Hausfrau=faul?! Seite: 11

        • Was haben denn dann Mütter die Vollzeit arbeiten gehen und Kinder+Hausarbeit haben?

          • doppelt arbeit würde ich sagen;-):-p:-D

            Ich weis wie das ist#schock zwar gehe ich nicht vollzeit arbeiten...da ich freiberuflich tätig bin und daher nach Auftragslage arbeite.
            Aber wenn ich in meinem Beruf mehr verdienen würde als mein Mann dann würde ich Vollzeit arbeiten gehen und der Mann kann dann zu haus bleiben:-)

            lg

            • Richtig ;-)

              ICh bin auch nicht wirklich betroffen, aber mir rollen sich die Zähnnägel hoch, wie manche Hausfrauen tun, als ob sie der Mittelpunkt der Erde wären !!!

              • Vielleicht können sie nicht anders#kratz
                Ich nehme es ihnen aber nicht übel#cool

                So..und nun sitz hinter mir mein Mann und drängelt (weil er auch an den Rechner will:-[) dann werde ich mal Platz machen und verabschiede mich mal:-D

                lg
                Sabrina

                    • jedenfalls scheint das hier in diesem Forum so zu sein ;-)

                      Lies doch mal den Thread !

                      • Den habe ich gelesen und selber auch darauf geantwortet.
                        Aber wie kommst du darauf gleich zu solch drastischen Verallgemeinerungen zu greifen?
                        Ich sage ja auch nicht, dass aufgrund deiner Aussage alle arbeitenden Mütter neidisch auf Hausfrauen sind. Du kannst ja auch nicht von den Frauen hier im Forum ausgehen, die sind doch fast alle fern ab von gut und böse. Die Diskussion ist ja generell schon mal sehr kritisch zu betrachten, denn jeder denkt er hat den Ultimativen Tagesablauf und alle anderen müssen sich dahinter verstecken.

                    #pro :-)

    Hallo Ramona,

    für mich wär das nichts!!
    Ich war 3 Jahre "zu Hause" und hatte das Gefühl mein Gehirn bildet sich jeden Tag etwas mehr zurück. 1-2 Jahre länger und ich wär völlig Hirnlos;-):-p
    Ich gehe täglich 4 Stunden Arbeiten, Haushalt mache ich nebenbei , hab trotzdem genug Zeit für meine Familie und tu nebenbei noch etwas für meine Rente (falls es soetwas dann noch gibt :-) ). Das jemand der zu 100% zu Hause und damit glücklich ist, faul ist, denk ich nicht!!! Aber das man zu Hause in seinem "Job"aufgeht kann ich mir auch irgendwie nicht vorstellen!

    LG Melli+Maja*27.07.05#herzlich & Ben*05.08.08#hund

    (261) 15.02.09 - 22:09

    Hallo Ramona,

    Hausfrau und Mutter kann einen Vollzeitjob ausmachen... die Aussage "faule Haut" finde ich schon etwas dreist für eine "Freundin"

    Ich bin jeweils 6 Monate nach der Geburt meiner Kinder wieder arbeiten gegangen. Zuerst 20Std pro Woche, seit kurzem 25Std.
    Ich wollte meine Arbeit nicht missen, ich wollte nie "nur" zu Hause bleiben, allerdings würde ich - wenn möglich meine Stunden reduzieren.

    lg bambolina

    (262) 15.02.09 - 22:32

    Ich würde mich niemals abhängig von einem Mann machen, was ist, wenn er sich mal neu verliebt und die Koffer packt?
    Als mein Sohn kam, war ich auch 1,5 Jahre zu Hause, und für mich ist das ehrlich nix, irgendwie verkalkt man mit der Zeit.
    Arbeiten gehen und finanziell unabhängig sein gehört einfach zu meiner Selbstverwirklichung.
    Alles Gute,
    elfe

    (263) 15.02.09 - 22:45

    Hallo Ramona

    Ich habe 3 Kinder, der älteste wird 6. Wir bewohnen eine 115qm-Wohnung. Bis übernächsten Monat bin ich noch in Elternzeit. Glaube mir, ich habe in den vergangenen 3 Jahren zu Hause nicht einmal die Zeit gehabt, auf der faulen Haut zu liegen #gruebel

    Oftmals mag ich auch mal abends um 21 Uhr ins Bett gehen, nein, da fallen mir dann die Sachen ein, die ich noch machen wollte, die im Beisein der Kinder aber nicht möglich sind. So gehe ich jede Nacht erst gegen 1 oder auch mal halb 3 ins Bett. Morgens stehe ich freiwillig vor den Kindern auf, um eine halbe Tasse Kaffee genießen zu können, bevor hier Leben in die Bude kommt.

    Ich freue mich schon darauf, 3x die Woche 8-10 Stunden am Tag arbeiten zu gehen. Klar, habe ich bei der Arbeit auch Streß, aber dieser setzt sich ganz anders zusammen als das, was zu Hause passiert.

    Wenn mein Mann mal mehr als 3 Tage frei hat, wünscht er sich auch an seinen Arbeitsplatz zurück. Er weiß, was ich zu Hause leiste, er unterstützt mich und respektiert vor allem, was ich Tag für Tag FÜR UNS mache.


    LG Mona

    (264) 16.02.09 - 01:33

    Hallo Ramona,

    das söllte jede für sich entscheiden dürfen, ich sehe eine Hausfrau nicht als faul an.

    Wenn sie für die Kinder gern zu Hause bleibt und die Familie es sich leisten kann, ist es völlig o.k.
    Viele müssen schnell wieder beruflich einsteigen, weil es aus finanziellen Gründen nicht anders möglich ist, aber manche würde vielleicht gern länger zu Hause bleiben wollen.

    Ich bin beim 1. Kind nach 1,5 Jahren wieder in den Beruf eingestiegen. Beim 2. Sohn nach knapp 2 Jahren wieder stundenweise, zu der Zeit gab es noch das frühere Erziehungsgeld , was bei beiden gekürzt wurde. Beim 1. Sohn bekamen wir es inkl. Landeserziehungsgeld 2 Jahre gezahlt, danach gab es nur noch Kindergeld.
    Beim 2. Sohn gab es dann 2 Jahre Erziehungsgeld und das 3. Jahr noch Landeserziehungsgeld, aber 3 Jahre hätte ich nicht zu Hause bleiben wollen und mir fiel die Decke auf den Kopf.

    Damals hatten wir eine Mietwohnung erst ohne Garten und Jahre später mit kleinem Garten, noch kein Haus mit großem Garten wie heute, Arbeit hat man sicher auch zu Hause genug und liegt nicht auf der faulen Haut.

    Jetzt ist Kind Nr. 3 unterwegs und die ersten 2 Jahre bleibe ich diesmal auf jeden Fall zu Hause , evtl. auch noch das 3. Jahr bis Kiga- Beginn, hier gibt es im 3. Jahr noch Landeserziehungsgeld. Bei meinem letzten AG kann ich nicht mehr einsteigen und werde mir was Neues suchen, je nachdem wie es sich dann ergibt, will ich stundenweise wieder arbeiten und nicht länger als max. 3 Jahre zu Hause bleiben. Ich vermute mir fällt irgendwann wieder die Decke auf den Kopf und das arbeiten gehen würde mir auf Dauer doch fehlen.

    Wir wohnen in einer Region, wo fast alle Mütter arbeiten und Krippenplätze schon sehr früh beantragt werden müssen, hier sind Hausfrauen eher die Außnahme. Ich will beim 3. Kind aber nicht nach 1 Jahr wieder beruflich einsteigen und ein Krippenplatz ist erstmal kein Thema, nach 2 oder 3 jahren ist ausreichend.

    Ich denke auch, solche Kommentare kommen von Neidern, das ist jedem seine Sache.

    Gruß Anja

    (265) 16.02.09 - 10:09

    Hallo
    Ich habe zwei Kinder.Einen Sohn fast 23Jahre jung und eine Tochter die 10Jahre alt ist:-).
    Bei meinem Sohn war ich voll berufstätig.Aus finanziellen Gründen hatte ich keine andere Wahl.Damals bin ich von der Hausfrauenfront fast gesteinigt worden.Das arme Kind!!!
    Als meine Tochter zur Welt kam(2teEhe) waren mein Mann und ich uns einig das ich zuhause blieb.Sie war ein Frühchen und und es war uns wichtig das sie unsere ganze Unterstützung bekommt.Das wir Therapien wahrnehmen konnten ohne uns und sie zeitlich zu zerreissen.Nun wurde ich von den berufstätigen Müttern zerrissen.Das arme Kind!! Welches Weltbild sie wohl vermittelt bekommt#augen
    Fazit:Es ist schnurzegal ob man Hausfrau oder berufstätige Mutter ist.Wenn man nicht ins aktuelle Gesellschaftsbild passt steht man immer in der Kritik#klatsch
    Fakt ist das es viele faule Menschen gibt.Faule Hausfrauen und faule Hausmänner,faule berufstätige Väter und Mütter.Ebenso wie es eben viele "Eltern" gibt die sich die grösste Mühe geben ihrem Kind das zu geben was es braucht.
    Hackt also nicht auf dem Lebensmodell der anderen herum sondern gestaltet euer Lebensmodell so wie es für euch und eure Kinder richtig und gut ist.#blume

    (266) 16.02.09 - 11:41

    Hausfrau und Mutter ist sicher nicht nur auf der faulen Haut liegen.
    Allerdings habe ich hier gelesen es würden eher arbeitende Mütter auf Hausfrauen losgehen, stimmt nicht wie die Diskussion von ein paar Userin in diesem Beitrag gezeigt hat-eher umgekehrt ist der Fall.

    Beides ist ein knochenjob, aber wenn Hausfrauen meinen sie hätten Anspruch auf mehr Pension müsste man logischerweise Müttern die beides leisten noch mehr Pension bezahlen-immerhin haben sie ja auch einen doppelten Job.

    Ich bin der Meinung jeder soll es machen wie er möchte, SOLANGE er nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.
    Wenn sich manche Mütter leisten können länger daheim zu bleiben ist das ok, wenn sie es sich SELBER leisten können ohne dafür zur ARGE rennen zu müssen.

    Ich bin noch in Karenz, auf die faule Haut kann ich mich deswegen nicht legen denn ich muss den Haushalt machen und meine Babys versorgen.
    Ich mache diese "Arbeit" gerne und bin zufrieden, freue mich aber trotzdem darauf wenn ich wieder arbeiten gehe.
    Hausfrau ist vielleicht der gemütlichere Job, denn ICH kann entscheiden ob ich JETZT oder später den Boden aufwasche-in der Arbeit geht das nicht so einfach.
    Und wenn ich heute zu müde zum aufwaschen bin mache ich es eben morgen.

    Ich würde, wenn es finanziell möglich wäre, vielleicht noch etwas länger als 3 Jahre Karenz nehmen aber trotzdem würde ich nicht dauerhaft finanziell von meinen Mann abhängig sein wollen.
    Ich möchte ihn nicht um Taschengeld bitten müssen wenn ich für ihn ein Geburtstagsgeschenk kaufen möchte und ich möchte auch mal sagen können "ich habe das für meine Kinder gekauft" und nicht sagen müssen "mein Mann hat mir das Geld dafür gegeben".
    Ich möchte mir auch mal einfach was von MEINEM Geld kaufen können und ich möchte mich nicht von meinem Mann aushalten lassen.

    Das ist wichtig für mich, immerhin sind wir dem Mittelalter schon lange entsprungen.
    Spätestens wenn die Beziehung nicht mehr so rosig läuft wären manche Frauen froh wenn sie über eigenes Einkommen verfügen können.

    Puh lang wars, aber ich habe fertig.
    lg carrie

Hallo Ramona, ich war fast 3 Jahre zu Hause und hab in der Zeit 2 Kinder bekommen. Wir sind während der 2. Schwangerschaft umgezogen und ich tu mich immer noch sehr schwer damit, jemanden kennenzulernen. Da wir keine festen Spielfreunde haben, mit denen wir spontan etwas unternehmen können, ist mir in der Zeit fast die Decke auf den Kopf gefallen und ich war froh, als unser Kleiner 1 Jahr alt wurde und ich dank Tagesmutter wieder arbeiten konnte.
Mittlerweile hat sich alles gut eingespielt, ich arbeite 2 Wochen durch und bin dann 2 Wochen am Stück zu Hause. In der Zeit mach ich vormittags den Haushalt und wenn ich fertig bin hab ich noch bisschen Zeit für mich, bis ich die Kids 13:30 vom Kindergarten abhole. Diese Zeit war mir anfangs richtig unheimlich, da ich fast 3 Jahre lang nicht ohne Kind rausgekommen bin, sprich - bei jedem Einkaufsbummel war mindestens 1 Kind dabei und ich hab mich schon deshalb so kurz wie möglich gefasst, da sie in dem Alter einfach nicht lange aushalten und dann quengelig wurden. Wie gesagt, die ersten Single-Unternehmungen waren irgendwie komisch, und auch jetzt hetze ich noch durch die Stadt und versuche immer, so viel wie möglich auf einmal zu erledigen. Heute hab ich mir freigenommen und bin mit dem Zug in die nächste Stadt gefahren, weiter mit dem Bus und hab meine Großnichte im KH besucht, die am Valentinstag ein Baby bekommen hat. Wir saßen einfach so da und haben geredet, dabei den kleinen Wurm beim Schlafen beobachtet, und es war so entspannend! Wirklich schade, dass wir uns nicht öfter sehen können, da ich nicht einfach mal 60km mit dem Auto zu ihr hinfahren kann (wohnen außerhalb) oder sie zu uns.

Selbst wenn es finanziell möglich wäre, würde ich mir immer Freiräume schaffen und diese ohne Kinder und Haushalt ausfüllen. Ich habe so viele Hobbys und noch so viel vor, das würde mir nicht schwerfallen (spiele Instrumente, nähe, male, ...). Aber ich müsste auch immer drauf achten, dass ich soziale Kontakte habe. Und die sind hier wo wir wohnen nun mal Mangelware, deshalb gehe ich gerne zur Arbeit (nicht unbedingt wegen der Tätigkeit), da ich die meisten Kollegen seit fast 10 Jahren kenne.

LG Tanja

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