Hausfrau=faul?!

    • (1) 15.02.09 - 07:56

      Hallo!

      Ich hatte gestern eine "Diskussion" mit einer Freundin, ich würde gerne wissen wie Ihr darüber denkt!

      Also, folgendes:

      Mein Mann hat eine neue Stelle, mit guten Auftiegsmöglichkeiten. Er möchte so hoch aufsteigen wie möglich, unter anderem auch deswegen, damit ich zuhause bei den Kindern bleiben KANN, wenn ich MÖCHTE.

      Meine Freundin sagte, sie findet es nicht gut, wenn Frauen "auf der faulen Haut liegen".

      Ich denke, mit Kindern und nen Haushalt, liegt man nicht auf der faulen Haut! Ich finde es schön, wenn man die Möglichkeit hat, sich voll der Familie (und Haushalt) widmen zu können, wenn man will, natürlich!

      Wie seht Ihr das? Würdet Ihr zuhause bleiben, wenn es finanziell möglich ist? Oder geht Ihr so gerne arbeiten? (was ich ja schön finde, wenn jemand so in seinem Job aufgeht), oder seht Ihr es gar so wie meine Freundin?

      LG
      Ramona

      • (2) 15.02.09 - 08:07

        Guten Morgen Ramona,

        für mich persönlich wäre das nichts, nur zu hause den Haushalt zu schmeißen und sonst nichts zu tun. Mir fällt nach den 3 Jahren Elternzeit schon gewaltig die Decke auf den Kopf. Seit knapp 2 Jahren gehe ich einem Minijob nach, das hat mir schon geholfen, aber es ist nicht die Erfüllung.

        Ich hätte gerne einen Job. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die mein Hirn arbeiten lässt, damit ich nicht verdumme. Natürlich nicht Vollzeit, denn ich möchte ja auch für mein Kind da sein.

        Ich verurteile aber niemanden, der in seiner Mutter- und Hausfrauenrolle total aufgeht. Eine Freundin ist seit Jahren zu hause, weil sie nicht arbeiten muss. Ihr Mann hat es ihr freigestellt und sie blieb daheim. Zwischendurch greift sie ihren selbständigen Eltern unter die Arme, aber sonst kümmert sie sich um Kind und Haushalt. Und sie liegt sicher nicht "auf der faulen Haut". Das klingt beinahe so, als wäre die Hausfrauenarbeit ein Witz. Das empfinde ich aber nicht so.

        LG
        Simone

        Hallo Ramona,

        also.... als nur Hausfrau und Mama hat man sicherlich mehr Freiraum als erwerbstätige Mütter, eine Hausfrau als faul zu bezeichnen, davon distanziere ich mich...

        ABER: ich tönte früher mal rum, dass ich mindestens 6 Jahre daheim bleibe, wenn nicht gar länger... hmm nach ein paar Monaten "Nur-Mama-Hausfrauenleben" stellte ich dann fest, nee da fehlt was... klar ich jobbte entgegen der Arbeitszeiten meines Mannes eh via Minijob, da es sein MUSSTE vorrübergehend... aber mir fehlte mein vorheriger Job, die Herausforderung an das Hirn etc..

        So ging ich freudestrahlend nach der Elternzeit wieder teilzeit arbeiten und allen tat es gut... Mama und Ehefrau war ausgeglichener, ich hatte eine Reinigungskraft zweimal die Woche und da Junior eh im Kindergarten war, fiel mir nicht mehr die Decke auf den Schädel..

        Es muss ein jeder für sich selber entscheiden.. ich hatte zwar einen harten Tag, da ich morgens gegen vier aufstand und abends nie vor 23 Uhr ins Bett fiel, aber das war ja MEINE Entscheidung...

        Nun bin ich wieder in Elternzeit, jobbe derzeit nicht nebenbei und mir fehlt was... mein Mann stellt mir frei, ob ich bald wieder arbeiten will. ich selber bin schon wg Tagesmama und Arbeiten am überlegen...
        Da aber unser Grosser in die Schule kommt, werde ich erstmal abwarten, wie es sich dort entwickelt... derzeit will er zwingend wie seine ganzen Freunde in die OGS.. abwarten..

        Geplant ist von MIR, dass ich bald wieder in TZ was tun möchte... mein Mann meint, es muss nicht, doch nur das Teititei und Windelnwechseln, daneben Krabbelgruppen etc... es füllt mich halt nicht aus..

        Ich geh gerne arbeiten, ich gebe ebenfalls gerne Gas, so dass Haushalt, Kinder und Job nicht leiden...

        zumal unsere Kleine derzeit eh um vier Uhr morgens die Nacht für beendet erklärt und spielen will... lach..

        LG
        Mone

        Hi,

        ich war 20 Jahre berufstätig. Nach einer Umstrukturierung wurde mir gekündigt. Seitdem bin ich Hausfrau und Mutter und mache einen Teil vom Büro meines Mannes der selbständig ist.

        Es geht mir so gut wie noch nie in meinem Leben, kaum krank, gut gelaunt. Ich geniese es, Langeweile kenne ich nicht. Bin aber keine die den ganzen Tag am putzen ist. Und faul, nö bin ich auch nicht. Ich teile es mir so ein wie es mir paßt und geniese es.

        Dummes Pauschalgequatsche von wegen fauler Hausfrau. Eher der Neid.

        lg
        Anja

      Hallo,

      also ich finde es wirklich schlimm zu sagen, Hausfrauen könnten auf der Faulen Haut liegen.
      Das kann nur jemand sagen der als Hausfrau selber so lebt oder gelebt hat, oder jemand der keine Ahnung ist wie es ist Hausfrau zu sein.
      Klar gestaltet jede Hausfrau ihren Alltag anders.
      Ich kann nur von den Fällen berichten die ich kenne.
      Bei mir ist es so, dass ich sein 1 1/2 Jahren Hausfrau bin, und die Leute die ''nur'' Arbeiten gehen beneide, weil ich, als ich noch gearbeitet habe wesentlich weniger tun musste, bzw. meine Tätigkeit als Hausfrau anstrengender ist.

      Ich habe ein großes Haus, einen riesen Garten, meine Tochter, einen Hund und meinen Mann und meine Schwiegermutter, für die ich da sein muss.

      Ich muss jeden Tag das Haus aufräumen und putzen, da grade jetzt bei dieser Witterung immer Dreck anfällt und kleine Kinder ja auch so ihre Spuren hinterlassen. Dazu kommt, dass ich fast jeden Tag Besuch habe. Ich muss jeden Tag kochen, und da mein Mann im Büro nur Hemden und Stoffhosen trägt und meine Motte sich auch immer irgedwie einschmiert muss ich auch jeden 2. Tag bügeln und waschen. Mein Tag beginnt um 7 Uhr, ich kann nicht wie im Büro sagen, so ich habe jetzt eine halbe Std. Pause weil meine Tochter ja da ist und beaufsichtigt werden muss. Wenn mein Mann Abends nach Hause kommt und Feierabend hat, ist mein Tag noch lang nicht zuende, denn dann kann ich die Dinge machen die ich Tagsüber nicht geschafft habe weil meine Tochter auch Aufmerksamkeit braucht und der Hund regelmäßig raus muss. Dann möchte mein Mann essen, und natürlich auch meine Aufmerksamkeit um mir von seinem Tag erzählen.Neben dem ganzen Kochen, putzen, waschen ect. bin ich für unsere Finanzen zuständig, für die Post, die Einkäufe und was halt so dazu gehört. Ich führe das Haushaltsbuch, sortiere unsere Papiere und behalte das alles im Auge. Dazu gehe ich noch 1x in der Woche bei der Tante meines Mannes putzen, da sie die ganze Woche nicht zuhause ist und es sauber haben möchte wenn sie Freitags Heim kommt.Mein Tag endet wenn ich ins Bett gehe und schlafe. Aber wirklich Feierabend hat man als Hausfrau nie. Denn wenn unsere Tochter nachts mal wach wird oder so, muss ich auch zur Stelle sein.

      Als ich noch ins Büro gegangen bin hat mein Tag auch um 7 angefangen, aber ich hatte Abends Feierabend und konnte abschalten. Ich habe am Wochenende frei gehabt und konnte entspannen. Ich habe die Bürotür geschlossen und habe den Beruf für einige Std. hinter mir gelassen. Das geht jetzt nicht weil ich ja immer an meinem Arbeitsplatz bin.
      Selbst wenn ich wollte, könnte ich zur Zeit keinem anderen Beruf nach gehen.

      • Hallo,

        heißt das als du im Büro Feierabend hattest, brauchtest du zu Haus nix mehr tun und hattest wirklich feierabend ??#schock Kein Kochen, keine Wäsche, kein Bügeln, keine Einkäufe #schock

        Wie sah das denn bei dir aus, als du noch gearbeitet hast#schock

        • Wie soll es denn bei mir ausgesehen haben?

          1. Hatten wir das Haus zu dem Zeitpunkt noch nicht
          2. War unsere Tochter noch nicht geboren

          Und nein, ich habe nicht gekocht, wir sind essen gegangen und Wäsche ist auch nicht in den Mengen angefallen da ja unsere Tochter noch nicht da war.
          Nein, bügel musste ich nicht, wir haben die Kleidung in die Mangel gegeben.
          Die Einkäufe beliefen sich auf ein minimum, was man halt braucht wenn man nur Abends zuhause ist, und am WE essen geht.
          Ja ich hatte tatsächlich Abends Feierabend und das war ein Luxus den ich als Hausfrau nicht habe.


          • Aha,

            bevor die Kinder da waren, haben wir beide vollzeit gearbeitet. Trotzdem mussten wir 2 x wöchentlich einkaufen, haben jeden Tag frisch & gesund gekocht, so dass wir auch abends ausreichend "Abwasch" hatten. Du hast nicht gekocht ???? Was habt ihr denn nach Feierabend gegessen ??? Arbeit macht doch bekanntlich hungrig !

            Ebenso haben große Wäscheberge gehabt (aufgrund von Diensthemden/Dienstkleidung bei meinem Mann). Zu der Zeit lief die waschmaschine nur alle 2 Tage und ich habe alle 2 Tage abends jeweils 1 Stunde bügeln dürfen. Auch wenn man kein Haus hat, auch eine Wohnung will gepflegt werden, evtl. hat man da auch noch die Treppenhausreinigung zu machen...
            Ausserdem musste jeden Tag gestaubsaugt & der Boden gewischt werden, da wir zu der Zeit täglich nach der Arbeit noch Besuch zu Haus empfangen haben. Die Badezimmer & Toilettenreinigung mal ganz aussenvor gelassen. Wenn man morgens geduscht hat, musste man auch alles wieder sauber machen (vor allem die Duschkabine, ich mag das überhaupt nicht, wenn sich da kalk absetzt).

            Davon wie es mittlerweile, mit 3 kleinen Kindern aussieht, spreche ich erst gar nicht. Dass man da ein wenig mehr zu tun hat, ist ja völlig klar.

        also ich seh das auch so, nach der Arbeit war einkaufen früher "Spaß". Gekocht wurde nach Bedarf und wenn man den ganzen Tag außer Haus war, dann war auch abends nichts dreckig. Als Hausfrau sauge ich zwei bis dreimal am Tag, wische, räume auf... einkaufen ist zur "Aufgabe" geworden. Die Kinder zieh ich auch mind. zweimal am Tag um, weil sie dann vollgesaut sind. Genausoviel Wäsche hab ich jetzt und mehr Kram rumliegen. Ein Arbeitstag ist meiner Meinung nach (wenn man nur arbeitet und noch keine Kids hat) echt ein Klacks!!!

        LG Alex (mit zwei Kids und kleinem Nebengewerbe)

(11) 15.02.09 - 09:12

Hallo Ramona,

ich würde niemanden als faul bezeichnen. Jeder Mensch kann eine andere Leistung erbringen. Dies kannst Du hier auch schön bei urbia nachlesen.

Die eine Frau ist gestresst, wenn das eine Kind neue Schuhe braucht und das andere gleichzeitig ne Erkältung hat. Die andere Frau hat 4 Kinder und hat noch 2 Nebenjobs und hat nochimmer Langeweile ;-)

Für mich wäre nur Hausfrau sein nichts. Klar ist es stressig mit Kind, Mann, Arbeit, Haus und Tieren aber ich kenne mich, wenn man mich nicht ständig fordert wäre es mir langweilig.

Zudem denke ich auch immer, was ist nach dem Kind ?
Meine Tochter ist jetzt 6. Vormittags ist sie in der Schule und nachmittags nehmen die Aktivitäten auch immer mehr zu. Und dann ? Was macht Frau dann den ganzen Tag ?
Irgendwann ist mal jedes Fenster geputzt und jeder Schrank entrümpelt.

Und wie ich hier gelesen haben, dass die Hausfrau ja auch für die Post und die Finanzen ständig ist - ja sorry, das müssen die berufstätigen Frauen auch irgendwie erledigen, oder Abends mit dem Mann reden, das empfinde ich jetzt nicht als eigenständige, tagefüllende Aufgabe.

Aber jeder so, wie er meint.

Liebe Grüße
Tiffy

(12) 15.02.09 - 09:16

Hallo,
es gibt überall faule und fleißige Leute, egal ob Arbeitnehmer, Selbständiger, Hausfrau, Student,...
Ich finde es unsinnig solche Aussage pauschal danach in den Raum zu stellen, welcher Tätigkeit jemand nachgeht.
Wenn man es sich finanzielle leisten kann und Spaß daran hat, warum sollte man nicht Hausfrau/-mann sein. Und was andere davon halten kann dir doch letztlich egal sein. ;-)
LG
olegre

diese einstellung haben leider sehr viele
und das ist traurig und auch schade

denn eine hausfrau leistet sehr viel und es gibt nur wenige die das wirklich gerne machen und darin aufgehen

mein mann mußte mal drei wochen meinen job übernehmen
er hat schon am 2.tag gejammert das er nicht mehr kann und das arbeiten gehen ja dagegen wie urlaub ist
kinder und dann noch haushalt das war ihm zu viel

er hatte vorher zwar keine negative einstellung gegen hausfrauen aber er hätte sich nie vorstellen können was das bedeutet
und seit dem hat er einen riesen respekt davor

ich werde lange zu hause bleiben und mich um die kinder und den haushalt kümmern
allerdings ginge es in unserem fall auch wirklich schlecht wenn ich arbeiten gehe würde
mein mann hat ganz furchtbare arbeitszeiten und wir erwarten das dritte kind und werden auch noch ein pflegekind aufnehmen
da bin ich vollkommen ausgelastet

lg dany

(14) 15.02.09 - 09:42

Hallo!
Es kommt immer darauf an.
Wenn die Kinder schon morgens in den KiGa gehen, dort bis 17.00 Uhr bleiben, die Wohnung vielleicht 80 qm hat, Geschäfte zu Fuß erreichbar sind, dann ist die Arbeit der Hausfrau ziemlich 'übersichtlich'.
Gehe ich von mir in aus, so, wie es in Deutschland war, sieht es etwas anders aus: Ca. 250 qm Wohnfläche, ca. 2.000 qm Garten, ein Hund, 2 Kinder die ab mittags zu Hause waren, kein Geschäft am Ort.
Schon allein den Garten auf 'Normalstandard' zu halten, hat mich mindestens 1 - 2 Tage die Woche gekostet.
Und eines sollte Deine Freundin nicht vergessen: In einer Wohnung, in der den ganzen Tag (fast) niemand ist, fällt nicht viel Dreck an. Der Dreck kommt erst, wenn auch die Menschen daheim sind.
Viele Grüße
Trollmama

(15) 15.02.09 - 09:45

Hallo Ramona,

ich koennte zuhause bleiben, aber mir ist es zu anstrengend! #schwitz Ich gehe lieber arbeiten und leiste mir eine Tagesmutter und putzfrau fuer die groben Sachen.
Verstehe nicht, wenn Leute sagen das Hausfrauen und Muetter faul sind. Als ich in Erziehungzeit war, war das der haerteste Job den ich jemals gemacht habe!

LG

Biene

Hallo,

wenn ich wollte könnte ich auch zuhause bleiben aber auf mein eigenes Geld möchte ich auch nicht verzichten. Wir haben zwar keine getrennten Kassen aber das Geld welches ich verdiene kann ich schon so ausgeben wie ich es möchte. Das könnte ich nicht wenn ich nicht arbeiten würde. Auf jeden Fall nicht in dem Maße.
Ich habe zwar nicht den Top Job aber trotzdem gehe ich meist gerne arbeiten. Manchmal klingt es blöd aber ich finde schon daß es einem gut tut sich auch mal mit Menschen zu umgeben die einen nicht nur als Mutter von Kind XY sehen. Auf der Arbeit gibt es wieder ganz andere Themen und ich kann mich mit meinem Mann auch über andere Dinge austauschen als unseren Sohn und den Haushalt. Man steht noch voll im Leben und ich denke daß kann sich auch am Äußeren bemerkbar machen. Man gibt sich MÜhe mit dem Aussehen, ist immer gut gekleidet, frisiert...also die meisten Mütter die ich am Kindergarten treffe geben sich weniger Mühe....sind ja zuhause und für jeden Tag reicht`s....also das sind die eigenen Aussagen von ihnen :-)
Vielleicht ist Deine Freundin neidisch auf Dich?!
Manchmal ist es sicher so daß die erste Zeit ganz toll ist zuhause zu sein und nicht arbeiten zu müssen aber irgendwann wüßte ich auch nicht mehr was ich den ganzen Tag tun sollte.
Ich habe nur ein Kind und da ist man auch nicht den ganzen Tag mit Kindern und Haus beschäftigt.
Ich arbeite 80 Std. as ist für mich völlig ausreichend. mehr möchte ich auch nicht.

Ich denke das sollte jeder für sich entscheiden...LG Z.

Warum muss heute noch die Frau um Kind und Haushalt kümmern? Mann kann es auch oder sind die zu dämmlich dafür?

Frauen oder auch Männer die nur Kind und Haushalt regeln haben meinen größten Respekt.

Gruß
Melli

(18) 15.02.09 - 10:22

Meine Sorge wäre nicht das "sehen andere mich dann als faul an oder nicht", sondern die ungleiche Rollenverteilung und das aktuelle Unterhaltsrecht.

Bist Du sicher, daß Dein Mann Deine Leistung daheim genügend würdigen wird? Oder sieht er dann womöglich nach einigen Jahren nur noch sich und seine Karriere als wichtig an, während Du nur noch die uninteressante Putze bist? Wird er sich weiter mit um die Kinder kümmern, die ja auch was vom Papa haben sollten, oder werden die womöglich dann auch als "kümmert sich ja die Frau drum" abgeschoben?

Und was, wenn (was wir nicht hoffen wollen) die Ehe eines Tages scheitert? Dann kannst Du heutzutage nicht mehr lebenslang Unterhalt von Deinem Karriere-Mann erwarten, dem Du den Rücken freigehalten hast, sondern es wird erwartet, daß Du je nach Alter der Kinder recht zügig wieder alleine für Dich sorgst. Wie stehen da Deine Chancen nach jahrelangem Hausfrauendasein?

(19) 15.02.09 - 10:22

Hallo!

Meine Mutter hatte das Glück, 15 Jahre zuhause zu bleiben, was in diesen Jahren für sie auch ok war und wir Kinder fanden es super!
Heute sagt sie, dass sie es ein wenig bereut, denn das wirkt sich ja auch auf ihre Rente aus!
Allerdings muss man heute eh selbst vorsorgen, denn von der staatlichen Rente werden wir nichts oder nicht viel sehen! Wer die Möglichkeit hat zuhause zu bleiben und genug selbst anzulegen, kann sich doch freuen!
Für mich wäre das allerdings nichts!

LG,
shrekbaby

(die sich nach 17 Monaten Hausfrausein schon wieder auf die Arbeit freut)

Menschen, die Hausfrauen immer als "faul" bezeichnen, sind meines Erachtens nur neidisch.

Komisch auch, daß zur Arbeit gehende Leute immer auf die Hausfrauen losgehen. ;-)

ANDERSRUM ist es sehr selten. #aha

  • Na ja,

    ich selber gehe arbeiten und habe Kinder und Haus und musste mir schon mehr als einmal von "Nur-Hausfrauen" anhören, dass ich sowohl das eine als auch das anderer vernachlässigen würde, weil man gar nicht in der Lage sei, beides gut zu machen!

(23) 15.02.09 - 12:21

Nee, das kann ich nicht sagen.

Andersrum wird auf Mütter geschimpft die es wagen Ihr Kind nach 8 Wochen oder nach einem Jahr zur Tagesmutter oder Krippe geben. Da heißt es oft, ich setze doch keine Kinder in die Welt um nach einem Jahr wieder arbeiten zugehen. Die verpassen doch wie Ihr Kind groß wird und was weiß ich noch nicht alles.

(24) 15.02.09 - 14:56

Andersrum ist es selten ? Na da täusch dich mal nicht...wie oft werden berufstätige Mütter als Rabenmütter dargestellt?-oft genug!

(25) 15.02.09 - 15:51

Das erlebe ich genau anders...Mein Sohn wird nächste Woche 1 Jahr und ich gehe seit knapp zwei Monaten wieder 6 Stunden am Tag arbeiten - du glaubst gar nicht,wie sehr dich Leute dafür angreifen

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