*Umfrage* Autofahrer die lange nicht gefahren sind...

    • (1) 10.11.08 - 10:09

      Hallo,

      der Nachbarsjunge hat seinen Führerschein gemacht, Führerschein mit 17.

      Nun ist es so, das der Vater nur sehr selten zu Hause ist. Die Mutter seit knapp 20 Jahren einen Führerschein hat, aber seit dem NIE wieder selbst gefahren ist.

      Sie haben insgesamt 4 Kinder im Alter von 3 Monaten, 3, 5 und halt den Jungen 17 Jahre alt. Klar ist da das einkaufen mit dem Auto wesentlich einfacher. Aber da der Vater nur wenig zu Hause ist, fährt nun der Sohn die Mutter überall.

      Nun ist es ja eigentlich (?) egal ob sie mit 17 oder 18 alleine fahren, aber der Sinn beim Führerschein mit 17 ist doch eigentlich das ein Erziehungsberechtigter oder Erwachsener daneben sitzt, der auch einen Führerschein hat.

      Aber kann man dann in dem Fall noch davon reden?

      Mir ist es egal ob der Junge nun seine Mutter fährt, mein Mann sieht das anders.

      Sicher ist das ein Thema, über das man endlos diskutieren kann.

      Aber mich würe mal Eure Meinung interessieren!

      Gruß

      #hasi

      • Hallo,

        hmmm, also ich hätte da gar keine Bedenken. Sie hat zwar keine Fahrpraxis mehr, am im Grunde weiß sie ja, worauf man achten muss.

        LG

        • Wenn man keine Fahrpraxis hat, wie soll man da wissen, auf was man ALLES achten soll? :)

          • (4) 10.11.08 - 12:08

            Hallo Masguurin,

            wenn man so rangeht, dürfte man ja nie einen Führerschein-Neuling allein auf die Straße lassen. So groß ist der Unterschied zwischen 17 und 18 nun auch wieder nicht.

            Übrigens finde ich ja, daß der Junge durch die Fahrschule Praxis hat. Nicht viel, aber angefangen haben wir alle mal.

            Joulins

      Hallo,

      mmh, kann das verstehen. Ich bin jemand die seit Jahren nicht mehr gefahren ist. Seit wir das neue Auto haben und davor war auch ein Krampf. Ich habe mein Führerschein seit 10 Jahren.

      Aber das das Kind ja fahren kann, warum nicht...die Mutter hat ja den Führerschein. Ich trage auch meins immer dabei. Und das Kind darf nur fahren, wenn jemand vom Elternteil die Genehmigung bekommt. Ist bei meinem Neffen auch, er ist 17 und wird im Januar 18. Er darf nur fahren, wenn sein Vater mit fährt. Wenn beide Elternteile eingetragen sind, dann kostet es mehr. Die Versicherung erhöt sich dabei...das wissen viele nicht und lassen die KFZ-Versicherung wie es ist. Wenn aber der 17-jährige ein Unfall baut. Dann gibt es Ärger mit der Versicherung.

      LG Anne

      Hallo!

      Die gesetzlich Regelung sieht vor, daß ein Erziehungsberechtigter mitfährt, der einen Führerschein hat - und nicht etwa einer, der "Fahrpraxis" hat.

      Rechtlich ist das völlig okay so, und ich finde es auch in der Anwendung absolut akzeptabel: der Junge kann doch jetzt fahren. Unfälle passieren immer und überall - egal, wie lange man den Führerschein hat und wieviel Fahrpraxis man hat.

      Ich finde, wenn er Junge sich im Straßenverkehr verantwortlich verhält, spricht da überhaupt nichts dagegen. Ich freue mich schon, wenn mein großer Sohn endlich 17 ist und mich fahren kann - dann bin ich endlich mal diesen elendigen Familienchaffeursjob los. ;-) Noch 11,5 Jahre! #ole

      Joulins

      • (7) 10.11.08 - 12:15

        Ist das nicht wenig kurzsichtig gedacht? Rechtlich mag es ja ok sein, aber praktisch?

        Sicherlich kann man Unfälle nicht ausschliessen, aber eindämmen. Und genau das Gegenteil ist hier der Fall.

        • (8) 10.11.08 - 12:22

          Aber warum soll denn ein 17-jähriger Anfänger per se mehr Unfälle verursachen, als beispielsweise ein 18-jähriger Fahranfänger? Und die werden auch direkt nach dem Einstecken des druckfrischen Führerscheins allein auf die Straße losgelassen.

          Anfangen muß jeder mal. Unfälle eindämmen kann man durch verantwortliches und umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr - und zwar unabhängig vom Alter. Überleg mal, du kennst selbst sicher viele unrühmliche Schon-lange-nicht-mehr-17-jährige, denen man durchaus mal wünschen würde, daß sie den Führerschein mal für einen Monat zum Nachdenken abgeben müßten. ;-)

          Hallo

          Nein, das Gegenteil ist nicht der Fall, denn er hat ja einen neuen Führerschein. Das heißt, ER hat gerade alles frisch gelernt, kennt die neuen Verkehrsregeln, Schilder und was weiß ich noch alles, was wir einfach so nebenbei "mitnehmen".

          Die Unfallgefahr bei Fahranfängern verringern ... dazu reicht die Anwesenheit eines Elternteils oder Begleiters.

          Uns hat man mit 18 aus der Fahrschule heraus auf die Welt losgelassen ... und so vernünftig wie meine Tochter jetzt, bin ich nie gefahren. Aber das sag ich ihr nicht.

          Gruß

      (11) 10.11.08 - 23:58

      Hallo

      Nöö, das muss kein Erziehungsberechtigter sein. Jeder Erwachsene, der mindestens 5 Jahre einen Führerschein hat und nicht mehr als 4 Punkte in Flensburg, darf als Begleiter eingetragen werden.

      Gruß

Sagen wir mal so, die Straßenverhältnisse waren vor 20 Jahren noch ganz anders, also fehlt ihr im Grunde genommen auch die Fahrpraxis.
Ich finde es schon etwas gefährlich, wenn der Junge mit ihr fährt!

  • (13) 10.11.08 - 13:27

    Hi,

    inwiefern waren die Straßenverhältnisse vor 20 Jahren noch ganz anders? Kannst du das irgendwie erläutern?


    LG
    Gael

    • (14) 10.11.08 - 17:15

      z.B.: gibt es heute mehr Autos = mehr Verkehr; es gibt mehr Umgehungsstraßen, auf denen schneller gefahren wird; Autofahrer nehmen heute (noch) weniger Rücksicht auf andere; usw.
      Wenn man aus dem Straßenverkehr so lange draußen wahr, muss man erstmal selbst wieder reinfinden und sicher werden, bevor man einen Fahranfänger fahren lässt (zumal das Fahren mit 17 ja nur in Begleitung erlaubt ist, und da sollte die Begleitung eben auch Erfahrung und Praxis haben!
      Das ist meine Meinung!

      • (15) 10.11.08 - 19:48

        Hi,

        ich habe meinen Führerschein seit 25 Jahren und mir kommt der Verkehr nicht anders vor als damals, deswegen habe ich gefragt.

        LG
        Gael

        • (16) 10.11.08 - 21:24

          Also meine Eltern meinen auch, dass der Verkehr heute mehr ist und auch viel rücksichtsloser - empfindet wohl jeder anders.
          Trotzdem ändert das meine Meinung nicht, dass ein 17jähriger Fahranfänger besser bei jemandem aufgehoben ist, der selbst täglich fährt!

Ich finde nur den Führerschein zu besitzen reicht in der heutigen Zeit nicht aus, Fahrpraxis sollte schon vorhanden sein!
Die Straßensituation war vor 20 Jahren ganz anders - so fahren also gleich 2 die kaum Ahnung und Erfahrung haben - das finde ich sehr riskant!

... ich finde es reicht, dass mutti daneben sitzt. ihre fahrpraxis spielt hier doch gar keine rolle. wichtig ist, einer "sieht" noch mit und sagt, fahr langsamer, links um die ecke , oder rechts, da kann sich der fahranfänger mehr auf den verkehr konzentrieren. und von verkehrsregeln hat sie auch schon mal was gehört, das ist doch auch wichtig. vorfahrten haben sich nicht geändert.l.g.c.

Der Junge hat eine vollwertige Fahrprüfung bestanden und könnte durchaus allein fahren.
Warum soll er nicht seine Mutter herumkutschieren, auch wenn die ewig nicht selbst gefahren ist?
Sie soll ihm ja nicht "helfen", sondern ihn nur begleiten.

Wenn sie selbst wenig Erfahrung hat, kann sie dem Sohn wenigstens nicht dauernd "reinreden" :-) das freut ihn sicher, denn nervige Beifahrer sind gruselig.

Gruß

Die Mutter ist seit Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis...und das ist m.W. die einzig nötige Voraussetzung dafür, dass der Sohn in ihrer Begleitung den Wagen steuern darf.

Dass das nicht gilt, wenn man lange nicht gefahren ist, wäre mir neu...zumal man das Autofahren in der Regel nicht verlernt, auch wenn man Jahrzehnte nicht selber hinterm Steuer gesessen hat.

Glaub mir...wäre das ein Problem, hätten wir ein entsprechendes Gesetz/Vorschrift, die das verbietet. Du darfst nicht vergessen, dass wir in einem Land leben, in dem es für mehr oder weniger jeden Sinn und Unsinn Gesetze und Vorschriften gibt ;-)

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