Auto verkauft und der Käufer hat es immernoch nicht abgemeldet!!!

    • (1) 06.02.09 - 12:30

      Hallo,

      mein Mann hat vor genau einer Woche das Auto verkauft obwohl ich damit nicht wirklich einverstanden war, weil die zwei Typen die da waren mir komisch vorkamen mein Mann hat also denen unser Fahrzeug angemeldet verkauft der Herr meinte er meldet es am Montag sofort um und bringt uns heute die abmelde Papiere und die Schilder aber es ist nichts geschehen. Da wir nur auf einen weißem papier einen Vertrag gemacht haben bzw. mein Mann steht natürlich nicht viel nur der Name und der Vorname des Herren wobei man den Vornamen garnicht lesen kann und die Adresse wo es sich heute herausgestellt hat das diese garnicht existiert. Tja Auto können wir ja nicht abmelden weil der Typ die ganzen Papiere + Schilder hat. Wir dürfen naürlich Versicherung und Steuern zahlen was kann ich jetzt noch machen um das auto abzumelden habt ihr einen tip oder hat jemand erfahrungen damit gemacht. Ich weiß das es doof war von meinen Mann war habe ihm auch 1000mal erklärt aber er wollte nicht auf mich hören tja und ich darf mal wieder alles ausbaden.

      lg dorota

      • (2) 06.02.09 - 12:35

        also ich würde zur polizei gehen.schließlich können die ja nun auf eure kosten falschparken usw.
        also ich hätte das nicht gemacht, ihr habt nun den schaden. zumindest hätte ich den ausweis bzw pass kopiert oder so.


        lg

            • (5) 06.02.09 - 17:59

              Hallo,

              wenn man Post von der Bußgeldstelle erhält bedeutet das doch nicht, dass man für Bußgelder von anderen haften muss.

              Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun!

              • (6) 07.02.09 - 13:58

                naja, sie muss ja erstmal beweisen, dass sie es nicht war. und da sie anscheinend nicht mal adresse hat von ihm oder ähnliches würde das sicher nicht einfach werden.

                • (7) 09.02.09 - 11:24

                  Um für Owis oder Straftaten persönlich zur Rechenschaft gezogen zu werden muss der Staat einem die Schuld nachweisen und nicht der Täter seine Unschuld.

                  Und bei berechtigten Zweifeln muss man freigesprochen werden.

          (8) 06.02.09 - 13:38

          Die können nicht nur falsch parken, sondern sich auch 20x am Tag blitzen lassen. Rate mal, wer dann Post bekommt?!
          Außerdem können sie Straftaten mit dem Auto begegen - und dann beweise mal, daß das Auto nicht mehr dem Vorbesitzer gehört.
          Sie können einen Unfall bauen und die Versicherung des Vorbesitzers tritt dafür ein. Rate mal, wer dann hochgestuft wird?

          Wenn man ein Auto verkauft, sollte man sich nicht nur den Ausweis zeigen lassen, sondern auch eine Kopie davon machen, damit man im Notfall immer sagen wem man das Auto gegeben hat

          Ich würde die Sache schnellstens bei der Zulassungsstelle melden.

          • (9) 06.02.09 - 18:01

            Hallo,

            wenn man Post von der Bußgeldstelle erhält bedeutet das doch nicht, dass man für Bußgelder von anderen haften muss.

            Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun!

            Und seit wann muss man in unserem Rechtsstaat nachweisen, dass man eine Straftat nicht begangen hat?

            Noch muss einem die Straftat nachgewiesen werden.

            • (10) 07.02.09 - 16:16

              Als Fahrzeughalter ist man für sein Fahrzeug verantwortlich und wenn man nicht nachweisen kann, wer ein Vergehen damit begangen hat, wird man selbst zur Kasse gebeten.

              Ich erlebe das sehr oft, darum führe ich ganz pingelig Buch, wer war mit welchem Firmenwagen unterwegs ist. Habe keine Lust die Strafzettel der Kollegen zu bezahlen.

              • (11) 09.02.09 - 11:18

                Es gibt die sogenannte Halterhaftung einzig und allein im ruhenden Verkehr und nur für Ordnungswidrigkeiten.

                Und auch dort wird man nicht für das Delikt bestraft, sondern bekommt quasi Kosten auferlegt für die Nichtermittlung des Fahrers.

                Die Halterhaftung gilt aber nicht für sonstige Owis und natürlich nicht im Strafrecht.

                Und mit dem Verkauf ist man auch nicht mehr Halter.

                Die Behörde kann nicht einfach weiterhin von einer Haltereigenschaft ausgehen und dem "Halter" den Nachweis auferlegen, dass er es nicht mehr sei. In diesem Punkt lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.

                Feststeht aber definitiv, dass man keinesfalls für Verstöße im fließenden Verkehr oder strafrechtlich haftet. Hierfür muss die Schuld positiv nachgewiesen werden.


                (12) 09.02.09 - 11:22

                Es gibt die sogenannte Halterhaftung einzig und allein im ruhenden Verkehr und nur für Ordnungswidrigkeiten.

                Und auch dort wird man nicht für das Delikt bestraft, sondern bekommt quasi Kosten auferlegt für die Nichtermittlung des Fahrers.

                Die Halterhaftung gilt aber nicht für sonstige Owis und natürlich nicht im Strafrecht.

                Und mit dem Verkauf ist man auch nicht mehr Halter.

                Die Behörde kann nicht einfach weiterhin von einer Haltereigenschaft ausgehen und dem "Halter" den Nachweis auferlegen, dass er es nicht mehr sei. In diesem Punkt lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.

                Feststeht aber definitiv, dass man keinesfalls für Verstöße im fließenden Verkehr oder strafrechtlich haftet. Hierfür muss die Schuld positiv nachgewiesen werden.

                Das notieren des Fahrers bei Dir ist im Übrigen auch deshalb notwendig um einer eventuellen Fahrtenbuchauflage bei groben Verkehrsverstößen zu entgehen, wenn man den Fahrer nicht angeben kann.

                Außerdem haftet Eure Firma wegen der bestehenden Halterhaftung auch für Kosten die durch Owis im ruhenden Verkehr entstehen.
                Sollte aber einmal ein Fahrer zu schnell sein haftet Eure Firma defintiv nicht.

                • (13) 10.02.09 - 10:21

                  Aber wie kann man beweisen, daß ein Fahrzeug verkauft ist, wenn auf dem Kaufvertrag nur falsches Gekritzel steht? Das kann doch jeder selbst machen und wenn die Strafzettel kommen, behauptet man einfach, das Auto würde einem nicht mehr gehören.

                  • (14) 10.02.09 - 13:30

                    Der Staat muss einem nachweisen, dass man der Täter war. Nicht umgekehrt.

                    Die Haltereigenschaft laut Kfz-Brief ist nur ein Indiz.

                    Aus dieser lässt sich aber regelmäßig nicht der Fahrer zweifelsfrei ermitteln. Deshalb ja auch immer die Fotos bei Radarmessungen.



    Ruft bei der Zulassungsstelle an und fragt nach was ihr machen sollt.

    Aber ist schon ein bisschen naiv, sowas macht man IMMER selbst!

    • Ja naiv von meinem Mann der ist zu gut gläubig der konnte sich aber auch schon von mir was anhören. Ich könnte vor wut platzen.

      • also ehrlich gesagt finde ich es gut, dass dein mann an sich offen für sowas ist/war und dumm ists dass das eiskalt ausgenutzt wurde,man.

        ich hab mich schon oft aufgeregt, weil ich mir ein kurzfahrkennzeichen kaufen musste,obwohl es sich um einen tag gehandelt hätte.
        naja.ich wünsch euch viel glück damit

(19) 06.02.09 - 13:43

Hallo,

ich finde es nicht blauäugig, ein Auto angemeldet zu verkaufen. Das habe ich grundsätzlich so gemacht.

ALLERDINGS habe ich einen Vertrag aufgesetzt, wo ich Datum und Uhrzeit (!) der Veräusserung drauf vermerkt habe.

Davon habe ich eine Kopie zur Versicherung und zur Zulassungsstelle geschickt, und damit ist der Lutscher für mich gelutscht gewesen.

Euer Problem ist also der schlecht geschriebene Vertrag. ABER auch da steht ein Datum drauf!

Kopie zur Versicherung und Zulassungsstelle und alles ist tutti.

LG Mel

  • (20) 06.02.09 - 14:15

    Wie will man beweisen, daß der Vertrag echt ist? Da kann ja jeder kommen. Ich habe solche Formulare im Schrank, kann reinschreiben was ich will ...
    Von wegen Lutscher gelutscht und alles tutti... Papier ist geduldig und so lange ein Auto nicht wirklich abgemeldet ist, hat man keine Ruhe.
    Finde es immer noch erstaunlich, daß die Menschen so leichtgläubig sind.

(21) 06.02.09 - 13:49

Hallo,

direkt zur Versicherung gehen und den (sorry) mickrigen Kaufvertrag kopieren und zur Zulassungsstelle senden.

Anschließend geht ihr zur Polizei, da der Käufer falsche Angaben gemacht hatte. Natürlich muß dein Mann sich dann vorwerfen lassen, sehr fahrlässig gehandelt zu haben.
Der Wagen wird bei günstigem Verlauf zur Fahndung ausgeschrieben - aber auch das dauert.

Wenn alles halbwegs gut läuft, dürfte der Wagen in einem
( max. zwei) Jahr zwangsstillgelegt werden.
Solange dürft ihr aber Steuer und Versicherung bezahlen.;-)

LG
Tina

  • (22) 06.02.09 - 14:16

    "Solange dürft ihr aber Steuer und Versicherung bezahlen."

    Das sehe ich nicht so.

    Wieso meinst du das? (das ist kein Angriff sondern eine Frage)

    • (23) 06.02.09 - 14:54

      Ja wer denn sonst ?

      • (24) 06.02.09 - 17:29

        Es ist nicht mehr MEIN Auto. Das belegt der Kaufvertrag. Damit zahle ich dafür weder Versicherung, noch Steuern.

        Wenn ich die Kaufvertragskopie an die Zulassungsstelle und an die Versicherung schicke, ist das Auto nicht mehr MIR.

        Bei mir ging das bisher problemlos. Hat die Versicherung dennoch abgebucht, hab ich angerufen, auf die zugesandte Kopie verwiesen und hab das Geld wieder bekommen.

        Vom Finanzamt eine dementsprechende Gutschrift ab Verkaufsdatum.

        Wie soll es denn sonst laufen?

        LG Mel

    (25) 06.02.09 - 16:09

    Hallo,

    kann ich dir sagen. :-)
    Ich habe gerade selber 2 Monate
    weiter Versicherung und Steuer zahlen müssen.
    Wer soll das auch sonst bezahlen?
    Das ausgelegte Geld kann man sich selbstredend auch vom Käufer wieder holen - wenn man denn weiß wer das ist.;-)

    Hatte nun zum zweiten Mal einen unwilligen Um/Abmelder und kenn mich damit mittlwerweile aus.

    Bei insgesamt 19 Fahrzeugverkäufen aber eher ein geringer Schnitt. Die meisten Käufer sind korrekt.
    Nur habe ich mir immer den Personalausweis zeigen lassen und auch die Nummer notiert.
    Sogar Datum und Uhrzeit der Übergabe sollte vermerkt sein.

    Denn ich bekam in der Tat einige Knöllchen wegen Falschparkens, welche ich mit einer Kopie des Kaufvertrages retoure geschickt habe.


    LG
    Tina

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