasser gelangen können.

      Deine Sorgen sind also völlig unberechtigt und deine Bekannte will dir einen Bären aufbinden ;-)

      Guß, H.H.

      #schock #schock #schock #schock #schock #schock

      Hoffentlich stimmt das nicht - wir wohnen naaaaah an einem Friedhof und die Kinder sowie ich trinken auch oft Leitungswasser mit einem Schuss Saft.

      Das hört sich ja eklig an, kann es mir aber nicht vorstellen, dass Trinkwasser ist ja in der Leitung - sprich geschützt.

      LG
      Bianca

    • Hallo

      na dann frag Dich doch mal, wie die "Leichensäfte" (was für ein gruseliges Wort) durch massive Wasserleitungen durchdringen sollen.

      Ihr werdet bestimmt einen zentralen Wasserversorger haben. Das Wasser wird in den seltensten Fällen vor Ort gefördert, also auch nicht in Friedhofsnähe. Meistens gibt es Sammelbecken in sog. Wasserschutzgebieten. So kenn ich es zumindest. Die Wasserleitungen können kilometerlang verlegt sein.

      Ich glaube nicht, dass an diesen Gerüchten auch nur ein Stückchen wahr ist.

      LG
      Tanja

      (8) 17.10.08 - 09:46

      Hallo,

      solange du nicht gerade unmittelbar neben einem Friedhof Brunnenwasser schöpfst ;-)dürfte wasser aus der Leitung, welches eh erst unzählige Kontrollen passiert hat unbedenklich sein. Es sei denn die leitungen sind defekt.

      Generell werden auf und an Friedhofen schon Proben entnommen und untersucht.

      Immerhin steht manche Brauerei und Getränkefabrik in unmittelbarer Nähe zum Friedhof.;-)

      Deine Bekannte ist nicht zufällig abergläubisch/esoterisch veranlagt?
      Schock sie doch mal mit Tatsache, dass Wasser- und Abwasserleitungen oft nah beieinander verlegt sind. Möcht ja nicht wissen, was von den Fäkalien/Essensresten/Reinigungsmittel... durch die Rohrwände ausgetauscht wird. ;-)

      Informiert Euch beide unbedingt über die Trinkwasserversorgung in Deutschland!

      LG muemel

      Du trinkst doch sicher Leitungs- und kein Brunnenwasser, oder?

      • Ja, na klar. Brunnenwasser würde ich nicht trinken.

        LG denise

        • Und wie sollen dann die "Leichensäfte" in Dein Wasser gelangen?

          • Eben das war mir auch nicht klar. Laut der Bekannten geht das ins Grundwasser und dann in unsere Leitungen. Ich war dann ja der Meinung, das dazwischen ja auch noch das Wasserwerk das Wasser reinigt, filtert etc. und wir es dann sauber nach Hause geliefert bekommen, aber sie meinte die Verunreinigungen des Friedhofs würden an den Stellen eindringen, wo die Wasserleitungen zusammengeschweißt werden. Ich wollte auch nur mal nachfragen, hätt ja sein können, das ich völlig falsch liege. #schock

            LG denise

            • Sorry aber so ein Quatsch....da findet doch an den "Verbindungsstellen" kein Austausch statt....dann würde doch auch Wasser auslaufen..

              LG

              • Hab ich auch gedacht, aber ich dachte vielleicht gibts ja auch was wovon ich noch gar nichts weiß??????

                Ich werd auf jeden Fall ganz beruhigt weiter mein Leitungswasser trinken, und zwar ohne Ahnensäfte #mampf

                LG Denise

    Ja klar, ist so! Und in der Nähe von Tierheimen schmeckt das Wasser schon mal nach Hundek****, in der Nähe der Autobahn hat's einen leicht öligen Geschmack, beim Wald hat es eine leicht hölzerne Note. Aber am besten soll's in der Nähe von Gärtnereien schmecken, leicht blumig halt ... :-p

    Nix für ungut ...

    LG, Sarka

    Gut das es Freitag ist... mein WE ist gerettet...

    Bleileitungen: kann man von innen nachträglich isolieren, so dass sie schadstoff-frei sein können

    Friedhöfe DÜRFEN gar nicht existieren, würden sie Dein TRINKWASSER verunreinigen...

    Ebenso dürfte dann keine Kanalisation in der Strase sein, denn auch diese besteht wie die Trinkwasserversorgung aus Rohren.

    Da wurde Dir ja gewaltig ein Bär aufgebunden, hmm schenk Deiner Freundin doch mal google und wie man damit umgeht ;-)

    Es kommt doch darauf an, wo Dein Wasser her kommt und nicht, wo die Leitungen vorbei gehen.
    Wenn Dein Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz kommt, dann dürfte es unbedenklich sein, da es aufbereitet wird. Aber wenn ihr einen eigenen Brunnen habt, dann würde ich das mal prüfen lassen. Kann mich daran erinnern, daß in meiner Kindheit "auf dem Lande" das Brunnenwasser nicht für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden durfte. Aber jetzt nicht wegen dem "Leichengeschmack" , sondern weil auf den Feldern viel Chemie eingestetzt wurde, was dann ins Grundwasser ging.

    "dass das Wasser in der Nähe von Friedhöfen (von uns ca. 600m) verseucht und giftig ist, durch die Leichensäfte, die Medikamentenreste etc."

    Dazu fällt mir nur ein:
    So'n Schwachsinn.

    • Mir fällt dazu ein: Doktorenmagazin, 1848 oder so. Also am der Beginn der sozialreformerischen Bewegung. #augen

      Zu einer Zeit, als die bösen Krankheitserreger noch als Miasmen in der Luft vermutet wurden, und die Leute bei Choleraepedemien nicht die Fenster öffnen durften ...

      Gottseidank kamen irgendwann Robert Koch & Co.

      "Leichensäfte im Trinkwasser" - das wär ja kriminell!

na so ein Quark.....entschuldige bitte ! Bei uns z.B. kommt das Wasser ca 30 km aus einer Wasserversorgung - in STABILEN DICHTEN LEITUNGEN - bitte..... und nicht anders wird es bei Dir sein. Oder zuzelst Du das Wasser mit dem Mund aus dem Erdreich nebenan ? #huepf
Ich wohne in Sichtweite vom Friedhofstor, seit 31 Jahren - und ich bin noch quietschfidel und alle Nachbarn auch, ist noch keiner an den Leichensäften verendet, habe auch viele alte Leute hier - bähhhh neee - ein bißchen Information würde manchmal den Leuten nicht schaden, bevor sie an andere Quatsch hinreden. ;-)
Überleg mal welche Todesraten es da rund um die Friedhöfe gäbe...ich denke da an so schöne große Zentralfriedhöfe #huepf #augen
LG Moni

Hallo!

Die "Leichensäfte" heissen tatsächlich "Ahnenbrühe". Klingt auch lecker! #schwitz

Ich hab mal beim Garten- und Friedhofsamt gearbeitet und weiss, daß ganz genau geregelt ist, wer wo und wie tief verbuddelt wird, damit nichts von dem Süppchen ins Grundwasser geht. ;-)

LG
Granouia

Bei Leitungswasser musst du dir keine Sorgen machen. ist was anderes, wenn es Brunnenwasser ist.

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