unfreundliche Verkäuferinnen. Alle keine Lust mehr?

    • (1) 30.11.08 - 13:27

      Hallo Ihr Lieben,

      gestern war ich mit meinen beiden Kids in einem großen bekannten Babyfachmarkt. Ich schaute da zwischen den Regalen rum und suchte was Bestimmtes. Irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden und fragte die beiden Verkäuferinnen um Rat, die da in der Gegend rumstanden und sich unterhielten. Ich bekam eine kurze, knappe Antwort und die Beiden widmeten sich wieder ihrem Gespräch. Ich bekam nur mit wie sie sagten:"Heute keine Lust mehr, habe Kopfweh, ach du auch und ich freu mich schon so auf mein Sofa."#kratz

      Geht es nur mir so oder hat ihr auch schon öfter gedacht das man früher echt freundlicher bedient wurde oder sind solche Situationen nur Ausnahmen? Ich meine, mir ist mein Geld dann echt zu schade in solchen Läden zu lassen wo die Beratung mehr als miserabel ist.

      Liebe Grüsse
      Sandra

      • (2) 30.11.08 - 13:33

        Hi,
        sowas kenne ich. Es gibt bei uns ein Schuhgeschäft, welches ich meide. Meine Goretex - Winterschuhe sind 2 Mal auf derselben Stelle aufgerissen und die Verkäuferin hat mich sehr unfreundlich behandelt - die hat ja so getan, als wäre ich selbst Schuld! :-[
        Seitdem geh ich dort nicht mehr hin. 2 Mal sehr unfreundlich reicht mir.

        Allerdings würde ich das nicht verallgemeinern.
        Wenn ich Kopfweh habe, geht es mir auch besch....., irgendwie kann ich sie verstehen, daß sie nicht gut drauf was - ist aber trotzdem kein Grund, so kurz angebunden und desinteressiert zu antworten. #kratz
        Vor Weihnachten tun mir die Verkäuferinnen echt leid.

        LG
        Manuela

        Hi!
        So ein Verhalten ist nicht professionell. Aber wer weiss, was die Beiden an dem Tag schon hinter sich hatten? Wie oft erlebe ich (als Kunde) andere Kunden, die weder Grüßen, noch sich verabschieden, kein "Bitte" und kein "Danke" kennen? Eigentlich täglich.
        Ich bin eigentlich immer nett und werde dann auch nett behandelt.
        Und wenn der Service in einem Geschäft echt mies ist, dann kaufe ich eben woanders.
        Und wie meine Vorschreiberin schon meinte: In der Vorweihnachtszeit sind Verkäufer/innen echt zu bemitleiden.
        LG,
        Sandra

        (4) 30.11.08 - 13:43

        Bei sowas bekomme ich auch die Kriese. Zwar hat ich nicht direkt im verkauf gearbeitet, war aber auch nach 12 Stunden ohne Pause immernoch freundlich solange mein gegenüber das auch was und nicht mit sinnlosem Kram und unbelehrbar ankam.

        Auch Krankheit ist bei mir keine Entschuldigung für sowas. Dann sagt man das und bitet um Verständnis.

      (6) 30.11.08 - 13:56

      Wären die beiden in meinem Geschäft, wäre es für mich ein Kündigungsgrund.

      Jeder hat man einen schlechten Tag, man soll es aber nicht an den Kunden auslassen.

      Man muss nicht überfreundlich sein, das ist dann doch zu künstlich, aber eine bestimmte Freundlichkeit erwarte ich.

      Ich bin von Beruf Arzthelferin (und ja habe Erfahrungen im Verkauf). Wir haben auch genug zickige Patienten. Muss mir auch einiges anhören. Wenn ich undfreundlich sein sollte, wäre ich arbeitslos.

      Ich versuche meine schlechte Laune und Beruf zu trennen.

      • (7) 30.11.08 - 14:20

        <<Wären die beiden in meinem Geschäft, wäre es für mich ein Kündigungsgrund. >> #pro#pro

        Für mich auch - und auch für mich ist schlechte Laune und ein schlechter Tag KEINE ENTSCHULDIGUNG!!!

        Ich arbeite selber im Kundendienst, wenn auch nicht als Verkäuferin, aber ich dürfte mir sowas auch nicht erlauben. Habe zwar AG, die wirklich OK sind und mit denen man auch gut reden kann, aber sowas ginge, wie gesagt, definitiv nicht.
        Wenn die Kunden zu mir nicht ganz sooo nett und freundlich sind, überschlage ich mich dann auch zwar auch nicht mehr vor Höflichkeit, aber UNhöflich, UNfreundlich - GESCHWEIGE DENN GARSTIG #schock#contra#contra, bin ich dann DEFINITIV NICHT! Ich sage dann zum Schluss ganz neutral: "... dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag... !" und das war's dann.


        Habe mal vor einigen Jahren in der Zeitung gelesen, dass - ebenfalls eine Schuhverkäuferin - zu einer Kundin gesagt hat, sie solle sich nicht "so pissig anstellen" #klatsch#augen#contra#contra und der wurde auch sofort und fristlos gekündigt!#pro#pro Das hat/te diese Tussi aber auch verdient und, wie gesagt, ich würde nicht anders handeln; wäre ich da Chefin, dürfte so jemand auch gleich/sofort sein Säckel packen und gehen. Da würde ich auch nicht lange fackeln.
        Denn wer in einem Dienstleistungsberuf Freundlichkeit nicht auf die Reihe bekommt, hat definiv den FALSCHEN Job!


        Gruß


    Hallo,

    ich bin selber im Einzelhandel tätig. Ich habe auch manchmal Probleme privates ( mein Mann ist vor kurzem arbeitslos geworden) und berufliches nicht zu vermischen. Ich versuche aber trotzdem immer nett und freundlich zu sein. Ein bitte, danke und einen schönen Tag noch, ist für mich selbstverständlich.

    Aber ich kenne dadurch natürlich auch die andere Seite. Was wir uns manchmal anhören müssen, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Vor allem zu dieser Zeit sind wir die Fussabtreter für viele. Von einem bitte oder danke einmal abgesehen.

    Ich will damit jetzt nicht sagen das alle so sind. Wir haben auch ganz viele nette und liebe Kunden.

    Ich finde es nur schade das immer über die " bösen " Vekäuferinnen geschimpft wird.

    So, jetzt könnt ihr auf mich losgehen;-)

    • Du hast ja nicht Unrecht, aber der Kunde ist trotzdem König.
      Ich selber war auch schon im Verkauf tätig und man MUSS freundlich bleiben.
      Und ehrlich, ICH wäre bei solchen Verkäufern sofort beim Chef und wenn das nichts nützt würde ich, bzw. habe ich schon getan, im Personalbüro anrufen.

      Allerdings sind manche Kunden wirklich unverschämt, doch wurde mir beigebracht mich erst hinterher zu ärgern;-).

      • (10) 30.11.08 - 15:47

        Hinterher nicht ärgern ist immer leichter gesagt als getan.

        Wir müssen uns ja bis auf persönliche Beleidigungen ( Was auch schon mal vorkam ) wirklich ALLES gefallen lassen. Aber man nimmt den Kunden ja den Wind aus den Segeln wenn man immer gleichbleibend freundlich bleibt. Bei manchen sieht man es richtig im Kopf arbeiten. Die überlegen dann wie sie es schaffen könnten uns auf die Palme zu bringen.

        Wenn es mir zu viel wird, verschwinde ich im Lager und schrei meinen Frust raus ;-)

        Aber, ich liebe meinen Beruf und den Umgang mit Menschen.

        • Hallo!

          Ich habe selbst ein Schnellrestaurant. Wir sind immer bemüht, höflich zu bleiben. Die meisten Kunden sind nett, einige wenige nennen wir es mal "erträglich". Aber auch zu diesen sind wir selbstverständlich freundlich.

          ABER. Wie mein ehemaliger Chef einmal sagte: Manchmal ist ein Geschäft welches man nicht macht das bessere Geschäft. UND: Der Kunde ist König solange er sich fürstlich verhält.

          Ich lasse mich in meinem eigenen Geschäft nicht beleidigen. So jemand bekommt von mir Hausverbot. Oder wenn jemand betrunken ist und andere Gäste anpöbelt. Bei Gästen, die einfach nur mal pampig sind oder so, gar kein Problem. Denen nehme ich lächelnd den Wind aus den Segeln. Aber man muss sich definitiv nicht alles gefallen lassen.

          Mein Standpunkt.

          Lieben Gruß, Michi

          Du brauchst mir da nix erzählen, wie geschrieben war ich selber im Verkauf tätig.
          Vom großen Möbelhandel bis zum Drogeriemarkt und McDonalds-ich kenne mich aus.
          Klar manchmal würde man am liebsten auszucken, aber den Kunden meinen Frust spüren lassen und dann ohne Job da stehen-die Genugtuung tue ich dem nicht an.

          Du machst es schon richtig, allerdings muss man sich von so manchen 20 jährigen Rotzmensch auch sehr viel als Kundschaft gefallen lassen-anscheinend macht man sich heute keine Gedanken mehr darum länger in einem Job zu bleiben.
          Ich meine wenn mich so ne total überschminkte kleine Tusse nerven möchte, nur weil ihr ihr Job auf die Nerven geht, dann kann ich auch anders.
          Ansonsten sehen mich sämtliche Kassiererinnen und Verkäufer sehr gerne als Kunde, weil ich mich zu benehmen weiß und sehr freundlich bin.

          • Ich stand mal beim Bäcker ungefähr 1,5 Std. vor Feierabend. Die Verkäuferin fragte mich was ich haben möchte und ich sagte dann, kleinen Moment, ich weiss noch nicht genau.

            Ihre Antwort war daraufhin : Ich habe noch etwas anderes zu tun. Und das in einem sehr patzigen Ton. Ich habe sie angeguckt habe mich umgedreht und bin gegangen. Ich war nie wieder dort.

            Ich bin mittlerweile seit 14 Jahren in ein und der selben Firma beschäftigt, aber so etwas würde mir nie im Traum einfallen zu sagen. Durch diese Aussage hat sie eine Kundin weniger. So etwas ähnliches ist mir in einem anderen Geschäft auch passiert. Die haben mich auch nie wieder gesehen.

            Wenn bei uns ein Kunde etwas länger warten musste, weil wir teilweise 2 Abteilungen haben und alleine sind dann entschuldige ich mich erstmal für die längere Wartezeit.

            Das was ich möchte ist den Respekt den ich den Mitmenschen entgegenbringe auch zu erhalten.
            Wenn ich durch die Stadt laufe, begrüsst mich ungefähr jeder fünfte. Das sind dann keine Bekannten oder Freunde, sondern Kunden von uns. Find ich immer witzig.

            • >Wenn ich durch die Stadt laufe, begrüsst mich ungefähr jeder fünfte. Das sind dann keine Bekannten oder Freunde, sondern Kunden von uns.<

              Wo man die (Kunden) überall trifft ist schon gigantisch.

              Lg Marion

    (15) 30.11.08 - 21:09

    #pro

(16) 30.11.08 - 19:01

Hallo Sandra!

Ich würde jetzt nicht allgemein behaupten das Verkäuferinnen früher freundlicher waren, aber mir fällt es auch oft auf, das der Kunde nicht immer König ist.

Was ich gar nicht leiden kann sind Verkäuferinnen die nicht mal Guten Tag sagen können und mich nicht anschauen. Oft wird auch mit der Kollegin über privates geplaudert. Wenns mir zu blöd ist, dann beschwere ich mich. Die meisten größeren Läden haben eine Service-Hotline oder nehmen Beschwerden per Mail an.

Bis jetzt ist da auch mindestens eine Entschuldigung zurückgekommen. Und auch wenns mir in dem Moment nicht hilft, so fühle ich mich doch besser.

Meine Mutter arbeitet im Einzelhandel und wenn die Beschwerden einer Filiale zugeordnet werden kann, wird die vor der Belegschaft vorgelesen. Und wenn sich über eine Kollegin speziell beschwerd wurde, dann gehts zum Gespräch beim Chef. Ob das in jedem Fall sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln, aber der Weg ist richtig.

Also wenns Dich mal so richtig ärgert und Dein Ärger berechtigt ist, dann teil es dem jeweiligen Unternehmen mit.

Lg arielle

Ps: Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!!!

(17) 30.11.08 - 19:18

Hi,

ich würde behaupten, dass man früher unfreundlicher bedient wurde! Der Handel hat gelernt und nun fällt patziges Verhalten eher auf als früher.

Für mich war es immer ein Kulturschock, wenn ich nach mehreren Wochen USA wieder in Deutschland war und im Handel eingekauft habe#schock#wolke.

Wenn es einem wirklich einmal nicht gut geht, kann man das mit einer netten Erklärung der Kundschaft sagen, da hat jeder Verständnis, finde ich. Allerdings sich mit der Kollegin unterhalten - kurze patzige Antwort an Kunding - weiter Gespräch mit Kollegin geht nicht.

LG
Gael

Na sowas geht mal garnicht, solche Leute haben den Beruf verfehlt, ganz einfach. Sowa skann ich überhaupt nich tleiden wenn man wie doof da steht die sich unterhalten (das kann sie mit Kopfweh#kratz) und sie einem nur patzige Antwoten geben. Es gibt genug arbeitslose die den Job gern e hätten. Ich sitze selbst an der Kasse und ich bin immer Freundlichwenn jemand was fragt und was brauch renn ich mir die Hacken ab für den Kunden egal wie voll es ist. Klar ich beneide die Verkäuferinnen jetzt auch nich tSonntags offen bis spät Abends ect aber sie haben nun mal diesen Beruf gewählt und man weiß ja was da auf einen drauf zu kommt also Kunden Freundlichkeit ist das A und O. Mir passiert sowas oft in einem Restaurant das irgend wer grummelig ist oder was falsches bringt uns ewig warten lässt oder so na da steh ich auf und gehe und wenn ich im Laden so blöde bedient werden würde würde ich sofort den Laden verlassen. Da bin ich sehr komisch wahrscheinlich eben gerade weil ich mit Kunden selbst zu tun habe.
lg.Nicole

(19) 30.11.08 - 20:19

Hey,

sowas ähnlich fällt mir in letzter Zeit STÄNDIG in 2 grossen Klamottengeschäften auf.

Ich gehe dort rein, sehe nicht besonders trendy aus und abgekämpft von der Arbeit und viele Kunden werden gefragt, ob ihnen geholfen werden kann oder ihnen wird alles mögliche in die Garderobe gereicht.

Aber ich werde komplett ignoriert.

Sowas ärgert mich.

Liebe Grüße, Shakira0619

  • (20) 30.11.08 - 22:07

    so kam ich mir die wenigen male vor, in denen ich bei douglas war in meinem leben. da hätte ich mich am liebsten dafür entschuldigt, dass ich keine schicht make up drauf habe.
    :-)

    • (21) 01.12.08 - 05:58

      Oh ja, die Verkäuferinnen bei Douglas sehen ja immer echt schräg aus... #augen

      Ich vermute, die MÜSSEN das. Sehen immer aus, als wären sie in den Farbtopf gefallen.

      Ich hab da mal (ungeschminkt) ein Geschenk gesucht in Richtung Fingernägel und als die Verkäuferin mich "beraten" wollte und mich fragte, wie es mit Mascara wäre, hab ich mich dumm gestellt und sie ganz ernst gefragt, was Mascara ist.

      #huepf#huepf Das war ein Heidenspaß! ;-):-p

      Liebe Grüße, Shakira0619

    Douglas #augen

Das nennt man dann "persönlichen Filter"!
Allerding sollte man den ausschalten. Denn auch die, die am ärmsten aussehen könnten das meiste Geld haben..........
Da gibt extra Schulungen für!

LG
bienchen

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